Nach Waffenruhe: Wie ist der Stand in der Straße von Hormus? | Nr. 9146
Shownotes
Nach der Waffenruhe bleibt die Lage in der Straße von Hormus angespannt. Der Iran will Maut verlangen. Was ist erlaubt und wer könnte die Passage sichern? Antworten auf zentrale Fragen.
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Ein Überblick.
00:00:03: Nach Waffenruhe, wie ist der Stand in der Straße von Hormuz?
00:00:08: Ein Artikel von Epocheims vom neunten April.
00:00:10: zwanzig sechsundzwanzig ein Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:14: Nach der Waffen Ruhe bleibt die Lage in der Strasse von Hommus angespannt.
00:00:17: Der Iran will maut verlangen.
00:00:19: was ist erlaubt und wer könnte die Passage sichern?
00:00:22: Antworten auf zentrale Fragen.
00:00:24: Seit dem frühen Mittwochmorgen gilt eine fragile Waffenrohe zwischen Iran und den USA, doch die Straße von Hormuz bleibt für Teheran ein wichtiges Druckmittel.
00:00:32: Der Iran verlangt inzwischen von einigen kommerziellen Schiffen einem Maut.
00:00:36: Laut der Financial Times verlangte Tehera einen Dollar pro Barrel Öl das die Mehrenge passiert – zahlbar in Kryptowährungen was Millionen Einnahmen erzeugen würde.
00:00:46: Ist das zulässig?
00:00:47: Und wird die Bundeswehr die Passage künftig militärisch absichern?
00:00:51: Antworten auf zentrale Fragen Fahren aktuell Schiffe durch die Straße von Hormus?
00:00:57: Nach übereinstimmenden Berichten haben wenige einzelne Schiffe seit der Verkündung der Waffenruhe die Straße vom Hormuz passiert.
00:01:03: Die allermeisten Redereien warten aber unverändert auf eine Besserung der Sicherheitslage.
00:01:08: Verbände rieten zunächst von einer nicht abgesprochenen Durchfahrt ab!
00:01:13: AXS Marine, ein maritime Informations- und Softwareanbieter, teilt der Anfrage mit.
00:01:18: Elf Schiffe hätten in den vierzehn Stunden nach Verkündung der Waffenruhe die Straße von Hormuz durchquert.
00:01:23: Je vier Schiffe ordnete das Unternehmen iranischen und griechischen eigenen zu.
00:01:27: Ein Schiff sei im chinesischem Besitz eines in Omanischem – und ein weiteres konnte nicht zugeordnet
00:01:32: werden.".
00:01:33: Die Situation hat weiterhin massive Auswirkungen auf den Welthandel.
00:01:37: Die Straße von Hormus verbindet den persischen Golf mit dem indischen Ozean und damit die größten Ölförderländer der Region, mit den Weltmärkten.
00:01:45: Nach Angaben der internationalen Energieagentur – IEA – wurden im Jahr zwanzig dreiundzwanzig fast dreißig Prozent des weltweit verschifften Öls hier transportiert.
00:01:53: Alternative Routen existieren zwar etwa Pipelines durch Saudi Arabien.
00:01:57: Ihre Kapazitäten reichen jedoch nicht aus um einen längeren Ausfall der Seeroute zu
00:02:01: kompensieren.".
00:02:03: Darf der Iran Maut für die Durchfahrts verlangen?
00:02:06: Nach übereinstimmenden Berichten unter anderem des Fachmediums Lloyd List hat er Iran in der Straße von Homo seine Art Mautstellensystem eingeführt.
00:02:14: Dabei müssten Schiffe Unterlagen vorlegen, Freigabekots einholen und eine von den Revolutionsgarten begleitete Durchfahrt durch einen einzigen kontrollierten Korridor akzeptieren.
00:02:25: Nach Einschätzung von Fachleuten ist das Vorgehen des Iranes nicht vom Völkerrecht gedeckt.
00:02:29: Die See-Rechtsexpertin Nele Mats Lück, der Universität Kiel sagte, der Iran sei völkerechtlich verpflichtet die Durchfahrt durch die Straße von Hormus für die zivile Schifffahrt gebührenfrei zu gewährleisten.
00:02:40: Valentin Schatz von der Universitet Lüneburg sieht es ebenso.
00:02:44: Sehe-Rechtsexperte Schatz, zufolge ist der zentrale Teil der Straße von Hormuz durch den normalerweise die Schiffwärtsrouten verlaufen rechtlich als internationales Gewässer zu behandeln.
00:02:54: Aber selbst der Küstenaheabschnitt über den Iran Zuberinität hat dürfe rechtlich befahren werden.
00:03:00: Schatz sagte es sei fraglich ob sich das Recht auf freie Fahrt gerechtlich durchsetzen lasse.
00:03:04: Der Iran sei nicht an den Internationalen Siegerichtshof in Hamburg und den International Gerichtshofen in Den Haag gebunden.
00:03:12: Wir schätzen Redereien die aktuelle Lage ein.
00:03:14: Deutsche Redereien beobachten die Lage und warten darauf, ihre Schiffe in Sicherheit zu bringen.
