Gesund altern: Fünf weniger bekannte Biomarker können dabei helfen | Nr. 9461
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00:00:00: Herzlich willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Lebenserwartung vorhersagen.
00:00:07: Gesundaltern, fünf weniger bekannte Biomarker können dabei helfen.
00:00:12: Einfache leicht zugängliche Messgrößen können ihnen Einblicke in ihre Gesundheit geben.
00:00:18: auch machen sie auf mögliche Probleme aufmerksam die das Leben verkürzen könnten.
00:00:24: In Kürb – starke Hände sind ein Predictor für eine gute Immunabwehr, so wie ein gesundes Herz und Gehirn.
00:00:33: Auch der Ruhepulz- und Cortisolspiegel sind wichtige Messwerte bei Gesundheit und Langlebigkeit.
00:00:40: Zudem lassen uns ein gutes Verhältnis von Talje zur Körpergröße und ausreichend Nährstoffe langsamer alternen und verlängern unser Leben.
00:00:49: Es gibt verschiedene Möglichkeiten alle Indikatoren zu messen und zu verbessern.
00:00:55: Wussten Sie Das bestimmte Biomarker bereits Jahre vor dem Auftreten von Symptomen auf eine Erkrankung hinweisen können?
00:01:03: Doch schon kleine, messbare Veränderungen dieser Werte können sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität entscheidend verbessern.
00:01:13: Hier sind fünf Werte, die es sich zu beobachten lohnt und was sie tun können um Sie in die richtige Richtung zu lenken.
00:01:23: Erstens Griffkraft.
00:01:26: Die Griffkraft ist die Kraft, die Muskeln in Hand und Unterarm ausüben wenn wir etwas festhalten.
00:01:34: Studien zufolge ist diese Kraft ein wichtiger Biomarker der eine Vielzahl von Faktoren widerspiegelt.
00:01:41: Dazu gehören der allgemeine Gesundheitszustand, kognitive Beeinträchtigungen und die Gesamtmortalität.
00:01:49: Laut einer Studie aus dem Jahr twenty-fünfzehn steigt mit jedem Rückgang der Griffkraft um fünf Kilogramm das allgemeine Sterberisiko um sechzehn Prozent, das Risiko für einen kardiowaskulären Tod um siebzehn prozent und das Risikofür einem nichtkardiowascularen Tod umsebzehnt.
00:02:11: Demnach erweist sich die Griffkraft als stärkerer Predictor für die kardiovasculare Mortalität als der Blutdruck.
00:02:18: Der Zusammenhang ist umgekehrt proportional und konsistent.
00:02:23: Mit nachlassender Griffkraft steigt das Risiko.
00:02:27: Eine stärkere Griffkraft ist hingegen mit einer besseren Immunfunktion, Herzkreislaufgesundheit und kognitiver Leistungsfähigkeit sowie niedrigerer Gesamtsterblichkeit verbunden.
00:02:39: Praktische Tipps für mehr Griffkraft Die Griffkraft lässt sich verbessern und zwar ganz praktisch mit passiven Hängen, im Sportjaggon auch Dad-Hang genannt.
00:02:51: Dabei hängt man so lange es geht mit gestreckten Armen und entspannten Schultern mit dem ganzen Körpergewicht an einer Stange – das ist schwieriger als es klingt!
00:03:02: Deswegen langsam anfangen ein paar Sekunden reichen schon die Dauer mit der Zeit auf zwei Minuten steigern.
00:03:10: Wie lange man hängen kann, hängt vom Alter Geschlecht- und Fitnessniveau ab.
00:03:16: Andere Übungen um verschiedene Griffarten und die damit verbundenen Muskeln zu trainieren sind Schwere Gegenstände beim Gehen tragen wie zum Beispiel alle Einkaufstüten auf einmal einen Ball drücken Handmuskeltrainer verwenden Klettern Arm drücken.
