USA–Iran Gespräche in Pakistan vor Start: harte Fronten und neue Eskalationsrisiken | Nr. 9154

Shownotes

Die Unterhändler aus den USA und dem Iran wollen über eine dauerhafte Beilegung ihres Konflikts sprechen. Beide Seiten kommen mit langen Wunschlisten nach Islamabad. Kann eine Einigung gelingen?

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema USA-Erhöhnddruck.

00:00:05: USA-Irangesprächen Pakistan vor Start, harte Fronten und neue Eskalationsrisiken.

00:00:11: Ein Artikel von EpoCH Times vom Elften April.

00:00:13: zwanzig sechsundzwanzig am Begriff von Alexander Sieber.

00:00:17: Die Unterhändler aus den USA und im Iran wollen über eine dauerhafte Beilegung ihres Konflikts sprechen.

00:00:23: beide Seiten kommen mit langen Wunschlisten nach Islamabad.

00:00:26: Kann eine Einigung gelingen?

00:00:29: Unmittelbar vor Beginn der geplanten Friedensgesprächen Pakistan zwischen den USA und dem Iran haben beide Kriegsparteien auf ihren jeweiligen Forderungen beharrt.

00:00:37: Der Iran machte seine Teilnahme an den Verhandlungen in der Hauptstadt Islamabad unter anderem von einem Ende der israelischen Angriffe im Libanon abhängig.

00:00:46: US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits bereits mit neuen Attacken auf den Iran, falls sich Teheran nicht auf die US-Forderungen einlassen sollte.

00:00:55: Die von Vizepräsident Shady Vance geführte US-Delegation und die iranischen Unterhändler unter der Leitung von Parlamentspräsident Mohammed Bakia Ghalibaf stehen vor schwierigen Verhandlungen.

00:01:05: Der Zeitplan und das Format der Verhandlung waren zunächst noch nicht ganz klar.

00:01:10: Erstige Spreche dürften wohl indirekt stattfinden, mit Pakistan als Vermittler zwischen den beiden Seiten – so war es etwa zuletzt auch bei den vom Oman vermittelten Atomgesprächen gewesen.

00:01:21: Sollte es Fortschritte geben, könnte es zu direkten Verhandlungen kommen!

00:01:25: Mit Vans als Leiter der US-Delegation würden die Gespräche den ranghöchsten direkten Austausch mit der Islamischen Republik seit geraumer Zeit darstellen.

00:01:34: Auch eine Verlängerung der Verhandlungen auf den Sonntag soll Medienberichten zufolge bei Fortschritten möglich sein.

00:01:40: UN-Chef, USA und Iran sollten Chance nutzen.

00:01:44: UN-Generalsekretär Antonio Guterres rief die Unterhändler bei der Kriegspartei dazu auf, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegerung des Konflikts zu bemühen.

00:01:53: Sie müssten die Gespräche in Pakistan als Chance nutzen – Zitat «um sich in guten Glauben», um eine dauerhafte und umfassende Einigung zu bemühmen, sagte UN-Sprecher Stefan Duryaric .

00:02:05: Die Ausgangslage Im Laufe der Jahre und unterwechselnden US-Präsidenten gab es mit dem Iran immer wieder Verhandlungen um Teherans umstrittenes Atomprogramm.

00:02:14: Die Gespräche zogen sich jeweils sehr lange hin, nach gut fünf Wochen Krieg ist die Ausgangslage nun eine andere.

00:02:20: Die USA und Israel haben im Iran Tausende Ziele angegriffen, das Land militärisch massiv geschwächt und einen Teil der Führungsriege getötet.

00:02:28: Trump meint deswegen die USA hielten jetzt alle Trümpfe in der

00:02:31: Hand."

00:02:33: Der einzige Grund warum sie heute noch am Leben sind ist um zu verhandeln", schrieb Trump etwa am Freitag.

