Machtwechsel in Ungarn nach 16 Jahren: Oppositionelle Tisza holt Zweidrittelmehrheit | Nr. 9161
Shownotes
Bei den Parlamentswahlen in Ungarn zeichnet sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die oppositionelle Tisza ab. Anders als bei früheren Wahlen verlor die Regierungspartei Fidesz flächendeckend auch in den Einerwahlkreisen. Péter Magyar wird voraussichtlich Viktor Orbán als Premierminister ablösen.
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00:00:00: Willkommen zum Epochthams Podcast mit dem Thema Rekordwahlbeteiligung.
00:00:04: Machtwechsel in Ungarn nach sehzehn Jahren.
00:00:07: Oppositionelle Tisa holt zwei Drittel Mehrheit, einer Decke von Reinhard Werner vom dreizehnten April.
00:00:13: zwanzig sechsundzwanzig bei den Parlamentswahlen in Ungar und zeichnet sich eine Zweidrittelmehrheit für die oppositionele Tisa ab.
00:00:22: Anders als bei früheren Wahlen verlor die Regierungspartei Fides flächendeckend auch in den einer Wahlkreisen.
00:00:27: Peter Matiar wird voraussichtlich Viktor Orban als Premierminister ablösen.
00:00:33: Die TISA-Partei des ungerischen Oppositionsführers Peter Matias hat nach Berechnungen der Wahlkommission eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament erreicht.
00:00:41: Nach Auszählung von mehr als achtundneunzig Prozent der Wahlbezirke kommt TISA mit dreiundfünfzig Komma sechs Prozent der Stimmen auf hundertdreißig Mandate im Hundertneunundneinzig sitzezählenden Parlament in Budapest.
00:00:54: Mit der parlamentarischen Zweidrittelmehrheit kann Matja Reformen durchführen, die Verfassungsänderungen erfordern sowie Amtsträger austauschen.
00:01:02: Die regierende Vieh des Partei von Ministerpräsident Wigdor Orban kam mit thirty-seven Komma neun Prozent der Stimmen auf fünfundfünfzig Sitze.
00:01:10: Der international viel beachterte Richtungswahl verzeichnete eine Rekordbeteiligung von seventy-neinhalb Prozent.
00:01:18: Rekortwahlbeteilligung, Opposition gelangt die stärkste Mobilisierung Bereits unmittelbar nach der Schließung der Wahllokale stand fest.
00:01:25: Mit einer landesweiten Wahlbeteiligung von sieben und siebzig, acht Prozent erlebte Ungarn eine Rekordbeteidigung.
00:01:32: Besonders hoch war dabei die Mobilisierung in den Städten wo die Opposition traditionell ihre stärksten Bastionen hat.
00:01:39: In der Hauptstadt Budapest gingen in den Regionen um Djörr und Varsch sogar mehr als eighty-one Prozent.
00:01:49: Etwas geringer war die Wahlbeteiligung in den ländlichen Regionen im Osten des Landes entlang der Grenzen zur Slowakai, zur Ukraine und Rumänien.
00:01:57: Dort bewegte sich die Wahlbeteiligung zwischen etwas über seventy drei und etwas über ninety fünf Prozent.
00:02:03: Am wenigsten wahlberechtigte gingen mit einundsebzig Komma acht neun Prozent in der Region Jaas Narjikon Solnog zur Wahl.
00:02:10: Der Vorsprung von Tieser zieht sich sowohl durch die landesweiten Listenstimmen als auch durch die Einzelwahlkreise, die bei den Wahlen zuvor vieles stets deutlich Mehrheiten gesichert hatten.
00:02:21: Die Regierungspartei konnte nur noch in vereinzelten Kommentaten im Nordwesten und im Nordosten des Landes ihre Mehrheit behaupten.
00:02:28: Ein Fragezeichen blieb auch, ob die rechte Miha Sankt die fünf Prozent Hürde nehmen würde.
00:02:34: Tragischer Zwischenfall in einem Wahllokal.
