„Öffentlich-rechtliche Medien sollen nicht lügen“ – Ungarn startet Medienreform | Nr. 9612

Shownotes

Nach dem Regierungswechsel in Ungarn hat die neue Führung mit dem Umbau der öffentlich-rechtlichen Medien begonnen. Nachrichtensendungen wurden vorübergehend eingestellt, Verantwortliche entlassen und ein grundlegender Neuanfang angekündigt. Regierung und Opposition bewerten diese Maßnahmen völlig unterschiedlich.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Medienpolitik nach Regierungswechsel.

00:00:05: Öffentlich rechtliche Medien sollen nicht lügen, Ungarn startet Medienreformen.

00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner vom neunten Juli.

00:00:12: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:16: Nach dem Regierungswechsel in Ungarn hat die neue Führung mit dem Umbau der öffentlich-rechtlichen Medien begonnen.

00:00:22: Nachrichtensendungen wurden vorübergehend eingestellt, Verantwortliche entlassen und ein grundlegender Neuanfang angekündigt.

00:00:29: Regierung und Opposition bewerten diese Maßnahmen völlig unterschiedlich.

00:00:34: In Ungarn haben offenbar einen umfassenden Umbaude öffentlich- rechtlichen Medien beginnt.

00:00:38: am Dienstagnachmittag, siebter Juli wurde das Laufen des Senders M-I für vier Stunden unterbrochen.

00:00:44: Anstelle des regulären Programms erschien in dieser Zeit ein schwarzer Bildschirm mit einer Botschaft an die Zuschauer.

00:00:50: Eine ähnliche Einblendung ist auch auf der Website, der Dachorganisation der öffentlich-rechtlichen Medien in Ungarn hierado.hu zu sehen.

00:00:58: Zudem war auf den Frequenzen von KOSSO Radio anstelle desserwarteten Nachrichtenprogramms das Klassikprogramm vom Radio Bartok zu hören.

00:01:06: Medinumbau nach Regierungswechsel.

00:01:09: Während der Sendepause von M-I erschien auf dem Bildschirm folgende Botschaft.

00:01:13: Öffentlich rechtliche Medien sollen nicht lügen.

00:01:16: Es tut uns leid, dass wir das so lange getan haben.

00:01:19: Die öffentlichen Medien werden jetzt reformiert Damit sie täglich unabhängig und glaubwürdig werden.

00:01:24: Unser Nachrichtenprogramm ist derzeit ausgesetzt.

00:01:26: Bleiben Sie dran!

00:01:29: Seit her laufen auf den öffentlichrechtlichen ungerischen Sendern hauptsächlich Filme.

00:01:33: Auch Sportübertragungen finden regulär statt.

00:01:36: Informationssendungen werden jedoch nicht ausgestrahlt Bereits wenige Tage nach den Parlamentswahlen im April, die den Machtwechsel von Langzeit-Premier Viktor Orban zu Peter Matiar besiegelten wurde der Fernsehsender TV II umstrukturiert.

00:01:49: Die Senderschefin Vivian Salei wurde fristlos entlassen und das Programm wurde zeitweise ohne Nachrichten-Sprecher fortgeführt.

00:01:57: Der Sender befindet sich in Privatbesitz wird allerdings von Geschäftsleuten kontrolliert, die als enge verbündete Orbans gelten.

00:02:04: Mathias hatte nach seiner Wahl zum Premierminister angekündigt, die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender grundlegend umzubauen.

00:02:11: Die Opposition hatte während der sechzehnjährigen Regierungszeit seines Vorgängers Viktor Orban kritisiert, die Sender sein zu parteiischen Sprachruh an Regierung geworden –.

00:02:20: anstelle von ausgewogene Berichterstattung sei dort weitgehend Propaganda verbreitet worden.

00:02:31: In einer Erklärung der MTVA, der Medienstiftung die den öffentlich-rechtlichen Rundfunk leitet heißt es das

00:02:37: M.I.,

00:02:37: vorübergehend in einem neuen Format senden werde.

00:02:40: Vorerst wird es keine Nachrichtensendungen geben.

00:02:43: Ein neues Redaktionsteam soll er den Neuaufbau in diesem Bereich schrittweise vorantreiben.

00:02:48: Premierminister Martialer sprach im Anschluss an die Ankündigung von einem historischen Tag.

00:02:52: Dieser markiere Zitat Das Ende der Propagandasendungen auf öffentlichen Medienplattformen.

00:02:58: Er fügte hinzu.

00:02:59: Sie haben Tag und Nacht auf allen Wellenden gelogen, damit ist es jetzt

00:03:03: vorbei.".

00:03:05: Der frühere Premier Viktor Orban bezeichnete die Maßnahmen hingegen als ein weiteres Beispiel der Tyrani von Tissa.

00:03:12: Er war auf der Regierungspartei und dem Regierungschef vor, im Machtrausch zu handeln – und insbesondere zur Versuchung den amtierenden Präsidenten zum Rücktritt zu drängen.

00:03:21: Auf Facebook rief Orban seine Anhänger dazu auf sich künftig über den Sender HierTV zu informieren, der seiner Partei fides nahe steht.

00:03:30: OSZE kritisierte Ausrichtungen der öffentlich-rechtlichen Medien.

00:03:34: Die Interimsleitung der MTVA und der gemeinnützige DUNA-Media Dienstleistungsgesellschaft unter dem kürzlich in diese Funktion gewählten Andrasch P. Horwart traf am Dienstag gemeinsam mit Anwälten am Hauptsitz der Organisation ein, denn bisherigen Nachrichtenschiffs Sollt Nemet und Attila Zazar teilte die Abordnung ihre Entlassung mit.

00:03:53: Zazar wurde von Sicherheitskräften aus den Gebäude begleitet.

00:03:57: Vor dem Gebäude der MTVA hatten sich einige Dutzten Personen zu einer spontanen Demonstration versammelt.

00:04:02: Sie warnten vor willkürlichem Maßnahmen nach dem Regierungswechsel EuroNews, wie ist hingegen daraufhin das auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – OSCE im April ebenfalls deutliche Kritik am Kurs der öffentlich-rechtlichen Sender in der Endphase der Ära Orban geübt hatte?

00:04:19: Die OSCE erklärte, die MTVA habe ihre Berichterstattung systematisch verzerrt In den Nachrichtensendungen seien die Regierungspartei uns systematisch und unverhältnismäßig unterstützt, und die Opposition marginalisiert und negativ dargestellt worden.

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