USA kündigen Blockade iranischer Häfen an – was steckt dahinter? | Nr. 9166
Shownotes
Ab Montagnachmittag will die US-Armee allen Schiffen die Passage der Straße von Hormus untersagen, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen. Damit erhöhen die USA den Druck auf Teheran deutlich. Während Präsident Trump diesen Schritt als kalkuliert bezeichnet, warnen Experten vor erheblichen Risiken.
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00:00:00: Willkommen zum Apertimes Podcast mit dem Thema Reaktion auf gescheiterte Friedensgespräche.
00:00:05: USA kündigen Blockade iranischer Häfen an, was steckt dahinter?
00:00:10: Ein Artikel von Reinhard Werner vom threizehnten April.
00:00:12: zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:17: Ab Montag Nachmittag will die USME allen Schiffen die Passage der Straße von Hormus untersagen, die iranische Häfen Anlaufen oder von ihnen auslaufen.
00:00:25: Damit erhöhen die USA den Druck auf Teheran deutlich.
00:00:28: Während Präsident Trump diesen Schritt als kalkuliert bezeichnet, waren an Experten vor erheblichen Risiken.
00:00:35: Am Montag, April um sechs Uhr MEZ plant die US-Armee damit zu beginnen alle iranischen Häfen zu blockieren – wie das US-Regionalkommando SENTCOM auf X mitteilte werde die Teilblockade der Straße von Hormuz Zitat «unterschiedslos gegen Schiffe aller Nationen durchgesetzt, die in iranische Häfen und Küstengebieten ein- und auslaufen».
00:00:55: Dies gelte für alle Häfen der islamischen Republik, am arabischen Golf und im Golf von Oman.
00:01:01: Gleichzeitig werde die US-Marine keine Schiffel blockieren, die durch den Meer eingefahren oder aus nicht iranischen Häfen auslaufen.
00:01:08: Die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Maßnahme ist eine Reaktion auf die abgebrochenen Friedensgespräche in Islamabad.
00:01:16: Vizepräsident JD Vance hatte diese am Sonntag nach einundzwanzigstündigen Verhandlungen für gescheitert erklärt.
00:01:22: Die USA machen den Iran dafür verantwortlich, seine Urananreicherung zu beenden.
00:01:26: Der Iran wirft Washington seinerseits unannehmbare Forderungen vor und vertritt den Standpunkt dass eine vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon gelte.
00:01:36: Ex-NATO Befehlshaber.
00:01:38: Blockade entfaltet.
00:01:39: Druck ohne Anlagen zu zerstören.
00:01:42: Der zuvor vereinbarte zwei-wöchige Wafferstillstand scheint derzeit noch zu halten.
00:01:46: US-Präsident Donald Trump äußert dem Gespräch mit Fox News, er erachtet das Risiko dass von dem aktuellen Schritt für die Vereinigten Staaten ausgehe für kalkulierbar – Die iranische Marine sei zerstört nachdem die US Streitkräfte hundertfünfzig ihrer Schiffe versenkt hätten.
00:02:01: Andere Länder würden dabei helfen, dass der Iran kein Öl verkaufen könne.
00:02:06: Gleichzeitig unterstrich Trump die Energieunabhängigkeit der USA und erklärte, dass viele internationale Schiffe zunehmend internationaler Routen verließen um amerikanisches Öl zu kaufen.
00:02:17: Zitat es gibt viele Boote die auf unser Land zu steuern um ihren Tank aufzufüllen und dann Öl mitzunehmen.
00:02:24: In einem Gespräch mit CNN erklärten der ehemalige Obersternatorbefehlshaber US Admiral James Stavridis dieser Schritt solle den wirtschaftlichen Druck auf den Iran verstärken.
00:02:34: Auf der Skala zwischen Nichtstun und dem Abbrechen der Verhandlungen, unter Zerstörung der iranischen Zivilisation ist eine ökonomische Blockade ein Mittelding.
00:02:43: Sie entfaltet wirtschaftlichen Druck auf den Iran ohne die Ölförder Einrichtungen zu zerstören, die man auch in Zukunft noch brauchen wird.
00:02:50: Es handele sich nicht um ein triviales Manöver, so Stavridis sondern um ein sehr kompliziertes Unternehmen.
00:02:57: Blinken warnt vor strategischer Sackgasse.
00:03:00: Kritik im Vorgehen Trumps kommt vom früheren US-Ausminister Anthony Blinken.
00:03:04: Dieser warnte am Sonntag bei CNN davor, dass sich die USA selbst in eine strategische Sackgasse manövrieren könnten.
00:03:11: Blinken erklärte der Iran habe sich seit der Revolution in Neunundsebzig nur zweimal in der Geschichte zu fundamentalen Kompromissen
00:03:18: bereiterklärt.".
00:03:20: Beim einen Mal beendeten sie den Acht Jahre andauenden Krieg mit dem Irak in der Neunzehn-Achzigerjahre.
00:03:26: Beim anderen Mal haben sie sich zu Atomabkommen mit die Regierung Obama bereit erklärt, im Jahr zwanzig sechzehn – wofür wir zweieinhalb Jahre gebraucht haben.