00:02:37: Noch vor der Schließung der Wahllokale richtete sich der Spitzenkandidat von Tisa Pettamatiar an die Bevölkerung und schwor diese auf einen Regierungswechsel ein.
00:02:45: Zitat Wir erleben gerade die letzten Stunden von Orbans Regime.
00:02:49: sagen wir eben in Ruhe und Würde auf Wiedersehen und morgen beginnen wieder mit unsere Nationen zu vereinen.
00:02:56: Viktor Orban rief die Bevölkerung unterdessen in einer Videobotschaft über die sozialen Medien noch einmal zur Wahl auf.
00:03:03: Viele Menschen wählen und es geht um enorm viel, der Frieden und die Sicherheit könnten heute an einer einzigen Stimme hängen – wenn wir scheitern, schwebt das Damokless Schwert des Krieges über
00:03:12: uns.".
00:03:14: Zu einem tragischen Zwischenfall kam es im Wahllokal Sakani II, im Landkreis Jomoji.
00:03:20: Dort brach ein Mann zusammen und konnte nicht mehr wieder belebt werden.
00:03:23: Der Vorfall eignete sich kurz nach achtzehn Uhr und damit etwas mehr als eine Stunde vor der Schließung der Wahllokaale.
00:03:29: Der Abstimmungsvorgang wurde daraufhin ausgesetzt.
00:03:33: Ära Orban geht in Ungarn zu Ende.
00:03:36: Mit der Wahl vom Sonntag endet nicht nur die sechzehnjährige Ära von Premierminister Viktor Orban, auch eine zwanzigjährige politische Dominanz von Fides seit den Kommunalwahlen des Jahres zwei Tausend Sechs findet vorerst ihren Abschluss.
00:03:49: Damals räumte der im April zu vorgebählte Post-Kommunist Ferdin Scurge Johnny auf einem Parteikongress ein, die Bevölkerung belogen zu haben.
00:03:57: Gleichzeitig ging die Polizei mit großer Härte gegen Demonstrationen vor, die sich gegen ihre Regierung gerichtet hatten.
00:04:03: Seither bemühte sich die MSZP erfolglos, entweder auf eigene Faust oder im Rahmen von Wahlbündnissen eine Wende zu erzwingen.
00:04:11: Bei der Wahl am Sonntag landeten die Parteien der alten Opposition auf dem Niveau von Splitterparteien – am besten Schnitt von ihnen noch die demokratische Koalition mit ein bis zwei Prozent ab.
00:04:21: Peter Matias war auch von Beginn an bewusst auf Distanz zu Ihnen gegangen.
00:04:25: Gleichzeitig versuchte er, sich als bessere Variante einer vermeintlich in fast zwei Jahrzehnten verkrusteten Fides zu inszenieren.
00:04:33: Vorwürfe erheustlicher Gewalt vonseiten seiner früheren EFrau und Ex-Justizministerin Judith Warger schaderten ihm ebenso wenig wie die Warnungen von Fides vor einer Verwicklung Ungarns in den Ukrainekrieg.
00:04:45: Im Wahlkampf versuchte Tisa nicht, den Eindruck eines radikalen Wandels zu vermitteln – In der Migrationspolitik wolle man den Kurs Orbans beibehalten und auch Waffenlieferungen an die Ukraine lehne man ab.
00:04:56: Lediglich die Beziehung zur EU wolle Man verbessern!
00:05:00: Fides räumt Walniederlage ein.
00:05:02: Innerhalb von dreißig Tagen nach der Wahl muss nun Präsident Tamasch-Schuljog eine konstituierende Sitzung des neu gewählten Parlaments einberufen.
00:05:11: Gleichzeitig muss er auch einen Kandidaten für den Posten des Premierministers vorschlagen.
00:05:15: Viktor Orban hat unterdessen angekündigt, eher und vieles würden – Zitat – unserem Land und der ungerischen Nation auch in der Opposition dienen.
00:05:23: Man werde niemals aufgeben und zwei Komma fünf Millionen Wählern eine Botschaft senden, dass wir sie nicht enttäuschen
00:05:29: werden.".
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