Warum 28-Jährige in Chinas Lagern verschwinden | Nr. 9387

Shownotes

Werden in China politische Gefangene in einem „Spenderpool“ für Zwangsorganentnahme festgehalten? Der Investigativjournalist Ethan Gutmann erhebt anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches erneut schwere Vorwürfe gegen die Kommunistische Partei Chinas wegen des Missbrauchs der Transplantationsmedizin. Nach seinen Recherchen soll in diesem System auch eine deutsche Technologie eine Rolle spielen.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema, warum achtundzwanzigjährige in Chinas Lagern verschwinden.

00:00:07: Ein Meinungsartikel von Diablo vom einund dreißigsten Mai.

00:00:10: zwanzig sechsundzwantzig.

00:00:11: Ein Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:14: Werden in China politische Gefangene in einem Spenderpool für Zwangsorganentnahme festgehalten?

00:00:20: Der Investigativjournalist Ethan Gutman erhebt anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches erneut schwere Vorwürfe gegen die kommunistische Partei Chinas wegen des Missbrauchs der Transplantationsmedizin.

00:00:32: Nach seinen Recherchen soll in diesem System auch eine deutsche Technologie eine Rolle spielen.

00:00:39: Wer in Deutschland ein Spenderorgan benötigt, muss oft lange warten.

00:00:42: Bei einer Niere beträgt die durchschnittliche Wartezeit bis zu acht Jahre.

00:00:46: Ganz anders in China.

00:00:47: Ein passendes Organ soll dort in der Regel innerhalb von einem bis zwei Wochen verfügbar sein.

00:00:53: Chinesische Kliniken warben in der Vergangenheit sogar offen mit diesem ungewöhnlich schnellen Transplantationsangebot – wie ist das möglich?

00:01:00: Und woher stammen die Organe?

00:01:02: Diese Fragen beschäftigen seit Jahren mehrere unabhängige Anwälte, Journalisten und Mediziner!

00:01:09: Der US-amerikanische Investigativjournalist Ethan Gardmann ist einer von ihnen.

00:01:13: Epoch Times traf ihn ins Zürich zum Gespräch.

00:01:16: Gartmans Schätzungen zufolge werden in China jährlich mindestens sechzig tausend Organtransplantationen durchgeführt.

00:01:23: Zum Vergleich, in Deutschland waren es zwanzig fünfundzwanzig rund dreitausend zweieinundfünfzig Transplantationern.

00:01:29: Gartmann gelangte auf Basis umfangreiche Recherche und zahlreicher Interviews mit Ärzten und Zeugen zum Schluss, dass die Kommunistische Partei Chinas politische Gefangene bis heute als lebende Organbank nutzt.

00:01:41: Zu den häufig genannten Opfern zählen Falon Gong-Practizierende Tibetter, Hauschristen und Uyghuren sowie weitere verfolgte Minderheiten im Nordwesten Chinas.

00:01:52: Für sein neues Buch The Xinjiang Procedure reist Gatment undercover mit dem Auto von Deutschland bis nach Kassachstan.

00:01:58: Dort Straferzeugung die aus chinesischen Arbeitslagern in der benachbarten chinesische Provinz Xinjiang entkommen waren.

00:02:06: Herr Gartmann, wie viele Zeugen haben Sie für Ihr neues Buch interviewt und wie sind sie an diese Personen gekommen?

00:02:14: Ich wusste dass es eine Gruppe von Menschen gab die den chinesischen Lagern entkommen war.

00:02:19: Sie befinden sich in einem Ort in Kasachstan.

00:02:22: Das waren also in erster Linie Kassachen.

00:02:24: Sie sind nicht in gleichem Maße Ziel wie die Oiguren.

00:02:28: Viele von ihnen haben Familien in Kasachtan, die einflussreich sind.

00:02:31: Sie bestechen die chinesischen Behörden, um ihre Angehörigen über die Grenze von China nach Kasachstan zu bringen.

00:02:38: Manche überquerten die Grenzen auch illegal – es gibt also ganz unterschiedliche Wege.

00:02:42: Insgesamt gibt es vermutlich einige tausend von ihnen.

00:02:45: ich habe nur zwanzig erreicht.

00:02:47: sie kamen alle aus unterschiedlichen Gefangenen lagern.

00:02:50: Es ist sehr schwer Zeugen zu finden.

00:02:52: Dann kam Covid.

00:02:53: Wir hatten Sorge in der kasachischen Großstadt Almaty festzusitzen.

