Transnationale Repression: Warum Großbritannien Chinas Botschafter einbestellt | Nr. 9323

Shownotes

Ein Londoner Gericht hat zwei Männer wegen der Unterstützung chinesischer Geheimdienste bei der Überwachung von Hongkonger Dissidenten in Großbritannien verurteilt. Die Angeklagten hatten sensible Daten über prodemokratische Aktivisten und politische Persönlichkeiten gesammelt und übermittelt. Daraufhin bestellte der britische Außenminister den chinesischen Botschafter ein.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Schattenpolizei enttarnt.

00:00:05: Transnationale Repression, warum Großbritannien Chinas Botschafter einbestellt?

00:00:11: Ein Artikel von Dorothy Lee vom fünfzehnten Mai.

00:00:13: zwanzig sechsundzwanzig an Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: Ein Londoner Gericht hat zwei Männer wegen der Unterstützung chinesische Geheimdienste bei der Überwachung von Hongkonger Dissidenten in Großbritanien verurteilt.

00:00:25: Die Angeklagten hatten sensible Daten über prodemokratische Aktivisten und politische Persönlichkeiten gesammelt.

00:00:32: Daraufhin bestellte der britische Außenminister den chinesischen Botschafter ein.

00:00:38: Das britische Ausministerium gab am neunten Mai bekannt, dass es den chinessischen Botschaften einbestellt habe.

00:00:43: Grund dafür war die Verurteilung zweier Männer – darunter ein ehemaliger britischer Einwanderungsbeamter durch einen Londoner Gericht wegen Spionage für das chinesische kommunistische Regime.

00:00:53: Laut einer Erklärung der britischen Regierung wurde der chinesische Botschafter Zhang Zheguang am achten Mai ins britische Außenministerium Foreign Commonwealth and Development Office zitiert, um eine offizielle Rüge zu erhalten.

00:01:05: Das Außenministerium stellte klar das jegliche Versuche, Zitat Einzelpersonen oder Gemeinschaften auf britischem Boden einzuschüchtern, zu belästigen oder zu schädigen nicht toleriert würden und solche Aktivitäten einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Souveränität Großbritanniens darstellten.

00:01:22: In der Erklärung hieß es weiter.

00:01:23: Wir werden weiterhin alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um unsere Sicherheit zu schützen und China für Handlungen zur Rechnenschaft zu ziehen die unsere Sicherheit und unsere demokratischen Werte

00:01:33: untergraben.".

00:01:35: Zitat Henle.

00:01:41: Ein Londoner Gericht verurteilt am siebten Mai einen ehemaligen britischen Einwanderungsbeamten und einen ehemeiligen Polizeibeamtern aus Hongkong wegen Spürnage gegen Hong Konger Dissidenten auf britischem Boden im Auftrag des chinesischen Regimes.

00:01:55: Chung-Biu-Yen, fünfundsechzig und Chi-Lion Wai, achtunddreißig.

00:01:59: Beide Doppelstaatsbürger von Großbritannien und China wurden für schuldig befunden einem ausländischen Geheimdienst geholfen zu haben was gegen den National Security Act zwanzig dreiundzwanzig verstößt so eine Mitteilung der britischen Staatsanwaltschaft Crown Protection Service.

00:02:15: Wai ein ehemaliger Beamter der UK Border Force und freiwillige Helfer bei der City of London Police wurde zusätzlich wegen Amtsmissbrauchs verurteilt.

00:02:24: Laut der Staatsanwaltschaft nutzte er während seiner Freizeit seine Zugänge zu IT-Systemen des britischen Innenministeriums, um sensible Personen bezogene Daten über in Großbritannien lebende chinesische und hongkonger Staatsbürger zusammen.

00:02:40: Das Gericht hört dazu vor dass UN ein Manager im Hong Kong Economic and Trade Office, HKETO in London Kontakte zu Personen hatte die mit der Regierung Hongkongs verwunden sind.

00:02:52: Er soll weit beauftragt haben, Spionage- und Überwachungsaktivitäten gegen prodemokratische Aktivisten aus Hongkong durchzuführen.

00:02:59: Lokale Medien darunter der Guardian bezeichneten die beiden als die ersten Personen in der britischen Geschichte, die wegen Spionages für Peking verurteilt wurden.

00:03:08: Bethan David, Leiterin der Antiterrorabteilung der Staatsanwaltschaft, bezeichnete das Verhalten bewusst koordiniert und mit vollem Wissen darüber ausgeführt, wem es zugutekommen würde Und weiter.

