So ließ Peking die 2-Milliarden-Übernahme von Meta platzen | Nr. 9401
Shownotes
„KI zum Anfassen.“ Der Slogan der chinesischen KI-Firma Manus gehört für Meta der Vergangenheit an. Dahinter steckt ein Milliardendeal, den Chinas Machthaber verhindert haben. Was dies für das globale KI-Rennen bedeutet.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThams Podcast mit dem Thema Chinas neue globale Strategie.
00:00:05: Solis Peking die zwei Milliarden Übernahme von Meter platzen.
00:00:10: Ein Artikel von Xuanzang vom zweiten Juni, im Jahr im Jahr ist es am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:17: KI zum Anfassen.
00:00:18: Der Slogan der chinesischen KI-Firma Manus gehört für Meter der Vergangenheit an.
00:00:24: Dahinter steckt ein Milliardendeal den Chinas Machthaber verhindert haben.
00:00:28: Was dies für die globale KI Was dies für das globale KI-Rennen bedeutet.
00:00:34: Bevor Peking die Übernahme des KI-Startups Manus durch den US-Konzern Meta im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar offiziell blockierte, sorgte es zunächst dafür dass die beiden Topmanagers des Unternehmens das Land nicht verlassen konnten.
00:00:48: Im März wurden der CEO von Manus Xiaohong und der Chefentwickler Chi Yiqiao von den chinesischen Behörden zu einem Treffen nach Peking vorgeladen.
00:00:57: Beide Männer lebten in Singapur, wohin Manus seinen Hauptsitz neun Monate vorverlegt hatte.
00:01:03: Sie wurden von Funktionären der staatlichen Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission NDRC zu mutmaßlichen Verstößen gegen die Meldepflichten für Auslandsinvestitionen befragt.
00:01:14: Nach dem Treffen wurde ihnen mitgeteilt, dass sie das chinesische Festland nicht verlassen dürften.
00:01:19: Die Londoner Financial Times berichtet er darüber.
00:01:23: Ein Beispielloser Fall.
00:01:24: Einen Monat später am siebenundzwanzigsten April ordnete die NDRC an, die Übernahme innerhalb weniger Wochen rückgängig zu machen.
00:01:32: Dies beinhaltete die Entflechtung von Rechten, Kapital und geistigem Eigentum.
00:01:37: Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP, warum das Geschäft blockiert und den Mitbegründern von Manus die Ausreise verweigert wurde, erklärte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Lin Tian dass Peking ausländische Investitionen nur im Einklang mit Gesetzen- und Vorschriftenprüfe.
00:01:54: Der Fall ist beispiellos.
00:01:55: Es war das erste Mal, dass Peking Ausreisesperren gegen Führungskräfte von Unternehmen verhängte um eine milliardenschwere ausländische Technologieübernahme zu verhindern.
00:02:05: Gegenüber der Epoch Times sagten Analysten, dass dies eine bemerkungswerte Ausweitung dessen markiere wie weit die kommunistische Partei Chinas bereit ist zu gehen um zu verhindern, dass Technologie Kapital und Fachkräfte diese als strategisch wichtig erachtet aus ihrem Griff entweichen.
00:02:22: Die Experten gehen davon aus, dass sich die Wirkung auf die gesamte chinesische KI-Branche auswirken werde.
00:02:28: Ausländische Investoren werden abgeschreckt und einige der ehrgeizigsten Unternehmer Chinas werden dazu veranlasst ihr Unternehmen außerhalb Chinas zu gründen oder das Land früher zu verlassen als sie es sonst tun würden.
00:02:40: Manus versucht zu entkommen.
00:02:42: Manus wurde zwanzigzwanzig in Peking als Tochterunternehmen der Motorgesellschaft Butterfly Effect Technology gegründet.
00:02:50: Im März twenty-fünfundzwanzige amassierte das Unternehmen zu einem der meistbeachteten KI-Startups Chinas, als es einen universellen KI-Agenten vorstellte, der komplexe Aufgaben wie das Verfassen von Berichten, das Erstellen von Präsentationen und das Sichten von Lebensläufen weitgehend selbstständig erledigen konnte.
00:03:08: Nur wenige Wochen nach dem Durchbruch des Chatbots Deep Seek wurde Manus in den chinesischen Staatsmedien als der nächste KI-Star des Landes gefeiert.
00:03:17: Das Unternehmen distanzierte sich daraufhin rasch von China.
00:03:20: Im April twenty-fünfundzwanzig sammelte es in einer Serie B Finanzierungsrunde unter der Führung der US Risikokapitalgesellschaft Benchmark, fünfundsiebzig Millionen US-Dollar ein und wurde mit rund fünfhundert Millionen US Dollar vierhundertdreißig Millionen Euro bewertet.
