Keine 180-Grad-Wende: Magyar knüpft an Orbáns Migrationskurs an | Nr. 9435
Shownotes
Ungarns neuer Premierminister Péter Magyar signalisiert in zentralen Fragen Kontinuität zur Politik seines Vorgängers Viktor Orbán. In einem Interview verteidigt er den strikten Kurs gegen irreguläre Migration, lehnt die Zahlung von EU-Strafgeldern ab und spricht sich gegen politische „Brandmauern“ aus.
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00:00:00: Willkommen zum Epoktoms Podcast mit dem Thema Unganz EU-Politik.
00:00:04: Keine Hundert-Achzig-Grad-Wende!
00:00:06: Matt Jahr knüpft an Orbans Migrationskurs an, ein Artikel von Reinhard Werner vom sechsten Juni.
00:00:12: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon.
00:00:14: Alexander Sieber und ganz neue Premierminister Peter Mattjahr signalisiert in zentralen Fragen Kontinuität zu Politik seines Vorgängers Viktor Orbann.
00:00:23: In einem Interview verteidigt er den strikten Kurs gegen irreguläre Migration, lehnt die Zahlung von EU-Strafgeldern ab und spricht sich gegen politische Brandmauern aus.
00:00:34: Der ungerische Prämieminister Peter Matiader hat sich in einem Zeitungsinterview positiv über die Migrationspolitik seines Amtsvorgängers Viktor Orban geäußert – bei aller Kritik, die auch eher an dessen politischen Gebaren übe, werde auch eher eine sehr strenge und konsequente Politik bei der illegalen Migration führen.
00:00:52: Am Mittwoch dreht der Juni veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein Interview mit dem neuen Regierungschef.
00:00:58: In diesem kündigte Mathias auch an, die Geldstrafe nicht zu bezahlen, die der Europäische Gerichtshof twenty-vierundzwanzig gegen Ungarn verhängt hatte.
00:01:05: Immerhin würden andere Mitgliedstaaten mittlerweile selbst auf Ungarns Linie
00:01:09: einschwenken.".
00:01:10: Mit Blick auf zwanzig fünfzehn erklärte er Zitat viele Mitglied Staaten haben inzwischen erkannt dass sie damals falsche Entscheidungen getroffen haben.
00:01:18: Zitat Ende Der Gerichtshof der Europäischen Union hat Ungarn am threizhnten Juni, im Jahr zwanzig vierundzwanzig dazu verurteilt einen Pauschalbetrag von zweihundert Millionen Euro wegen Vertragsverletzung zu bezahlen.
00:01:32: Zudem werde für jeden Tag des Verzugs ein Zwangsgeld von eine Million Euro fällig.
00:01:37: Ungarn habe es – so die Begründung mit seiner Politik darauf angelegt – die Anwendung einer gemeinsamen Politik der Union insgesamt bewusst zum Gehen.
00:01:47: Ungarn hatte ein bereits zwanzig-zwanzig ergangenes Urteil des Gleichengerichtshofs ignoriert.
00:01:52: In diesem wurde dem Land aufgetragen, Asylbewerbern einen realistischen Zugang zu einem Verfahren zu ermöglichen.
00:01:58: Zudem müsse Ungarn gewährleisten, dass Asylsuchende bis zur einer rechtskräftigen Abweisung ihres Antrags im Land bleiben könnten.
00:02:06: Asyl suchende müssen um ein Verfahren in Ungarn durchführen lassen zu können, bereits in einer ungerischen Botschaft im Ausland ein Vorverfahren absolvieren.
00:02:14: Ungarn verletze damit den Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit im Bereich des internationalen Schutzes und Vorschriften zur Rückführung sich illegal aufhaltender Drittstaatsangehöriger.
00:02:24: Dieses Gebaren stelle eine erhebliche Bedrohung für die Einheit des EU-Rechts dar.
00:02:30: Ereignisse von twentyfünfzehn müssen eine Lehre für Europa
00:02:33: sein.".
00:02:34: Matja erklärte dazu, die Entscheidung sei in einer ganz anderen Zeit in einem anderen rechtlichen Rahmen gefallen – heute spiegelt sie nicht mehr die gegenwärtige Realität wieder!
