USA und Iran im Patt: „Blockade einer Blockade“ im Hormus-Konflikt | Nr. 9251
Shownotes
Die USA und der Iran ringen um Kontrolle im Persischen Golf, während eine indirekte „Blockade einer Blockade“ die Schifffahrt belastet. Die US-Marine geht gegen iranische Schattenflotten vor. Der Konflikt wirkt sich global auf Handel und Energiepreise aus.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zum EpochThumbs Podcast mit dem Thema der Golf als Krisenzone.
00:00:04: USA und Iran im Pad, Blockade einer Blockade – Im Hormus-Konflikt Ein Artikel von John Hoagy vom dressigsten April.
00:00:12: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Die USA und der Iran ringen um Kontrolle im persischen Golf während eine indirekte Blockade eines Blockades die Schifffahrt belastet.
00:00:24: Die US Marine geht gegen iranische Schattenflotten vor.
00:00:27: Der Konflikt wirkt sich global auf Handel und Energiepreise aus.
00:00:32: Mit der Ankunft der USS George H. W. Bush sind nun drei Flugzeugträger-Kampfgruppen mehr als zweihundertvierzig Kampfflugzeuge und mindestens sechzehn Zerstörer in der Arabischen und Rotensee im Einsatz, um iranische Schiffe und sogenannte Schattenflotentanker aufzuspüren.
00:00:47: Die rund zwanzigtausend beteiligten Seeleute und Marines, der mehr als zweizig Schiffe umfassenden Operationen darunter über zweitausend Fünfhundert Infanteristen auf dem amphibischen Angriffsschiff USS Tripoli blockieren die Straße von Hormuz jedoch nicht direkt.
00:01:03: Iran kontrolliert die Mehrenge – die islamische Revolutionsgarde IRGC kontrolliert welche Schiffe, die nur etwa einundzwanzig Meilen, rund vierhundertdreißig Kilometer breite Passage zwischen dem persischen Golf und dem Golf von Oman passieren.
00:01:16: Iranische Schiffe durchqueren die Route weiterhin und laufen, helfen am persischen Golf an- und aus.
00:01:22: Oder das was nach thirty acht Tagen Bombardierung davon übrig ist.
00:01:25: Da die US Marine kaum oder gar keine Kriegsschiffe in diesem seerartigen Gewässer stationiert hat.
00:01:31: Im Rahmen der Waffenruhe werden iranische Schiffer weder von US noch von israelischen Streitkräften angegriffen.
00:01:37: Diese Marine Präsenz ist die größte Konzentration von USC Streitkräften in der Region seit der Irakinvasion, und der Geiselnahme im Iran zwischen neunundsiebzig-und-neunzehnunddachzig.
00:01:49: Sie bildet eine rund hundertneinzig Meilen etwa dreihundert sechs Kilometer lange Sperrlinie – diese reicht vom Ras al-Hat in Oman ostwärts bis zur Qajj E Gawadher burscht an der Grenze zwischen dem Iran und Pakistan.
00:02:02: Damit liegt sie mehr als zweiundzwanzig Meilen, rund dreieinfünfzig Kilometer südlich der Straße von Hormuz.
00:02:08: Obwohl der Iran die Mehrenge so weit seine Häfen am persischen Golf kontrolliert und diese im Rahmen der Waffenruhe nicht blockiert werden hat seine Schiffer derzeit keinen Zugang zu Seewegen jenseits der US-Operationszone Gonzo Gulf of Oman Naval Sound of Operations.
00:02:24: Die Situation gleicht einem Paz-Szenario.
00:02:27: Die IRGC nutzt ihren geografischen Vorteil, um wirtschaftlichen Druck auf eine für den Welthandel wichtige Wasserstraße auszuüben während die Vereinigten Staaten ihre globale Reichweite einsetzen und Teile des internationalen Seehandels zu unterbrechen, die für den Iran von Bedeutung sind.
00:02:45: Blockade einer Blockade.
00:02:47: Im Kern handelt es sich um eine Blockade einer Blockade.
00:02:50: Zitat, wir blockieren nicht die Straße von Hormuz!
00:02:52: Wir blockieren iranische Schiffe, die in den Golf von Oman einfahren, sagte Salvador Mercolignano Professor für maritime Handelsanalyse an der Campbell University North Carolina gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times.
00:03:05: Zittat, wir sind nicht einmal in der Nähe der Straße von Hermos.
00:03:08: was wir tun ist das was man eine Fernblockade nennt.
