Iran stoppt Gespräche mit den USA und droht mit Eskalation – Trump verkündet Waffenruhe im Libanon | Nr. 9396

Shownotes

Der Iran hat die indirekten Verhandlungen mit den USA offenbar ausgesetzt und begründet dies mit israelischen Militäroperationen im Libanon. Teheran fordert zusätzlich ein Ende der Einsätze in Gaza sowie einen Rückzug Israels aus besetzten Gebieten.

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00:00:00: Willkommen zum Apple Thumbs Podcast mit dem Thema Konflikt im anderen Osten.

00:00:04: Iran stoppt Gespräche mit den USA und droht mit Eskalationen.

00:00:08: Trump verkündet Waffenruhe im Libanern.

00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner vom zweiten Juni, zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: Der Iran hatte indirekten Verhandlungen mit den USA offenbar ausgesetzt und begründet dies mit israelischen Militär-Operationen im Libanon.

00:00:25: Tehran fordert zusätzlichen Ende der Einsätze in Gaza sowie einen Rückzug Israels aus besetzten Gebieten.

00:00:32: Der Iran hat am Montag Nachmittag, erster Juni laut der halboffiziellen Nachrichtenagentur Tasnim seine indirekte Verhandlung mit den USA bis auf weiteres ausgesetzt.

00:00:41: als Grund nennt die Führungen Tehrans die anhaltende Militäreoperation Israels im Libananon.

00:00:47: Der Schritt nähert weitere Unsicherheit über die Fortsdauer des derzeitigen Waffenstillstands sowie über dessen möglichen Übergang in eine umfassendere Vereinbarung zur Beendigung des Kriegs im Iran.

00:00:58: Die englischsprachige Ausgabe der Epoch Times hat das Weiße Haus um eine Stellungnahme zu dem Tasten im Bericht sowie zum aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gebeten, eine offizielle Bestätigung durch das Weiße Haus oder die iranische Führung liegt bislang nicht vor.

00:01:11: Netanyahu begründet Offensive mit Hisbollah-Übergriffen.

00:01:15: Der Iran hatte bereits zu Beginn der Gespräche mit den USA darauf bestanden, dass die Waffenstillstandsvereinbarung auch Israel und den Libanon einschließen solle.

00:01:23: Israel geht in das weiterhin Gegenstellungen der Hisbollah im Süden des Landes vor.

00:01:27: Daraufhin setzte der Iran den Verhandlungsprozess bis auf weiteres aus.

00:01:31: Tehran betrachtet eine Unterbrechung der israelischen Militäroperationen im Libanone als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des Waffenstilstands und des Verhandlungsprozesses.

00:01:41: Zudem fordern iranische Regierungsbeamte und Verhandlungsführer eine sofortige Einstellung der israelischen Militäroperationen in Gaza.

00:01:48: Und einen Rückzug aus den von den israelischen Streitkräften kontrollierten Gebieten im Libanon.

00:01:53: Außenminister Abbas Arak chi erklärt am ersten Juni auf der Plattform X, die Waffenruhe zwischen dem Iran-und den USA sei – Zitat – ohne jeden Zweifel ein umfassender Waffenstillstand an allen Fronten einschließlich des Libanons.

00:02:06: Jeder Verstoß einer Front gelte demnach als Verstoße.

00:02:10: Auch das iranische Außenministerium äußerte sich kritisch.

00:02:13: Sprecher Ismail Bagai bezeichnete israelischen Militäraktionen im Libanon bei einer Pressekonferenz als Bruch der Waffenruhe.

00:02:20: Zwar deutete Bagai keine unmittelbar bevorstehende Aussetzung der Verhandlungen an, betonte jedoch dass Israels Vorgehen darauf abzielt hat, jede Möglichkeit zu zerstören, dass diplomatische Prozesse die Lage verbessern könnten.

00:02:33: Der Iran droht nun, die Straße von Hormuz vollständig zu schließen und den Konflikt auf weitere Regionen auszuweiten.

00:02:39: Zudem kündigt der Tehran Vergeltungsmaßnahmen gegen Israel an.

00:02:44: Iran drohlt, Konflik auf Bab El-Mandabstraße auszuweihten.

00:02:48: Dazu zählt auch die mögliche Blockade der strategisch wichtigen Mehränge Bab El Mandab über die ein großer Teil des Schiffsverkehrs zwischen Europa, Asien und den Golfstaaten durch das Rote Meer verläuft.

00:02:59: Der Sprecher des iranischen Parlaments Mohamed Bakir Ghalibaf äußerte, die israelische Offensive im Libanon sei ebenso wie die anhaltende US-Marineblockade Iranischer Hefen ein klarer Beweis für eine Verletzung der Bedingungen des Waffenstillstands durch den USA.

00:03:14: Auf X schrieb er Zitat jede Wahl hat einen Preis und die Rechnung ist fällig.

00:03:18: alles wird sich fügen.

00:03:21: Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat am Montag eine neue Offensive gegen Ziele der Hisbollah im Libanon angeordnet.

00:03:28: Er begründete den Schritt mit wiederholten und anhaltenden Waffenstillstandsverletzungen durch die Hisbolla, die es errichteten sich gegen israelische Städte und Zivilisten.

00:03:37: Israeliische Sicherheitskreise erklärten außerdem gegenüber dem Epoch-Magazin Israel, die Hisbollah habe ihre Angriffe zuletzt deutlich intensiviert und Raketen sowie Drohnen auf Städte im Norden Israels abgefeuert.

00:03:48: Darunter Saafedt und Tiberias, die zuvor weitgehend von größeren Angriffen verschont geblieben waren.

00:03:55: Trump verkündet vorläufige Waffenruhe.

00:03:58: Im Laufe des Tages erklärt der US-Präsident Trump vor dem Hintergrund zuvor angekündigter Eskalationsschritt der Israeles Israel und die pro-eranische Hezbollahmiliz im Libanon würden ihre gegenseitigen Angriffe zunächst einstellen.

00:04:10: Zudem wird der Israel entgegen früheren Ankündigungen keine Truppen in die libanesische Hauptstadt Beirut entsenden.

00:04:15: Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, alle bereits in Bewegung gesetzten Einheiten seien zurückbeordert worden.

00:04:22: Die Entscheidung sei nach seinen Angaben ein sehr produktives Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu sowie ein sehr gutes Gespräch mit Rangon vertreten der Hisbollah vor ausgegangen.

00:04:32: Eine Bestätigung dieser Darstellung durch Israel oder die Hisboller lag zunächst nicht vor.

00:04:39: Gleichzeitig laufen Gespräche über eine mögliche Entschärfung des Israel-Liebernon-Konflikts.

00:04:44: Vertreter beider Seiten verhandeln am Dienstag erneut in Washington.

00:04:47: Die Gesprächsrunde im US-Ausministerium ist die vierte seit Verkündung der Feuerpause mit April, bei der letzten Runde Mitte Mai verständigten sich beide Seiten auf eine Verlängerung der Waffenruhe um fünfundvierzig Tage.

00:04:59: Israel und der Liebernon unterhalten offiziell keine diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit nineteen achtundviertzig im Kriegszustand.

00:05:07: Der Irankrieg hatte die Spannungen noch verschärft.

00:05:09: Ungeachtet, der seit dem siebzehnten April geltenden Feuerpause setzten Israel und die pro-iranische Hisbollah Melids im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe fort.

00:05:18: Die Hisboller lehnt die Gespräche ab, die ohne ihre Beteiligung stattfinden.

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