Pahlavi fordert in Berlin „Entzug der Legitimität“ für Regime im Iran | Nr. 9215

Shownotes

Beim Berlin-Besuch erhebt Reza Pahlavi schwere Vorwürfe gegen das Regime in Teheran und fordert ein Ende westlicher Verhandlungen. Unterstützung erhält er von Armin Laschet. Er sieht im Sohn des letzten Schah einen möglichen Übergangsführer – doch sein tatsächlicher Rückhalt im Iran bleibt ungewiss. Nach einem Pressetermin wurde Pahlavi von einem Mann mit einer roten Flüssigkeit bespritzt.

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00:00:00: Willkommen zum EpikTams Podcast mit dem Thema Schar-Sohn in der Hauptstadt.

00:00:04: Pachlavi fordert in Berlin Entzugte Legitimität für Regime im Iran, einer Titel von Reinhard Werner vom April XXIII, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Beim Berliner Besuch erhebt Reser Pachlavi schwere Vorwürfe gegen das Regime in Teheran und fordert ein Ende westlicher Verhandlungen.

00:00:23: Unterstützung erhält er von Armin Laschet.

00:00:25: Er sieht ihm Sohn des letzten Schar einen möglichen Übergangsführer Doch sein tatsächlicher Rückhalt im Iran bleibt ungewiss.

00:00:32: Nach einem Presse-Termin wurde Pachlavi von einem Mann mit einer roten Flüssigkeit bespritzt.

00:00:37: Am Donnerstag, den April, besuchte der Sohn des letzten Monarchens im Iran Reza Pachlavi Deutschlands Bundeshauptstadt Berlin – dabei stellte er sich den Fragen von Journalisten.

00:00:47: In weiterer Folge standen politische Gespräche die der als Privatperson angereißter Oppositionspolitiker führte.

00:00:53: Als prominenteste Gesprächspartner gilt dabei der frühere CDU-Chef Armin Laschet.

00:00:58: Mitglieder der Bundesregierung standen nicht für ein Treffen, mit dem in den USA lebenden Kronprinzen zur Verfügung.

00:01:05: Kritik an Berichterstattung deutscher Medien Im Haus der Bundespressekonferenz, äußerte Pachlabi.

00:01:11: die Bevölkerung im Iran wünscht sich ein Ende des Mullerregimes in Teheran.

00:01:15: Deshalb – so appelliert er eher – sollten auch europäische Regierungen aufhören, die Führung zu beschwichtigen oder mit ihr zu verhandeln.

00:01:22: Das Regime dürfe nicht länger legitimiert werden, denn Zitat «wo Legitimität stirbt, beginnt Macht zu bröckeln».

00:01:28: Pachlabi erklärte gegenüber den versammelten Reportern, Zitat.

00:01:31: Nach Jahren der Unterdrückung standen Millionen Iraner im Januar auf.

00:01:35: Zehntausende starben – sie starben aber nicht für einen nuklearen Deal.

00:01:39: Sie starben auch nicht für die Reformen und mehr vom Gleichen.

00:01:42: Sie Starben für Freiheit und die Befreiung ihres

00:01:44: Landes.".

00:01:45: Zitat Ende.

00:01:46: Pachlabi sprach von unvorstellbaren Grausamkeiten, die das Regime begehe, unbemerkt von der Weltöffentlichkeit weil das Internet blockiert sei.

00:01:54: Schlechter des Regimes drängt in Krankenhäuser und töteten Protestanten, die dort behandelt wurden.

00:01:59: Es seien seit Beginn der Proteste vierzigtausend Menschen in unbeschrifteten Leichensecken verscharrt worden.

00:02:05: Die Führung ließ auch Krankenschwestern- und Pflegertöten die Regimegegner im Verborgenen behandelten – allein in den vergangenen beiden Wochen seien neunzehn Menschen wegen kritischer Äußerungen über das Regime hingerichtet worden.

00:02:17: Pachlavi es gibt keine Pragmatiker und Reformer nur unterschiedliche Gesichter der gleichen Maschinerie.

00:02:23: Der Scharson kritisierte in diesem Zusammenhang auch die deutschen Medien.

00:02:27: Diese berichteten mittlerweile nur noch über Tragöden des Krieges, aber nichts mehr über die Gräueltaten des Regimes in Tee heran.

00:02:34: Die Vertreter der Führung kämen umfangreich zu Wort wenn sie sich über die Angriffe der USA und Israels beschwerden.

00:02:40: Demgegenüber sei die Protestbewegungen weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden.

00:02:45: stattdessen versuchten hiesige Medien einen Teil des regimes als Pragmatiker zu zeichnen so der Sechzigjährige.

