Fettreicher Käse senkt offenbar Demenzrisiko - große Langzeitstudie überrascht | Nr. 9256

Shownotes

Neue Erkenntnisse stellen die Annahme infrage, dass fettarme Milchprodukte stets die bessere Wahl für die Gesundheit des Gehirns sind.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema fettreicher Käse senkt offenbar Demenzrisiko.

00:00:06: Große Langzeitstudie überrascht!

00:00:09: Ein Artikel von Rachel N. T. Melecrito vom zwanzandzechsten Januar, zwanzundsechsundzwanzig.

00:00:16: Neue Erkenntnisse stellen die Annahme in Frage dass fettarme Milchprodukte stets die bessere Wahl für die Gesundheit des Gehirns sind.

00:00:24: Eine fünfundsanzigjährige Studie mit fast achtundzwanzigtausend Teilnehmern widerlegt gängige Annahmen über Käse und die Gehirngesundheit.

00:00:33: Demnach war ein höherer Konsum von fettreichem Käse- und Sahne, mit einem geringeren langfristigen Demenzrisiko verbunden während für fettarme Milchprodukte um die meisten andere Milch Produkte kein eindeutiger Zusammenhang festgestellt

00:00:47: wurde.".

00:00:48: Diese Erkenntnis stellt die Vorstellung infrage, dass fettarme Milchprodukte immer die bessere Wahl für die Gesundheit des Gehirns sind", sagte Emily Stonestedt mit Autorin der Studie gegenüber Epoch Times.

00:00:59: Die Debatte über Milch Produkte ist nicht schwarz-weiß.

00:01:03: Die im Fachmagazin Neurology veröffentlichte Studie ergab das Menschen, die täglich fünfzig Gramm oder mehr fettreichen Käse aßen ein geringeres Demenzrisiko hatten als diejenigen, die weniger als fünfzehn Gramm aßen.

00:01:16: Fettreiche Sahne war ebenfalls mit einem um sechzehn Prozent geringeren Gesamtrisiko für Demenz verbunden.

00:01:23: In dieser Studie gelten Käsesorten mit einem Fettgehalt von zwanzig Prozent oder mehr als fettreich, beispielsweise Gouda, Brie und Cheddar.

00:01:33: Sahne mit einem fettgealt von dreißig Prozent wie z.B.

00:01:37: Schlag-Sahne, Clotted Cream und Doppelrahmen wurde als fettsreiche sahne eingestuft.

00:01:43: Allerdings ist die Studie beobachtend und kann keinen kausalen Zusammenhang nachweisen, so die Forscher.

00:01:50: Die Ergebnisse sollten stattdessen als beruhigend angesehen werden.

00:01:54: Der moderate Verzehr dieser Lebensmittel scheint die Gesundheit des Gehirns nicht zu beeinträchtigen – und kann Teil einer Ernährungsweise sein, die mit einem geringeren Risiko verbunden ist", sagte Sohnstadt.

00:02:06: Käse versus andere gesättigte Fette Unterschiede erklärt.

00:02:10: Standardmäßige Ernährungsempfehlungen raten in der Regel von vertreichen Milchprodukten ab, da sie gesättigte Fette enthalten.

00:02:18: Die neue Studie zeigt jedoch, dass nicht alle Fette gleich sind.

00:02:22: «Die Nahrungskwelle für gesettigte fette ist entscheidend», sagte Sonstedt.

00:02:26: Eine mögliche Erklärung liegt im Konzept der Lebensmittelmatrix, dem zufolge Lebensmittel mehr sind als die Summe ihrer einzelnen Bestandteile.

00:02:35: Lebensmittel enthalten verschiedene Nährstoffe und Strukturen, die unterschiedlich miteinander interagieren.

00:02:42: Das hat Auswirkungen darauf wie unser Körper die Lebensmittel verdaut und verstoffwechselt.

00:02:47: Im Käse sind Fett-, Eiweiß-, Calcium- und andere bioaktive Verbindungen in einer komplexen Matrix gebunden.

00:02:54: Das Fett im Käse wird während der Verdauung langsam freigesetzt was zu einem geringeren und langsameren Anstieg der Blutfettwerte nach einer Mahlzeit führt.

00:03:04: Fester Käse verlangsamer diesen Prozess tendenziell stärker als weicher Käse, erklärt es Homestead.