00:03:34: Zweitens Ruhepuls.
00:03:37: Der Ruhepuls ist ein weiterer Messwert, der einen signifikanten Predictor für Gesundheit und Langlebigkeit darstellt.
00:03:45: Er umfasst die Anzahl der Herzschläge pro Minute im Ruhezustand.
00:03:51: Mehrere großangelegte Langzeitstudien haben gezeigt, dass ein höherer Ruhepols ein unabhängiger Risikofaktor für die Sterblichkeit ist, da er aus verschiedenen Gründen erhöht sein kann.
00:04:04: Diese Gründe umfassen unter anderem Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, chronisch obstruktive Lungenerkrankung und viele andere chronische Erkrankungen.
00:04:15: Zitat?
00:04:27: Jensen ist ein dänischer Kardiologe und Professor, und beschäftigt sich in seiner Forschung unter anderem mit dem Ruhepuls.
00:04:36: In einer Studie aus dem Jahr zehnt Jensen und seine Kollegen fest, dass Männer mit einem Puls von über neunzig Schlägen pro Minute im Vergleich zu Männern mit sehr niedrigem Puls unter fünfzig Schlagen pro Minute an etwa dreimal so hohes Sterberisiko hatten.
00:04:55: Letztlich fanden sie heraus, dass das Sterberisiko mit jedem Anstieg des Ruhepulses um zehn Schläge pro Minute um etwa sechzehn Prozent zunahm.
00:05:04: Als die Autoren die Ergebnisse um fitnesskörperliche Aktivität und andere Risikofaktoren bereinigten, blieb der Zusammenhang bestehen.
00:05:13: Selbst unter Menschen mit dem gleichen Fitnesslevel hatten Personen mit einem höheren Ruhepuls ein höheres Risiko für einen vorzeitigen Tod.
00:05:22: Bei Erwachsenen liege der Ruhepuls normalerweise zwischen sechzig und einhundert Schlägen pro Minute, könne aber sehr individuell sein.
00:05:31: Sie sind ihr eigener Maßstab, sagte er.
00:05:34: Wenn sie also wissen das die Ruheputz bei Sechzig liegt und ihr Puls erhöht ist dann wissen sie okay hier stimmt etwas nicht oder?
00:05:43: Leicht zugänglicher Indikator Der Ruhe-Pulz seid zudem eine nützliche Indikatur für Gesundheit und Langelebigkeit da er von jedem leicht gemessen werden könne, so der Kardiologe weiter.
00:05:57: Man kann ihn am Handgelenk, am Hals oder mit einem tragbaren Gerät messen – er ist also sehr leicht zugänglich, meinte
00:06:04: er.".
00:06:06: Wie kann man den Ruhepuls am wirksamsten senken?
00:06:09: Durch Bewegung!
00:06:10: ist Jensens Antwort.
00:06:12: Auch andere Lebensstilfaktoren würden eine Rolle spielen wie Rauchen, Alkoholkonsum und Stress sowohl körperlicher als auch psychischer Art fügte er hinzu.
00:06:23: Drittens Verhältnis von Teilienumfang zur Körpergröße.
00:06:28: Jahrzehnte lang war der Bodymass Index BMI in der Medizin des Standardmaßstab für die Körperzusammensetzung.
00:06:36: Der BMI hat jedoch ein grundlegendes Manko, er kann nicht zwischen Muskeln und Fett unterscheiden – und sagt nichts darüber aus wo sich das Fett befindet.
00:06:47: Diese Unterscheidung ist enorm wichtig denn wissterales Fett Das Bauchfett, das sich um unsere inneren Organe ansammelt ist weitaus gefährlicher als das Fett, dass der Körper an anderen Stellen speichert.
00:07:00: Es steht in engem Zusammenhang mit Entzündungen Insulinresistenz Diabetes Herzkreislaufverkrankungen Funktionsverlust und vorzeitigem Tod.
