Pistorius prüft Marineeinsatz in der Straße von Hormus – Konflikt zwischen USA und Iran ungelöst | Nr. 9200
Shownotes
Ein möglicher Einsatz der deutschen Marine in der Straße von Hormus rückt in den Fokus der Planungen. Verteidigungsminister Boris Pistorius nennt klare Bedingungen, während sich die Lage zwischen den USA und dem Iran weiter zuspitzt.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumps Podcast mit dem Thema deutsche Sicherheitspolitik.
00:00:04: Pistorius prüft Marine-Einsatz in der Straße von Hormuz, Konflikt zwischen USA und Iran ungelöst.
00:00:10: Ein Artikel von Reinhard Werner vom Twentigste April.
00:00:12: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Ein möglicher Einsatz der deutschen Marine an der Straße Von Hormus rückt in den Fokus der Planungen.
00:00:21: Verteidigungsminister Boris Pistorios nennt klare Bedingungen während sich die Lage zwischen den USA und dem Iran weiter zuspitzt.
00:00:29: Sollte es zu einem anhaltenden Waffenstillstand im Iran kommen, könnte sich auch die deutsche Marine an einen möglichen Einsatz in der Straße von Hormus beteiligen.
00:00:36: Dieser klärte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Sonntag, den Bericht aus Berlin, der ARD.
00:00:43: Wie Pistorias betonte gibt es längst konkrete Überlegungen und Plan-Spiele wie eine solche Mission konkret aussehen könnte?
00:00:50: Man plane ein solches Szenario und spiele es durch – Zitat auch mit Blick auf mögliche Partner!
00:00:55: Und wie kann sich eine solche Operation
00:00:57: zusammensetzen?".
00:00:58: In solchen Planungen involviert zu sein, gehöre zu seinen Aufgaben als Minister.
00:01:03: Pistorius – Mögliche Einsatz der Marine braucht noch Zeit.
00:01:07: Gleichzeitig unterstrich Pistorios, da sich die Überlegungen erst im Planungsstaatung befinden Vorraussetzungen von einem solchen Einsatz seien anhaltender Waffenstellstand in den Regionen.
00:01:16: Derzeit gilt eine vorerst auf zwei Wochen befristete Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, die am Mittwoch abläuft.
00:01:23: Bis dahin bemüht sich Pakistan, die Konfliktparteien zur Vereinbarung zu bewegen Zusätzlich zu einem tragfähigen Waffenstillstand wären für einen solchen Einsatz sowohl ein völkerrechtliches Mandat als auch ein Beschluss des Deutschen Bundestages erforderlich.
00:01:37: Davon sei man noch weit entfernt, machte der Minister deutlich.
00:01:40: Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die deutsche Marine innerhalb der NATO traditionell eine führende Rolle bei Aufgaben-Vitaminenräumung einnehme – vor diesem Hintergrund erscheine es naheliegend nach dem Ende des Konflikts eine entsprechende Verantwortung zu übernehmen, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt
00:01:55: sind.".
00:01:56: Pistoris bekräftigte zudem seine Einschätzung, dass die Militäroperation im Iran nicht unser Kriegsseil.
00:02:02: Dennoch habe der Konflikt Auswirkungen auf Deutschland – gerade im Hinblick auf die Freiheit der Seewege trage Deutschland daher auch einen Anteil an dieser Aufgabe.
00:02:11: Dieser sei für die Bundesrepublik als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt von zentralen Interesse.
00:02:16: Voraussetzung bleibt dauerhafter Waffenstillstand zwischen USA und Iran.
00:02:20: Einsätze der Marine sowie von Gerät wie Minenjagdbooten erforderten einerseits eine klare Priorisierung gegenüber anderen Verpflichtungen, andererseits sei eine enge Abstimmung mit den USA notwendig.
00:02:31: Diese verfügten über das umfassendste Lagebild in der Region und den besten Gesamtüberblick.
00:02:36: daher sei eine enge Koordination sinnvoll.
00:02:39: ein Verzicht auf die Einbindung der USA wäre militärisch nicht gut und auch politisch das falsche Signal so Pistorius ob und wann ein möglicher Einsatz konkret werde sei weiterhin offen.
00:02:49: In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf mehr als zwanzig Angriffe auf Handelsschiffe in den vergangenen Tagen, in der Straße von Hormuz.
00:02:56: Dies verdeutliche zugeicht die Grenzen der Kontrolle durch die US-Marine.
00:03:00: So habe das britische Seehandelzentrum unter anderem über einen Zwischenfall berichtet bei dem iranische Kanonenboote auf einen Tanker geschossen haben sollen.
00:03:08: Schäden an Personen oder Material seien jedoch nicht entstanden.
00:03:11: Die US-Marine habe derweil offenbar das iranische Großverrachtschiff Towsky im Golf von Oman gestoppt.
