Klimawandel experimentell bestätigt – oder doch nicht? | Nr. 9293

Shownotes

Ein „kinderleichtes“ Experiment von Prof. Harald Lesch und der LMU-München beweisen offenbar, dass CO₂ die Erdatmosphäre aufheizt. Eine Gruppe von unabhängigen Wissenschaftlern ist davon nicht überzeugt und hat den Versuchsaufbau auf die Probe gestellt. Dabei wollen sie mehrere Fehler entdeckt haben. Was bedeutet das für das Klimanarrativ?

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00:00:00: Herzlich willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Rätsel um den CO²-Effekt.

00:00:06: Klimawandel experimentell bestätigt oder doch nicht?

00:00:12: Ein kinderleichtes Experiment von Professor Harald Lesch und der LMU München beweisen offenbar, dass CO² die Erdatmosphäre aufheizt.

00:00:22: Eine Gruppe von unabhängigen Wissenschaftlern ist davon nicht überzeugt.

00:00:29: Dabei wollen sie mehrere Fehler entdeckt haben.

00:00:32: Was bedeutet das für das Klima-Narrativ?

00:00:36: Ein Beitrag von Maurice Vorgeng vom drehzehnten Juli, zweitausendfünfundzwanzig.

00:00:42: Die Klimadebatte begleitet die Gesellschaft bereits seit mehreren Jahrzehnten.

00:00:47: Seit zweitausendsieben gilt der Klimawandel als offiziell vom Zitat zwischenstaatlichen Gremium für Klimawandel IPCC bestätigt und nicht mehr widerlegbar.

00:01:01: Ursache des Klimawandels ist seither, dass vom Menschen ausgestoßene Kohlenstoffdioxid CO² – jenes aus der Natur spielt allerdings keine Rolle.

00:01:13: So gab und gibt es immer wieder Kritiker die dieses Klimanarrativ hinterfragen.

00:01:18: Ihr häufiges Argument?

00:01:20: CO² ist nicht der Treiber der Erderwärmung!

00:01:23: Das Molekül könne keine Hitze speichern.

00:01:26: Um die Skeptiker vom Gegenteil zu überzeugen hat Harald Lesch vor vier Jahren ein kinderleichtes Experiment vorgestellt, über das das ZDF in einer Doku berichtet hatte.

00:01:38: Lesch ist Professor für Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität LMU in München – zudem Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher.

00:01:51: Als sogenannte LMU Klimakoffer ist das Experiment für den Einsatz im Unterricht

00:01:57: bestimmt.".

00:01:59: Das Experiment.

00:02:01: Der inzwischen vierundsechzigjährige Professor baute dazu eine Wärmelampe mit sechzig Watt an ein Holzgestell, die auf eine Metfolie abgedichtete Blechdose gerichtet ist.

00:02:13: Die Lampe soll dabei die von der Erde reflektierten Sonnenstrahlen darstellen, So stellt sich hier ein Gleichgewicht ein, das ist der normale Vorgang.

00:02:28: Jedenfalls bis das CO² dazukommt – erklärte Lesch.

00:02:33: Danach stellt sich ein anderes Gleichgewucht ein.

00:02:37: In der Dose ist ein Loch wo ein Temperaturfühler die Temperatur in der Dase misst.

00:02:43: Als nächstes fügt er Astrophysiker dieser Dosenatmosphäre CO² hinzu.

00:02:49: Dazu schüttet er Zitronensäure und Natronpulver in einen Erlenmeierkolben und fügt etwas Wasser hinzu.

00:02:56: Sofort verschließt der das Gefäß mit einem Korken, an dem ein Schlauch angebracht ist durch den die aufsteigenden Gase entweichen können.

00:03:05: Das andere Ende des Schlauchs mündet in einem weiteren Loch in der Blechdose.

00:03:10: Auf diese Weise wird der Dosenatmosphäre zusätzliches CO² hinzugefügt.

00:03:16: Der Druck in der Dose erhöht sich allerdings dadurch nicht, da die Dose nicht luftdicht ist.

00:03:22: Es handelt sich um ein simples Experiment das jeder zu Hause nachbauen könnte.

