Chinas Spionagekrieg gegen den Westen eskaliert | Nr. 9518
Shownotes
Die Geheimdienste von den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland warnen, dass Peking sowohl den Umfang als auch die Professionalität seiner Spionageoperationen drastisch ausgeweitet hat. Die vielleicht besorgniserregendste Entwicklung betrifft Chinas Eindringen in die westliche kritische Infrastruktur. Ein Kommentar.
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00:00:00: Willkommen zum EpochTams Podcast mit dem Thema China-Spionagekrieg gegen den Westen eskaliert.
00:00:07: Ein Meinungsartikel von James Scarry vom Zweiundzwanzigsten Juni, zwanzigzechstenzwanziger Mikrofon Alexander Siebörn.
00:00:14: Die Geheimdienste von den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland warnen das Peking sowohl den Umfang als auch die Professionalität seiner Spionageoperationen drastisch ausgeweitet hat.
00:00:27: Die vielleicht besorgniserregendste Entwicklung betrifft Chinas Eindringen in die westliche kritische Infrastruktur.
00:00:33: Ein Kommentar!
00:00:57: Die Five Eyes schlagen Alarm.
00:00:59: Heute waren Geheimdienste der Five Eyes Allianz bestehend aus den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland dass Peking sowohl den Umfang als auch die Professionalität seiner Spionage-Operationen drastisch ausgeweitet hat.
00:01:13: Jüngste gemeinsame Warnungen deuten darauf hin, das Chinas Geheimdienstapparat sich nicht mehr ausschließlich auf den Liebstahl von Technologie und Geschäftsgeheimnissen konzentriert.
00:01:23: Zunehmend richten sich Peking Spionagaktivitäten gegen Regierungsmitarbeiter – militärangehörige, kritische Infrastruktur, Telekommunikationsnetze und sogar gegen Privatpersonen, die über nützliche Zugänge oder Informationen verfügen.
00:01:37: Das Ergebnis ist eine anhaltende Geheimdienst-Kampagne wie sie seit dem Kalten Krieg nicht mehr zu beobachten war.
00:01:44: Im Juni'e hat das FiveEyes Bündnis eine seltene gemeinsame Warnung heraus, wonach chinesische Geheimnendienste über LinkedIn, Indeed, Upwork und andere beruflichen Netzwerkplattformen aggressiv nach Informanten suchen.
00:01:58: Geheimdienstvertreter berichten, dass chinesische Agenten sich als Personalvermittler, Berater, Think Tank Mitarbeiter und Forschungsunternehmen ausgeben um Personen mit Zugang zu sensiblen Informationen ausfindig zu machen.
00:02:11: Dem gemeinsamen Bericht zufolge gehören zu den Zielen Personal im Verteidigungsektor, Außenpolitik-Experten Militärangehörige Auftragnehmer der Regierung Journalisten Wissenschaftler und Mitarbeiter von Think Tanks.
00:02:23: das Ziel ist klar Der Erwerb vertraulicher militärischer, politischer, wirtschaftlicher und technologische Informationen die Peking einen strategischen Vorteil verschaffen können.
00:02:35: Britische Geheimdienstmitarbeiter berichten das tausende Personen mit Verbindungen zum Parlament, zum öffentlichen Dienst- und zu Verteidigungseinrichtungen auf diese Weise angesprochen wurden.
00:02:45: Sie haben richtig gehört Tausende!
00:02:48: Pekings bevorzugte Methoden.
00:02:51: Chinas Geheimdiensmodell unterscheidet sich von der traditionellen Spürnage nach sowjetischem Vorbild.
00:02:56: Anstatt sich hauptsächlich auf professionelle Geheimdienstmitarbeiter zu verlassen, setzt Peking auf ein breit gefächertes Netzwerk.
00:03:03: Das Geheimdienste, militärische Organisationen, staatliche Unternehmen, Universitäten, Tarnfirmen, Cyber-Einheiten und Akteure aus der Privatwirtschaft umfasst.
00:03:13: Die Strategie ist einfach – Informationen aus Tausenden Quellen sammeln und diese zu verwertbaren Erkenntnissen zusammenführen!
