Schweizer Gletscher-Forscher rechnet mit „sehr starkem Eisverlust“ | Nr. 9557

Shownotes

Der Schnee aus diesem Winter reicht für die Schweizer Gletscher in diesem Jahr nicht lange, die Reserven sind nahezu aufgebraucht. „Je mehr Tage mit sehr hohen Temperaturen es gibt, egal ob 35 oder 40 Grad, desto schlechter ist das für die Gletscher“, sagt Glaziologe Matthias Huss.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema nach wenig Schnee im Winter.

00:00:04: Schweizer Gletscherforscher rechnet mit sehr starkem Eisverlust, ein Artikel von Epocheiens vom achtundzwanzigsten Juni zwanzigzechsundzwundzig am Mikrofon Alexander Sieber Der Schnee aus diesem Winter reicht für die Schweizer Gletscher in diesem Jahr nicht lange.

00:00:19: Die Reserven sind nahezu aufgebraucht.

00:00:22: Zitat, je mehr Tage mit sehr hohen Temperaturen es gibt – egal ob fünfunddreißig oder vierzig Grad -, desto schlechter ist das für die Gletscher", sagte Glaciologe Matthias Huss.

00:00:33: In den Alpen sei in diesem Jahr mit einem sehr starken Eisverlust zu rechnen, sagte der Schweizer Gletschaforscher Matthias Hus.

00:00:40: Voraussichtlich schon am neunzwanzigsten Juni seien die winterlichen Schneereserven der Gletscha in dem Jahr aufgebraucht.

00:00:46: Danach verlieren sie beim Schmelzen an

00:00:48: Masse.".

00:00:48: Der sogenannte Gletscherschwundtag war bisher nur ein einziges Mal im Jahr zwanzigzwanzig, schon so früh im Jahr eingetreten.

00:00:57: Es gab weniger Schnee im Winter.

00:00:59: Hus, der den Schweizer Gletscher Messdienst Glamours leitet führt dies auf die aktuellen Temperaturen, die vom Mai und auch auf den erneut schneeeamen Winter zurück.

00:01:09: Zitat, wir beobachten enorme Abtragungs- und Schmelzraten von Eis und Schnee im gesamten Alpenraum", sagte Huss.

00:01:16: Die Schmelze setzte etwa drei Monate früher ein als für die Gletsche gesund wäre.

00:01:21: Zitat ich komme gerade vom Rhonegletscher zurück, sagte Hoss.

00:01:24: Und seit dem letzten Besuch vor zehn Tagen haben wir auf der Gletscherzunge eine Schmelce von etwa einem Meter in der Vertikalen festgestellt also einen Metereißverlust in nur zehn Tagen.

00:01:34: das sei sehr beeindruckend zu sehen und ausschließlich die Folge der Hitzewelle.

00:01:39: Eine einzige Welle hoher Temperaturen sei für die Gletscher normalerweise noch kein großes Problem.

00:01:45: Das Problem ist eher, wenn wir sehr hohe Temperature haben, die es ja lange anhalten", sagte er.

00:01:50: Und weiter – Es ist also eine Kombination aus Intensität und Dauer.

00:01:54: Je mehr Tage mit sehr hohen Temperaturens gibt, egal ob fünfunddreißig oder vierzig Grad, desto schlechter ist das für die

00:02:00: Gletcher.".

00:02:03: Sahara Staub wirkt sich auch aus!

00:02:05: Zum Zustand der Gletscher habe in diesem Jahr eine Kombination unglücklicher Umstände beigetragen.

00:02:10: Neben geringen Schneefällen im Winter, etwa auch Sahara-Staub im März, Huss sieht dabei eine Ähnlichkeit zum Jahr zwanzigzehnundzwanzig – damals war die Abschmelzrate sehr hoch!

00:02:21: In diesem Jahr habe auf den Gletschern ein Viertel weniger Schnee gelegen als in den Jahren zwanzichzehn bis zwanzzig, erklärte Huss.

00:02:28: Zudem sei schon der Mai sehr warm gewesen so dass die Schneedecke früher abgetauser und die Gletsche Oberfläche freigelegt

00:02:34: haben.".

00:02:35: Schon vor der jährlichen Bestandsaufnahme im September rechnet Huster her mit einem starken Eisverlust.

00:02:41: In der Schweiz haben wir tausend zweihundert Gletscher erfasst, die in den vergangenen fünfzig Jahren verschwunden sind.

00:02:47: Heute haben wir nur noch etwa dausend dreihundert, sagte Huss und weiter.

00:02:51: Wenn sich die Erwärmung wie in den Vergangenen Jahrzehnten fortsetzt werden bis zweitausend einhundert nur noch kleine Eisreste übrig

00:02:58: sein.".

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