00:03:35: Mitte zwanzig fünfundzwantig verlegte Manus seinen globalen Hauptsitz nach Singapur.
00:03:40: Danach entließ er den Großteil seiner Mitarbeiter in Peking und stellte den Geschäftsbetrieb in China ein.
00:03:46: Am neunzwanzigsten Dezember zwanzig fünfundzwanzigt kündigte Meta die Übernahme von Manus für rund zwei Milliarden US-Dollar an.
00:03:53: Laut Meta sollte es keine weitere chinesische Beteiligung geben und Manus würde seine verbleibenden Geschäfte in China einstellen.
00:04:01: Innerhalb weniger Tage begann Meta damit, die Technologie und Manuss – rund hundert Mitarbeiter – ins Büro in Singapur zu integrieren.
00:04:09: Im Januar leitete das Chinesische Handelsministerium eine Untersuchung des Deal sein.
00:04:14: Im März saßen die Gründe im Peking fest.
00:04:16: Ende April wurde der Deal endgültig blockiert.
00:04:20: Warum Peking intervenierte?
00:04:22: Die Intervention erregte internationales Aussehen, da Manus nach gängiger Aufwassung China bereits verlassen hatte.
00:04:29: Die Muttergesellschaft wurde in Singapur neu gegründet und unterhielt keine Geschäftstätigkeiten mehr in China.
00:04:35: Der US-amerikanische Käufer hat dazu gesichert alle verbleibenden Verbindungen zu kappen.
00:04:40: Die chinesischen Staatsmedien verteidigten den Schritt dennoch.
00:04:43: Der staatliche TV-Sender CCTV erklärte, dass Peking auf ein Unternehmen abzielt, das seine Registrierung in China aufgegeben habe aber weiterhin von in China ausgebildeten Ingenieuren Forschung und Daten profitiere.
00:04:57: Die nationalistische KP-Zeitung Global Times argumentierte die größere Sorge besteht darin ob Meta den Deal nutze um ein Team abzuwerben, das Peking als strategisch wichtig einstufe.
00:05:08: Wang Xiaowen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute for National Defence and Security Research in Taiwan, sagt er gegenüber Epoch Times.
00:05:17: Peking betrachte Manus auf die gleiche Weise wie Dieb Sieg als strategisches Gut.
00:05:22: Sie sagte Manus Bemühungen, sich durch die Verlagerung des Firmensitzes ins Ausland und den Verkauf an einen US-amerikanischen Käufer von China zu entchinesieren hätten die Behörden verärgert.
00:05:33: Diese werteten die Verlagern nämlich als Versuch, sich der chinesischen Aufsicht zu entziehen während die zugrunde liegende Technologie und die Mitarbeiter weiterhin mit dem Fest dann verbunden blieben.
00:05:45: Eine Botschaft an Trump Ihr Kollege Domingo Ikwei Yang, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für nationale Sicherheitsforschung des Instituts sagte die Entscheidung solle andere chinesische KI-Folmen davon abhalten demgleichen Muster zu folgen.
00:06:00: Peking betrachtet KI mittlerweile als Teil der souveränen Fähigkeiten des Landes.
00:06:04: So jung!
00:06:05: Der Zeitpunkt, nur wenige Wochen vor dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping am vierzehnten und fünfzehnten Mai in Peking lässt zudem vermuten dass die KPCH demonstrieren wollte das es im KI-Bettstreit mit Washington über eigene Instrumente verfüge.
00:06:22: Der in den USA ansässige China-Analyst Wang He zog einen Vergleich zu Didi, dem chinesischen Fahrdienstvermittler der Jahr zwanzig einundzwanzig in New York an die Börse ging und nach einer Intervention der chinesische Aufsichtsbehörden in Peking zum Rückzug gezwungen wurde.
00:06:37: Das Manusübernahmeverbots sei sowang eher politisch als wirtschaftlich motiviert.
00:06:42: Die Ausreiseverbote gegen die Gründer machten dies deutlich.
00:06:45: Zitat, Führungskräfte nach China zurück zu beordern und ihnen die Bewegungsfreiheit zu nehmen entspricht nicht dem normalen Ablauf einer regulatorischen Überprüfungen.
00:06:55: Manus hat bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf eine Nachfrage der Epoch Times nicht geantwortet.
00:07:00: Ein Sprecher von Meta erklärte gegenüber Epoch Times am siebenundzwanzigsten April, dass die Transaktion in vollem Umfang den geltenden Rechtsvorschriften entsprach und wies darauf hin, dass das Unternehmen eine angemessene Lösung für die Untersuchung erwarte.
