Seefahrt: Neues geopolitisches Konfliktfeld zwischen Washington und Peking | Nr. 9542
Shownotes
Die Eindämmung der chinesischen maritimen Dominanz gilt in den USA als überparteiliches Anliegen, das insbesondere durch die in der Corona-Pandemie offen zutage getretenen Schwächen globaler Lieferketten zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen hat.
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00:00:00: Willkommen zum Erpaktams Podcast mit dem Thema Die Strategie PAKINGS und das Aufwachen der USA.
00:00:06: Sehfahrt, neues geopolitisches Konfliktfeld zwischen Washington & PAKING.
00:00:12: Ein Artikel von Terry Wu vom.
00:00:19: Die Eindämmung der chinesischen Maritimen-Dominanz gilt in den USA als überparteiliches Anliegen, das insbesondere durch die in der Corona-Pandemie offenzutage getretenen Schwächen globaler Lieferketten zusätzlich an Dringlichkeit gewonnen hat.
00:00:34: Die maritime Machtverschiebung zwischen den USA und China wird zunehmend zu einem strategischen Thema, dass weit über reine Militärfragen hinausgeht.
00:00:43: Während Peking seine Position im globalen Seehandel seit Jahren systematisch ausbaut Entdecken die Vereinigten Staaten erst jetzt wieder die Bedeutung der Zivilenschifffahrt und Hafeninfrastruktur.
00:00:53: Für Fachleute ist das weniger ein plötzlicher Wandel, als vielmehr ein spätes Erwachen!
00:00:59: Die Vereinigten staaten sein lange Zeit blind gegenüber dem Meer gewesen und würden nun langsam aufwachen, sagt der Seehistoriker Salvatore Mercoliano.
00:01:08: So beschreibt er das neu entstandenen Bewusstsein in Washington.
00:01:12: Wir setzen Seemacht mit militärischer Marine-Macht gleich, sagte Mercoliano gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
00:01:19: Wir setzen sie nicht mit Handel gleich – China macht beides und genau das verstehen
00:01:23: Sie.".
00:01:24: Und ich glaube genau dort müssen die USA aufholen bei ihrem Blick auf den Ozean und seiner strategischen Bedeutung.
00:01:32: Die Vereinigten Staaten wüssten zwar um ihren Rückstand gegenüber China im Schiffbau, so mehr Coliano, der als außerordentlicher Professor an der Campbell University lehrt.
00:01:41: Gleichzeitig wachsen Washington das Interesse die globale Maritime Logistik insgesamt besser zu verstehen.
00:01:47: Viele aktuelle Entwicklungen ordnet er genau in diesen Kontext ein.
00:01:52: So sei ein, dass es in den letzten Jahren nicht mehr so ist.
00:02:08: So sei er ein im Jahr zwischen den USA und China ausgesetzt, die im November endet.
00:02:15: Für Mercoliano zeigt auch einen viel beachteter Versuch eines von BlackRock angeführten Konsortiums mehrere Häfen eines Hongkonger Unternehmens zu übernehmen, dass die USA wieder stärker strategisch im maritime Sektor aktiv werden wollen.
00:02:29: Chinesische Firmen seien an rund hundertzehn Häfen in siebenundsechzig Ländern beteiligt, hielten Betriebsrechte oder seien am Ausbau beteilicht und damit auf allen Kontinenten in zentralen Logistiknoten präsent.
00:02:41: Auch juristisch rückt der Sektors stärker einen Fokus.
00:02:44: Kürzlich erhob das US-Justizministerium Anklage gegen chinesische Hersteller von Schiffskontänern sowie deren Führungskräfte wegen des Verdachts auf Preisabsprachen während der Covid-Ninzen-Pandemie.
00:02:56: Container wirken unscheinbar, sind aber entscheidend für den Welthandel.
00:03:00: Laut Karl Benzel, ehemaliger Kommissar der US-Schifffahrtsbehörde könnten sie zu einem weiteren Hebel chinesischen Einflusses werden gerade weil ein Großteil aller global gehandelten Güter in ihnen transportiert wird!
00:03:12: Festnahme eines chinesischen Managers.
00:03:15: Eskalation im maritime Machtkonflikt.
00:03:18: Der jüngste Fall des US-Justizministeriums hat in China erhebliche Aufmerksamkeit ausgelöst.
00:03:23: Ein angeklagte Manager wurde kurz vor seinem Abflug nach Hong Kong in Paris festgenommen.
00:03:28: Seine mögliche Auslieferung in die USA ist bislang nicht entschieden Staatsnahe.
00:03:32: chinesische Medien werteten den Vorgang als weiteres Beispiel für eine aus ihrer Sicht extreme Kontrolle Washingtons.
00:03:39: Die Entwicklungen fügen sich in eine ohnehin angespannte Maritime und wirtschaftspolitische Konkurrenz zwischen den USA und China ein.
00:03:47: Nach Einschätzung von Mike Sun, einem in den USA tätigen chinesischen Unternehmensberater ist Washington zulehmend alarmiert über die wachsende chinesische Dominanz im maritimen Sektor.