00:03:21: Dieser Ansatz umfasst fortlaufende Versuche durch Cyberangriffe in staatliche und private Netzwerke einzudringen, den Diebstahl geistigen Eigentums sowie die Anwerbung von Insiders.
00:03:31: Wie oben erwähnt umfasste auch die bekannte Praxis der Informationsbeschaffung im akademischen Forschungsbereich Einflussoperationen und die Überwachung chinesische Gemeinschaften im Ausland sowie die Nutzung beruflicher Netzwerkplattformen.
00:03:46: Das breite Spektrum dieser Aktivitäten ermöglicht, das Peking riesige Mengen an Informationen zu sammeln und gleichzeitig eine glaubwürdige Abstreitbarkeit aufrechtzuhalten.
00:03:56: Kritische Infrastruktur ist primäres Ziel von Wolt Taifun.
00:04:01: Die vielleicht besorgniserregendste Entwicklung betrifft Chinas Eindringen in die westliche kritische Infrastruktur.
00:04:06: US-Geheimdienste darunter das FBI, die NSA und die CISA haben gewarnt dass eine von China staatlich geförderte Hackergruppe namens WOLT Typhoon mindestens fünf Jahre lang Zugriff auf Teile der amerikanischen kritischen Infrastruktur hatte bevor sie entdeckt wurde.
00:04:23: Die Ziele strecken sich berichten zufolge über das gesamte Spektrum von Industrie, Vertrieb und weiteren Bereichen.
00:04:29: dazu gehören Luftfahrt, Bahnverkehr, Seeverkehr Pipelines Kommunikationssysteme und die Wasserversorgung.
00:04:36: Was Voltaifun besonders alarmierend macht, ist die Einschätzung der Behörden dass die Operation über die reine Informationsbeschaffung hinausgeht.
00:04:45: US-Behörden gehen davon aus das sich die Hacker möglicherweise bereits in den Infrastrukturnetzwerken positioniert haben um diese im Falle einer zukünftigen Krise oder eines Konflikts potenziell lahm zu legen.
00:04:56: Dies stellt eine erhebliche Eskalation gegenüber herkömmlicher Spionage dar.
00:05:00: Im Jahr zwanzig, dreiundzwanzig machte Microsoft die Gruppe Voltyphon erstmals öffentlich bekannt.
00:05:05: Die Gruppe nutzte sogenannte Living of the Land Techniken was bedeutet dass sie sich auf legitime Admin-Tools stützte die bereits in den Netzwerken der Opfer vorhanden waren anstatt leicht nachweisbarer Mailbear einzusetzen.
00:05:18: Dieser Ansatz ermöglichte es den Akteuren über lange Zeiträume unentdeckt zu bleiben während sie Informationen sammelten und sich langfristigen Zugriff verschafften.
00:05:27: Guam, ein Standort wichtiger US-Militereinrichtungen und Kommunikationsinfrastruktur im Pazifik gehörte zu den bekanntgemachten Zielen.
00:05:35: Eine weitere mit China verbundene Operation bekannte als Salt Typhoon konzentrierte sich Berichten zufolge auf Telekommunikationsnetzwerke.
00:05:43: Sicherheits-Experten und Geheimdienstmitarbeiter bringen die Kampagne mit groß angelegten Spionageaktivitäten gegen die Kommunikationsinfrastruktur in Verbindung.
00:05:52: Berichten zufolge zielte die Operation darauf ab, Zugang zu sensiblen Telekommunikationsdaten zur Langen darunter auch zur Kommunikation von Regierungsvertretern und Entscheidungsträgern.
00:06:03: Analysten beschreiben Soul Typhoon als eine der umfangreichsten Cyberspionagekampagnen, die jemals gegen westliche Kommunikationalnetzwerke gerichtet waren.
00:06:12: Online Rekrutierungsmaßnahmen Die jüngste Sorge betrifft Chinas Nutzung sozialer und beruflicher Netzwerke.