00:03:11: Ein langsamerer Anstieg schont das Gefäßsystem – insbesondere im Gehirn – dass auf ein dichtes Netz kleiner Gefäße angewiesen ist.

00:03:20: Der Schutz dieser Gefäste kann dazu beitragen, das Demenzrisiko zu

00:03:24: senken.".

00:03:25: Eine andere Studie zeigte, dass der Cholesterinspiegel niedriger war wenn Milchfett in Form von Käse verzehrt wurde als bei der Aufnahme derselben Menge Fett und Nährstoffe in schnell absorbierbarer Form wie etwa bei Butter.

00:03:38: Eine weitere klinische Studie ergab das der Chollesterinspiegel nach dem Verzehr vom Käse niedrige war als nach dem Vercär vom Butter.

00:03:46: Dies galt selbst bei identischer Menge gesättigter Fettsäuren was vermutlich daran liegt dass das Fett im Käse langsamer verdaut wird.

00:03:54: Fettarm ist nicht einfach fettreich, ohne Fett.

00:03:57: Das Entfernen von Fett aus Käse reduziert nicht nur die Kalorien sondern verändert auch die Eigenschaften des Lebensmittels grundlegend Denn fettarme Käsesorten haben eine andere Konsistenz und erfordern eine andere Verarbeitung wodurch die Verfügbarkeit von nützlichen Inhaltsstoffen verringert werden kann.

00:04:16: Eine Studie zeigte, dass fettfreie und fettarme Milchprodukte deutlich weniger fettlösische Vitamine wie Vitamin K enthalten als ihre vollfetten Gegenstücke.

00:04:27: Auch andere fett lösliche Nährstoffe darunter die antioxidativen Vitamine A&E bleiben meist im Fettanteil der Milch-Produkte erhalten.

00:04:36: Der Körper benötigt Fett aus der Nahrung um fettlosige Vitamine im Dünndarm richtig aufzunehmen.

00:04:42: Die Verarbeitung spielt eine immer größere Rolle für die Gesundheit.

00:04:46: Minimal verarbeitete und fermentierte Milchprodukte zeigen oft neutrale oder sogar positive Effekte auf Herz- und Stoffwechsel.

00:04:54: Starkverarbeitete Produkte mit trafinierten Zutaten hingegen sind mit einem höheren Risiko für Übergewicht, Typ II Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und verkürzter Lebenserwartung verbunden.

00:05:07: Die in Schweden üblichen Käsesorten, die in der Studie konsumiert wurden werden meist fermentiert und ungekocht verzehrt.

00:05:14: Faktoren, die die gesundheitlichen Effekte beeinflussen könnten.

00:05:18: Durch Fermentierung können bioaktive Peptide entstehen Und einige Käsesorte enthalten fettlösliche Vitamine wie Vitamin KII erklärt Zornstead.

00:05:28: Der Ernährungskontext zählt mehr als einzelner Lebensmittel.

00:05:32: Dr.

00:05:32: Tianxin Ye, Ernährungsepidemiologin, behandelnde Ärztinnen und außerordentliche Professoren für Medizin an der Taipei Medical University empfahl im Hinblick auf eine insgesamt herzgesunde Ernährung bestimmte Ernährungen.

00:05:48: Sie verfasste einen Leitartikel zu der betreffenden Studie.

00:05:52: Darin riet sie den Konsum von gesättigten Fetten niedrig zu halten – und Transfette vollständig zu vermeiden!

00:05:59: Gleichzeitig sollten essenzielle Fettsäuren gezielt aufgenommen werden, zum Beispiel aus Nüssen, Samen oder fettem Fisch.

00:06:06: Den Verzehr von Milchprodukten relativ gering zu halten und den Schwerpunkt auf gesunde pflanzliche Protein- und Fettquellen zu legen ist eine gute allgemeine Strategie für die Gesundheit", sagte sie gegenüber Epoch Times.

00:06:20: Die Studie legte nahe, dass Käse im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung eine schützende Rolle spielen kann.

00:06:27: Sonestead betont jedoch, das das Demenzrisiko letztlich eher die Auswirkungen von Ernährungs- und Lebensstil in Kombination über Jahrzehnte widerspiegelt.

00:06:37: Einzelne Lebensmittelentscheidungen haben demnach nur einen begrenzten Einfluss.

00:06:43: Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung.

00:06:46: Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker!

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