Wie würde die NATO ohne die USA zurechtkommen? | Nr. 9250

Shownotes

Ein möglicher US-Austritt aus der NATO würde die europäische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändern. Studien gehen davon aus, dass Europa rund 300.000 zusätzliche Soldaten sowie Verteidigungsausgaben von etwa 3,5 Prozent des BIP benötigen würde. Besonders kritisch wären dabei die nukleare Abschreckung und die mangelnde Standardisierung der Streitkräfte.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema, wie würde die NATO ohne den USA zurecht kommen?

00:00:07: Eine Analyse von John Horgy vom ersten Mai.

00:00:14: Ein möglicher US-Austritt aus der NATO würde die europäische Sicherheitsarchitektur grundlegend verändern.

00:00:20: Studien gehen davon aus, dass Europa rund dreihunderttausend zusätzliche Soldaten sowie Verteidigungsausgaben von etwa drei Komma fünf Prozent des BIP benötigen würde – besonders kritisch wären dabei die nukleare Abschreckung und die mangelnde Standardisierung der Streitkräfte.

00:00:36: Im Fall eines Austritts der USA aus der NATO müssten die europäischen Bündnisstaaten ihre Streitkräfte um mindestens dreihunderttausend Soldaten verstärken.

00:00:45: Gleichzeitig wären sie gezwungen, ihre Verteidigungsausgaben deutlich auf mehr als dreikommer fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts – BIP – mindestens zweihundfünfzig Milliarden Euro zu erhöhen, zudem wirreien Ausbau der Rüstungsindustrie erforderlich, um sich ohne die USA gegen Russland verteidigen zu können.

00:01:03: NATO-Austritt der USA galt vor Trump als undenkbar.

00:01:07: Das müsste schnell geschehen, heißt es in einer gemeinsamen Analyse der europäischen Thinktanks Brügel und des Instituts für Weltwirtschaft Kiel aus dem Jahr twenty-fünfundzwanzig.

00:01:16: Sie warnen dass Moskau die Entschlossenheit der NATO bereits in den kommenden drei bis zehn Jahren auf die Probe stellen könnte.

00:01:22: Dies gilt trotz der rund achtzigtausend US Soldaten und Luftwaffe Einheiten, die auf etwa dreißig Stützpunkten in Europa stationiert sind sowie der Fähigkeit Washingtons Truppen rasch zu verlegen!

00:01:33: Die einst undenkbare Aussicht auf einen Austritt der USA aus der NATO ist inzwischen Teil der politischen Debatte.

00:01:40: US-Präsident Donald Trump, der die Zwerendreißig Nationenkoalition seit Langem kritisiert, forderte eine sehr gründliche Überprüfung des Bündnisses.

00:01:48: Zuvor hatten die Mitgliedstaaten seinen Appell zur Unterstützung im Irankonflikt sowie zur Beteiligung an einer Blockade iranischer Schiffe durch die US-Marine im Arabischen Meer zurückgewiesen.

00:01:58: Trump hatte angekündigt, dass die Europäer ohne amerikanische Führung und Unterstützung eine Abrechnung erleben könnten.

00:02:05: Ein formaler Austritt aus der NATO würde jedoch die Zustimmung des Kongresses erfordern, die als unwahrscheinlich gilt.

00:02:12: Dennoch haben seine Äußerungen auf beiden Seiten des Atlantiks Diskussionen über eine mögliche Umstrukturierung des Bündnisses ausgelöst, Wie vielfach berichtet, bereiten sich europäische Verbündete bereits auf ins Szenario einer NATO ohne die USA vor.

00:02:28: Diese Überlegungen stehen auch im Zusammenhang mit Jumps Forderungen nach stärkerer europäischer Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland.

00:02:35: Hinzu kommen seine Drohungen Grönland von Dänemark zu annektieren sowie seine Kritik an einzelnen Mitgliedstaaten, die er als Feiglinge bezeichnete und denen er mangelnde Bündnis treu vor warf.

00:02:47: Derzeit fehlen dreihunderttausend Infanteristen.

00:02:50: Während die Amerikaner seit der Amtszeit von Präsident Barack Obama die Entschlossenheit der NATO nach dem Kalten Krieg zunehmend infrage stellen, bezweifeln die Europäer ihrerseits Trumps Verlässlichkeit bei der Erfüllung der Bündnisverpflichtungen.

00:03:02: Als Reaktion auf Jumps Forderung, die NATO-Verbündeten sollten fünf Prozent ihres BIP für Verteidigung ausgeben, einigten sich die Mitglieder beim NATO-Gipfel twenty-fünfundzwanzig darauf drei Komma fünf Prozent für ihre Streitkräfte auch zu wenden.

00:03:15: Das entspricht den etwa dem Anteil des BIP, den auch die Vereinigten Staaten für ihre Streitkräften bereitstellen.

