US-Abzug wegen Merz? Internationale Stimmen zu Trumps Ankündigung | Nr. 9262

Shownotes

Straft Trump Deutschland ab? Das Pentagon hat am 1. Mai den Abzug von 5.000 US-Soldaten aus Deutschland angeordnet. Inzwischen hat Trump von einer noch höheren Zahl gesprochen. Hintergrund soll die Kritik von Merz an Trumps Kriegsführung gegen den Iran sein.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumps Podcast mit dem Thema Trump.

00:00:03: Viel mehr als fünftausend Soldaten!

00:00:06: US-Abzug wegen März?

00:00:08: Internationale Stimmen zu Trumps Ankündigungen.

00:00:12: Ein Artikel von Tom Göhler vom vierten Mai, zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber strafft Trump Deutschland ab.

00:00:19: Das Pentagon hat am ersten Mai den Abzug von fünftausend US-Soldaten aus Deutschland angeordnet.

00:00:25: Inzwischen hat Trump von einer noch höheren Zahl gesprochen, Hintergrund soll die Kritik von März an Trumps Kriegsführung gegen Iran sein.

00:00:33: Diese Entscheidung trumps wurde zur Weltenachricht – nicht nur europäische und amerikanische Medienberichteten.

00:00:39: auch in arabischen und asiatischen Zeitungen schaffte es die Ankündigung des Pentagons vom Freitag erster Mai auf die Titelseiten.

00:00:46: Binnen sechs bis zwölf Monaten soll mindestens fünftausend amerikanische Soldaten aus Deutschland abgezogen werden.

00:00:52: Derzeit sind etwa neununddreißig tausend US-Soldaten in Deutschland stationiert, hauptsächlich in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Bayern.

00:01:01: Die Nachricht aus Washington sei ein Schock für Deutschland schreibt etwa die französische Hauptstadtzeitung Le Monde.

00:01:07: Mit dieser Entscheidung wäre der Zitat die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern deutlich, die seit Beginn der US-amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran am XXVIII.

00:01:17: Februar zu beobachten ist – so das Pariser

00:01:19: Blatt.".

00:01:20: Das Wall Street Journal WSJ stellt fest, dass der amerikanische Präsident Donald Trump mit dieser Entscheidung seinen Konflikt mit Berlin und den NATO Verbündeten wegen deren Zurückhaltung bei der Unterstützung des Krieges im Iran verschärft habe.

00:01:34: Am Samstag, Zweiter Mai fügte Trump in Florida jedoch hinzu.

00:01:37: Er plane die Zahl der Soldaten in Deutschland viel mehr als fünftausend zu

00:01:42: reduzieren.".

00:01:43: Trump selbst hat für diese Entscheidung bislang keine Begründung genannt – vielmehr ließ er den Sprecher des amerikanischen Kriegsministeriums Sean Pannell diplomatisch verklausuliert verkünden.

00:01:53: Diese Entscheidung folgt auf eine gründliche Überprüfung der Truppenpräsenz des Ministeriums in Europa und trägt denn Anforderungen im Einsatzgebiet sowie den Bedingungen vor Ort.

00:02:02: Rechnungen Im WSJ und in Le Monde sowie in zahlreichen weiteren amerikanischen deutschen und internationalen Medien wird indessen darüber gemutmaßt, dass der angekündigte Truppenabzug im unmittelbaren Zusammenhang stehe mit einer Äußerung von Bundeskanzler Friedrich Merz.

00:02:21: CDU am siebenzwanzigsten April.

00:02:24: Am Rande eines Schulbesuchs in Marsberg, im Sauerland kritisierte März die Kriegsführung der USA und Israels gegen den Iran.

00:02:31: Und Äußerte, die derzeit festgefahrener Lage sei entstanden.

00:02:33: – Zitat Mehr zahlt es offenbar für in Ordnung, wenn der Iran ein Atomwaffe besitzt.

00:02:57: Er hat keine Ahnung wovon er spricht.

00:02:59: Weiter sagt Trump kein Wunder dass es Deutschland so schlecht geht sowohl wirtschaftlich als auch in anderer Hinsicht.

00:03:05: Zitat Ende Wer Amerika kritisiert zahlt.

00:03:10: Berücksichtigt man diesen verbalen Schlagabtausch zwischen den beiden Staatsmännern liegt tatsächlich die Vermutung nicht fern, dass der angeordnete Truppenabzug einen persönlichen Hintergrund haben könnte.

00:03:20: Zitat Wie Amerika kritisiert zahlt, kommentierte das schweizerische Boulevard Blick CH.

00:03:26: Vor ein paar Wochen hatte Merz noch keine Einwände gegen die Nutzung der amerikanischen Militärstützpunkte für den Irankrieg erhoben anders als Spanien Italien und Großbritannien.

