Kamikaze-Drohnen im Nahen Osten zwingen Militärs zum Umdenken | Nr. 9123
Shownotes
Am 1. März durchbrach eine Kamikaze-Drohne die US-Verteidigung in Kuwait und tötete mehrere Soldaten, was die Grenzen moderner Luftabwehr verdeutlichte. Auch Verbündete wie Bahrain und Frankreich waren von Drohnenangriffen betroffen. Die zunehmende Bedrohung durch günstige, schwer abfangbare Drohnen zwingt Militärs weltweit zu neuen Abwehrstrategien, von kinetischen Systemen bis zur Bekämpfung an der Produktionsquelle.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema neuartige Kriegsführung.
00:00:04: Kamikaze-Drohnen im Nahen Osten zwingen Militärs zum Umdenken.
00:00:10: Ein Artikel von Ryan Morgan vom vierten April, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Am ersten März durchsprach eine Kamikazedrone die US-Verteidigung in Kuwait und tötete mehrere Soldaten was die Grenzen moderner Luftabwehr verdeutlichte.
00:00:26: auch verbündete wie Bachrein und Frankreich waren von Drohnenangriff betroffen.
00:00:30: Die zunehmende Bedrohung durch günstige, schwer abfangbare Drohnen zwingt Militärs weltweit zu neuen Abwehrstrategien von kinetischen Systemen bis zur Bekämpfung an der Produktionsquelle.
00:00:43: Der Konflikt im Nahen Osten eskalierte dramatisch.
00:00:45: Bereits am ersten Tag des US-israelischen Angriffs auf das Mullah-Regime im Iran erlebten die US-Streitkräfte ihren bislang tödlichsten Zwischenfall.
00:00:54: Eine mit Sprengstoff beladene Kamikaze-Drohne durchbrach die Verteidigungslinie eines taktischen US-Einsatzzentrums im Hafen von Shuahiba in Kuwait.
00:01:03: Sechs Soldaten starben, weitere wurden verletzt.
00:01:07: Der Angriff am ersten März machte deutlich wie schwierig es ist einen Luftangriff erfolgreich abzuwehren wenn gleichzeitig ganze Schwärme von Kamikazedronen und mehrere ballistische Recheten das Verteiligungssystem überlasten.
00:01:19: Zitat.
00:01:20: Das US-Militär verfügt über beeindruckende Luftabwehrkräfte, aber ab und zu gelingt es einer Drohne trotzdem durchzubrechen, erklärt der US Kriegsminister Pete Hexeth nach dem tödlichen Angriff auf das US-Einsatzzentrum in Kuwait.
00:01:35: Sehr schwer alles zu verteidigen!
00:01:38: Ein siebter US Soldat starb am achten März an den Folgen seiner Verletzungen die er bei einem separaten Kamikaze-Drohnenangriff auf die Prinz Sultan Luftwaffenbasis in Saudi Arabien am ersten März erlitten hatte.
00:01:49: Kamikaze-Drohnen forderten auch bei anderen Verbündeten und Partnern im Nahen Osten Opfer.
00:01:54: Das Innenministerium von Bachrein berichtete, dass bei Drohnenangriff auf der Insel Sitra am neunten März mehrere Zivilisten verletzt wurden.
00:02:02: Außerdem wurde ein französischer Soldat getötet und sechs seiner Kameraden verletzte als eine Kamikazedrone am zwölften März einen Außenposten in Iraktraf.
00:02:12: Die Drohnen wurden zudem eingesetzt, um Treibstoffdepots in Staaten am persischen Golfen brandzusetzen, in denen US- Streitkräfte stationiert sind.
00:02:21: Zitat die Herausforderung insbesondere im Falle des Iran besteht darin dass der Iran eine sehr große Auswahl an potenziellen Zielen hat erklärte Doug Bando Forschungsleiter am Kato Institute und Spezialist für Außenpolitik.
00:02:34: Und weiter, es ist sehr schwer alles im gesamten Golf zu verteidigen von Flughäfen über Luftwaffenstützpunkte bis hin zur Energiezentren.
00:02:42: Zitat hinde.
00:02:45: Leeren aus der Ukraine.
00:02:46: Schon vor dem aktuell nahe Ostkonflikt hatten Kamikaze-Dronen begonnen die Dynamik moderner Kriegsführung zu verändern.
00:02:53: Nachdem russische Truppen in die Ostukraine einmarschiert waren setzten die ukrainischen Streitkräfte zunächst massiv tragbare Panzerabwehrwaffen ein um den Vormarsch zu stoppen.
00:03:04: Parallel nutzten sie zunehmend Kamikaze-Dronen, um russische Verbände gezielt auszuschalten.
00:03:10: Russland wiederum nutzte seine Luftraumüberlegenheit, um ukrainische Städte, Infrastruktur und das Militär mit Raketen und Dronen anzugreifen Von der deutschen DAR Drohne bis zur Geran II.