00:07:11: Laut einer Studie aus dem Jahr twenty-fünfundzwanzig besteht ein Zusammenhang zwischen dem Verhältnis von Teilhier zur Körpergröße und körperlicher Leistungsfähigkeit.
00:07:21: Demnach funktionierten die körperlichen Systeme bei Personen mit höheren Werten tendenziell schlechter.
00:07:28: Es zeigte sich auch, dass das Verhältnis von Teilhier zur Körpergröße – bei Männern Frauen allen ethnischen Gruppen und Kindern über fünf Jahren ein besserer Predictor für die Sterblichkeit ist als der BMI.
00:07:42: Das ist das Forschungsergebnis der Ernährungswissenschaftlerin Margaret Asheville die dazu beitrug, das Verhältnis von Teilchen zur Körpergröße zu einem weltweit anerkannten Indikator für Gesundheit und Langelebigkeit zu machen.
00:07:56: Das Maßband herausholen Um diesen Biomaker zu messen braucht es nur ein Maßband.
00:08:02: Dazu den Teilchenumfang unterhalb der Rippen und oberhalb der Hüftknochen in Zentimetern messen Und die Zahl durch die Körpergrösse in Zentimetern teilen.
00:08:14: Idealerweise sollte der Bauchumfang weniger als die Hälfte der Körpergröße betragen.
00:08:20: Optimal sei ein Wert zwischen zero Komma vier und null Komma fünf, so Ashville zu Epoch Times.
00:08:26: Wer außerhalb dieses Bereiches liege oder seinen Bauch umfangen um ein paar Zentimeter reduzieren möchte, sollte genauso vorgehen wie beim Abbau jeder anderen Art von Fett – so die Ernährungswissenschaftlerin weiter.
00:08:41: Viertens Cortisol.
00:08:44: Cortisol ist ein Steroid-Hormon, das der Körper als Reaktion auf körperlichen und emotionalen Stress ausschüttet.
00:08:51: In kurzen Schieben ist es gesund und notwendig da es die Konzentration schärft und Energie liefert wenn wir sie am dringendsten brauchen.
00:09:00: Wenn der Cortisolspiegel jedoch chronisch hoch oder schlecht reguliert ist kann dies langfristig den Körper abnutzen Ein Prozess der als allostatische Belastung bezeichnet wird.
00:09:12: Die nachgelagerten Auswirkungen können schwerwiegend sein.
00:09:16: Ein ständig erhöhter Cortisol-Spiegel kann, die Telomere, die Schutzkappen an den Enden unserer DNA verkürzen und die Zellalterung beschleunigen, chronische Entzündungen begünstigen, die Immunfunktion unterdrücken, Muskeln abbauen, den Blutzucker erhöhen, das viszerale Fett vermehren und die Alterung des Gehirns beschleunigen, wodurch wir anfälliger für neurodegenerative Erkrankungen werden.
00:09:47: Neben den Cortisol-Spitzen sind auch die Cortisolschwankungen im Laufe des Tages wichtig – bei einem gesunden Verlauf erreicht der Cortisolspiegel morgens seinen Höchstwert, sinkt dann allmählich ab und erreicht gegen Mitternacht seinen Tiefpunkt.
00:10:03: Ungesunde Cortisolwerte sind auch solche, die den ganzen Tag über niedrig bleiben oder nachts ansteigen.
00:10:11: Die üblichen Verdächtigen Regulierungsstörungen treten oft schon Jahre vor einer klinischen Diagnose auf, der Cortisol-Spiegel lässt sich allerdings durch Änderungen des Lebensstils beeinflussen.
00:10:24: Wichtig dafür sind Stressbewältigung ausreichend Schlaf eine gesunde Ernährung regelmäßige Bewegung positive Beziehungen und ausreichend Flüssigkeit, da Flüssigkeitsmangel den Spiegel vorübergehend erhöhen kann.
