Insider: Hormus-Krise belastet Chinas Wirtschaft massiv – Ölimportwege brechen weg | Nr. 9240

Shownotes

China reagiert laut Berichten auf massive Störungen in der Straße von Hormus mit einer beschleunigten Suche nach neuen Ölquellen. Die Engpässe belasten Handel, Industrie und Energieversorgung spürbar. Gleichzeitig steigen Transportkosten und Lieferketten geraten unter Druck.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Ölkrise.

00:00:04: Insider, Hormus-Krise belastet China's Wirtschaft massiv.

00:00:08: Öl im Porte brechen weg!

00:00:10: Eine Analyse von Michael Chuang vom April XXXVI am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: China reagiert laut Berichten auf massive Verstörungen in der Straße von Hormuz mit einer beschleunigten Suche nach neuen Ölkwellen.

00:00:24: Die Engpässe belasten Handel, Industrie und Energieversorgung spürbar.

00:00:28: Gleichzeitig steigen Transportkosten- und Lieferketten geraten unter Druck.

00:00:33: China bemüht sich zunehmend alternative Ölquellen zu sichern da die Störungen in der Straße von Hormus anhalten.

00:00:39: Der Konflikt mit dem Iran soll die Importe belasten und zentrale Wirtschaftssektoren spürber unter Druck setzen.

00:00:45: dies berichten Insider der kommunistischen Partei Chinas KPCH – Mit Kenntnis der Lage.

00:00:51: Mehrere dieser in China-ansässigen Insider äußerten sich gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times zu diesem Thema unter der Bedingung der Anonymität aus Angst vor möglichen Repressalien.

00:01:03: Schock im globalen Schiffsverkehr trifft China!

00:01:06: Laut den Parteikwellen habe Peking die aktuelle Lage intern als Energiekrise eingestuft.

00:01:11: Das habe zu einer beschleunigten und breit angelegten Strategie geführt, die Abhängigkeit von Ölimporten aus dem Nahen Osten zu verringern.

00:01:19: geplant sei unter anderem eine deutliche Ausweitung der Einfuhren aus Russland und Kasachstan.

00:01:24: Gleichzeitig wurden neue Bezugsquellen in Afrika, Lateinamerika und vereinzelt auch in den Vereinigten Staaten geprüft.

00:01:31: Die Straße von Hormus, durch die rund ein fünftel des weltweiten Öl- und Gasttransports verläuft ist seit über fünfzig Tagen faktisch nicht mehr regulär passierbar.

00:01:40: Viele Schiffe fahren daher gar nicht mehr oder müssen großrommig ausweichen, wodurch sich Transportseiten verlängern und die Kosten deutlich steigen.

00:01:48: Das Zentralkommando der US-Streitkräfte teilte mit, dass bereits Dutzende Schiffe ihre Routen geändert hätten.

00:01:54: In einer Mitteilung auf Axis hieß es zudem – man habe am feb.

00:01:57: April ein Schiff im Arabischen Meer abgefangen und dessen Rückführungen in Richtung Iran unterstützt.

00:02:03: Der Schiff habe zu einer Gruppe von neunzehnt Frachtern gehört die kurz zuvor mit US- Sanktionen belegt worden seien.

00:02:09: Diese Entwicklungen verdeutlichen die zunehmenden Spannungen im Seeverkehr und die spürbaren Auswirkungen auf internationale Handelsrouten in der Region.

00:02:18: Erste Auswirkungen auf Energie, Strom und Industrie.

00:02:22: Die Folgen des Iran-Konflikts zeigen sich den Insidern zufolge auch in mehreren Bereichen der chinesischen Wirtschaft.

00:02:28: In Küstenregionen kommen es demnach zu spürbaren Engpässen in bestimmten Lieferketten.

00:02:33: Gleichzeitig seien die Strompreise deutlich gestiegen während die Gewinnspannen in Export- und Industribetrieben unter Druck geraten.

00:02:41: Ein Vertreter aus dem chinesischen Außenhandelssektor beschreibt zudem eine zunehmende Belastung der Logistik und Produktionsketten, insbesondere dort wo Energieversorgungen und internationale Transporte direkt betroffen sind.

00:02:53: Die Versorgung in einigen Küstenregionen sei knapp, Strompreise würden steigen und Gewinnmarischen im Export- und Industriesektor schrumpfen.

00:03:02: Staatliche Reaktion und diplomatische Offensive.

00:03:05: Als Reaktion darauf habe die chinesische Führung eine koordinierte Ressortübergreifende Initiative gestartet.

00:03:11: Beteiligt sein unter anderem das Handelsministerium, Zollbehörden sowie Organisationen zur Handelsförderung.