00:03:27: Im nächsten Schritt wird lediglich die Temperatur an Zeige des Thermometers beobachtet.

00:03:33: Innerhalb kurzer Zeit steigt die Temperatur.

00:03:36: Dieser laut Professor Lesch Kinderleichte Versuchsaufbau soll somit belegen, dass das CO² direkt für den Temperaturanstieg in unserer Erdatmosphäre verantwortlich ist.

00:03:47: Das Experiment ist Teil des Projektes mit dem Namen der Klimawandel Verstehen und Handeln von der LMU München.

00:03:56: Auf Anfrage der Epoch Times hat uns die Astrophysikerin Dr.

00:03:59: Cecilia Skorza freundlicherweise die wissenschaftlichen Details dazu übermittelt.

00:04:06: Die Kritik Doch dieses offenbar deutliche Experiment hat nicht alle in der Wissenschaftsgemeinde überzeugt.

00:04:14: Mit viel Skepsis betrachten einige Wissenschaftler vom Independent Climate Research, unabhängige Klimaforschung ICR, Lasch's Klima-Experiment.

00:04:25: Daran beteiligt waren etwa der Physiker Dr.

00:04:27: Ernst Hamel sowie der Datenanalys Axl Yakin.

00:04:31: Der Sprecher des ICR.

00:04:33: Diplom ingenieur Martin Steiner erklärte gegenüber Epoch Times Zitat Wir haben uns das Experiment von Professor Lesch genauestens angeschaut, analysiert und mit verschiedenen Gasen durchgeführt.

00:04:47: In seinem Analysevideo führte Steiner dazu mehrere Kritikpunkte auf.

00:04:51: Zunächst sei die Wärmelampe mit einer Abstrahltemperatur von dreihundert Grad Celsius zu heiß.

00:04:57: Realistischer wäre hier eine Temperatur von maximal neunzig Grad.

00:05:02: Im Extremfall würde die Erdoberfläche-Temperaturen im Bereich von minus Neunzig grad bis maximal plus Neunzig grad abstrahlen.

00:05:10: Minus Neunzlich Grad Celsius sind umgerechnet rund hundertdreiundachtzig Kelvin und damit deutlich wärmer als das Universum nahe Nullkelvin!

00:05:20: Weiterhin seien die Aufheizzeiten in Lesch's Versuch viel zu kurz.

00:05:24: Dadurch könne im Vorfeld des Experiments noch kein thermisches Gleichgewicht entstehen.

00:05:30: In der ZDF-Doku hat Lesch zudem eine Kupferdose verwendet, merkte Steiner an.

00:05:35: Das kritisierte das ICR deswegen weil die Akademiker der LMU im Versuchsaufbau eine Pappdose verwendeten.

00:05:42: Pappe heizte sich nicht so leicht auf, was die Wissenschaftler um Steiner mit Infrarotaufnahmen beider Materialien zeigten.

00:05:51: Wie verhalten sich andere Gase?

00:05:54: Ebenso fehlen nach Angaben von Steiner bei LESHT-Experiment entsprechende Kontrollversuche mit anderen Vergleichsgasen wie Argon.

00:06:03: Die ECR-Gruppe hat im Gegensatz zu Lesch und zur LMU außer CO² noch weitere Gase einzeln und in Kombination getestet.

00:06:12: Sie berücksichtigten bei der Temperaturerhöhung in der Dose auch die Umgebungstemperatur, die die Temperatur in der dose womöglich beeinflusst hat.

00:06:21: Das von Lesch eingeleitete Gas ist ein Gemisch aus CO² plus H₂O Wasserdampf.

00:06:29: In drei Versuchen registrierte das ICR einen Anstieg der Temperatur innerhalb von drei Minuten, von zero Komma Eins bis null Komma Drei Grad Celsius.

00:06:40: Ähnlich sieht es aus wenn sich in dem Gemisch anstatt CO zwei Argon AR befindet also AR plus H two O. hier wurde es um jeweils Null Komma Zwei Grad Wärme.

00:06:53: Fügt man der Dosenatmosphäre stattdessen normale Luft oder nur AR hinzu, beträgt die Temperaturerhöhung bei N°.

