Merz kündigt „neuen Aufbruch“ für Deutschland an – Wüst weist Wechselgerüchte zurück | Nr. 9381

Shownotes

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei einer CDU-Veranstaltung in Arnsberg Spekulationen über einen möglichen Rücktritt zurückgewiesen. Zugleich bekannte er sich zu einem „neuen Aufbruch“ für Deutschland und verteidigte die schwarz-rote Koalition als derzeit einzige realistische Regierungsoption.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema CDU und der Druck.

00:00:04: März kündigt neuen Aufbruch für Deutschland an Wüstweißwechsel-Gerüchte zurück, ein Artikel von Reinhard Werner vom XXVIII.

00:00:11: Mai, XXVI am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei einer CDU Veranstaltung in Arnsberg Spekulationen über einen möglichen Rücktritt zurückgewiesen.

00:00:22: Zugleich bekannte er sich zu einem neuen Aufbruch für Deutschland und verteidigte die schwarz-rote Koalition als derzeit einzige realistische Regierungsoption.

00:00:33: Bei einer Veranstaltung der CDU in Arnsberg im Sauerland hat Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU seine persönliche Entschlossenheit bekundet einen neuen Aufberuch von Deutschland zur möglichen.

00:00:44: Dafür habe Deutschland die Kraft – und seine Regierung könne dazu beitragen!

00:00:48: Auf Gerüchte über eine mögliche Ablösung durch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ging er nicht ein.

00:00:53: Seine Aussagen in Arnsberg gelten jedoch als Absage an Spekulationen über einen möglichen Rücktritt.

00:01:23: Erwandte sich zugleich gegen den Eindruck, Deutschland sei vollkommen blockiert.

00:01:27: Es könne sich aus eigener Kraft heraus nicht mehr verändern und es heißt sozusagen der Niedegang

00:01:32: vorprogrammiert.".

00:01:33: Merzer klärte er werde sich mit aller Kraft gegen ein solches Szenario stemmen.

00:01:37: allerdings räumt ja ein dass er sich mehr politische Erfolge von Schwarz-Rot im ersten Regierungsjahr gewünscht hätte denn noch sei das Bündnis der traditionellen Volksparteien für ihn die einzig gangbare Option.

00:01:49: Eine andere denkbare Konstellation gibt es nach meiner festen Überzeugung gegenwärtig im Deutschen Bundestag nicht.

00:01:55: Ich suche überhaupt nicht nach irgendwelchen

00:01:56: Alternativen.".

00:01:58: Der Bundeskanzler appellierte auch an die Geduld der deutschen.

00:02:00: Zitat, Wirkst wie es am Mittwochabend in Köln Gerüchte zurück, er könne als Bundeskanzler anstelle von März eingewechselt werden.

00:02:19: Darauf angesprochen erklärte er ich bin kein guter Fußballspieler.

00:02:23: Reise nach Polen als mögliche Ausgangspunkt von Spekulationen.

00:02:27: In der ZDF Talkshow bei Markus Lanz bezeichnete Tabelpunkt Media Journalistin Helene Bubrowski die jüngste Polenreise von Hendrik Wüst als Ausgangspunkt der Wechselgerüchte.

00:02:39: Diese sei ein außenpolitischer Gehversuch des Ministerpräsidenten gewesen, der allerdings auch schon in der Golfregion um Investitionen geworben hatte.

00:02:48: Während der Polenreise besuchte Wüst das ehemalige Nationalsozialistische Vernichtungslager Auschwitz und bemühte sich um die Stärkung der Regionalpartnerschaft zwischen NRW und Schlesien.

00:02:58: Journalisten, die ihn begleitet hatten, hätten ihnen dabei auch auf mögliche bundespolitische Perspektiven angesprochen.

00:03:04: Wüst habe daraufhin im Wesentlichen gesagt, es könne – Zitat natürlich jeder Nordrhein-Westfälische Ministerpräsident auch potenziell Kanzler werden.

00:03:13: Die sei offenbar von strategischen Kommunikationsberatern als Winck mit dem Zaunpfahl in Richtung eines möglichen Kanzlarwechsels in Berlin dargestellt worden.

00:03:26: Tatsächlich stellen auch aktuelle Umfragen einen möglichen Anknüpfungspunkt für solche Spekulationen dar.

00:03:31: Diese sind CDU und CSU bundesweit zusammen nur noch bei Zweiundzwanzig Prozent.

00:03:36: Dies bedeutet nicht nur, dass der Abstand auf die AfD damit auf bis zu sieben Punkte angewachsen sei – Die Union hätte damit auch seit der Bundestagswahl über sechs Prozent eingebüsst!

00:03:46: In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo im Herbst gewählt wird, liegt die CDU achtzehn beziehungsweise sechsundzwanzig Prozentpunkte hinter der AfD.

00:03:54: Lediglich in Berlin wäre die Union die stärkste Partei – allerdings mit weniger als zwanzig prozenter Stimmen!

00:04:01: Aber auch die persönlichen Beliebtheitswerte von März sind dem Keller.

00:04:04: Auch im jüngsten Insermeinungstrend für Bild liege der Kanzler stabil auf dem letzten Platz im Politikerranking hinter den Spitzen aller anderen Parteien.

00:04:12: Demgegenüber ist Wüst, der beliebteste Unionspolitiker auf Platz drei der Rangliste.

00:04:17: Auch wenn Wüst die Wechselgerüchte zurückweist, sorgen diese im Umfeld beide Politiker für On-Mod.

00:04:23: Medienberichten zufolge ist in erster Linie das Umfeld von März alarmiert und warnt vor einer Destabilisierung der Partei selbst.

00:04:30: Gegenüber Bild erklärte der Chemnitzer Politologe Eckhard Yesse ihr sehe keine persönlichen Ambitionen des NRW-Ministerpräsidenten zeitnah das Kampfslamm zu übernehmen.

00:04:39: Zitat, Wüst der auf Schwarz-Grün setzt ist vorsichtig.

00:04:42: Er weiß dass seine Zeit nach März kommt.

00:04:45: Putsch gegen Kanzler wäre Ende der Union wie sie besteht.

00:04:49: Der Deutschlandchef Redakteur von Politico Gordon Rapinski erklärte gegenüber Welt TV.

00:04:54: Merz sollte die Gerüchte über einen möglichen Kanzlarwechsel.

00:04:57: Zitat schon allein deshalb ernst nehmen weil es sie gibt.

00:05:00: Immerhin berührten diese auch seine eigene Autorität zu einem Zeitpunkt da er sich mit heiklen Themen befasse die über seine Wiederwahl entschieden.

00:05:09: Mit einem Putsch eines Landeschefs gegen den Kanzler rechnet Repinski nicht.

00:05:13: Dies wäre Zitat das Ende der Regierung und auch das Ende des Union, so wie sie besteht.

00:05:18: Nach den Wahlen im Osten könnten die Karten neu gemischt werden.

00:05:21: Ob allerdings wüst verkörpern würde was die Union wolle sei fraglich.

00:05:25: Diese stünde für eine mögliche Zusammenarbeit mit den Grünen von denen sich die Union distanzieren wollte.

00:05:31: Es wäre ein Rollback in die Merkel-Ära.

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