Bereitet sich China auf Krieg vor? Peking auf strategische Aufrüstung und Industrie fokussiert | Nr. 9132

Shownotes

China richtet sich offenbar strategisch auf einen möglichen Großkonflikt aus. Hinweise auf den Ausbau nuklearer Infrastruktur, die Verlagerung ganzer Industriezweige ins Landesinnere und die Wiederbelebung einer maoistischen Militärstrategie deuten darauf hin, dass Peking sich umfassend auf mögliche geopolitische Eskalationen vorbereitet.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zum Epochthams Podcast mit dem Thema Kriegswirtschaft und Taiwan-Konflikt.

00:00:05: Breitet sich China auf Krieg vor, Peking auf strategische Aufrüstung und Industrie fokussiert – ein Artikel von Reinhard Werner vom April, April, August, September im Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:18: China richtet sich offenbar strategisch auf einen möglichen Großkonflikt aus.

00:00:22: Hinweise auf den Ausbau nuklearer Infrastruktur, die Verlagerung ganzer Industriezweiger ins Landesinnere und die Wiederbeliebung einer Maoistischen Militärstrategie deuten daraufhin dass Peking sich umfassend auf mögliche geopolitische Eskalationen vorbereitet.

00:00:39: China bereitet sich nach Einschätzung einzelner Analysten möglicherweise auf eine verschärfte geopolitische Konfrontation mit den USA vor.

00:00:47: Ein Analyst der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times sieht Hinweise darauf, dass die chinesische Führung Elemente der sogenannten dritte Frontstrategie aus der Zeit des kalten Krieges wieder aufgreift.

00:00:58: Hintergrund seien die zunehmenden Spannungen zwischen Washington und Peking sowie die anhaltenden Konflikte rund um Taiwan.

00:01:06: China verfolgt offenbar stärker sicherheitsorientierte Wirtschaftsstrategies.

00:01:11: Suu Zu Yun, Experte für Strategie und Ressourcenfragen am Institut von National Defense and Security Research in Taipei verließ gegenüber der Zeitung auf mehrere aktuelle Entwicklungen.

00:01:22: Demnach deuterten neue Satellitenanalysen auf einen Ausbau sowie teilweise auf eine Verlagerung nuklearelevante Anlagen in das chinesische Landesinnere hin – ein kürzlich veröffentlichter Investigativbericht von CNN präsentiert er hierzu entsprechendes Bildmaterial.

00:01:38: Parallel dazu verfolge die Führung in Peking offenbar eine stärkere wirtschaftliche und industrielle Verlagerung in westliche Landesteile.

00:01:46: Beobachter interpretieren diesen Schritt als Versuch, industriele Kapazitäten, Widerstandsfähige gegenüber möglichen militärischen Konflikten oder internationalen Sanktionen zu machen.

00:01:56: Zudem sollen laut Berichten, die sich auf Schreiben ehemaliger Bewohner an lokale Behörden sowie auf Regierungsdokumente stützen, in der Provinz Sichuan mehrere Dörfer abgerissen worden sein.

00:02:06: An ihrer Stelle seien neue Industrie- oder Militäranlagen entstanden, deren genaue Funktion jedoch nicht unabhängig bestätigt ist.

00:02:14: Darüber hinaus sei die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut worden um verschiedene Militärestandorte besser miteinander zu verbinden.

00:02:21: ins besonderen Bezirk Zitong sein entsprechende Aktivitäten beobachtet werden.

00:02:26: Nach Einschätzung einzelner Analysten könnte dies auch mit einer Umstrukturierung der Stationierung nuklearer Systeme zusammenhängen, bei der Sprengköpfe näher an operative Einheiten verlegt werden.

00:02:38: Dritte Front Verlagerung wichtiger Industrien ins Hinterland.

00:02:42: Viele der aktuellen Entwicklungen erinnern an das Konzept der dritten Front, dass Mao Zedong in den neunzigzehnten Jahren initiierte.