00:03:35: Trump habe sich so der Außenminister der beiden Ära zitat in den vergangenen Wochen selbst in eine Ecke manövriert aus der es sehr schwer sein wird wieder herauszukommen.
00:03:44: Zwar habe er jederzeit die Option wieder zum Krieg zurückzukehren, jedoch würden die Märkte darauf sensibel reagieren und es stelle sich die Frage wie lange die Versorgung mit Munition im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden kann.
00:03:57: Hutis könnten mit Blockade von Bab Al-Mandab reagieren.
00:04:01: Blinken attestierte der US-Armee einen vollen taktischen Erfolg.
00:04:05: Strategisch stehe jedoch infrage ob man seine Ziele erreicht haben.
00:04:09: das Regime im Iran sei immer noch an der Macht und sogar mit verjüngten Kadern.
00:04:13: Gleichzeitig seit Tehran zwar militärisch angeschlagen, habe aber immer noch Raketen oder sei weiterhin in der Lage diese zu bauen.
00:04:21: Zudem sei die Straße von Hormuz ein Thema gewesen das der Iran in früheren Jahren nicht selten aufgebracht hatte.
00:04:27: Nun habe der Iran einen mächtigen Hebel um Druck auszuüben und Trump habe nicht viele
00:04:31: Optionen.".
00:04:33: Wenn es kein dauerhaftes Abkommen in den nächsten zwei Wochen gibt kann er zum Krieg zurückkehren.
00:04:38: Aber was heißt das?
00:04:40: Eine Eskalation im Luftkrieg Bodentruppen?
00:04:43: Sehr riskant, sehr teuer.
00:04:45: Rodes muss eine Form von Verhandlungen geben in denen er dem Iran etwas geben
00:04:48: muss.".
00:04:49: Ein mögliches Risiko das Diplokade der iranischen Häfen nach sich ziehen könnte ist eine Eskalation entlang der Mehrenge Bab Al-Mandab.
00:04:58: diese verbindet das rote Meer mit dem Golf an Arden.
00:05:01: Neben Eritrea und Djibouti ist der Jemen einer der Anreinerstaaten.
00:05:06: Die nahe Ostexpertin von Fox News, Mona Jacobian hält es für denkbar dass der Iran seine dortigen Stellvertreter die Hutimilizen mobilisieren könnte.
00:05:15: Saudi Arabien wäre durch Eskalation besonders gefährdet.
00:05:19: Die Meerenghe ist an ihrer engsten Stelle siebenundzwanzig Kilometer breit.
00:05:23: Etwa zwölf Prozent der weltweiten Öltransporter verlaufen durch diese Seestraße, das Regime in Teheran könnte eine Eskalation an diesem neuralgischen Punkt suchen um Saudi Arabien zu schaden.
00:05:33: so Jakobian Zitat es könnten die Hutis seine Stellvertreter im Jemen nutzen um erneut Angriffe auf die strategische Wasserstraße durchzuführen und Saudi Arabiens angesichts der Blockade der Straße von Hormuz seine wichtigste Ausweichroute für Öllieferungen
00:05:48: nehmen.".
00:05:50: Die Energieinfrastruktur könnte empfindlich darunter leiden.
00:05:53: Bereits in der Vergangenheit waren Handelsstiffe wiederholt mit Angriffen, mit Raketen, Drohnen oder Schnellbooten durch die pro-iranischen Milizen konfrontiert.
00:06:01: Demgegenüber hält Rod D Martin – politischer Analyster und Gründer von Martin Capital den Schritt Trumps im Gespräch mit Antony News einem Schwestermedium von Epoch Times für eine überfällige Flucht nach Form.
00:06:13: Die USA hätten die faktische Kontrolle über die Straße von Hormuz und könnten nun deren Nutzung ihren eigenen Bedingungen entsprechend durchsetzen.
00:06:22: Dies würde den Iran vom bisherigen lukrativen Handel mit China abschneiden, und Tehran selbst unter Druck setzen einem Friedensabkommen zu Trumps Vorstellungen zuzustimmen.
00:06:32: Analyst hält niedrigeren Ölpreis als vor dem Krieg für denkbar.
00:06:36: Die Ölpreise würden kurzfristig noch steigen, so Martin.
00:06:39: Die zunehmende Bedeutung der USA als Ölmacht, steigende Investitionen und die Kontrolle über die Straße von Hormuz würde jedoch eine gegendläufige Dynamik
00:06:47: hervorrufen.".
00:06:48: Zitat.
00:06:49: Da der Iran künftig nicht mehr in der Lage sein wird, die Straße vom Hormus zu bedrohen, glaube ich dass diese seit den neunzehnachziger Jahren verankerte Risikoprämie verschwinden wird.
00:06:58: Und es besteht eine serielle Chance das das Öl um zehn oder sogar zwanzig Dollar unter dem globalen Wert vor Beginn dieses Krieges fällt!
00:07:07: Am Montagmorgen stieg der Ölpreis deutlich über hundert US-Dollar pro Barrel.
00:07:11: Vor den Verhandlungen hatte der Preis für Rohöl, der Nordseersorte Brand noch bei.
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