Sprengstofffund nahe Pipeline: Erhöhte Wachsamkeit in Budapest | Nr. 9134
Shownotes
Nach dem Fund von Sprengstoff nahe der Balkan-Stream-Pipeline in Nordserbien haben die Behörden Ermittlungen aufgenommen. Während Hinweise auf einen möglichen Anschlagsversuch geprüft werden, warnt Viktor Orbán vor Gefahren für die Energieversorgung in Ungarn. Der Oppositionsfüher spricht von einer „Aktion unter falscher Flagge“.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbs Podcast mit dem Thema Kurzverwahl in Ungarn.
00:00:04: Sprengstofffond, nahe Pipeline Erhöhte Wachsamkeit im Budapest.
00:00:09: Ein Artikel von Reinhard Werner vom siebten April.
00:00:11: zwanzig sechsundzwanzig an Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:15: Nachdem Fund von Spreengstoff nahe der Balkan Stream Pipeline in Nord-Servien haben die Behörden Ermittlungen aufgenommen.
00:00:22: Während Hinweise auf einen möglichen Anschlagsversuch geprüft werden warnt Viktor Orban vor Gefahren für die Energieversorgung in Ungern.
00:00:29: Der Oppositionsführer spricht von einer Aktion unter falscher Flagge.
00:00:33: Nach dem Fund von Sprengstoff in der Nähe der Balkans Stream Pipeline hat die serbische Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen, bei dieser handelt es sich um eine Erweiterung der Turks Stream Pipelines, die Erdgas von Russland in die Türkei und den Balkan transportiert.
00:00:48: Serbians Präsident Alexander Wucic sprach am Sonntagmorgen, Fünfter April, von zwei großen Paketen von Spregstoff mit Zündern.
00:00:56: Diese habe man auf dem Gebiet der Grenzen an Nordseerbischen Stadt Kanjica in Rucksäcken gefunden, wenige hundert Meter von der Gaspipeline entfernt.
00:01:05: Militärgeheimdienst hat eine schon lange vor mögliche Gefahr für Ungarn gewarnt.
00:01:10: Der Chef des militärischen Geheimdienstes Durojuvanic erklärte Man habe auch schon einen möglichen Tatbeteiligten im Blick.
00:01:17: Bei diesem Handel ist sich um eine Person aus einer Gruppe von Migranten, die über militärisches Training verfüge.
00:01:24: Die serbische Zeitung Danas zitierte Jovanic mit der Aussage, dass dem Einsatz des Militärgeheimdienstes gute operative Feldarbeit und ein guter Informationsaustausch mit anderen Diensten vorausgegangen
00:01:36: sein.".
00:01:37: Jovanic bemängelte, dass sein Dienst bereits seit Monaten vor möglichen Anschlägen auf die Versorgungsinfrastruktur gewarnt habe.
00:01:44: Dabei sei man jedoch auf Skepsis, Missbildung und Widerspruch gestoßen.
00:01:49: Man habe erst relevante Hinweise vorlegen müssen, das die Gasinfrastruktur gefährdet sein könnte.
00:01:55: Seine Mitarbeiter konnten separat verpackte hermetisch versiegelnde Zündkapseln auffinden, die speziell für den Transport vorbereitet und verpackt worden seien.
00:02:04: Zudem seien ein Zündstab sowie geeignete Werkzeuge und Zubehör zur Vorbereitung einer Fernzündung aufgetaucht.
00:02:11: Jovanic kündigte an, die Details am Ende der Untersuchung offen zu legen – Die Markierungen auf den Sprengstoffen deuteten auf einen US-Ursprung hin.
00:02:19: Der Militärgeheimdienstchef sagt er jedoch, der Hersteller von Spregenstoffe sagt noch nicht viel über den Besitzer oder Verwender aus.
00:02:27: Ministerpräsident spricht von extrem ernsthafter Situation.
00:02:31: Unganz-Ministerpräsident Wiktor Orban kündigte am Montag, sechster April bei einer Pressekonferenz in dem ungerischen Ort Kiskundur Rosma an die militärische Sicherung der Balkanstreaminfrastruktur auf ungerischer Seite zu verstärken.
00:02:44: Er sprach von einer extrem ernsthaften Situation.
00:02:47: Orban besuchte die Pipeline auf unerischer Seite als Reaktion auf die Nachricht von den mutmaßlich vereithelten Anschlagshütlicht der Grenze.