00:03:12: Zwischen dem neunzehnten und fünfundzwanzigsten April kam es zu mehreren Vorfällen, bei denen OSC-Streitkräfte Schiffe im erweiterten Einsatzgebiet kontrollierten oder festsetzten.
00:03:22: Zum siebenundzwzigsten April meldet das US-Zentralkommando dass die US Marine seit dem dreizehnten April achtunddreißig Schiffe abgefangen habe nachdem Sie die Straße passiert hatten und sie zurück in Häfen im persischen Golf umgeleitet haben.
00:03:35: Am neunzehnten April beschlagnahmten Seeleute der USS Bruins und Marines, der USS Tripoli das unter iranischer Flagge fahrende Schiff MV Tosca, das versuchte die Gonzo Linie zu durchbrechen.
00:03:48: Am zweundzwanzigsten April setzte die US Marine den unter parlauischer Flage erfahrenden Tanker Tiffany im Golf von Bengalen vor der Küste Malaysia fest.
00:03:57: Das Schiff transportierte rund eine Million Barrel-iranisches Rohöl.
00:04:01: Am XXIII.
00:04:02: April wurde der sanktionierte Tanker Majestic X zwischen Sri Lanka und Indonesien abgefangen, und am XXV.
00:04:08: April fing die US-Marine das unter Botswannischer Flage fahrende Schiff Sehwan im arabischen Meer ab – und es kortierte den flüssig Gas-Tanker zurück in Richtung der Straße von Hormuz.
00:04:20: Schattenflotten und globale Handelsoten.
00:04:22: Die Schiffe Tosca & Tiffany wurden tausende Kilometer von der Straße vom Hormus entfernt im östlichen indischen Ozean gestoppt.
00:04:29: Das Gebiet ist als schwimmende Tankstelle bekannt.
00:04:32: Dort wird Öl aus sanktionierten Staaten wie dem Iran und Russland von sogenannten Schattenflotten unter falsche Flagge übernommen, vor allem an Käufer in Asien – insbesondere China weiterverkauft.
00:04:43: Auch der Tanker Sehbahn gehört zu den neunzehn Schiffen die das US-Finanzministerium am vierentzwanzigsten April wegen des Transports iranischer Güter sanktionen hat.
00:04:51: Die Internationale See-Schifffahrtsorganisation geht davon aus, dass mindestens siebzehn dieser Schiffe und möglicherweise mehr als sechzig weltweit unter der Flagge von Botswana fahren.
00:05:02: Während die USA ihre Maßnahmen gegen die iranische Schifffahrt weltweit ausweiten, reagierte die islamische Revolutionsgarde am Zweiundzwanzigsten April mit Gegenmaßnahmen und setzte die unter panamaischer Flagefahrende Francesca sowie die unter griechischer flagefahlende Epaminondas fest – Mit Verweis auf fehlende Genehmigungen für die Durchfahrt.
00:05:21: Gregory Cobley, ein US-amerikanischer Sicherheitsexperte beschreibt die aktuelle Lage als einen Wettstreit von Worten und Bildern zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten.
00:05:30: Die Iraner sagen wir blockieren die Straße und die Amerikaner sagen ihr könnt die Straße nicht blockieren.
00:05:36: Er ergänztet das beide Seiten versuchen die internationale Wahrnehmung der Lage zu beeinflussen.
00:05:42: Keine militärische Lösung in Sicht.
00:05:44: Eine Blockade ist in der Regel eine langfristige Strategie, doch angesichts der Bedeutung des persischen Golfs für den globalen Energiehandel und der feststeckenden Schiffe wächst der Druck.
00:05:54: Trotz laufender Gespräche ist unklar ob es zu einer Einigung kommt.
00:05:58: Experten waren hinzudem dass bereits kleine Angriffe oder die Androhungen von Minen ausreichen könnten um den Schiffsverkehr erheblich zu stören.
00:06:06: Zitat man braucht keine einzige Mine um ein Minenfeld zu schaffen.
00:06:10: schon die Drohung reicht aus sagte Professor Mercolliano Der internationaler Schiffsverkehr basiert letztlich auf Kooperation.
00:06:17: Solange keine Einigung erzielt wird, bleibt die Situation angespannt mit möglichen weitreichenden Folgen für den
00:06:22: Welthandel.".
00:06:24: Ob man es Blockade nennt oder nicht ist unerheblich, sagt the Cobley.
00:06:28: Entscheidend ist das Ergebnis.
Neuer Kommentar