00:03:20: Diese Verurteilungen senden eine klare Botschaft, dass transnationale Repression ausländische Einflussnahme nicht autorisierte Überwachung und Versuche außerhalb des Gesetzes zu handeln auf britischen Boden nicht toleriert werden, sagte David.

00:03:36: Offener Anklagepunkt und Urteilstermin.

00:03:39: Nach einem wochenlangen Prozess in London konnte die Jury am Central Criminal Court kein Urteil zu einer zusätzlichen Anklage wegen ausländischer Einflussnahme nach dem National Security Act, zwanzig drehenzwanzig gegen beide angeklagten Fällen.

00:03:52: Beide Männer bestreiten die Vorwürfe.

00:03:55: Die Urteilsverkündung soll am fünfzehnten Mai erfolgen so die BBC.

00:03:59: Während des im März begonnenen Prozesses hörten die Geschworenen das Why und Yen, sogenannte Schattenpolizei-Operationen auf britischem Boden im Auftrag Hongkongs und damit Chinas durchgeführt haben sollen.

00:04:11: Zu ihren Zielen gehörten Hong Konger Dissidenten, die in den vergangenen Jahren nach Großbritannien gezogen waren, nachdem Peking ein strenges Sicherheitsgesetz in der ehemaligen britischen Kolonie eingeführt hatte.

00:04:23: Überwachung prominente Aktivisten.

00:04:25: Nachrichten auf Irhenstelefonen zeigten laut Staatsanwaltschaft, dass die Überwachung von Nathan Law einem ehemaligen Hongkonger Abgeordneten und bekannten prodemokratischen Aktivisten bereits zwanzig-einundzwanzig begonnen hatte.

00:04:37: Gegen ihn wurde von der Hongkongs Staatssicherheit eine Belohnung von einer Million Hong Kong Dollar – circa hundertzwanziechtausend sechshundertfünfzig US-Dollar rund hundertsebzeintausend Euro für Hinweise auf seinen Aufenthaltsort ausgesetzt.

00:04:50: Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass sich die Aktivitäten von Y und Yen nicht nur auf Aktivisten beschränkten.

00:04:57: Yen soll eine Liste politische Persönlichkeiten erhalten haben – darunter Ian Duncan Smith ein ehemaliger Vorsitzender der britischen konservativen Partei und Mitvorsitzender einer parlamentarischen Chineinitiative.

00:05:09: Zitat «Die Aktivität von Y & Yen waren sowohl verstörend als auch beunruhigend», sagte Helen Flannigan von der Antiterre-Einheit London.

00:05:19: Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass sie für die Behörden in Hongkong spioniert und prodemokratische Aktivisten in Großbritannien ins Visier genommen haben.

00:05:27: Und weiter – ich hoffe dieses Ergebnis gibt Menschen im feinlichen Königreich Sicherheit, die sich möglicherweise durch einen ausländischen Staat bedroht

00:05:34: fühlen.".

00:05:36: Ein dritter Mann, Matthew Tricott, der derselben Vorwürfe beschuldigt wurde, wurde im Mai twenty-vierundzwanzig tot in ein Park nahe seinem Wohnort aufgefunden kurz nachdem die Anklage erhoben worden war.

00:05:48: Er war siebunddreißig Jahre alt, ehemaliger Angehörige der Royal Marines, ehemeiliger Einwanderungsbeamter und ehemalliger Privatdetektiv.

00:05:57: Warnungen des Geheimdienstes und politische Reaktionen.

00:06:00: Die Verurteilung erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Sorgen über chinesische Spionage in Großbritannien.

00:06:06: Im November twenty-fünfundzwanzig warnte der Inlandsgeheimdienst MI Five Politiker vor chinesischen Agenten.

00:06:13: Am Tag des Prozessbeginns im März nahm die Londoner Polizei drei Personen fest, darunter David Taylor, Ehemann einer Labourparlamentsfunktionärin wegen des Verdachts der Unterstützung chinesische Geheimdienste.

00:06:25: Die britische Regierung genehmigte im Januar Pläne für den Bau der größten chinesisch Botschaft in Europa in London was Kritik wegen möglicher Sicherheitsrisiken auslöste.

00:06:34: Sicherheitsbehörden erklärten jedoch, diese Risiken seien beherrschbar.

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