00:03:20: Weitere einen Prozent sollen für Infrastrukturverbesserungen wie Cybersicherheit, Krisenreaktion sowie die Anpassung von Straßen, Eisenbahnlinien Brücken und Häfen an militärische Anforderungen verwendet werden.

00:03:33: Die Analyse des Brügel- und Kielinstituts zeigt dass die europäischen Armeen zusammen rund eine Million Soldaten umfassen.

00:03:41: Um einer hypothetischen russischen Invasionen standzuhalten, wäre eine rein europäische Streitmacht demnach um etwa dreihunderttausend zusätzliche Infanteristen rund fünfzig zusätzlichen Brigaden zu verstärken.

00:03:53: Zudem wären mindestens tausend Fiehnertpanzer, zweitausend Schützenpanzern und siebenhundert Artilleriesysteme sowie über eine Million hundertfünfundfünfzig Millimeter Granaten erforderlich.

00:04:03: Laut Studie stellt dies die minimale Ausstattung für einen dreimonatigen Kampfeinsatz

00:04:07: dar.".

00:04:08: Diese Aufstockung der Truppenstärke und Bewaffnung würde die derzeitigen Französischen, Deutschen, Italienischen und britische Streitkräfte gemeinsam übersteigen.

00:04:17: Und das betrifft nur die Bodentruppen.

00:04:19: Viele Herausforderungen für eine NATO ohne USA.

00:04:22: Um im Kriegszustand mit der russischen Militärproduktion Schritt zu halten selbst unter Berücksichtigung der Verluste im Ukrainekonflikt bräuchte eine rein europäische Armee eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung eine einheitliche Bewaffnung, standardisierte Logistik und stärker integrierte Militäreinheiten.

00:04:39: Eine solche Struktur müsste zudem die stationierten US-Truppen sowie deren Rotationseinsätze im hundertfünf Kilometer breiten zu Valky Corridor zwischen Polen und Litauen ersetzen und gleichzeitig zusätzliche Stützpunkte in Moldau und Rumänen aufbauen.

00:04:54: Die sind nur einige der Herausforderungen, denen sich eine NATO ohne die USA gegenübersehen würde.

00:04:59: Erklärten Militäranalysten und Experten für internationale Beziehung gegenüber der Englischsprachenausgabe der Pogtimes.

00:05:06: Sollten die Europäer gezwungen sein, eine deutlich robustere Eigenpräsenz aufzubauen, müssten die USA zugleich den Verlust spezifischer Fähigkeiten und Spezialgebiete ihrer europäischen Verbündeten kompensieren?

00:05:18: Zitat.

00:05:19: Die NATO-Streitkräfte außerhalb der USA sind gut ausgebildet und verfügen über hochkompetente Rüstungsindustrie, sagte June Toiver Dreyer, Politikprofessorin an der Universität Miami, Senior Fellow on Foreign Policy Research Institute und ehemalige Kommissarin der US China Economic and Security Review Commission.

00:05:38: Europäische Konzerne wie Tails und Leonardo würden sich sicherlich für mehr einheimische Investitionen interessieren so Dreyer.

00:05:46: Gleichzeitig wiesen europäische Rüstungsunternehmen darauf hin, dass die notwendigen Mittel nicht garantiert seien wenn Aufträge aus den USA wegfühlen.

00:05:54: Dazu gehören etwa die jährliche Produktion von zweitausend Langstrecken Drohnen um mit Russland mithalten zu können.

00:06:00: Frankreich und Deutschland bauten hoch angesehene diesel-elektrische U-Boote während Schweden über besonders leistungsfähige Kampfflugzeuge verfüge Veraltet der Europäischen Militärressourcen.

00:06:11: Aus Sicht der nuklearen Abschreckung wäre ein Austritt der USA aus der NATO problematisch.

00:06:16: Dreyer verwies auf die Ankündigung des britischen Premierministers Kirstama vom Juni, dass Großbritannien mindestens zwölf in den USA hergestellte F- Thirty Kampfjets kaufen werde um die Interoperabilität der NATO Verteidigung im Hinblick auf seine Nuklearestrategie zu verbessern.

00:06:33: Neben der U-Boot Flotte wären diese Jets die einzige Nukleare abschreckungen Großbritaniens.

00:06:39: Der Tannkappenjäger ist der erste, der sowohl konventionelle als auch nukle Arewaffen tragen kann.

00:06:45: Die Koordinatione der USA und ihrer europäischen Verbündeten bei Rüstungsbeschaffung und Produktion spare Kosten – und reduziere Forschungs- und Entwicklungsausgaben für moderne Waffensysteme, sagte sie.

00:06:56: Die voraussichtlichen Kosten für die F-IVI der sechsten Generation beliefen sich auf rund Vier-Kommer vier Milliarden US-Dollar, würden jedoch als gemeinsame Investition innerhalb der NATO

00:07:06: betrachtet.".