00:03:19: Nach Einschätzung des Verbandes Deutscher Räder VDR setzen mindestens fünfzig Schiffe deutscher Rädereien im persischen Golf fest.
00:03:26: Insgesamt sind es dem VDR nach mehr als zweitausend Betroffene.
00:03:30: Unternehmen selbst nennen keine Einzelheiten und verweisen auf die Sicherheitslage.
00:03:35: Wie gefährlich ist eine Passage ohne Absprache mit dem Iran?
00:03:39: Irans Revolutionsgarten – Die elite Streitmacht des Landes haben die Kontrolle über die Mehrenge an sich gezogen.
00:03:45: An ihrer engsten Stelle ist sie nur rund dreiunddreißig Kilometer breit.
00:03:48: Die eigentlichen Schifffahrtsrouten umfassen jedoch lediglich wenige Kilometer pro Richtung.
00:03:53: Gerade wegen der Enge, der Passage können schon begrenzte militärische Aktionen oder Drohungen den Schiffsverkehr erheblich beeinträchtigen Versicherungsprämien steigen lassen und die Energiepreise weltweit treiben.
00:04:05: Vor allem zu Beginn des Krieges wurden Öltanker- und Frachtschiffe angegriffen mit Kamikaze-Drohnen Marschflugkörpern und Sprengbooten.
00:04:12: Nach iranischer Darstellung richteten sich die Attacke vor allem gegen Redereien aus den gegnerischen Staaten, den USA und Israel.
00:04:19: Ohne Koordination mit Tehran riskierten Schiffe bei der Durchfahrt Angriffe.
00:04:23: Nun warnen die Revolutionsgarten vor Seemienen in der Straße von Hormuz – am späten Mittwochabend veröffentlichten sie eine Karte mit einer Gefahrenzone in den üblichen Schifffahrtswegen.
00:04:33: Vor dem Hintergrund der Kriegslager im persischen Gold wird Schiffen geraten, einen weiter nördlichverlauf an die Route zu nutzen um einen möglichen Kontakt mit Seeminen zu vermeiden.
00:04:43: Ob tatsächlich Minen in den wenigen kilometerbreiten Korridoren liegen, ist unklar.
00:04:47: Die USA hat einem Krieg nach eigenen Angaben einen Großteil der iranischen Marine zerstört.
00:04:52: Zugleich verfügen die Revolutionsgarten über eine große Zahl kleiner schneller Boote, die für solche Einsätze geeignet sind und in gut versteckten Küstenstützpunkten stationiert sein sollen.
00:05:02: Wie geht es jetzt weiter?
00:05:04: Eine nachhaltige Entspannung hängt von einem dauerhaften Frieden in der Region ab.
00:05:08: Am Freitag wollen Vertreter aus Washington und Tehran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad darüber sprechen.
00:05:13: Zunächst sein Vorgespräche auf Expertenebene geplant, hieß es aus pakistanischem Sicherheitskreisen.
00:05:19: Am Samstagmorgen sei ein Treffen der Verhandlungsführer angedacht – die Gespräche könnten bei Bedarf bis Sonntag andauern!
00:05:25: Für US-Präsident Donald Trump wird die Blockade zunehmend auch innenpolitisch zur Belastung.
00:05:30: Er kann sich sogar eine Zusammenarbeit mit dem Iran vorstellen – Die Sicherung der Straße von Homus könnte als gemeinsames Projekt organisiert werden, sagte er im Sender ABC News zufolge.
00:05:40: Das sei eine Möglichkeit, die Route zu schützen auf für anderen Akteuren.
00:05:44: Ob sich auch EU-Länder in der Zukunft an Marine Missionen vor der iranischen Küste beteiligen ist unklar.
00:05:49: Trump hat die NATO Verbündeten unter anderem aufgefordert, die USA bei der Sicherung der Straße von Hormos zu unterstützen.
00:05:56: Diese erhielten sich zuletzt mit Zusagen zurück.
00:06:00: Was hat Deutschland geplant?
00:06:01: Die Bundesregierung hat nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz, CDU noch keine Entscheidung über eine mögliche Beteiligung an einem Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus getroffen.
00:06:11: Er habe US-Präsident Donald Trump bei einem Telefonat am Mittwoch erneut zugesichert – Zitat das Deutschland nach einem Friedensschluss helfen wird die freie Schifffahrt in der Straße vom Hormos zu sichern sagte Merz am Donnerstag in Berlin.
00:06:23: dafür gebe es aber mehrere Voraussetzungen.
00:06:26: März nannte konkret ein tragfähiges Konzept, ein internationales Mandat möglichst des UN-Sicherheitsrats sowie einen Beschluss des
00:06:34: Bundestags.".
00:06:35: Das weiß der amerikanische Präsident und deswegen sind von uns innerhalb weniger Tage hier keine Entscheidungen zu erwarten", sagte der Kanzler.
00:06:43: Das müssen wir vorbereiten.
00:06:44: Trump respektiere auch das für ein Engagement Deutschlands in der Frage die genannten Voraussetzungen erfüllt sein müssten, betonte März.
00:06:52: Er weiß, dass wir in Deutschland hier eine besondere Anforderung haben an Militäreinsätze außerhalb des Bündnisgebietes.
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