Wirtschaftsforum in St. Petersburg: USA und Deutsche kehren zurück | Nr. 9410

Shownotes

Mit rund 20.000 Teilnehmern aus mehr als 100 Ländern hat am 3. Juni das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum begonnen. Russland nutzt die Veranstaltung, um seine wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit zu demonstrieren und die Beziehungen zu Partnern in Asien, Afrika und dem Nahen Osten auszubauen. Für Aufmerksamkeit sorgen zudem eine offizielle US-Delegation und die verstärkte Beteiligung deutscher Unternehmen.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Geopolitik und Wirtschaft.

00:00:04: Wirtschaftsforum in St.

00:00:05: Petersburg, USA und deutsche Kern zurück.

00:00:09: Ein Artikel von Reinhard Werner vom dritten Juni, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Mit rund zwanzigtausend Teilnehmern aus mehr als hundert Ländern hat am dritten Juni das St.

00:00:19: Petersburger Internationale Wirtschaftsforum begonnen, Russland nutzt die Veranstaltung um seine wirtschaftliche Widerstandspfähigkeit zu demonstrieren und die Beziehungen zu Partnern in Asien, Afrika und im Nahen Osten auszubauen.

00:00:31: für Aufmerksamkeit sorgen zudem eine offizielle US-Delegation und die verstärkte Beteiligung deutsche Unternehmen.

00:00:39: Am Mittwocht, Ritter Joni hat in St.

00:00:40: Petersburg das jährliche Internationale Wirtschaftsforum begonnen – es wird bis Samstag andauern!

00:00:45: Nach Angaben des Kreml werden rund zwanzig Tausend Teilnehmer aus mehr als hundertdreißig Ländern erwartet.

00:00:51: Auf der Website des Forums selbst ist sogar von Vertretern über hundert dreißig Staaten und Territorien die Rede.

00:00:57: Die Veranstaltung findet seit nineteen siebenundneinzig statt.

00:01:00: Seit zweitausendsechs ist der russische Präsident Vladimir Putin selbst der Schirmherr.

00:01:04: er wird auch in diesem Jahr wieder eine Hauptrede halten.

00:01:07: Unter den Gästen befinden sich Vertreter von Regierungen, Unternehmen, Medien, internationalen Organisationen und Forschungseinrichtungen.

00:01:20: Offizielles Gastland des Forums ist in diesem Jahr Saudi-Arabien.

00:01:24: Wie die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass mitteilt, werde aus Riad eine Delegation mit rund zweihundert Vertretern aus Ministerien, Banken und dem Ölkonzern Saudiaramco erwartet.

00:01:35: Zudem werden die Staatsoberhäupter aus Ostbekistan, Schafkartmir Ciyoyev und aus Tanzania Samir Solouhu Hassan erwartet – Die Führung in Peking wird durch Vizepräsident Han Chung vertreten!

00:01:47: Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die Teilnehmer einer offiziellen Delegation aus den USA.

00:01:51: Russischen Angaben zufolge ist dies die erste offizielle Vertretung auf diesem Niveau, seit der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump.

00:01:58: Leitend wird diese Rodney Mims Cook

00:02:00: Jr.,

00:02:01: der Vorsitzende der US-amerikanischen Denkmalschutzbehörde Commission of Fine Arts.

00:02:06: geplant sind unter anderem ein russisch amerikanischer Wirtschaftsdialog eine Gesprächsrunde und einen Treffen mit russischen Politikern, kulturschaffenden und wirtschaftsvertretern.

00:02:18: USA und Frankreich schon im Vorjahr präsent.

00:02:21: Russland geht es im Rahmen des Wirtschaftsforums vorbegehend darum, die Resilienz seiner Wirtschaft trotz Krieges- und westlicher Sanktionen zu betonen.

00:02:29: Außerdem soll die Veranstaltung dem Narrativ entgegenwirken das Land während der Welt isoliert.

00:02:34: Ferner unterstreicht das Forum die wirtschaftliche Neuausrichtung des Landes weg von Europa und hin zu Asien, Afrika und dem globalen Süden.