00:02:50: Ziel war damals, militärisch bedeutsame Industrien tief ins schwer zugängliche Landesinnere zu verlagern um sie von möglichen Angriffen der USA oder der Sowjetunion zu schützen.

00:03:00: Heute verlagert die chinesische Führung offenbar erneut Fabriken, Infrastruktur und militärische Einrichtungen verstärkt in westlicher Regionen.

00:03:09: Analisten sehen darin einen Versuch, die industrielle und militärische Widerstandsfähigkeit im Falle eines Konflikts zu erhöhen.

00:03:16: Parallel zur militärischen Aufrüstung verfolgt China nach Einschätzung von Experten auch wirtschaftliche Anpassungsstrategien – so weist der aktuelle Fünf-Jahresplan laut Su Zuyun deutliche Merkmale einer auf Krisen-Szenarien ausgerichteten Kriegswirtschaft auf.

00:03:32: Im Jahr zwanzig vierundzwanzig stellte der Chinesische Staatsrat zudem die sogenannte westliche Entwicklungsstrategie vor.

00:03:38: Diese sieht vor, Kapital-, Technologie- und arbeitsintensive Unternehmen von der Ostküste in die zentralen und westlichen Regionen zu verlagern.

00:03:47: Berichten zufolge seien bereits mehr als tausendfünfhundert Fabriken aus Guangdong für einen Umzug in das westliche Hinterland etwa nach Sichuan vorbereitet worden.

00:03:57: Welche strategischen Ziele China damit verfolgt?

00:04:00: Analyst Zu sieht mehrere Gründe für diese Vorgehensweise.

00:04:03: Zum einen gehe es darum, Zitat die Resilienz des Regimes angesichts westlicher Wirtschafts-Sanktionen zu stärken.

00:04:10: Außerdem soll er die westliche Region im Fall eines Gegenangriffs auf die Südostküste als interne industrielle Basis dienen – insbesondere im Kontext einer möglichen Eskalation um Taiwan.

00:04:21: Zugleich wolle das kommunistische Regime dem Zollkrieg von US-Präsident Donald Trump entgehen und setzte dabei auf Europa.

00:04:28: Die Stärkung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen dorthin, auch über eine entsprechend ausgebaute Bahnverbindung soll die Auswirkung in den US-Zölle abmildern.

00:04:38: So betonte, dass Peking sein Ziel Taiwan notfalls mit Gewalt zu annektieren nicht aufgeben werde.

00:04:44: In diesem Zusammenhang erklärte er Zitat Wenn das chinesische Regime Taiwan überfällt einen Konflikt mit Japan eingeht oder seine Präsenz im südchinesischen Meer ausweitert würde der Westen zwangsläufig zur Wirtschaftssanktion angreifen ein Szenario dem seiner Kriegswirtschaft standhalten kann.

00:05:01: Zitat Ende Chinas Militärtechnologie in Iran wenig effizient.

00:05:06: In den USA gehen die Schätzungen darüber auseinander, wie groß das chinesische Atomwaffenarsinal tatsächlich ist.

00:05:13: Offiziell spricht man in Washington von mehr als tausend Sprengköpfen bis zu zwanzig dreißig.

00:05:18: Abweichende Einschätzung – wie sie dir in Australien ansässige Analyst Yuan Hongbing nennt – geht von deutlich höheren Zahlen aus möglicherweise bis zu drei Tausend.

00:05:27: Offiziert.

00:05:27: bestätigt sind diese Zahlen jedoch nicht.

00:05:30: Zugleich haben interne Machtkämpfe und Säuberungen zuletzt der militärischen Führung Chinas geschwächt.

00:05:35: Im Verlauf der vergangenen Monate wurden mehrere hochrangige Militärs entlassen.

00:05:40: Die Berichte sprechen von Veruntreuung, von Geldern und mangelhafter Waffentechnologie – dies könnte die tatsächliche Einsatzfähigkeit der chinesischen Streitkräfte beeinträchtigen.

00:05:49: Schon im Iran zeigten chinesische Luftabwehrsysteme nur begrenzte Wirksamkeit gegen die hochentwickelte Technologie der USA.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.