Bericht: Iran soll konkrete Anschlagspläne gegen jüdische Ziele in Deutschland verfolgt haben | Nr. 9389
Shownotes
Laut Sicherheitskreisen plante der Iran konkrete Sabotage- und Anschlagsvorhaben gegen jüdische Einrichtungen in Deutschland. Auch Mordpläne gegen einzelne Personen sollen im Raum gestanden haben. Die Behörden sehen eine deutlich erhöhte Aktivität iranischer Dienste.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThams Podcast mit dem Thema Sicherheitsbedenken steigen.
00:00:04: Bericht.
00:00:05: Iran soll konkrete Anschlagspläne gegen jüdische Ziele in Deutschland verfolgt haben.
00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner vom neunzwanzigsten Mai, twenty-sixundzwanzigh an Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:17: Laut Sicherheitskreisen plante der Iran konkrete Sabotage und Anschlagesvorhaben gegen jüdische Einrichtungen in Deutschland.
00:00:24: Auch Mordplänen gegen einzelne Personen sollen im Raum gestanden haben.
00:00:28: Die Behörden sehen eine deutlich erhöhte Aktivität iranischer Dienste.
00:00:33: Die Bedrohung jüdische Gemeinden durch den Iran in Deutschland könnte konkreter gewesen sein, als bislang von der Bundesregierung dargestellt.
00:00:41: Diese Einschätzung legt ein Bericht der Wirtschaftswoche nahe, der sich auf mehrere übereinstimmende Aussagen aus westlichen Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten beruft.
00:00:49: Demnach sollen iranische Dienste bereits konkrete Pläne für sabotage Aktionen gegen eine Synagoge in Ostberlin und eine jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main ausgearbeitet haben.
00:00:59: Das Mullah-Regime habe die Frankfurter Gemeinde dabei nicht zum ersten Mal ins Besie genommen, bereits vor zwei Jahren hat der Iran einen Vertreter dieser Gemeinde systematisch bis in privater Lebensbereiche ausgespät.
00:01:11: Merz und Dobrindt sprechen von abstrakter Bedrohung, Hermann von Konkretten gefahren.
00:01:17: Die Bundesregierung hatte in den vergangenen Jahren zumeist von einer abstrakten Bedrohung durch iranische Nachrichtendienste gesprochen.
00:01:23: Der Verfassungsschutz hatte von Ausspielungsaktionen Notiz genommen und diese in seinen Berichten erwähnt, ohne exakte Angaben zu machen.
00:01:31: Im Fokus stand unter anderem Einflussarbeit über regimegesteuerte Moscheegemeinden sowie Cyberangriffe.
00:01:38: Noch nach Beginn des Iran-Konflikts betonten Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ein eher abstraktes Bedrohrungsbild dem gegenüber Sprach Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Anfang des Monats gegenüber Welts TV von konkreten Gefahren.
00:01:53: Demnach müsste man davon ausgehen, dass der iranische Geheimdienst – Zitat eine ganze Reihe von Leuten beschäftigt die in Deutschland aufhältig sind.
00:02:01: Diese seien im Prinzip in der Lage hier schwere Straftaten möglicherweise Anschläge zu begehen als möglicher Zielinanter Hermann Regime Gegner im Exil oder jüdische Einrichtungen.
00:02:12: Geheim Dienste sehen historisches Hoch bei agenden Aktivitäten des Iran.
00:02:17: Hermann brachte auch den Sprengstoffanschlag auf das israelische Restaurant Eclipse Anfang April mit einem möglichen pro-iranischen Hintergrund in Verbindung.
00:02:26: Dieser Verdacht hat sich mittlerweile offenbar verdichtet.
00:02:29: In den USA ist der irakische Staatsangehörige Mohammed Bakwa Saad, Davod al-Sadi wegen Terrorverdachts angeklagt.
00:02:37: Die Anklagebehörde wirft ihm unter anderem vor im Auftrag des Iran eine Serie von Terroranschlägen in Europa dirigiert zu haben.
00:02:44: Darunter soll auch der Anschlag auf das Restaurant in München gewesen sein.
00:02:47: Sicherheitsbehörden hatten als Sadi in der Türkei festgenommen und den weiteren Folge an die USA überstellt.
00:02:54: Europäischen Nachrichtendiensten zufolge ist auch in Deutschland ein historisches Hoch, iranische Aktivitäten zu verzeichnen.
00:03:00: Allein in den vergangenen Monaten hätten diese etwa vier Dutzend sabotage Aktionen vorbereitet – darunter auch schwere Körperverletzungen oder Mordanschläge.
00:03:09: Dafür seien bekannte Kriminelle, Rocker- oder Auftragskiller angesprochen worden.
00:03:13: Diese sollten als sogenannte Wegwerfergenden eingesetzt werden und seien unter anderem über soziale Netzwerke angeworben worden.
00:03:21: Rekrutierung von Wegwerf-Agenden und verdeckte Strukturen.
00:03:25: Diese Taktik würde das Risiko für den Auftraggeber minimieren, die Agenten, die selbst keinen ideologischen oder geheimdienstlichen Hintergrund aufweisen sollen für eine schwere Straftat wie Mord zwischen zehntausend und dreißigtausend Euro erhalten.
00:03:37: Geringfügiger Retterlikte kosten weniger so die Geheimdienstkreise.
00:03:42: Werden die Täter gestellt, könne der Iran jede Verantwortung von sich weisen.
00:03:47: Dafür seien mehrere Mittelsmänner in der Auftragskette zwischengeschaltet.
00:03:51: Tehran soll sich demnach sogar an Mitglieder der Health Angels oder an etablierte kriminelle Netzwerke gewandt haben.
00:03:58: Die Bundesanwaltschaft hat deshalb gegen zwei Personen Anklage erhoben, denen vorgeworfen wird im Auftrag des Iran-Anstagspläne gegen Volker Beck und den Zentralratspräsidenten der Juden in Deutschland Josef Schuster vorbereitet zu
00:04:10: haben.".
00:04:12: Iran seit Neunundsiebzig für mehrere schwere Terrorakte verantwortlich gemacht.
00:04:17: Seit der Machtergreifung des Mullah-Regimes soll der Iran mehrfach durch Terroranschläge und schwere Straftaten im Ausland in Erscheinung getreten sein, Ziel waren dabei meist jüdische oder israelische Einrichtungen sowie solche der USA oder Oppositionelle im Exil – In einigen Fällen wurden dafür Proxies wie die Hisbollah mobilisiert.
00:04:36: Etwa dreihundertfünfzig Menschen starben in den sogenannten Kasernen-Anschlägen gegen diplomatische und militärische Einrichtungen der USA und Frankreichs.
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