Trump reist nach China: Sabotage an Unterseekabeln als sicherheitspolitisches Thema? | Nr. 9285
Shownotes
Bei seinem ersten China-Besuch seit 2017 dürfte US-Präsident Donald Trump auch Sicherheitsfragen mit Xi Jinping erörtern. Experten warnen vor zunehmender hybrider Kriegsführung gegen westliche Untersee-Infrastruktur. Im Fokus stehen dabei mögliche Sabotageakte gegen Unterseekabel rund um Taiwan.
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Trump reist nach China.
00:00:04: Sabotage an Unterseekabeln als sicherheitspolitisches Thema?
00:00:09: Ein Artikel von Reinhard Werner vom Elften Mai, twenty-sechs und zwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:14: Bei seinem ersten China-Besuch seit Jahrzehnt zwanzig siebzehn dürfte US-Präsident Donald Trump auch Sicherheitsfragen mit Xi Jinping erörtern.
00:00:21: Experten warnen vor zunehmender Hybriderkriegsführung gegen westliche Unterseeinfrastruktur, im Fokus stehen dabei mögliche Sabotageakte gegen Unterseekabel rund um Taiwan.
00:00:32: Am Mittwoch treizendem Mai reist US-Präsident Donald Trump erstmals seit November zweizig siebzen wieder nach China.
00:00:38: Es ist zugleich der erste Besuch eines US Präsidenten im Land seit mehr als acht Jahren.
00:00:43: Joe Biden hatte zwar Xi Jinping in den USA empfangen und am Rande des APEC-Gipfels in Peru getroffen, das Land selbst jedoch nicht besucht.
00:00:52: Neben dem Irankrieg, der den ursprünglich geplanten Trumpbesuch verschoben hat und im Zollstreit könnten auch sicherheitspolitische Fragen auf der Agenda stehen.
00:01:00: Experten zur Folge dürfte dabei auch hybride Kriegsführung ein Thema sein – insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Vorfälle mutmaßlicher Sabotageakte gegen Verbündete der USA.
00:01:12: zentrale Bedeutung von Unterwasserkabeln für die Weltwirtschaft.
00:01:16: Der Chefstrategie des Verteidigungs-Startups, Andrew Badger sprach mit Fox News über dieses Thema.
00:01:21: Er wies daraufhin, dass rund neunundneinzig Prozent des weltweiten Datenverkehrs über Unterseekabel laufen – allein der Wert der Finanztransaktionen, die über diese abgewickelt werden, summiert sich auf etwa zehn Billionen US Dollar pro Tag.
00:01:34: Die Kabel seien essentiell für Internetkommunikation Banken und Finanzsysteme, Energiehandel, militärische Kommunikation und die KI-und Cloud-Infrastruktur.
00:01:43: Damit würden die Kabel zum Nervensystem moderner starten.
00:01:47: Badger nannte China – im europäischen Raum Russland als Akteure – die deutlich mehr in Sabotage westlicher Unterwasserinfrastruktur investieren als der Westen, in deren Schutz.
00:01:57: Der Analyst sprach von hybrider Kriegsführung unterhalb der Schwelle eines offenen Krieges.
00:02:02: Ein koordinierter Angriff könnte massive wirtschaftliche Schaden verursachen, der Zahlungsverkehr könnte massiv gestört werden.
00:02:08: Ein Angriff konnte die Kommunikationssysteme inklusive des Internets lahmlegen und politische Instabilität auslösen.
00:02:15: Ein Fluss auf öffentliche Meinungen im Taiwan-Konflikt.
00:02:18: Im Fall eines chinesischen Angriffs auf Taiwan könnte die Sabotage von Kabeln auch zum Druckmittel gegen die USA werden.
00:02:25: Immerhin wäre Washington verpflichtet, dem Verbündeten zur Hilfe zu kommen.
00:02:29: Die Zerstörung amerikanischer Unterseekabel würde zwar keinen militärischen Sieg bewirken, könnte jedoch die Wirtschaft und den Alltag in den USA erheblich beeinträchtigen – ein solcher Eingriff hätte das Potenzial die öffentliche Meinung zu beeinflussen und die Unterstützung für eine militärische Verteidigung Taiwan deutlich zu
00:02:46: schwächen.".
00:02:47: Bereits heute zeigen sich ähnliche Effekte.
00:02:49: Spürbare wirtschaftliche Nebenwirkungen, etwa steigende Treibstoffpreise können die Zustimmung in der US-Bevölkerung zu militärischen Einsätzen etwas im Zusammenhang mit dem Konflikt im Iran merklich reduzieren.