00:07:01: Bei der Einleitung von Rheinem CO² in die Versuchstose ist der Anstieg der Temperaturen mit N° schon deutlich höher.

00:07:10: Noch ein stärkerer Erwärmungseffekt ist mit der Zufuhr von Rheinem die Stickstoffmonoxid N₂O- oder Lachgas zu beobachten.

00:07:19: Die drei Versuchsmessungen zeigten eine Temperaturzunahme von Nullkommar Acht bis Nullkommer Neun Grad.

00:07:27: Unnatürlich hohe CO-Zweikonzentration!

00:07:31: Im weiteren kritisierte Steiner, dass die CO-Zeitkonzentration bei Lesch's Experiment unnatürlich hoch sei... Die ICR-Gruppe schätzt den CO² Anteil des in die Dose eingeleiteten Gases auf rund zwanzig Prozent.

00:07:47: In der Atmosphäre befinden sich hingegen etwa vierhundert achtundzwanzig PPM, Teilchen pro Millionen.

00:07:57: Selbst bei Verdoppelung der jetzigen CO₂ Konzentration entspräche das nur etwas über Nullkommar Nullacht Prozent.

00:08:06: Hinzu kommen noch dass Lesch den Temperatursensor in der Dose nicht abgeschattet hat.

00:08:12: Die Infrarotstrahlung der Wärmelampe trifft direkt darauf.

00:08:16: Die ICR-Gruppe hat in ihrem Versuchsaufbau entsprechend einen Gegenstand, einen Pappstreifen zwischen Lampe und Sensor platziert so das dieser im Schatten liegt.

00:08:26: Der Datenanalyst Joaquin merkte dazu an.

00:08:31: Bei normalen Temperatur-Messstationen wird immer verhindert, dass die Sonne oder andere Strahlungsquellen die Temperatursensoren direkt anstrahlen.

00:08:39: Das ist ein entscheidender Fehler in dem

00:08:41: Versuchsaufbau.".

00:08:44: Zudem habe Lesch keine Konvektion in der Dose gehabt, wodurch sich die Gase aufschichten konnten, erklärte Steiner.

00:08:51: CO² ist schwerer als Wasserdampf weshalb es nach unten sinkt.

00:08:55: Dem wirkten die Wissenschaftler in ihrer Nachbildung mit einem kleinen Ventilator in der Dose entgegen.

00:09:01: Beim originalen LMU-Professor Lesch Experiment ist keine Luftdurchmischung vorgesehen, sagt Steiner.

00:09:12: Der hinzugefügte Ventilatur durchmischt sämtliche Gase in der Doße – dadurch erhielten die ICR-Wissenschaftler tatsächlich andere Ergebnisse als in der vorherigen Messserie.

00:09:23: Die Temperaturerhöhungen sind nun deutlich geringer.

00:09:27: Bei hinzufügung von normaler Luft, sind es rund zero Komma eins Grad.

00:09:31: beim Gemisch von Lesch sowie mit Argon wird es jeweils Runden Null Komma zwei Grad wärmer.

00:09:36: Reines hinzugefügtes CO-Zweih schafft es jetzt nur noch auf einen Anstieg von null.

00:09:41: Komma drei Grad reines n Zwei O erwärmt die Dose um Runden null Kommaa fünf grad.

00:09:48: Zitat, beim Lachgas ist die Temperaturerhöhung deswegen so hoch weil es eine sehr starke Absorption von Wärme und Infrarotstrahlung aufgewiesen hat, erklärt Jacquine hierzu.

00:09:59: Das Liege insbesondere am Gewicht der Gase.

00:10:02: AR CO-II und auch N-II O sind deutlich schwerer als normale Luft aber auch ihre schlechtere Wärmelightfähigkeit sowie die niedrigere Wermekapazität spielten eine Rolle.

00:10:14: Deswegen würden sich AR und CO² in der Dose deutlich erwärmen.

00:10:18: Die Absorption sei bei diesen Gasen kaum relevant.

00:10:23: Schlussfolgerungen des ICR.

00:10:25: Letztlich ist das Experiment nach Ansicht der ICR-Gruppe nicht eins zu eins auf die Ereignisse in der Erdatmosphäre, also im viel größeren Maßstab übertragbar.