00:06:18: Laut den Five-Eis-Geheimdiensten geben sich chinesische Militärgeheimdienstler zunehmend als Personalvermittler aus, die Beratungsaufträge, Forschungsaufträge oder politische Analyseprojekte anbieten.
00:06:30: Die ersten Anfragen wirken harmlos – im Laufe der Zeit werden die Zielpersonen dazu verleitet immer sensiblere Informationen preiszugeben.
00:06:37: Beamte beschreiben dies als ein hoch skalierbares Modell, das in der Lage ist tausende potentielle Quellen gleichzeitig zu erreichen.
00:06:44: Die Belege für Chinas umfassende Spionagekampagnen stammen aus mehreren Quellen wobei Regierungen zunehmend Länderübergreifende Warnungen herausgeben.
00:06:53: Staatliche Geheimdienste haben gemeinsame Warnung herausgegeben.
00:06:56: Cyber-Sicherheitsfirmen darunter Microsoft haben unabhängig voneinander Einbrüche dokumentiert.
00:07:01: Strafrechtlicher Verfahren haben Rekrutierungsnetzwerke und Spionageraktivitäten aufgedeckt.
00:07:07: Technische forensische Untersuchungen führen die Operationen auf Infrastrukturen und Methoden zurück, die mit vom chinesischen Staat unterstützten Akteuren in Verbindung stehen.
00:07:17: Was wird dagegen unternommen?
00:07:18: Westliche Regierungen haben reagiert indem sie ihre Cyberabwehr verstärkt, den Austausch von Geheimdiensteinformationen intensiviert, Technologietransfers eingeschränkt, Exportkontrollen verschärft und Spionagefälle strafrechtig verfolgt haben.
00:07:32: Das Five-Eyes Bündnis tritt zunehmend öffentlich auf, um chinesische Operationen offen zu legen.
00:07:38: Die Geheimdienste scheinen davon auszugehen, dass eine öffentliche Zuschreibung für Peking Kosten verursacht und potenziellen Zielen hilft, Rekotierungsversuche zu erkennen bevor Schaden entsteht.
00:07:49: Wird genug getan, um Chinas Eindringen und seinen Zugang zur kritischen Geheimdiensinformation an fortschrittlichen Technologien unter anderen sensiblen Bereichen einzudämmen?
00:07:58: Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lautet die Antwort Nein!
00:08:01: Wird dies zu einem Krieg führen?
00:08:03: Sind Chinas umfangreiche Spionage-Aktivitäten ein Vorbote eines Krieges?
00:08:08: Nicht unbedingt.
00:08:09: Spionager ist ein normaler Bestandteil des internationalen Wettbewerbs und jede Großmacht betreibt sie in gewissen Maße.
00:08:15: Chinas Eindringen in kritische Infrastrukturen erhöht jedoch den Einsatz, wenn die Geheimdienste recht haben dass einige Operationen darauf abzielen Störungen im Falle einer Teilbahnkrise vorzubereiten verschwimmt die Grenze zwischen Spionagern und Konflikt.
00:08:29: Das derzeitige Risiko eines direkten militärischen Konflikts zwischen China und den USA ist nach wie vor relativ gering, ist jedoch höher als jemals in den vergangenen Jahrzehnten.
00:08:38: Die meisten Analysten halten Cyber-Operationen wirtschaftlichen Zwang, technologischen Wettbewerb und Druck über Stellvertreter für weit wahrscheinlicher als einen offenen Krieg.
00:08:48: Dennoch ist die Lektion klar – Peking's Geheimdienstkampagne wird immer umfassender, tiefgreifender und ehrgeiziger!
00:08:54: Die Warnung der Pfeifeis liegt nahe, dass westliche Regierungen die chinesischen Spionageaktivitäten zunehmend nicht mehr als eine Ansammlung isolierte Vorfälle betrachten sondern als langfristige strategische Bemühungen, die darauf abzielt das Kräfteverhältnis zugunsten Chinas zu verschieben.
00:09:10: Ist eine tiefgreifende und koordinierte Reaktion der westlichen Nationen wahrscheinlich?
00:09:14: Vielleicht nicht – aber sie erschienen notwendiger denn je!
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