00:07:07: sollten die NATO-Beziehungen abgebrochen werden, würden die Vereinigten Staaten nicht länger von den erstaunlichen Fähigkeiten profitieren, die sich in jeden Konflikt als entscheidend erweisen könnten wie der pensionierte Marinekapitän und Epoch Times Autor Karl Schuster es beschreibt.

00:07:22: Dazu zählen Flugzeug- und Schiffsentwicklung, Spezialoperationen sowie regionale Expertise etwa in Gebirgs- und Arktiskriegsführung.

00:07:30: Laut Schuster sind viele europäische Militärressourcen jedoch veraltet.

00:07:34: Erst nach Russlands Invasion in der Ukraine und Trumps Drohung eines möglichen US-Rückzugs aus dem Bündnis hätten die Europäischen Staaten die Dränglichkeit von Reformern erkannt.

00:07:43: Er äußerte zu dem Zweifel an Spanien, dass den Vereinigten Staaten, die Nutzungen seiner Stützpunkte für Angriffe auf den Iran verweigert habe sowie in der Türkei.

00:07:52: Spanien habe Einsätze seiner Boden- und Luftstreitkräfte außerhalb des eigenen Territoriums weitgehend ausgeschlossen.

00:07:58: Sein Beitrag zur NATO-Verteidigung sei daher eher begrenzt.

00:08:02: Nicht ausreichend gemeinsames Standards.

00:08:05: Die Türkei verfügt zwar über die größte Bodentruppe des Bündnisses, doch ihre Bereitschaft zu Verteidigungen Griechenlands, Bulgariens und Osteuropas beizutragen, sehr latschuster fraglich!

00:08:16: Greg Roman, Direktor des Mittel-Ist-Forum stellte in einem Kommentar in der Epoch Times vom September twenty-fünfundzwanzig ebenfalls das NATO-Angeschmord der Türkei infrage.

00:08:24: Er forderte eine dringende Überprüfung der Abgrenzung der beiden Bündnisse nachdem die Türkeis beim Gipfel treffen der Shanghai-Organisation für Zusammenarbeit, SCO, Annäherungen an China und den Iran gezeigt habe.

00:08:36: Zitat sechs Monate später sagte er ist diese Überprüfe unausweichlich?

00:08:41: Wenn man bedenkt, was die NATO alles versucht – etwa die gemeinsame Planung der Luft- und Raketenabwehr und gleichzeitig einen Verbündeten wie der Türkei hat, der faktisch mit dem Iran- und dem SCO-Block kooperiert – kann man ihn nicht trauen.

00:08:55: Roman stellte zudem die Fähigkeiten verschiedener NATO-Streitkräfte infrage.

00:08:59: Zitat, nehmen wir das schlimmstmögliches Szenario", sagte er.

00:09:03: Es entwickelt sich zu einem europäischen Verteidigungsclub – ein französischer Nukle-Aran Schutzschirm eine britische Marine mit begrenzter Einsatzfähigkeit und eine deutsche Industrie mit Lieferproblemen bei Munition auf dem Papiermarkt als Funktionieren aber es würde weder Moskau noch andere Regionalmächte insbesondere China wirksam abschrecken.

00:09:24: Fehlt der NATO-Staaten der Kampfwille?

00:09:26: Schuster äußer derähnliche Bedenken.

00:09:28: Er merkte an, dass nur wenige NATO Streitkräfte über gemeinsame Standards und zusammenhängende Kampffähigkeiten verfügen – die sei ein Mangel, der bereits hätte behoben werden müssen, sobald Russland wieder zum Aggressor wurde.

00:09:40: Anders Korm, Herausgeber des Journal auf Political Risk und Geschäftsführer von Core Analytics in Pittsburgh, erklärte «die USA benötigten kaum etwas von ihren NATO-Partnern».

00:09:50: Zudem halte vor allen amerikanische Finanzierungen die europäische Rüstungsindustrie am Laufen.

00:09:55: Zitat, mir sind keine bedeutenden europäischen Militärtechnologien bekannt über die die USA nicht bereits verfügen – so CORE der auch für The Epoch Times schreibt.

00:10:04: Und weiter sollten die USA beispielsweise mehr Eisbrecher und U-Boot Ordnungssysteme benötigen?

00:10:09: könnten diese angesichts der voraussichtlich höheren US-Verteidigungsausgaben relativ einfach gebaut oder beschafft werden?

00:10:17: Dreyer fragte abschließend was fehlt?

00:10:19: Abgesehen von unbestreitbarer Kompetenz fällt der NATO-Staaten die Bereitschaft, die zusätzlichen Kosten eines Alleingangs zu tragen und ihr Kampf wille.

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