00:03:36: Nun erfolgt eine Kärtwende aufgrund einer Äußerungen an einer Schule Amigos Home.

00:03:42: In keinem anderen EU-Land sind so viele US Soldaten stationiert wie in Deutschland, dass mit Rammstein zudem den wichtigsten Militärstützpunkt der USA ein Europa und mit Landstuhl das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der USA stellt.

00:03:57: Von hier aus werden die Drohnen und Raketenangriffe koordiniert möglicherweise auch für den Irankrieg Verwundete versorgt und Militärektionen der USA in Afrika gesteuert was viele Amerikaner nicht wissen.

00:04:09: Deutschland bezahlt für die Stationierung der US-Truppen.

00:04:13: Eine genaue Zahl an Kosten ist schwer zu ermitteln, da zahlreiche unterschiedliche Stellen betroffen sind wie die CDU Bundestagsabgeordnete Othilia Klein feststellt.

00:04:21: Wohlhaber werden den amerikanischen Streitkräften etwa kostenlose Liegenschaften zur Verfügung gestellt.

00:04:27: Die reine finanzielle Unterstützung der US-Truppen soll sich jährlich auf hundert Millionen Euro belaufen.

00:04:32: Als Gegenrechnung kann zugute gehalten werden, dass bei den US Streitkräften tausende deutsche Zivilangestellte beschäftigt sind und auch die Standorte von den Einkäufen der US Soldaten profitieren.

00:04:44: Keine Tomahawks mehr?

00:04:46: Das WSJ ist überzeugt, dass Zitat Deutschland und Europa größere Probleme mit Trump haben als nur den Abzug der US-Truppen.

00:04:53: Dazu zähle auch, dass Trump scheinbar nicht mehr gewillt sei, US-Marschflugkörper vom Typ Tomahawk in Europa zu stationieren – Hintergrund!

00:05:01: Unter tramsdemokratischem Vorgänger Joe Biden konnte die damalige Bundesregierung unter Olaf Scholz SPD vereinbaren, das die USA ab zwanzig sechsundzwanzig in Mainz diese Präzisionsraketen mit einer Reichweite von zweitausend fünfhundert Kilometern stationieren würden.

00:05:15: Außerdem sollte die Hyperschallwaffe Dark Eagle ebenfalls als Schutz gegen Russland nach Mainz verlegt werden.

00:05:21: Diese Absicht scheint nun von Trump nicht weiter verfolgt zu

00:05:24: werden.".

00:05:25: Hier entsteht eine wichtige Fähigkeitslücke mit Blick auf die Abschreckung Russlands, die mit europäischen Waffen erst später geschlossen werden kann, sagte Carlo Masala, Militärexperte und Professor an der Bundeswehr Universität München gegenüber der Wochenzeitung Welt am Sonntag.

00:05:42: Doch auch in den USA gibt es Bedenken gegen Trumps Truppenabzugspläne sogar in seiner eigenen Partei.

00:05:47: Die republikanischen Vorsitzenden der beiden Streitkräfterausschüsse im Kongress erklärten am zweiten Mai, sie seien sehr besorgt über den Tropenabzug.

00:05:56: Senator Roger Wicker aus Mississippi und der Abgeordnete des Repräsentantenhauses Mike Rogers aus Alabama wiesen darauf hin, dass Trumps Entscheidung die Gefahrberge – Zitat «die Abschreckung zu untergraben» und Vladimir Putin ein falsches Signal zu senden!

00:06:10: Beide bestätigten zudem, dass das Pentagon beschlossen habe die Stationierung der Mittelstreckenreketen in Deutschland abzusagen.

00:06:18: Pistorius gibt sich gelassen.

00:06:20: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorios, SPD verwies ihn einer ersten Reaktion darauf, dass seiner Meinung nach der US-Truppenabzug absehbar gewesen sei – Pistorias wird mit jenen Worten zitiert, die auch das Pentagon als Begründung für seinen Abzug angeführt hatte.

00:06:33: Zitat «Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen».

00:06:39: Dafür kündigte er eine engere Zusammenarbeit mit der sogenannten Group of Five an.

00:06:43: In dieser fünf Staatengruppe haben sich Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien zusammengeschlossen – primär um sich über die Beschaffung von Rüstungsgütern und die Unterstützung der Ukraine abzustimmen.

00:06:55: Polen besorgt Anders als Pistoris äußerte sich Polens Ministerpräsident Donald Tusk über den neuen transatlantischen Spannungen besorgt.

00:07:03: Auf.

00:07:03: X postete er am zweiten Mai, Zitat.

00:07:05: Die größte Bedrohung für die transatlantische Gemeinschaft sind nicht ihre äußeren Feinde sondern der fortschreitende Zerfall unseres Bündnisses.

00:07:13: Tusk appellierte wir alle müssen alles in unserer Macht stehende tun um diesen verhängnisvollen Trend

00:07:18: umzukehren.".

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