00:10:35: Das begründen sie damit dass der Versuch die Absorption von Infrarotstrahlung durch CO² & NIIO Im Absorptionsspektrum von vier bis fünf Mikrometer zeigen.

00:10:46: Für unseren gesamten Planeten wäre jedoch der Bereich um fünfzehn Mikrometern

00:10:51: relevant.".

00:10:52: Die ICR-Gruppe beklagte, dass die Kontrollexperimente beim LMU fehlten –die Zitat eine große Rolle spielten– und weiter, das ist schade weil es ja Physiker konzipiert haben, bedauerte Yakin Ebenfalls in der Kritik steht, dass die LMU die Umgebungstemperatur nicht berücksichtigt

00:11:12: habe.".

00:11:14: Das halten wir für einen systemischen Fehler.

00:11:16: Das halten wie für ganz wichtig um saubere Ergebnisse zu bekommen, merkte Steiner an.

00:11:22: Die Wissenschaftler wiesen darauf hin das es sich bei dem Versuch der LMU um eine Extremkonstellation handelt, die in der Natur nicht vorkommt.

00:11:32: Auch aufgrund der weiteren bereits erwähnten Kritikpunkte schlussfolgerte die ICR-Gruppe somit, dass dieses Experiment die Temperaturerhöhung in der Erdatmosphäre durch CO² nicht zeigen kann.

00:11:45: Die Epoch Times bat Professor Lesch um eine Stellungnahme zu den Ergebnissen der ICR Gruppe – die oben genannte Antwort von Dr.

00:11:52: Skorza blieb bis Redaktionsschluss die einzige Reaktion auf die Anfrage.

00:11:57: Auch auf Nachfrage erhielten wir keine Antwort.

00:12:00: Damit blieben detailliertere Fragen an Professor Lesch und die LMU unbeantwortet.

00:12:06: Ein irreführendes Experiment?

00:12:09: Nach Angaben des ICR-Datenanalysten wird dieses LMU-Experiment an vielen Schulen verbreitet, erwünschte sich von den zuständigen Lehrern das sie auch die Kontrollexperimente verwenden um zu zeigen dass es eine komplexe Geschichte ist.

00:12:26: Zitat, sonst wird das leider nur ein Showeffekt.

00:12:29: Den Schülern sollte wissenschaftliches Arbeiten nahe gebracht werden – dazu gehören auch Kontrollexperimente, resümierte

00:12:36: Yakin.".

00:12:38: Die ICR-Gruppe bezeichnete das Experiment letztlich als Zitat irreführend und als Indoktrination.

00:12:46: Sie sahen darin einen Verstoß gegen das Überwältigungsverbot des sogenannten Beutelsbacherkonsens.

00:12:52: Darin heißt es, Es ist nicht erlaubt, den Schüler mit welchen Mitteln auch immer im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der Gewinnung eines selbstständigen Urteils zu hindern.

00:13:06: Hier genau verläuft nämlich die Grenze zwischen politischer Bildung und Indoktrination.

00:13:12: Indoktrination aber ist unvereinbar mit der Rolle des Lehrers in einer demokratischen Gesellschaft und der rundum akzeptierten Zielvorstellung von der Mündigkeit des Schülers.

00:13:25: Doch was bedeuten jetzt die Ergebnisse des ICR für das herrschende Klimanarrativ?

00:13:29: Ist damit widerlegt, dass CO² die Erdatmosphäre erwärmt oder ist nur der Beweis von Professor Lesch wiederlegt und die Frage bleibt weiterhin offen.

00:13:39: Steiner teilte auf diese Frage der Epoch Times mit, dass CO² tatsächlich zu einer Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur beiträgt.

00:13:48: Allerdings sei dieser Beitrag ausgehend von derzeit null Komma Null vier drei Prozent CO² Anteil in der Atmosphäre minimal.

00:13:57: Sein Fazit – Zitat?

00:13:59: Die CO²-bedingte Klimakatastrophe findet daher nur in den Medien und in der EU-Politik statt.

00:14:06: Nicht jedoch in der realen Welt!

00:14:08: Zitat Ende.

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