00:03:57: Gegenüber der Epoch Times sagt es Sun – die Festnahme könne er sich zu einem politischen Ereignis entwickeln das an den Fall von Man-Wan Zhou erinnert.
00:04:05: Sie war in Kanada auf Grundlage eines US-Auslieferungsersuchens festgesetzt worden und später im Rahmen einer diplomatischen Einigung zwischen Washington und Peking freigekommen.
00:04:16: So argumentierte, eine einzelne Anklage werde das chinesische Übergewicht im maritime Bereich zwar nicht grundlegend verändern können jedoch die Verhandlungsposition von US-Präsident Donald Trump im anhaltenden Handelskonflikt mit China beeinflussen.
00:04:29: Sowohl eher als auch Seehistoriker Mercoliano betonen, dass Washington strukturell reagieren müsse um Chinas wachsenden Einfluss auf See entgegenzuwirken.
00:04:38: Die wirtschaftliche Dominanz – so ihre Einschätzung – wäre zunehmend auch sicherheitspolitische Dimensionen annehmen.
00:04:44: China nutze seine maritime Stärke bereits heute, um Handelswege abzusichern.
00:04:48: zu Mercolano.
00:04:50: Ein direkter militärischer Vergleich mit der US-Marine sei jedoch eher eine Frage der Zukunft als der
00:04:55: Gegenwart.".
00:04:56: Chinas Aufstieg zur dominierenden Seemacht in der globalen Schifffahrtsindustrie.
00:05:01: Die heutige Maritime Vormachtsstellung Chinas lässt sich nach Einschätzung von Mercoliano mit der Rolle des britischen Empire im achtzehnten und neunzehnte Jahrhundert vergleichen.
00:05:10: Damals wie heute gehe es nicht nur um militärische Stärke, sondern vor allem um die Kontrolle globaler Handels- und Logistikstrukturen.
00:05:17: Noch in den letzten Jahren, so zeigen Daten von BRS Ship Brokers wurden lediglich rund zwei Prozent aller neuen Schiffe weltweit in China gebaut.
00:05:26: Das Land spielte im internationalen Seeverkehr damals nur eine untergeordnete Rolle – nach Angaben Merkollianos begann Peking in der Neunzigerjahre jedoch damit systematisch in sämtliche Bereiche der maritime Industrie vorzudringen vom Schiffbau bis zur Reparatur.
00:05:41: Diese frühen Schritte seien zunächst noch weitgehend unkoordiniert gewesen!
00:05:45: Einen entscheidenden Wendepunkt markiert die Phase nach dem Amtsantritt von Xi Jinping.
00:05:49: Mit dem Auslaufen des Fünf-Jahresplans und der Industrieinitiative Made in China, seit die Maritimeindustrie gezielt ausgebaut und strategisch gebündelt worden.
00:05:59: Staatliche Unternehmen wurden konsolidiert während traditionelle Konkurrenten wie Japan oder Südkorea Markternteile verloren.
00:06:06: Heute dominiert China den globalen Neubau von Schiffen deutlich.
00:06:09: Laut BRS Ship Brokers dürfte das Land bis Ende of the year, ca.
00:06:13: in rund neun Prozent der weltweiten Schiffsbestellungen abwickeln – ein deutlicher Anstieg gegenüber etwa einundfünfzig Prozent im Jahr zwanzig-zweiundzwanzig.
00:06:22: Diese Entwicklung setzt sich fort, obwohl der Markt von Unsicherheiten durch mögliche Hafengebühren und schwankende Zölle geprägt ist.
00:06:28: Mercoliano beschreibt diese Entwicklung als konsequenzstrategisch gesteuert.
00:06:32: Ein Beispiel sei der wachsende Einfluss-Pakings auf internationale Regulierungen, etwa innerhalb der International Maritime Organization.
00:06:39: Dort würden zunehmend Standards vorangetrieben die etwa Decarbonisierungsvorgaben betreffen.
00:06:44: Neue Regeln, die im April twenty-fünfundzwanzig beschlossen aber noch nicht umgesetzt wurden könnten die Lebensdauer von Schiffen deutlich verkürzen – von bislang fünfundzwantzig bis dreißig Jahren auf etwa fünfzehn bis zwanzig Jahre!
00:06:57: Die Umsetzung dieser Vorgaben verzögert sich derzeit und wird weiter verhandelt.
00:07:01: Sollte sie in Kraft treten, würde dies die Verschrottung älterer Schiffe beschleunigen und eine starke Nachfrage nach Neubauten auslösen – ein Vorteil für China, das in der Produktion moderner emissionsarmer Schiffer führend ist.
00:07:13: Neben dem Schiffbau dominiert es Land auch zentrale Teile der maritime Infrastruktur.
00:07:17: Mehr als siebzig Prozent der weltweiten Produktion von Schiff zu Landkranen sowie rund sechsund achtzig Prozent.
00:07:25: Laut einem Bericht des US-Handelsbeauftragten aus dem Jahr twentyfünfundzwanzig wächst der chinesische Anteil auch in weiteren Schlüsselbereichen, der Maritimen Lieferkette kontinuierlich weiter.