00:03:17: Ziel sei es weltweit zusätzliche Energiequellen zu identifizieren und vertraglich zu sichern – selbst wenn diese Akteure normalerweise nicht direkt im Energiesektor tätig seien.

00:03:27: Parallel dazu sei eine temporäre Koordinierungsgruppe aus dem Außen- und Handelsministerium eingerichtet worden.

00:03:34: Diese habe bereits Delegationen in wichtige Förderländer wie Kasachstan und Russland entstand, um über höhere Liefermengen zu verhandeln.

00:03:41: Ein Ingenieur der staatlichen China National Petroleum Corp.

00:03:44: habe erklärt die politische Führung habe die Energie-Sicherheit inzwischen zur obersten Priorität erhoben.

00:03:50: Die aktuelle Lage betreffe nicht nur Öl und Gas sondern wirke sich auch spürbar auf den internationalen Handel insgesamt aus.

00:03:57: Umstrukturierung der Ölimporte unter Einschränkungen.

00:04:01: China beginnt derzeit seine Importstruktur für Rohöl schrittweise umzubauen, um die Abhängigkeit vom Nahen Osten zu verringern.

00:04:07: Dabei werden insbesondere Lieferungen aus Russlands fernöstlichen Häfen ausgeweitet.

00:04:12: Gleichzeitig werden Pipeline-Importe aus Kasachstan über Zentralasien verstärkt genutzt.

00:04:17: Zudem passen Raffineriden ihre Verarbeitung an unterschiedliche Rohölsorten an und testen die Kompatibilität neuer Mischungen.

00:04:23: Trotz dieser Anpassungen bleibt der Handlungsspielraum begrenzt so ein Insider.

00:04:27: Auch Russlands Produktionskapazitäten und Lagebestände stehen unter Druck, Peking zeigt sich zudem zurückhaltend beim Einsatz strategischer Ölreserven die als Sicherheitskritisch gelten.

00:04:37: Der Insider beschreibt die aktuelle Priorität der kommunistischen Partei Chinas daher als den Aufbau neuer langfristiger Versorgungswege und nicht als kurzfristige Notfallmaßnahmen.

00:04:47: China importiert insgesamt mehr als zwei Drittel seines Rohöls zu den wichtigsten Lieferantenzellen Iran, Saudi Arabien, Irak und Russland.

00:04:55: Ergänzend kommen kleinere Mengen aus Afrika und Südamerika hinzu.

00:05:00: Belastung für Handel, Häfen- und Exportwirtschaft.

00:05:04: Auch der chinesische Außenhandel ist von den Entwicklungen offenbar stark betroffen.

00:05:08: Im Ostchinesischen Handelszentrum IU, einem wichtigen Umschlagplatz für Konsumgüter-Exporte, sei laut einem Insider die Käufe aus dem Nahen Osten deutlich eingebrochen und das zur Ramadanzeit in der die Nachfrage typischerweise den Höchststand reicht.

00:05:22: Nach Angaben aus der Branche sollen sich die Zeit mehr als sechszig Schiffe in den Regionen der Straße von Hormus stauen und nicht mehr passieren können, dadurch seien zentrale Routen von chinesischen Häfen wie Ningboh und Zhou Shan in den Nahen Osten weitgehend unterbrochen.

00:05:36: Während vor der Krise täglich etwa zehn bis achtzehn Rohöl-Tanker eingelaufen sein, seien es nun nur noch vier bis sieben Schiffe – viele davon umgeleitet oder eingeschränkt unter Auflagen!

00:05:46: Die Folgen zeigten sich den Angaben zufolge auch in den Hefen selbst.

00:05:49: Exportgüter sollen sich dort stapeln, während einige Betreiber gezwungen sein neue Fracht vorübergehend abzulehnen.

00:05:56: Betroffen sind dabei sowohl Konsum-Güter als auch Fahrzeuge die für Märkte wie Saudi Arabien oder Kuwait bestimmt seien – so ein Insider.

00:06:04: Steigende Kosten für die Schifffahrt.

00:06:06: Auch für Redereien verschärfer sich die Lage finanziell zunehmend.

00:06:09: Schiffe, die in der Region feststecken verursachten laut Brancheninsidern tägliche Liege- und Verzögerungskosten dem Orage von rund US dollar.

00:06:19: Hinzu kämen deutlich gestiegene Versicherungsprämen aufgrund des erhöhten Risikos.

00:06:24: Über mehrere Wochen hinweg könnten sich die Zusatzkosten pro Schiff auf mehrere zehn Millionen US Dollar summieren.

00:06:30: In vielen Fällen würden dadurch die ohnehin Knappengewinnmarschen vollständig aufgezehrt.

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