00:02:51: Es gebe aber unter den Molas keine Pragmatiker und Reformer, sondern nur unterschiedliche Gesichter der gleichen

00:02:57: Maschinerie.".

00:03:21: Viele schwenkten Fahnen mit dem Umblem der neunzehnneunundsiebzig von Islamisten gestürzten Monarchie, dem Löwen und der Sonne.

00:03:28: Insgesamt achthundert Polizisten waren wegen der vielen Demonstrationen im Einsatz – auch Gegnerpachlabis gingen auf die Straße!

00:03:36: Nach einem Presse-Termin wurde der Oppositionspolitiker von einem jungen Mann mit einer roten Flüssigkeit vermutlich Tomatensauce bespritzt und an Hals und Schulter beschmiert.

00:03:45: Polizistinnen überwältigten den Täter und nahmen ihn fest — Der Exekount Ragh Makabi dokumentierte den Fall.

00:03:52: Aus Pakrabis Team hieß es, die Flüssigkeit sei Tomatensoße gewesen.

00:03:55: Die Polizei berichtete der festgenommenen Mann sei bisher polizeilich nicht in Erscheinung getreten – gegen ihn wäre er wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigungen von Personen des politischen Lebens ermittelt.

00:04:07: Lashed viele Iraner sehen in ihm Person für den Übergang.

00:04:11: Pachlabi, dessen Vater, durch die sogenannte islamische Revolution gestürzt wurde, hat sich selbst seit dem Beginn der Proteste als Übergangspräsident nach einem Sturz des Regimes ins Spiel gebracht.

00:04:22: Er kündigte für diesen Fall eine sekuläre Demokratie an – ob die Iraner eine Monarchie oder eine Republik wollten, müssten sie selbst entscheiden.

00:04:30: Auch der frühere CDU-Chef und Unions Außenpolitiker Lashat sieht in Pachlabi einen möglichen Stabilitätsanker für den Fall eines Zusammenbruchs des iranischen Regimes.

00:04:40: sehen in ihm eine Alternative.

00:04:42: Während der Proteste gegen die Führung in Teheran hätten Demonstranten häufig seine Namen gerufen, Laschet erklärte dazu – Zitat Ich bin überzeugt dass er eine Person sein kann, die einen Übergang leitet.

00:05:03: Auch Regierungsprecher Stefan Cornelius erklärte, die Führung in Tehran sei trotz aller Vorbehalte nach wie vor ein Ansprechpartner für die Bundesregierung.

00:05:19: Rückhalt von Pachlavi in der Bevölkerung ungewiss.

00:05:22: Wie groß der Rückhalt vom Rhesar Pachlavi in der iranischen Opposition und in der iranischen Bevölkerung tatsächlich ist, ist ungewiß.

00:05:29: Fest steht dass die Opposition im Iran zersplittert ist zu ideologischen Differenzen auch noch ethnische Gesichtspunkte kommen und es keine von allen Regime gegen akzeptierte Führungsperson gibt.

00:05:40: Pachlabi hat seinen potenziellen Konkurrenten in erster Linie, seinen weltweiten Bekanntheitsgrad und seine gute Vernetzung mit politischen Kreisen in den USA-und Israel voraus.

00:05:49: Das sind.

00:05:49: den niederlanden ansässige Meinungsforschungsinstitut Gaman – hat im September twenty fünfundzwanzig eine Umfrage zum Thema durchgeführt wie Iraner ein Übergangspräsidentschaft Pachlabis beurteilen würden.

00:06:00: Demzufolge wären etwa thirty-fünfundvier Prozent der Iraner stark und vierunddreißig tendenziell dafür, dass der Monacherson eine solche Rolle einnimmt.

00:06:09: Dagegen sprachen sich dreißig Komma sechs Prozent aus.

00:06:12: dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede in der Akzeptanz zwischen den einzelnen Provinzen.

00:06:17: was die Seriosität der Umfragen von Gaman anbelangt gibt es innerhalb der Opposition Zweifel.

00:06:22: zum einen beziehen sich diese auf die Ungenauigkeiten dem mit umfragen unter den Bedingungen von Zensur und Repression verbunden sind.

00:06:29: Vor Ort ist keine repräsentative Befragung möglich, deshalb setzt das Institut auf Schwarmbeteiligung ähnlich wie YouGolf.

00:06:37: Die Oppositionsplattform Popular Resistance wirft Gaman etwa vor den Anteil agnostischer oder atheistischer Iraner weit zu überschätzen – außerdem sein stetische und akademisch gebildeten Teilnehmer in den Umfragen überrepräsentiert.

00:06:51: Gallop- oder Pure Research kämen bei Iran bezogenen Umfragen regelmäßig zu weit abweichenden Ergebnissen.

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