00:07:36: Die USA wachen auf!
00:07:38: Kurswechsel in die Maritiman Ordnungspolitik.
00:07:41: Amerikanische Entscheidungsträger seien lange davon ausgegangen, dass der Ozean als offener Raum von selbst den globalen Handel in die Häfen der USA-Länke sagte Mercoliano.
00:07:50: Erst die Covid-IX-Pandemie habe diese Annahme grundlegend erschüttert und die Verwundbarkeit globaler Lieferketten offen gelegt.
00:07:57: Während der Pandemie verlegten Redereien leere Container im großen Umfang zurück nach Asien – da Transporte dorthin wirtschaftlich attraktiver waren!
00:08:05: In der Folge kam es für OS-Exporteure zu Kapazitätsengpässen, erheblichen Lieferverzögerungen und stark steigenden Frachtkosten die teils deutliche Gewinneinbußen verursachten.
00:08:16: Als Reaktion verabschiedete der Kongress twenty-zweiundzwanzig den Partei übergreifenden Ocean Shipping Reform Act – die umfassendste Reform des OSCE Schiffahrtsrechts seit Jahrzehnten.
00:08:26: Das Gesetz stärkte die Position von Exporteuren, in dem es Redereien stärker in die Pflicht nahm – US-Güter zu transportieren und zugleich die Befugnisse der Federal Maritime Commission ausweiterte um Marktpraktiken zu untersuchen.
00:08:39: Der ehemalige Kommissionsvorsitzende Daniel B. Maffay erklärte «die Behörde habe im Zuge der Reform zusätzliches Fachpersonal eingestellt, um globale Schifffahrtstrukturen detaillierter analysieren zu können».
00:08:50: Im März twenty-fünfundzwanzig leite der die Federal Maritime Commission eine umfassende Untersuchung zu Bedingungen ein, die US Unternehmen an zentralen Maritimen Engpästen weltweit betreffen.
00:09:01: Dazu zählen unter anderem die Nordostpassage, der Ärmelkanal, die Straße von Malaka, die Strasse von Singapur, die Straße von Gibraltar, der Panama Kanal und der Suezkanal.
00:09:11: Die Untersuchungen erfolgte noch vor dem Irankonflikt und berücksichtigt daher nicht die Straße.
00:09:17: Parallel prüft die US-Schilfatzbehörde, ob bestimmte internationale Flackenregelungen US-Räderreihen strukturell benachteiligen.
00:09:25: Beide Untersuchungen sind bislang nicht abgeschlossen.
00:09:28: Auch auf Regierungsebene bleibt die Eindämmung chinesische Dominanz ein überparteiliches Ziel.
00:09:33: Während der Amtszeit von Joe Biden reichte eine Gruppe von Gewerkschaften beim Amt des US-Handelsbeauftragten USTR eine Petition ein, in der sie aus ihrer Sicht unfaire Wettbewerbspraktiken beklagte, die US Schilfatsunternehmen benachteilegen.
00:09:47: Die Behörde nahm den Fall auf und leitete in der Jahrzehnte eine Untersuchung ein.
00:09:52: Im Zuge dieser Entwicklungen wurde eine viel diskutierte Hafengebühr von bis zu einer Million US-Dollar pro Anlauf für chinesische Schiffe in US-Häven eingeführt, der chinesischer Chefunterhändler in den Handelsgesprächen.
00:10:03: Li Jiangang soll laut US-Finanzminister Scott Passend im August twenty-fünfundzwanzig bei einem Besuch in Washington ein entsprechendes Ultimatum übermittelt und vermöglichen globalen Folgen gewarnt haben Die Handelswaffenruhe im Handelskrieg zwischen Washington und Peking.
00:10:32: Die Handelswaffenruhe muss im November erneut verhandelt werden.
00:10:46: Nur wenige Wochen nach dem XXV September, an dem Xi Jinping voraussichtlich zu einem Besuch in Washington erwartet wird, also fern er die Einladung von US-Präsident Donald Trump annimmt.
00:10:56: Bislang lagen die US chinesischen Handelsgespräche vor allem beim Finanzministerium, dem Handelsministerium sowie den Büro des US-Handelsbeauftragten.
00:11:04: Salvatore Mercogliano bezeichnet er es als Bemerkenswert, dass nun auch die Federal Maritime Commission und das US-Justizministerium stärker in die Auseinandersetzungen eingebunden werden.
00:11:15: Erhält es zwar für fraglich diese Behörden für eine systematische Analyse der globalen Schifffahrtsmärkte einzusetzen sieht darin jedoch einen pragmatischen Versuch Washingtons schneller Einfluss auf komplexe Handelstrukturen zu gewinnen.
00:11:28: Zitat, die USA habe eine bemerkenswerte Blindheit gegenüber den Gefahren des Meeres gezeigt, die nun langsam erkannt wird.
00:11:35: Sagt ihr ja.
00:11:36: Offenbleibe jedoch ob diese neue Fokus langfristig bestehen bleibe oder politisch wieder in den Hintergrund rücke.
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