00:10:42: Normalerweise kann ein Arzt den Cortisol-Spiegel über Blut-, Urin oder Speichel messen lassen – doch es gibt auch Cortisoltests für zu Hause wobei in der Regel Speicheln über den Tag verteilt entnommen wird um den Spiegel verfolgen.
00:10:58: Diese Tests können dabei helfen, einen Überblick über den Cortisolspiegel zu bekommen und zu zeigen wann man sich an einen Arzt wenden sollte.
00:11:08: Fünftens – Nährstoffmangel.
00:11:11: Ein Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen darunter Vitamine, Mineralstoffe und essenzielle Fettsäuren kann uns anfälliger für Krankheiten machen und vorzeitig altern lassen.
00:11:23: Dabei sollte man zwischen Mangel und Unterversorgung unterscheiden, meinte Matt Kerberlein, Langlebigkeitsforscher & Professor für Pathologie zu Epoch Times.
00:11:34: Ein echter Mangel führe zu klinisch erkennbaren Funktionsstörungen.
00:11:40: Eine Unterversorgen hingegen – also suboptimale aber nicht kritisch niedrige Werte – könne die Gesundheit über Jahre oder Jahrzehnte hinweg unbemerkt beeinträchtigen ohne eine offensichtliche Diagnose auszulösen.
00:11:54: Im Zufolge gebe es einige Nährstoffe, auf die wir achten sollten – sowohl wegen ihrer Auswirkungen auf die Langelebigkeit als auch weil viele von uns nicht genug davon zu sich nehmen.
00:12:06: Dazu gehören Vitamin D, Omega-III und Magnesium.
00:12:12: Ein Mangel an Vitamin D kann die Telomere verkürzen und altersbedingte DNA Schäden verstärken.
00:12:20: Außerdem erhöht er das Risiko für altersbedingte Krankheiten und einen vorzeitigen Tod.
00:12:26: Omega-III Fettsäuren können die Langlebigkeit fördern, indem sie den biologischen Alterungsprozess verlangsamen, chronische Entzündungen senken und die kardiowaskuläre sowie kognitive Gesundheit verbessern.
00:12:40: Magnesium ist unerlässlich für DNA Replikation und Reparatur.
00:12:46: Zudem senkt es Entzünden unterstützt die Mitochondrien-Funktion, stärkt das Herzkreislaufsystem und fördert die Stoffwechselgesundheit was es für ein langes gesundes Leben entscheidend
00:12:58: macht.".
00:13:00: Ernährung vor Ergänzung.
00:13:02: Zitat Das Ziel sollte eine wohlüberlegte Nahrungsergänzung sein, die auf der Ernährungen den Risikofaktoren und sofern möglich geeigneten Biomarkertests basiert.
00:13:14: sagte Keberlein dazu.
00:13:16: Er empfiehlt eine abwechslungsreiche hochwertige Ernährung.
00:13:20: Diese reichen bei den meisten Menschen aus, um dem Bedarf an den meisten Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.
00:13:27: Generell sollte die Ernährungen an erster Stelle stehen – so der Langlebigkeitsforscher.
00:13:33: Manche Personen bedürfen einer Nahrungsergänzung.
00:13:36: Es sei allerdings am besten diese ersten Nach-einer Untersuchung durchzuführen, fügte er hinzu.
00:13:43: Fazit Die meisten dieser Messgrößen erfordern weder ein Labor noch teure Tests und können zu Hause erfasst werden.
00:13:52: Sie alle reagieren auf dieselben grundlegenden Maßnahmen, regelmäßige Bewegung, guten Schlaf, eine nährstoffreiche Ernährung, Stressbewältigung und die konsequente Beobachtung wie sich der Körper im Laufe der Zeit
00:14:07: verändert.".
00:14:10: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung, bei Gesundheitsfragen wenden sie sich bitte an ihren Arzt oder Apotheker.
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