00:02:54: Oroban sprach keine direkten Beschuldigungen aus.
00:02:57: Er wies jedoch darauf hin, dass man zuvor Zitat von Öl gesprochen hat und wir unter einer Blockade
00:03:02: stehen.".
00:03:03: Damit spielte der Ministerpräsident auf die seit Ende Januar nicht nutzbare Druschbapipeline an.
00:03:09: Diese war mutmaßlich von einem russischen Drohne auf ukrainischem Boden getroffen worden.
00:03:13: Die Ukraine erklärte eine Reparatur sei vor Anfang Mai nicht möglich.
00:03:17: Budapest wirft Kiev vor, die Wiederinstandsetzung mutwillig zu verzögern.
00:03:22: Die Gaspipeline Balkan Stream sei eine wichtige Lebensader, erklärte Orban.
00:03:27: Würde diese abgeschnitten käme die ungerische Wirtschaft zum Stillstand und hunderttausend der ungerischen Familien wären ohne Gas.
00:03:34: Derzeit sei zwar die heimische Erdgasversorgung nicht in Gefahr, man müsse aber äußerst wachsam bleiben.
00:03:45: Wie das serbische Medium B-九zehn News berichtet, hatte sich Orban am Mittwochmorgen in Richtung Grenze aufgemacht und Kisko Dorozma besucht.
00:03:54: Am Nachmittag berief er eine Dringlichkeitssitzung des Nationalen Verteidigungsrates ein – im Anschluss an das Treffen kündigte er eher eine verstärkte Sicherung an und dankete dem serbischen Präsidenten Budcic für die schnelle und effiziente Antwort.
00:04:07: Unterdessen machen unbestätig die Gerüchte und Andeutungen die Runde eine Woche vor den Parlamentswahlen in Ungarn, bei denen Orban nach sehzehn Jahren im Amt die Abwalt droht.
00:04:16: So sprechen einige Oppositions- naheungerische Medien von einer vermeintlichen Inszenierung um die Wahlchancen Orbans zu
00:04:23: erhöhen.".
00:04:23: Der ungerische Oppositionspolitiker Peter Matyar sprach auch von einer mutmaßlichen Aktion unter falscher Flagge kurz vor der Wahl.
00:04:31: Zitat.
00:04:42: Es habe Andeutungen gegeben, dass über Ostern in Serbien möglicherweise zufällig etwas passieren könnte – möglicherweise unter Beteiligung einer Gaspipeline.
00:04:53: Serban wies diese Gerüchte umgehend zurück.
00:04:55: Militärgeheimdienstchef Jovanic erklärte
00:04:57: dazu.".
00:04:58: Die serbische Armee mischt sich schon nicht in die Politik des eigenen Landes ein und schon gar nicht in sie von anderen.
00:05:07: Jady Vance trifft den Ungarn ein.
00:05:09: Ukraine weist gerichtet zurück.
00:05:11: Gleichzeitig betonte Orban die Ukraine-Versuche, Zitat, seit Jahren Europa von russischer Energieversorgung abzuschneiden.
00:05:17: Das regierungsnahe Medium Martjarnemset zählt in einem Beitrag mehrere Fälle auf, in denen die Ukraine die Pipelineinfrastruktur angegriffen haben soll oder im Verdacht der Mitwisserschaft steht.
00:05:29: Kremlsprecher mit Ripeskov äußer der Montag es sei Zitat sehr wahrscheinlich das Kiev in den mutmaßlichen Sabotageversuch involviert sei.
00:05:38: Demgegenüberwies der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums Heorhi Tyki jede Anschuldigung in Richtung seiner Regierung kategorisch zurück, auf X schrieb er Zitat.
00:05:48: Die Ukraine hat damit nichts zu tun.
00:05:52: Am Dienstag wird US-Vizepräsident JD Vance in Ungarn erwartet.
00:05:55: ihr plant sich mit Orban zu treffen und an einer Wahlkundgebung der Regierungspartei Fides teilzunehmen.
00:06:01: Die US-Regierung, ebenso Präsident Donald Trump selbst hatte sich mehrfach solidarisch gegenüber Audubern geäußert.
00:06:07: Aufgrund Audubands kritischer Position zur Ukrainepolitik der EU gab es zuletzt auch mehr Verforderungen dem Land das Stimmrecht oder zumindest das Veto Recht zu entziehen.
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