Israel bietet Deutschland Partnerschaft für Kerosin und Erdgas an | Nr. 9268
Shownotes
Israel hat Deutschland angesichts der angespannten Lage in der Golfregion eine Energiepartnerschaft angeboten. Währenddessen schätzt die Bundesregierung die Versorgungslage weiterhin als stabil ein.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbs Podcast mit dem Thema Energieversorgung.
00:00:04: Israel bietet Deutschland-Partnerschaft für Kerosin und Erdgas an.
00:00:08: Ein Artikel von Reinhard Werner vom September, vom Mai, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:13: Israel hat Deutschland angesichts der angespannten Lage in der Golfregion eine Energiepartnerschaft angeboten.
00:00:19: Währenddessen schätzt die Bundesregierung die Versorgungslage weiterhin als stabil ein.
00:00:24: Vor dem Hintergrund, der nach wie vor angespannten Lage in der Golfregion hat Israel-Deutschland eine Energiepartnerschaft angeboten.
00:00:31: Wie ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Mittwoch, sechster Mai gegenüber der Nachrichtenagentur DTS bestätigte soll sich diese auf Kerosin und Erdgas fokussieren.
00:00:40: Da potenziell beteiligte Unternehmen die konkreten Mengen und Konditionen aushandeln müssten könne man diesbezüglich keine genauen Angaben machen.
00:00:48: Allerdings führe das Ministerium derzeit konstruktive Gespräche mit mehreren Ländern, unter anderem auch Israel.
00:00:55: Erdgas – Israel soll zu bisherigen Hauptlieferanten hinzutreten.
00:00:59: Das Ministerium betonte erneut dass es bei der Kerosinversorgung in Deutschland derzeit keine Engpässe gäbe.
00:01:05: Man flankiere lediglich die eigenständige Bemühungen der Unternehmen die Versorgung sicherzustellen.
00:01:10: Die Bundesregierung beobachte die Lage sehr aufmerksam und stehe in ständigem Austausch mit der Branche.
00:01:16: Zu ihren primären Zielen zähle die Diversifizierung der Bezugsquellen.
00:01:20: Im April hatte sich auch der Nationale Sicherheitsrat mit der Energiekrise in Folge des Iran-Kriegs befasst, dabei wurde ein neuer Ausschuss zur Beobachtung der Versorgungslage beschlossen.
00:01:30: Verantwortlich dafür sollen die Staatssekretäre betroffenen Ministerien sein – zusätzlich gibt es eine Taskforce im Bundeswirtschaftsministerium.
00:01:37: Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, CDU hat er in der Sitzung auch einen längeren Vortrag zu dem Thema gehalten.
00:01:43: Reiche betonte dabei es sei keine Notlage bei der Energieversorgung in Sicht – die Versorgungslage sei auf absehbare Zeit gesichert.
00:01:51: Deutschland beziehe Rohöl und sei aufgrund eigener Raffineriekapazitäten in der Lage benötigte Produkte herzustellen.
00:01:57: Hauptsächliche Bezugspartner für Deutschland sind derzeit Norwegen, die USA, Kassachstan und in zunehmendem Maße auch Nigeria.
00:02:05: Ausbau geplant.
00:02:07: Israel wird als Exportnation für Erdgas immer bedeutender.
00:02:11: Israel ist in den vergangenen Jahren zunehmend als Export-Nation von Erdgass in Erscheinung getreten, im Jahr zwanzig vierundzwanzig summierten sich die Ausfuhr des jüdischen Staates auf dreizehn Komma zwei Milliarden Kubikmeter ein neuer Höchststand.
00:02:23: Hauptabnehmer waren die Nachbarstaaten Ägypten und Jordanien.
00:02:27: Einenfünfzig Prozent des geförderten Erdgaßes bleiben im Land.
00:02:30: Die Regierung in Jerusalem prüft nun Exportwege über Ägypte nach Zypern Griechenland und in andere europäische Staaten.
00:02:36: Die Ausfuhren von Raffinerieprodukten wie Diesel, Heizöl und Kerosin lagen zwanzig vierundzwanzig bei rund Vierkommand drei neun Milliarden US-Dollar.
00:02:45: IEA Warnung treibt Minister Klingbeil um.
00:02:48: Deutschland hatte im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Erschütterungen durch den Iran Krieg auch Teile seiner strategischen Ölreserven freigegeben.
00:02:55: diese mit anderen Mitgliedsstaaten der internationalen Energieagentur IE A koordinierte Maßnahme betraf auch Flugbenzin Etwa zwei Komma.
00:03:03: sechs Millionen Tonnen Öl standen dadurch zusätzlich zur Verfügung, wobei dem Ministerium zufolge nicht die Gesamtemenge umgehend auf den Markt abgenommen wurde.
00:03:12: Mit April waren noch rund eine Million Tonnen Kerosin eingelagert.
00:03:16: Aus den Reihen der SPD hatte es Kritik gegeben.
00:03:18: Reiche nehme Warnungen vor einem möglichen Engpass nicht ernst genug!
00:03:22: Vizekanzler Lars Klingball verwies auf Aussagen des IAA-Chefs Fatih Birol.
00:03:27: Dieser hatte erklärt, Europa könne ab Ende Mai eine Kerosinmangelage drohen.
00:03:32: Klingbal forderte von reiche konkrete Schritte um diese Entwicklung gegenzusteuern.
00:03:37: Wie das Handelsblatt berichtete, haben auch das Energie- und das Außenministerium in Jerusalem die geplanten Lieferungen bestätigt.
00:03:43: Energieminister Eli Cohen äußer der Mittwoch er habe die zuständigen Stellen angewiesen einer entsprechenden Anfrage aus Deutschland nach Kerosin und Erdgas zu entsprechen.
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