00:07:14: Kosten für Chinas KI Sektor Yang zufolge ist die Ironie dabei, dass Pekings Vorgehen genau der Branche schaden könnte, die es zu schützen versucht.
00:07:23: Laut der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft KPMG sammelten US-amerikanische KI-Startups im ersten Quartal zwanzig sechsundzwanzig fast zweihundertsechzig Milliarden USD ein mehr als das dreizehnfache dessen was chinesische KI Startups einnahmen.
00:07:40: Für chinesische Gründer ist die Sicherung von ausländischem Kapital und Ausländischen Käufern oft der entscheidende Faktor zwischen Wachstum-und Untergang, so Wang He.
00:07:49: Viele chinesisches Startups sind auf Auslandsinvestitionen angewiesen um substanzielle Finanzierung und internationale Sichtbarkeit zu erlangen.
00:07:58: Durch die Blockierungen des Manus Deals hat Peking ihnen diesen Weg effektiv versperrt.
00:08:03: Er nannte dies die Abwirkung eines Geschäftsmodells, das chinesischen KI-Unternehmen im globalen Wettbewerb hätte helfen können.
00:08:11: Erweiterte Befugnisse Wang Xiuwen warnte davor dass einigen chinesische KI Startups ohne Expansion ins Ausland schlicht das Geld ausgehen könnte bevor sie Marktreife erlangten.
00:08:23: Damit würden Sie in das fallen was sie als Teil des Todes der Innovation bezeichnete.
00:08:29: Sie wies außerdem auf ein Muster der zunehmenden Kontrolle der chinesischen Behörden von IT-Fachkräften hin und zitierte Berichte, denen zufolge Mitgliedern des Kernteams von DeepSeek die Pässe abgenommen und ihnen Treffen mit ausländischen Besuchern untersagt wurden.
00:08:44: Am Montag erster Juni erließ Peking laut Reuters neue Vorschriften, mit denen Behörde die Kontrolle über Auslandsgeschäfte, die chinesische Technologie, Daten, Fachkräfte.
00:08:54: Die vom Staatsrat veröffentlichten Regeln zielen darauf ab, Geschäfte auf Märkten außerhalb des chinesischen Festlands einschließlich Taiwan zu beeinflussen.
00:09:05: Sie schließen die ausdrückliche Befugnis für Peking ein, Veräußerungen zu erzwingen und bereits abgeschlossene Transaktionen rückgängig zu machen wie bei dem Manus-Deal geschehen.
00:09:15: Zudem erlauben die Vorschriften die Entsendung von technischen Fachkräften ins Ausland ohne Genehmigung zu beschränken.
00:09:22: Diese Maßnahmen können verhindern, dass Unternehmen ins Ausland abwandern um chinesische Kontrollen zu umgehen.
00:09:31: Am siebenzwanzigsten April sagte der Sprecher des meisten Hauses Kostisei die Trump-Regierung werde den führenden und innovativen Technologiesektor Amerikas weiterhin gegen unzulässige ausländische Einmischung jeglicher Art verteidigen.
00:09:45: Wang Xiuwen sagte, dieser Fall bestätige das sowohl Washington als auch Peking – KI mittlerweile als strategisches Gut betrachten.
00:09:53: Dies werde eine umfassende Entkopplung der Bereiche Hardware, Kapital, Talente und KI-Ökosysteme beschleunigen.
00:10:00: Yang prognostiziert die Entsendung zweier parallele KI Welten Eine mit den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten im Zentrum, die auf fortschrittlichen Chips globaler Cloud-Infrastruktur und offenem Kapital basiert.
00:10:13: Und eine andere mit China im Zentrem, die auch inländischer Selbstversorgung, Datenkontrolle und großflächiger Markteinführung
00:10:20: beruhe.".
00:10:22: Im Moment sind die Unmittelbahnfolgen eher psychologische Natur, sagte Wang He.
00:10:26: Er fügte hinzu.
00:10:28: Der Fall Manus werde Chinas beste Fachkräfte wahrscheinlich langfristig und endgültig aus dem Land treiben, Gründer die einst glaubten sie könnten ihr Unternehmen im Inland aufbauen und dem Ausland skalieren hätten nun einen eindeutigen Beweis für das Gegenteil.
00:10:42: Sofern Sie sich nicht von Anfang an fürs Singapur oder einen ähnlichen Standort entscheiden müssen Sie damit rechnen dass Peking Ihnen folgen wird.
00:10:49: Es gibt Stand erst der Juni keine öffentliche Erklärung von Meter oder aus Peking.
00:10:54: Aus der hervorgeht, dass das US-Unternehmen und die chinesischen Aufsichtsbehörden eine Einigung oder einen Kompromiss erzielt
00:11:00: hätten.".
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