00:03:23: Die Geran II ist ein prominentes russisches Modell.
00:03:26: Diese propellergetriebene Kamikaze-Drohne, ist eine Abwandlung der iranischen Schachhette Hundertsechsunddreißig die aktuell im Krieg mit dem Iran eingesetzt wird.
00:03:35: Ursprünglich stammt der Drohnen-Typ aus Deutschland.
00:03:38: In den neunzehnachtziger Jahren wurde sie im Rahmen einer deutschamerikanischen Zusammenarbeit unter dem Namen Drohne Antirada, die AR vom Flugzeughersteller Dornier entwickelt.
00:03:47: Im kalten Krieg sollte sich als autonome Antiradar Selbstmorddrohne sowjetische Luftabwehrsysteme insbesondere das Flugabwehrraketensystem KOB überwinden.
00:03:58: Dazu sollte sie gegnerische Luftabwehr mit Schwärmen überlasten oder gezielter Raketen und Radarstellungen ausschalten.
00:04:04: Die Waffe kam nie zum Einsatz, da ihre Entwicklung in nineteen-vierundneinzig mit dem Ende des kalten Krieges eingestellt wurde.
00:04:10: Das US Militär entwickelte jedoch eine eigene Charret-Variante das sogenannte Low Cost Unmanned Combat Attack System Lukas dass für Angriffsoperationen gegen den Iran genutzt wird.
00:04:23: Milliarden Kosten wegen Abfangraketen.
00:04:26: Seit dem Ukrainekrieg prüfen US-Militärplaner verstärkt, wie die luftabwägigen Drohnen gestärkt werden kann.
00:04:32: Ein Problem ist das Kostenverhältnis.
00:04:34: Kamikaze-Drohnen kosten nur wenige tausend Dollar während sie oft mit Abfangriketen im Millionenbereich bekämpft werden müssen.
00:04:41: Schachedrohne kosten rund dreißigtausend US-Dollar Patriot Abfangraketen hingegen mehrere Millionen.
00:04:47: Laut der ehemaligen Pentagon-Haushaltsexpertin Elaine McCusker lagen die Kosten für Abfangraketen bis zum neunzehnten März zwischen sechs Komma vier und neun Komma.
00:04:56: sechs Milliarden US Dollar, um iranische Raketen und Drohnen Angriffe abzuwählen.
00:05:01: Startups und Konzerne wie Lockheed Martin MBDA und Saab entwickeln daher günstige Mini-Abwehrraketen und Abfangdrohnen.
00:05:09: Dabei werden Standardbauteile aus der Unterhaltungselektronik automatisierte Fertigung und drei D-Druck genutzt, um Kosten zu senken und die Produktion zu beschleunigen.
00:05:19: Maschinengewehr mit künstlicher Intelligenz Auch KI gestützte Maschinengewehrsysteme, die automatisch Zielen und Drohnen mit wenigen Schüssen zerstören können befinden sich in der Entwicklung.
00:05:31: Die Ukraine setzt bereits erfolgreich kinetische Abfangdrohnen ein, die wendige Angriffstrohne rammen, um sie zum Absturz zu bringen.
00:05:38: Nicht kinetische Methoden wie Signalstörungen oder gerichtete Energiewaffen können die Kosten senken, sind aber kein Allheilmittel.
00:05:46: Laser- oder Mikrowellenimpulse benötigen große Energiequellen, die nicht immer verfügbar sind und moderne Drohnen sind zunehmend resistent gegen Störungen.
00:05:58: US-amerikanische und israelische Streitkräfte setzen daher auf konventionelle Methoden.
00:06:03: Sie greifen iranische Drohnenproduktionsstätten gezielt an, und vereiteln Starts bevor Raketen und Kamikaze-Drohnen den Einsatz erreichen.
00:06:12: AH-IV APATCHE Kampfhubschrauber werden eingesetzt um iranischen Drohne in der Luft abzuschießen.
00:06:18: Systeme wie das CRAM Counter Rocket Artillery & Mortar dienen als letzte Verteidigungslinie.
00:06:24: Sie feuern bis zu seventy-fünf, zwanzig Millimeter Geschosse pro Sekunde ab und sind kostengünstiger als große Abwehrraketen.
00:06:32: Trotzdem bieten auch diese Systeme keinen hundertprozentigen Schutz.
00:06:36: Am siebzehnten März stuck eine Drohne auf dem Gelände der US-Botschaft in Bagdad ein, während zwei andere abgeschossen wurden.
00:06:43: Schare Drohnen bald mit Raketenantrieb?
00:06:46: Die nächste Generation von Schachedronen könnte einen Raketenantrieb statt eines Propellers besitzen, prognostiziert Jeff Thompson CEO des Dronentechnologieunternehmens Redcat Holdings.
00:06:57: Dadurch würden sie schneller und schwerer abzufangen sein.
Neuer Kommentar