00:03:01: Taiwan galt schon in der Vergangenheit als besonders exponiertes Ziel von sabotage Aktionen an Unterwasserkabeln.
00:03:08: Allein in den vergangen Jahren registrierte die Insel etwa dreißig zwischen Fälle dieser Art.
00:03:13: Im Jahr zwanzig, dreiundzwanzig kam es zu einer Beschädigung der Hauptkabel zu den Matsuinseln.
00:03:17: Die Folge war ein fünftig-tägiger Kommunikationsausfall für deren etwa dreizehntausend Bewohner.
00:03:23: Verdacht auf gezielte Kabelsapportage vor Taiwan Erst im Februar zwanzig-fünfenzwanzig sollen die chinesischen Schiffe Shunxing, neununddreißig und Hong Tai, achtundfünfzig gezielt Unterseekabel vor Taiwan beschädigt haben.
00:03:37: Dabei sollen die Schiffe ihre Anker über mehrere Kilometer über den Meeresboden gezogen und die Kabel mutmaßlich absichtlich zerstört haben.
00:03:45: Offiziell wurde von einem Navigationsfehler gesprochen – die Positions- und Zeitdaten deuten jedoch auf ein anderes Vorgehen hin!
00:03:51: China soll für solche Operationen unter anderem die maritime Einheit PA-FMM einsetzen.
00:03:58: Diese tritt formal als Fischereiflotte auf, steht jedoch in enger Verbindung zum Militär.
00:04:03: Zudem wird berichtet dass in China ein Tiefseesystem entwickelt wurde das Unterseekabel in bis zu drei tausend fünfhundert Metern Tiefe durchtrennen kann.
00:04:11: es soll auf einem elektrohyterostatischen Aktuator basieren und vor allem für Angriffe auf Unterseeinfrastruktur gedacht sein.
00:04:19: Die bisherigen Schutzmaßnahmen westlicher Staaten gelten als unzureichend, insbesondere angesichts der wachsenden Bedeutung von KI, Cloudinfrastruktur und globalen Datenströmen.
00:04:29: Die Straße von Taiwan bleibt dabei ein strategischer Knotenpunkt für Daten- und Heilbleiterverkehr.
00:04:36: Reparaturen können mehrere Monate dauern – nur wenige Spezialschiffe.
00:04:41: Die realistischen Verteidigungsoptionen gelten also überschaubar.
00:04:44: Kriegsschiffe sind teuer und nur bedingt geeignet — verdecktes Apportage zu verhindern.
00:04:49: Küstenwache sind häufig personell überlastet und können tausende Kilometer-Kabeltrassen nicht dauerhaft überwachen.
00:04:56: Als möglicher Ansatz gelten autonome Unterwasserdrohnen, die verdächtige Aktivitäten erkennen, melden und im Ernstfall Antriebe blockieren könnten.
00:05:04: Dabei würden sich etwa Aramidfasern in den Propellern von Schiffen verfangen und sie so stoppen ohne sie ernsthaft zu beschädigen oder Personen zu gefährden mit dem Ziel Eskalationen zu vermeiden.
00:05:16: Weltweit stehen derzeit weniger als sechzig Spezialschiffe zur Reparatur von Unterseekabeln zur Verfügung.
00:05:21: Reparaturen dauern oft Monate, während einzelne Sabotageakte bereits Kosten von über eine Million US-Dollar verursachen können.
00:05:28: Hinzu kommen milliardenschwere wirtschaftliche Verluste durch Kommunikationsausfälle.
00:05:32: Prävention gilt daher als deutlich kostengünstiger als die Behebung von Schäden.
00:05:38: Interesse an Präventions und Gefahr der Eskalation.
00:05:41: Andererseits könnten Abwehrmaßnahmen wie der Einsatz von Drohnen, China und Russland als aggressive Handlung interpretiert werden.
00:05:48: Dies könnte dazu führen dass betroffene Staaten verstärkt auf militärische Escortensätzen mit entsprechender Höhe dem Eskalationsrisiko.
00:05:56: Zudem wären technische Gegenmaßnahme zu erwarten ebenso wie das Risiko von Fehlalarmen die im ungünstigsten Fall auch zivile Schiffe betreffen könnten.
00:06:04: Deshalb bedürfe es laut dem geostrategischen Analysten Franzisek Kopzevski klare Einsatzregeln durchgängiger Videoaufzeichnungen, rechtlicher Absicherung sowie geeigneter Entschädigungsmechanismen bei Fehlern.
00:06:17: So lasse sich Sapportage eindämmen ohne das Eskalationsrisiko zusätzlich zu erhöhen!
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