00:02:58: Wir hätten nicht mehr nach Europa zurückkehren können, weil wir mit dem Auto unterwegs waren.

00:03:02: Und dann hätten die Behörden möglicherweise alle unsere Unterlagen geprüft und alle Menschen, die wir interviewt hätten, wären in

00:03:08: Gefahr.".

00:03:10: Epoch Times.

00:03:11: Wie sind Sie aufgrund der Interviews zu dem Schluss gekommen, dass chinesische Ärzte und funktionäre Uiguren in den gefangenen Lagern gezielt für Zwangsorganentnahme auswählen?

00:03:20: Gottmann Es gibt zwei Muster, die ich in den Interviews überprüfen wollte.

00:03:25: Das erste war das es Blutests oder medizinische Untersuchungen gegeben haben musste meist etwa sieben bis zehn Tage im Voraus.

00:03:33: Das zweite Muster war dass die ausgewählten häufig Ende zwanzig waren.

00:03:37: vor einigen Jahren gelangten einige medizinischen Forscher aus dem Umfeld von Falun Gong an einen großen Datensatz mit chinesischen Unterlagen zur Ergarnendnahme und zu Transplantationen möglicherweise durch einen League- oder Hack.

00:03:50: Die Dokumente zeigten Diesem oder jenem Spender seien diese oder jene Organe entnommen worden.

00:03:56: Mal handelte es sich um einen männlichen, mal um einen weiblichen Spender – doch immer und immer wieder tauchte dieselbe Angabe auf!

00:04:03: Die Spender waren etwa achtundzwanzig Jahre alt.

00:04:07: Mit etwa acht und zwanzig oder neunundzwzig Jahren sind die Organer überwiegend sehr gesund — sie wachsen auch nicht

00:04:12: mehr.".

00:04:13: Ich habe in den Interviews bewusst nichts über Organraub gefragt, außer jemand spricht von sich aus darüber.

00:04:18: Wenn jemand allerdings über plötzlich verschwundene Gefangene berichtete, hab ich nach dem Alter gefragt und ob es vor dem Verschwinden medizinische Untersuchungen

00:04:26: gab.".

00:04:27: Beide Muster wurden in den interviews mehrfach bestätigt.

00:04:32: Epoptimes Für viele Menschen ist das schwer vorstellbar dass staatlich organisierter Organraube in diesem Ausmaß möglich ist?

00:04:38: Was entgegnen Sie diesen Zweifel?

00:04:41: Gartmann Genau deshalb habe ich mein neues Buch so geschrieben, wie es geschrieben ist.

00:04:45: Warum beginne ich mit der Geschichte von Rokia?

00:04:48: Weil daran absolut kein Zweifel besteht!

00:04:51: Sie ist nicht erfunden – sie ist schockierend… Wie entschlagenes Gesicht … sie zeigt.

00:04:56: das ist real.

00:04:58: Wenn Menschen trotzdem so tun wollen als würde dass alles nichts stattfinden hat das auch einen Grund.

00:05:03: Es fällt uns unglaublich schwer, Ärzte mit solchen Verbrechen in Verbindung zu bringen.

00:05:08: Gerade im Westen gelten Ärzten als die vertrauenswürdigsten Menschen.

00:05:11: Sie genießen mehr Vertrauen als Politiker oder Geschäftsleute – wahrscheinlich mehr als jede andere Berufsgruppe.

00:05:17: Selbst Geistliche genießen oft nicht dieses Maß an Vertrauen.

00:05:21: Genau deshalb ist der Gedanke so schockierend!

00:05:24: Er zwingt uns dazu, gewisse Dinge im medizinischen Bereich zur Hinterfragen.

00:05:33: Gottmann, Rukiya ist einer der Überlebenden eines möglichen Organraubs in China.

00:05:38: Sie ist eine uigurische Nationalistin und eine tiefgläubige Muslimin.

00:05:43: Menschen in ihrem Umfeld wurden getötet.

00:05:45: Ein Großteil ihrer Familie wurde vor ihren Augen hingerichtet.

00:05:49: Es ist eine furchtbare und zur tiefst bewegende Geschichte.

00:05:52: Sie war noch sehr jung als sie ins chinesische Gefangenenlager kam.

00:05:56: Dort wurde sie sowohl auf ihre Organe hin medizinisch untersucht als auch schwer sexuell missbraucht.

00:06:03: Wie verifizieren Sie, ob das was Ihre Zeugen Ihnen erzählt haben war oder nur erfunden ist?

00:06:09: Gatman.