00:02:43: Doch auch in Europa scheint es noch Entscheidungsträger in der Wirtschaft zu geben, die in der Zeit nach einem Ende des Ukrainekriegs den russischen Markt nicht dem Rest der Welt überlassen wollen.

00:02:52: Deshalb ist auf die Zahl deutscher Unternehmen – die offiziell am Wirtschaftsforum teilnehmen – nach Jahren wieder im

00:02:57: Steigenbegriffen.".

00:02:59: Der Vorstandsvorsitzende der deutsch-russischen Auslandshandelskammer Matthias Schepp spricht gegenüber der DPA von einer Zeit nach einen möglichen Waffenstillstand.

00:03:07: Um einen solchen Bemühen sich die USA seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump Handelskammerchef.

00:03:14: Russland nicht auf Dauerasien überlassen.

00:03:17: Schäpp betont, dass man mit Blick auf die Zeit nach dem Kriegsende die wirtschaftliche Brücke nach Russland erhalten und zudem die mehr als hundert Milliarden Euro deutscher Vermögenswerte in Russland schützen wolle.

00:03:28: Deutsche Unternehmen seien damit nicht einmal voreilig – im Gegenteil!

00:03:31: Die USA und Frankreich seien bereits im Vorjahr bei einem Business-Dialog vertreten gewesen….

00:03:37: Allein im ersten Quartal des laufenden Jahres hätten Chinesen etwa tausend vieler neue Unternehmen in Russland gegründet.

00:03:43: Der Chef der Auslandshandelskammer mahnt, Zitat – Das deutsch-russische Handelsvolumen erreichte zwanzig zwölf mit etwa achtzig Milliarden Euro seinen Höhepunkt.

00:03:57: In Folge der seit zwanzich vierzehn Betriebenen Sanktionspolitik sank es bis zwanzigeinundzwanzig auf neunundfünfzig Komma sieben Milliarden Euro.

00:04:05: Mittlerweile beträgt ist nur noch weniger als zehn Milliarden Euro, insgesamt seien laut der Kammer noch etwa tausend sechshundert deutsche Unternehmen in Russland präsent.

00:04:13: Ihr Umsatz sei seit zweizig elf und knapp achtzig auf nunmehr zwanzi Milliarden Euro gesunken.

00:04:19: Deutscher Sender will Altkanzler Schröder in St.

00:04:21: Petersburg gesehen haben.

00:04:23: Demgegenüber hat sich das bilaterale Handelsvolumen Russlands mit mehreren nicht-europäischen Ländern vervielfacht.

00:04:29: Zu den wichtigsten neuen Premiumhandelspartnern gehören die Bricksstaaten, allen voran China aber auch Ägypten, die Türkei oder Israel.

00:04:37: Auch die Golfstaaten spielen für Russland eine immer größere Rolle.

00:04:40: Zu den deutschen Gästen des Business-Dialogs gehört unter anderem der Milchproduzent Stefan Dörr, der mit der Econiva Gruppe in Russland vertreten ist.

00:04:49: Aber auch der frühere Geschäftsführer des Handelsunternehmens Globus Holding – Thomas Bruch wird in St.

00:04:54: Petersburg präsent sein.

00:04:56: Der Korrespondent von NTV in Moskau Rainer Munz will auch den früheren Bundeskanzler Gerhard Schröder im Hotel Kempinski gesehen haben.

00:05:04: Eine Umfrage der Kammer, an der sich zweihundertfünfundsechzig Mitgliedsunternehmen beteiligten ergab das fast alle in Rustern präsent bleiben wollen da sie den Markt für bedeutend hielten.

00:05:15: Fünfundsiebzig Prozent erklärten zudem trotz des sanktionsbedingten Einbußen mit der Entwicklung ihres Russlands Geschäft zufrieden zu sein.

00:05:22: Mehr als die Hälfte der Befragten erklärten, die Sanktionen schaderten Deutschland und Russland gleichermaßen.

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