Ukraine und Iran: Globale Konfliktverflechtung und ihre Folgen | Nr. 9206

Shownotes

Der Ukraine- und Irankrieg wirken zunehmend indirekt verknüpft, vor allem über Waffenlieferungen und Luftabwehrsysteme. Russland und der Iran kooperieren dabei militärisch stärker, während auch Israel und Golfstaaten eingebunden sind. Analysten sehen wachsende Belastungen für westliche Ressourcen, aber keinen Weltkrieg.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Neue Kriegsdynamik, Ukraine und Iran.

00:00:06: Globale Konfliktverflechtung – und ihre Folgen.

00:00:09: Ein Artikel von Tom Göller vom April-Napril-April-Krieg am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:16: Der Ukraine- und Irankrieg wurden zunehmend indirekt verknüpft vor allem über Waffenlieferungen und Luftabwehrsysteme.

00:00:23: Russland und der Iran kooperieren dabei militärisch stärker während auch Israel und Golfstaaten eingebunden sind.

00:00:30: Analysten sehen wachsende Belastungen für westliche Ressourcen, aber keinen

00:00:34: Weltkrieg.".

00:00:36: Zitat.

00:00:36: Der Kriege in der Ukraine und die Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran erscheinen in jüngster Zeit teilweise stärker miteinander verknüpft als es zuvor der Fall war – äußer der William Spaniel Professor von Politikwissenschaften an der University of Pittsburgh kürzlich auf seinem YouTube-Kanal.

00:00:52: Gleichzeitig betonte er jedoch dass sich diese Situation noch nicht als Beginn eines Weltkriges einordnen lasse.

00:00:59: Ukraine bietet Golfstaaten militärischer Unterstützung an.

00:01:03: Der amerikanische Wissenschaftler, der sich vor allem auf militärische Konflikte spezialisiert hat, weiß daraufhin dass die Ukraine Sicherheitsabkommen mit Saudi Arabien den Vereinigten Arabischen Emiraten und Qatar unterzeichnet habe.

00:01:15: Kiev erklärt er sich darin bereit sein Know-how im Bereich der Drohnenabwehr zur Verfügung zu stellen.

00:01:20: Hintergrund ist das die Ukraine nach mehreren Jahren Krieg über umfangreiche Erfahrungen in der Abwehr iranischer Drohne verfügt.

00:01:28: Der Iran lieferte in den vergangenen Jahren Schachrett-Dronen unter anderem auch an Russland.

00:01:33: Staaten am Persischen Golf stellten dabei fest, dass bestehende Luftabwehrsysteme in manchen Fällen nicht ausreichten um alle Angriffe zuverlässig abzuwähren.

00:01:42: Ende März berichtete die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Press das russland iranische Schachretdronen weit entwickelt habe und dem Iran Verbesse der Varianten zur Verfügung stellte.

00:01:52: Zu den beschriebenen Anpassungen zählen unter anderem Täuschkörper, verbesserte Steuerungssysteme, Kameras, Funkverbindungen sowie KI-gestützte Komponenten.

00:02:02: Auch die Integration von Satellitenkommunikation wird in dem Bericht erwähnt.

00:02:06: Dieser Schritt wird von einigen Beobachtern als indirekte Einbindung Russlands in die Konfliktdynamik im Nahen Osten interpretiert.

00:02:13: Zudem gibt es in Medienberichten Hinweise darauf dass Russlands die Iranin begrenzten Umfang Aufklärungsinformation und zur Verfügung gestellt haben könnte.

00:02:23: Berichten zufolge hat Israel, Ziele im Umfeld iranische Militär und Logistikstrukturen angegriffen.

00:02:28: Darunter auch Anlagen die im Zusammenhang mit Waffen und Lieferungen stehen könnten.

00:02:33: Laut Wall Street Journal sollen dabei auch maritime Infrastruktur- und Lagerstätten betroffen gewesen sein.

00:02:39: Russland könne den Iran jedoch weiterhin über alternative Landroten unterstützen.

00:02:44: Noch kein Weltkrieg aber zunehmende Verflechtungen!

00:02:47: Zitat, wir befinden uns noch nicht in einem Weltkrieg da es keinen globalen Akteur gibt der gleichzeitig an mehreren Fronten offen kämpft so Spaniel.

00:02:55: Dennoch sei eine stärkere Verknüpfung verschiedener Konfliktfelder erkennbar, die sich langfristig auf militärische und politische Entwicklungen auswirken könne.

00:03:04: Nach Einschätzung des Thinktanks Security Distillery könnte die zusätzliche internationale Aufmerksamkeit im Nahen Osten Russland zumindest teilweise entlasten.

00:03:13: Dadurch könne Moskau seine militärischen Strategien der Ukraine fortsetzen während diplomatische Ressourcen des Westens teilweise gebunden

00:03:20: sein.".

00:03:21: Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Russland weiterhin auf maximale Forderungen gegenüber der Ukraine besteht.

00:03:27: Einige Analysten sehen darin die Möglichkeit verstärkter militärischer Aktivitäten im Osten der Ukraine während internationaler Aufmerksamkeit teilweise verlagert ist.

00:03:36: Der Analyst Robert Pearson weist darauf hin, dass die bestände westlicher Luftabwehrsysteme insbesondere Patriot-Raketen unter Druck geraten könnten.

00:03:45: Hintergrund sind sowohl die anhaltenden russischen Angriffe auf ukrainische Städte als auch der hohe Verbrauch entsprechende Systeme in anderen Krisenregionen.

00:03:54: Dabei entsteht ein Wettbewerb um begrenzte Ressourcen.

00:03:56: Jeder Einsatz von Abfangssystemen in einem Konfliktgebiet reduziert potenziell die Verfügbarkeit in einem anderen, dies betrifft sowohl den Ukrainer als auch Partnerstaaten im Nahen Osten.

00:04:06: Der ukrainische Präsident Volodymy Selensky warnte bereits im März auf einem hohen Verbrauch von Abwehrsystemen.

00:04:13: Diese Angaben lassen sich jedoch nur begrenzt unabhängig verifizieren.

00:04:17: Leeren aus beiden Konflikten.

00:04:20: Während sich die internationale Aufmerksamkeit zeitweise stärker auf den Nahen Osten richtet, steht die Ukraine weiterhin unter erheblichem militärischen Druck.

00:04:28: Neben Luftabwehrsysteme sind auch Präzisionsmonition und moderne Waffensysteme betroffen, deren Verfügbarkeit begrenzte ist.

00:04:35: Gleichzeitig zeigt sich, dass wirtschaftliche und energetische Effekte globaler Konflikte weitrechende Folgen haben können – etwa durch steigende Energiepreise oder Belastungen internationaler Lieferketten.

00:04:46: Russland profitiert dabei teilweise von höheren Einnahmen im Energiesektor während westlicher Staaten gleichzeitig ihre Sanktionspolitik anpassen oder überprüfen.

00:04:56: Die Ukraine wiederum bringt operative Erfahrungen aus der Drohne-und Raketenabwehr ein die auch für andere Partnerstaaten relevant sein können.

00:05:03: Dies könnte langfristig ihre Rolle innerhalb internationaler Sicherheitskooperation beeinflussen.

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