Israel und Libanon wollen Waffenruhe umsetzen | Nr. 9412
Shownotes
Israel und der Libanon haben sich laut dem US-Außenministerium auf einen Fahrplan zur Umsetzung der bestehenden Waffenruhe verständigt. Vorgesehen sind unter anderem Sicherheitszonen unter Kontrolle der libanesischen Armee. Die eigentliche Konfliktpartei, die Hisbollah, lehnt Verhandlungen weiterhin ab.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThoms Podcast mit dem Thema Sicherheitszonen geplant.
00:00:04: Israel und Libanon wollen Waffenrohe umsetzen.
00:00:08: Ein Artikel von Epochexthom führten Juni, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:14: Israel unter Libanons haben sich laut dem US-Ausministerium auf einen Fahrplan zur Umsetzung der bestehenden Waffenruhe verständigt.
00:00:21: Vorgesehen sind u.a.
00:00:23: Sicherheitszone unter Kontrolle der libanesischen Armee.
00:00:26: die eigentliche Konfliktpartei Die Hisbollah lehnt Verhandlungen weiterhin ab.
00:00:32: Israel und Lebanon haben sich bei ihnen Gesprächen in Washington auf die Umsetzung einer Waffenruhe geeinigt.
00:00:37: Es sollten dabei Pilotzonen unter exklusiver Kontrolle der libanesischen Armee geschaffen werden, hieß es in eine am Mittwoch in der US-Hauptstadt veröffentlichten gemeinsame Erklärung – zudem sollten noch in diesem Monat weitere Gespräche geführt
00:00:50: werden.".
00:00:51: Beide Seiten schränkt den ihrer Erklärungen zugleich ein, dass die Umsetzung einer Wafferruhe von einer vollständigen Einstellung der Angriffe der Hisbollah auf Israel abhänge.
00:01:01: Eigentlich gilt im Libanon bereits seit dem siebzehnten April eine Feuerpause.
00:01:05: Die Hisbollah lehnt die Waffenruhe ebenso ab, wie die Gespräche zwischen Israel und dem Libanone in Washington, die ohne ihre Beteiligung stattfinden.
00:01:13: Sicherheitszonen geplant.
00:01:15: Die in Washington getroffene gemeinsame Erklärung sieht die Einrichtungen sogenannte Pilot-Zonen vor, in denen ausschließlich die regulären libanesischen Streitkräfte die Kontrolle ausüben sollen.
00:01:27: Die Hisbollah soll sich, wie schon seit Jahren gefordert aus Gebieten südlich des Litarnifloses und damit aus dem Gebiet nahe der Grenze zu Israel zurückziehen.
00:01:36: Wie diese Sicherheitszonen eingerichtet werden sollen ist noch unklar.
00:01:40: Es wurden zunächst keine Angaben gemacht ob es sich bei den neuen Bekenntnissen zur Waffenruhe um eine zeitlich begrenzte Verlängerung handelte.
00:01:47: Zuvor war die Waffen Ruhe jeweils befristet verlängert worden.
00:01:51: Israel und der Libanon vereinbarten ihre Gespräche in der Woche vom XXV Juni vorzuführen, um eine umfassende Einigung zu erzielen heißt es in der Erklärung weiter.
00:01:59: Die Zukunft der Beziehungen zwischen Israel und dem Libanonn müsse von den beiden Regierungen selbst entschieden werden.
00:02:05: Jeder Versuch staatlicher oder nichtstaatliche Akteure die Zukunft des Libanons als Geisel zu nehmen werde zurückgewiesen.
00:02:14: Hisbollah Entwaffnung ist schwierig.
00:02:16: Die Hisbollah gilt durch den aktuellen und den vorausgegangenen Krieg mit Israel als geschwächt.
00:02:21: Ihre Entwaffnung ist kein leichter Prozess.
00:02:23: Die Hisbola ist im Libanon nicht nur eine Miliz, die vom Iran unterstützt wird – sie ist zugleich politische Partei sowie zentrale soziale Struktur und legitimiert sich als Schutz- und Widerstandskraft gegen Israel.
00:02:36: Insbesondere die schiitische Gemeinschaft sieht ihre Waffen als notwendige Abschreckung gegen Israel.
00:02:42: Die libanesische Armee selbst gilt als schwach, dem Staat fehlt die Durchsetzungskraft zumal eine zwangsweise Entwaffnung unruhen im Libanon auslösen könnte.
00:02:51: Der Libanone und Israel pflegen keine diplomatischen Beziehungen und haben nie ein Friedensabkommen geschlossen – seit April sprechen israelische und libanästische Regierungsvertreter zum ersten Mal seit Tränen auf politischer Ebene direkt miteinander.
00:03:05: Aktuell handelt es sich um die vierte Gesprächsrunde.
00:03:09: Neue Angriffe der Hisbollah.
00:03:11: Die Hisbollah teilte mit.
00:03:12: Sie haben am dritten Juni den Norden Israels mit einer Raketensalbe angegriffen, auch seien israelische Soldaten im Süden des Libanons angegriffene worden.
00:03:21: Die israelische Armee sprach davon, sie habe ein feindliches Fluggerät sowie zwei vom Libanon aus in den israelischen Luftraum eingedrungene Geschosse abgefangen –.
00:03:29: im Gebiet von Misgav Am nahe der Grenze zum Libanone sein Lufthalarm ausgelöst werden.
00:03:35: Ein AFP-Korrespondent berichtete am dritte Juni von einer Petition in Thyrus einer Hisbollah Hochburg im Süden des Libanam.
00:03:42: Dort seien mehr als hundertundachzig Unterschriften für eine Petition zusammengekommen, darin fordern die Bewohner Thüros zur offenen Stadt ohne jegliche Miliz zu erklären.
00:03:51: Die libanesische Armee wird zudem aufgefordert Truppen in der Stadt zu stationieren.
00:03:56: Die Hisboller ist den Thürus stark vertreten.
00:03:58: einige Unterzeichner wurden in Online-Diensten wegen ihrer Haltung angegriffen.
00:04:03: In der Stadt Nabatie unterzeichneten mehr als zweihundert Menschen eine ähnliche Petition.
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