00:03:17: Das Schiff soll versucht haben, eine US Blockade zu durchbrechen und die Besatzung soll einer Auffahrung zum Anhalten nicht nachgekommen sein.
00:03:24: Daraufhin sollen US Streitkräfte das Schiff beschossen und anschließend unter Kontrolle gebracht haben.
00:03:30: US-Präsident Donald Trump erklärte, die USS Bruins habe dabei ein Loch in den Maschinenraum des Schiffs geschossen.
00:03:36: Inzwischen sei der Frachter, der nahezu die Größe eines Flugzeugträgers, vollständig unter Kontrolle der USA.
00:03:42: Trump fordert vernünftigen und fairen Deal – sonst drohen weitere Angriffe!
00:03:47: Über den weiteren Verlauf der Gespräche zur Beendigung des Kriegs herrscht weiterhin große Unsicherheit.
00:03:52: US-Präsident Trump erklärte gegenüber Fox News, seine Sondergesandten Jared Kushner und Steve Whitecov seien nach Islamabad gereist – dort soll er zunächst über eine mögliche Verlängerung der bestehenden Waffenruhe beraten werden.
00:04:04: Gleichzeitig betonten die USA ihre grundsätzliche Bereitschaft zu weiterführenden Verhandlungen.
00:04:09: Trump schrieb am Sonntag auf Choose Social, er rechne bereits einen Montag mit einer Wiederaufnahme der Gespräche.
00:04:14: Man unterbreitet im Iran ein Angebot fernen vernünftigen und fairen Deal.
00:04:18: Sollte es jedoch zu keiner Einigung kommen behalte sich Washington ein weitreichendes militärisches Vorgehen gegen den Iran vor.
00:04:24: Im Ernstfall könnten dabei auch Zitat alle Brücken- und Kraftwerke im Iran ins Bestier geraten, so Trump.
00:04:31: Die US-Regierung formuliert weiterhin zwei zentrale Bedingungen für den Ende der Kampfhandlungen, einige sichertefreie Schifffahrt durch die Straße von Hormuz sowie einen Stopp iranischer Bemühungen zur Entwicklung von Atomwaffen.
00:04:43: Iran bestreitet Teilnahme an neuen Gesprächen.
00:04:46: Der Iran hat wiederholt betont, keine Absicht zu haben, Atomwaffen zu entwickeln.
00:04:50: Gleichzeitig reichert das Land jedoch Uran auf ein Niveau an, dass über den für zivile Zwecke üblichen Bedarf hinausgeht.
00:04:57: Zudem verweigert die Iran internationalen Inspektoren regelmäßig den Zugang zur nuklearen Anlagen.
00:05:02: Parallel dazu hat der Iran seine Bestände an ballistischen Raketen ausgebaut, verbündete Milizen in der Region gestärkt und wiederhohlt mit Angriffen auf Israel sowie dessen Vernichtung gedroht.
00:05:13: Iranische Staatsmedien berichteten am Sonntagabend und der Berufung auf Regierungskreise, dass derzeit keine Teilnahme an neuen Gesprächen geplant sei.
00:05:21: Der staatliche Sender IRIB erklärte es gäbe derzeit eine Pläne zur Teilnahme einer neuen Runde von Gesprächen zwischen dem Iran und den
00:05:28: USA.".
00:05:31: Die Nachrichtenagentur Irna war auf den USA zuvor, Zitat Maximalismus mit unvernünftigen und unrealistischen Forderungen vor.
00:05:39: In Verbindung mit der anhaltenden Blockade entstehe dadurch eine Situation ohne klare Perspektive auf erfolgreiche Verhandlungen.
00:05:46: Ölpreis wieder leicht gestiegen.
00:05:48: Die Agenturen Fars und Tasnim beschrieben die allgemeine Atmosphäre im Hinblick auf mögliche Gespräche als nicht besonders positiv.
00:05:55: Eine Aufhebung der Blockade gilt demnach als zentrale Mindestforderung des Iran für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen.
00:06:01: Bereits im elften April waren Gespräche, zu denen US-Vizepräsident Jerry Vance angereist war nach einundzwanzig Stunden ohne Ergebnis abgebrochen worden.
00:06:09: Der Ölpreis war zum Wochenende hin zunächst gefallen hat sich angesichts der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Gespräche jedoch inzwischen wieder von einem höheren Niveau stabilisiert.
00:06:18: er liegt weiterhin deutlich unter den Höchstständen vom März.
00:06:22: In der US-Bevölkerung ist die Skepsis gegenüber den Erfolgsaussichten des Konflikts hoch.
00:06:26: Eine Umfrage das Pew Research Center von Ende März ergab, dass sixty-neinzig Prozent der Befragten insbesondere steigende Treibstoffpreise befürchten.
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