00:06:11: Ich kann nur eines bestätigen und zwar dass ich sehr lange Interviews führe manchmal über Stunden- oder Tage.

00:06:17: Im Fall von Rukiya... ...ich habe lang mit ihr über ihre Kindheit und ihr Leben gesprochen und ihr Vertrauen gewonnen.

00:06:23: Am Ende sagte ich offen zu ihr.. Es gibt Fragen, die ich selbst nicht stellen kann und bei denen ich auch weiß dass sie mir gegenüber nicht beantworten würden.

00:06:37: Dann erklärte ich das eine Kollegin zu dir sie inzwischen auch Vertrauen aufgebaut hatte, das Gespräch fortsetzen würde.

00:06:43: Ich selbst ging auf einen langen Spaziergang um ihr den Raum zu geben Alle Ereignisse vollständig zu schildern einschließlich der Vergewaltigungen.

00:06:51: es gibt Details, die Sie unmöglich hätte erfinden können.

00:06:54: Airport Times gab es auch zweifelhafte Zeugenaussagen?

00:06:58: Godman?

00:06:59: Manche berichteten etwa, sie hätten in ihrem Lager keine Fälle von plötzlichem Verschwinden von Gefangenen bemerkt.

00:07:05: Auch solche Aussagen gibt es.

00:07:07: Das habe ich so auch im Buch aufgenommen weil das Teil der Untersuchung war.

00:07:10: In einigen Fällen stellte sich später jedoch heraus dass die Personen zum Zeitpunkt der Ereignisse unter dem Einfluss von Drogen gestanden hatten.

00:07:18: Es gibt also verschiedene Herausforderungen im Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit der Aussagen.

00:07:23: Es gibt aber auch sehr konkrete Fakten, die ich in den Buch aufgeführt habe.

00:07:28: Können Sie einige Beispiele nennen?

00:07:30: Godman.

00:07:31: Die Wartezeit für ein Organ ist ein Beispiel, in China beträgt diese circa zwei Wochen.

00:07:37: Einige Krankenhäuser können ein passendes Organ sogar innerhalb von vier Stunden organisieren – das ist nur möglich wenn sämtliche Gewebemerkmale und Gewebetypen bereits vollständig erfasst wurden!

00:07:48: Dann gibt es noch die Zeugenaussagen von Dr.

00:07:50: Enver Totti, einem ulgurischen Chirurgen.

00:07:53: Er bestätigte öffentlich einen im Jahr nineteen-fünfundneinzig durchgeführter Entnahme bei Danieren und der Leber eines lebenden Gefangenen mit den Borden – ich habe es mit meinen eigenen Händen getan!

00:08:04: Ich habe auch über den Fall von Dr.

00:08:05: Co Wendt Shear berichtet, einem chirurgen und ehemaligen Bürgermeister von Taipei.

00:08:10: Er ist wahrscheinlich der beste Zeuge, den wir haben.

00:08:13: Er wusste, dass alle Organe die seine Patienten in China erhielten von Fallung Gong Praktizierenden stammten.

00:08:19: Ihm wurde das so mitgeteilt.

00:08:21: Die Richtigkeit dieser Aussage hat er mir in einer E-Mail schriftlich bestätigt.

00:08:25: Dr.

00:08:25: Kou hat chinesischen Chirurgen beigebracht wie man Organentnahme an Lebenden durchführt.

00:08:31: Er hatte ihnen beigebracht, wie man ECMO verwendet.

00:08:34: Er wurde später wegen Korruption zu siebzehn jahrenhaft verurteilt.

00:08:42: Extrakorporale Membranoxygenierung ist eine technische Methode mit der Organe, mit Sauerstoff versorgt werden.

00:08:49: So dass diese außerhalb des Körpers länger am Leben erhalten werden können.

00:08:53: Dies ist vor allem bei Herz- und Lungen Transplantationen wichtig.

00:08:56: Alle diese Maschinen kamen zwischen den letzten Jahren aus Deutschland.

00:09:00: Schließlich wurde das deutsche Unternehmen an die Chinesen verkauft.

00:09:08: Gartmann, es gibt Hinweise darauf dass er sich ausgebreitet hat.

00:09:12: Das ist etwas das der kanadische Menschenrechtsanwalt David Maters immer wieder vorher gesagt hat.

00:09:17: Er sagt Der Organraub sei wie ein Virus innerhalb Chinas und wenn man ihn nicht stoppe werde er sich international weiter ausbreiten.

00:09:26: Apoch Times Vielen Dank für das Gespräch!

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