00:02:44: Viele andere EU-Mitgliedsstaaten gingen einstweilen wie Ungarn vor.
00:02:48: Für diese gelte das Orteil des Europäischen Gerichtshoß jedoch nicht, man werde nun Gespräche führen und strebe eine Lösung an – Zitat damit wir unsere Grenzen schützen können und keine tägliche Strafenhöhe von einer Million Euro zahlen müssen.
00:03:04: Ungarn werden keine irregulären Migranten übernehmen und auch keine Strafen bezahlen zum
00:03:08: Matiade.".
00:03:09: Man werde aber Ländern wie Griechenland, Malta oder Italien helfen ihre Außengrenzen zu schützen.
00:03:14: Im Übrigen geht der ungerische Regierungsschiff davon aus das Ungarnskurs künftig zum Standard in der EU-Werte.
00:03:20: – Zitat Die Migrationskrise von twenty fifteen muss eine Lehre für Europa sein!
00:03:25: Die wichtigste Aufgabe der europäischen Politiker ist es die Sicherheit der Menschen zu schützten.
00:03:31: Eine Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip in der eu-Werde ist mit Ungarn weiterhin nicht geben, betonte der Premier.
00:03:36: Anders als seinem Vorgänger GES ihm jedoch nicht darum, Brüssel zu besiegen, erklärte Mathias.
00:03:42: Entscheidend sei es einander zu verstehen und zu überzeugen und sozu Kompromissen zu finden.
00:03:47: Die Menschen wollten eine europäische Union die auf starken Mitgliedstaaten beruht und keine vereinigten Staaten von Europa.
00:03:55: Brandmauern nichts zielführend – eingehen auf Sorgen der Menschen entscheidend.
00:04:00: Mathias sprach sich auch gegen sogenannte Brandmauer im Umgang mit extremen Kräften aus.
00:04:05: Man mache diese damit nur stärker!
00:04:07: In vielen Ländern schütze die politische, mediale und wirtschaftliche Elite ihre eigene Position.
00:04:12: Und gehe nicht immer auf die tatsächlichen Ängste und Probleme der Menschen ein.
00:04:16: Dies vergesse man in der Bevölkerung nicht!
00:04:19: Die Menschen, so der Premier-Zitat verdienen mehr als politisch korrekte Reden und dabei das gegenseitige Aufkleben ideologischer Etiketten – deshalb sei ihr gegen Schubladen wie rechts extrem oder links extrem.
00:04:30: Die etablierten Kräfte schadeten sich jedoch selbst, wenn sie eine Sprache der Political Correctness verwendeten und am Ende die Realität selbst nicht zustünden.
00:04:38: Es schade nie miteinander zu reden, betonte Matjaar – was man von den Vorschlägen des anderen annehme, sei eine andere
00:04:44: Frage.".
00:04:45: Mit Blick auf Russland erklärte Matjaer das man, dass man in den letzten Jahren mit russischen Eingreifen schlechte Erfahrungen gemacht hat.
00:04:54: Auch heute dürfe man sabotage- und militärische Angriffe durch Russland nicht hinnehmen.
00:04:58: Für Ungarn würden außenpolitisch die USA zu den wichtigsten Partnern zählen.
00:05:04: Martial fordert Pragmatismus im Umgang mit Russland ein.
00:05:08: Man müsse jedoch auch die geografischen und politischen Realitäten akzeptieren, weshalb es unabdingbar sei, mit Russlands einen Modus Vivendi zu finden.
00:05:16: Sobald der Ukraine Krieg zur Ende sei, werde es notwendig teilweise wieder auf russische Energiequellen zurückzugreifen um die Sanktionen aufzuheben.
00:05:24: Im Interesse der Wertbewerbsfähigkeit Europas könne auch niemand Interesse haben, nach Kriegsende einen neuen wirtschaftlichen und politischen kalten Krieg fortzuführen.
00:05:33: Die Ukraine müsse um den Krieg beenden zu können internationale Sicherheitsgarantien erhalten.
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