00:02:39: Die neue Führung in Tehran sieht sich vor den Gesprächen ebenfalls, in einer Position der Stärke.

00:02:44: Das Machtsystem der islamischen Republik ist weiter intakt und die US-Verbündeten am persischen Golf mussten schmerzhaftige Gegenangriffe verkraften.

00:02:52: Vor allem kontrolliert Iran weiterhin die für die globale Energieversorgung entscheidende Straße von Hormuz – und hält damit die Weltwirtschaft in Atem.

00:02:59: Aus iranischer Sicht steht Washington auch deswegen unter Zeitdruck!

00:03:05: Selbst wenn manche Maximalforderungen nur als Verhandlungstaktik dienen sollten, legen die Positionen der beiden Kriegsparteien weit auseinander.

00:03:13: Zu den größten Konfliktpunkten zählt Iran's Blockade der Straße von Hormuz – der Iran beansprucht die Kontrolle der Meerenghe zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman und plant die Einführung eines Mautsystems.

00:03:25: Die USA hingegen fordern eine freie und sichere Durchfahrt von Schiffen ohne Gebühr wie es auch vor dem Krieg der Fall war.

00:03:31: Zudem verlangt Washington die Herausgabe von mehr als vierhundert Kilogramm hoch angereicherten Orans und die Einstellung des iranischen Atomprogramms.

00:03:39: Washington will dem Iran auch eine Begrenzung seines Programms zur Entwicklung ballistischer Raketen auferlegen.

00:03:45: Der Iran wiederum fordert die Freigabe eingefrorerner iranischer Vermögenswerte sowie Reparationszahlungen für die während des Kriegs entstandenen Schäden.

00:03:53: Zudem verlangt Tehran die Aufhebung sämtlicher Sanktionen eine Garantie, dass es nicht mehr zu Angriffen kommen wird und einen Abzug von US-Soldaten aus dem Nahen Osten.

00:04:04: Streit um Wafferruhe im Libanon.

00:04:06: Trotz Max-Mahlforderungen und scharfere Torek beider Seiten hält die für zwei Wochen vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran seit Mittwoch weitgehend.

00:04:15: Umstritten ist allerdings, ob die Waffen ruhe auch für den Libanon gilt.

00:04:18: Teheran sieht das so – die USA und Israel hingegen nicht!

00:04:22: Deswegen war bis zuletzt noch unklar, ob der iranische Delegation überhaupt an Gesprächen teilnehmen würde.

00:04:27: Tehran verlangt als Vorbedingung ein Ende der israelischen Angriffe auf die pro-iranische Hezbollah Militz im Libanonen.

00:04:34: Allerdings knüpften Israel und der Libanern erste Kontakte zur Vorbereitung von Gesprächen über eine künftige Waffenruhe.

00:04:41: In einem Telefonat loteten die libanesische Botschafterin in Washington, unter israelische Botschaften in den USA die Chancen für Verhandlungen aus wie das Präsidialamt in Beirut mitteilte.

00:04:52: Demnach wurde ein erstes Treffer am Dienstag im US-Ausministerium vereinbart.

00:04:56: Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn von Meller-Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon unter Vermittlung der USA, hieß es aus bei Ruth Weiter.

00:05:06: Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios ist Israel zwar zu Gespräch mit dem Libanan bereit nicht aber zur Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der pro-iranischen Hisbollah.

00:05:16: Rang hohe iranische Delegation.

00:05:18: Die USA sind in Islamabad mit Vans auf zweithöchster Ebene vertreten und auch die große iranische Delegation ist ranghoch besetzt.

00:05:26: Neben dem Leiter Ghalibaf gehören dazu etwa auch Außenminister Abbas Arakci, der Sekretär des Verteidigungsrates Ali Akbar Ahmadiyyan und der Gouverneur der Zentralbank Abdul Nasir Hemati wie die iranischen Nachrichtenagentur Fars berichtete.

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