Unterwasserdrohnen für Aufklärung und Angriff boomen | Nr. 9102
Shownotes
Militärische Unterwasserdrohnen werden zunehmend für Aufklärungszwecke und zum Schutz von Unterseepipelines und -kabeln eingesetzt. Diese meist KI-gesteuerten Systeme verringern das Risiko für eigene Soldaten und ermöglichen langfristige Einsätze in der Tiefsee zur Verfolgung von U-Booten, zur Minenabwehr und zur Durchführung verdeckter Angriffe.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbs Podcast mit dem Thema Neue Militärtechnik für Unterwasserkrieg, Unterwasserdronen für Aufklärung und Angriff Boomen.
00:00:09: Ein Artikel von Tom Goeiller vom einunddreißigsten März zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Militärische Unterwasserdronen werden zunehmend für Aufklärungszwecke und zum Schutz von Unterseepipelines und Kabeln eingesetzt.
00:00:23: Diese meist KI-gesteuerten Systeme verringern das Risiko für eigene Soldaten, unter möglichen langfristige Einsätze in der Tiefsee zur Verfolgung von U-Boden zu Minnenabwehr oder zur Durchführung verdeckter Angriffe.
00:00:37: Der ukrainische Geheimdienst, SPU gab am fünftzehnten Dezember zwanzig fünfundzwanzig bekannt den ersten Angriff mit einem unbemannten Unterwasserfahrzeug UUV so werden unter Wasserdronen genannt auf ein russisches Schiff durchgeführt zu haben.
00:00:51: Der Angriff soll sich gegen einen U-Boot der Warschaft Janka Klasse Typ sixhundert sechsunddreißig der Russischen Schwarzen Meerflotte im Hafen von Novorossik gerichtet haben.
00:01:01: Es wäre weltweit der erste erfolgreiche Einsatz einer Unterwasserangriffstrone gegen ein Schiff.
00:01:06: Die ukrainischen Angaben sind allerdings nicht unabhängig überprüfbar.
00:01:10: Angriffstronen für den Unterwassegreg Stimmt hingegen die Behauptung des SBU würde dies bedeuten, dass das ukrainische UUV in der Lage war durch einen dicht belegten Hafen zu navigieren und gezielt ein bestimmtes Schiff anzugreifen.
00:01:24: Russland bestritt diesen Angriff unmittelbar am selben Tag.
00:01:28: Das russische Verteidigungsministerium erklärte dazu auf Telegram in Englisch, Zitat.
00:01:53: Unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Statements, der beiden Kriegsparteien kann festgestellt werden dass die Ukraine weltweit eine Vorreiterrolle in der Drohnenentwicklung und Kriegsführung einnimmt.
00:02:04: Im Kampf gegen Russland hat die Ukraine bereits mehrfach See-Drohnen eingesetzt.
00:02:08: diese gleiten allerdings auf der Wasseroberfläche entlang.
00:02:11: So stellte der SPU im Oktober des vergangenen Jahres die neueste Version einer solchen Oberflächenseedrohne vor genannt Sea Baby.
00:02:19: Sie soll nach eigenen Angaben eine Reichweite von mehr als µm und eine Sprengstofflast von bis zu zweitausend Kilogramm transportieren können, etwa doppelt so viel wie bisher.
00:02:30: Dieser Dronentyp nutzt KI zur genaueren Zielerfassung.
00:02:34: Unterwasserdrohnen sind sehr teuer Doch noch steht bei der Entwicklung von Unterwasserdrohne das Ausspähen im Vordergrund.
00:02:42: Im November des vergangenen Jahres berichtete Reuters darüber, dass Zitat zwei europäische Regierungen beabsichtigen unter Wasserdrohnen für militärische Zwecke zu kaufen.
00:02:51: Dies habe das in Bremen ansässige Unternehmen Euro Atlas mitgeteilt.
00:02:55: Im Mittelpunkt scheint die Unterwasserdrohne Grey Shark zu stehen.
00:02:59: Diese Aufklärungsdrohnung kostet mehr als hundert Millionen Euro pro Stück, sagte Euro Atlas Geschäftsführer Eugen Zimnijewski gegen die Bereuters am Rande einer Vorführung der Drohne.
00:03:09: Wer die beiden europäischen Interessenten sind, gab er nicht bekannt.
00:03:13: Auf der Firmen-Website ist zur Fahne das Grey Shark binnen achtzehn Monaten entwickelt worden sei.
00:03:19: Selbstständiges Ausspähen Die neue Unterwasserdrohne zähle zu den autonomen Unterwasserfahrzeugen, AUVs und agiert so mit selbstständig.
00:03:27: Laut Hersteller soll ein künftiges Grey Shark Modell über eine Ausdauer von bis zu sechzehn Wochen verfügen.
00:03:33: Es sei für trans-oceanische Operationen geplant.
00:03:36: Das heißt die Unterwasser Drohne kann in mehreren, mehreren operieren beispielsweise in der Ostsee und von dort aus auch in der Nordsee und im Atlantik.
00:03:45: das derzeitige Modell kann nur fünf einen halb Tage unter Wasser eingesetzt werden.
00:03:48: Grundsätzlich bedürfen die Grayshark-Typen während ihres Tauchgangs keine weiteren Energiezufuhr oder zwischenzeitlichen Bergung.
00:03:56: Aufgrund neuer Bedrohungen umkämpft der Seegebiete und der zunehmenden Verwundbarkeit der Unterwasserinfrastruktur sei eine solche Umstellung auf autonomer Fähigkeiten notwendig geworden, heißt es auf der Firmenwebseite von EuroAtlas weiter.
00:04:10: Wegen Kabelschäden entwickelt.
00:04:11: Hintergrund dieser militärtechnischen Überlegungen könnte sein, dass mehrere Unterseekabel und Infrastrukturleitungen in der Ostsee zwischen dem Jahr zwanzig-dreiundzwanzig und Anfang zwanzixechsundzwzig durch mutmaßliche Savortageakte oder erfahrlässige Beschädigungen mittels Schiffsanker die am Boden entlangschleiften unterbrochen wurden.
00:04:29: Betroffen waren Datenkabel zwischen Finnland und Deutschland – Schweden und Litauen sowie Finnland & Estland.
00:04:35: Als Verursacher dieser Schäden wurden zumeist russische und chinesische Schiffe verdächtigt, sowohl Finnland als auch Lettland beschlagnahmten in der Folge vermeintlich beteiligte Schiffe.
00:04:45: Selbstverständlich arbeitet diese Drohne mit künstlicher Intelligenz – KI!
00:04:49: So soll sie laut Firmenangaben in der Lage sein selbstständige Ziele zu erfassen.
00:04:54: KI hilft dabei Kollisionen der Drohnen mit Hindernissen zu vermeiden.
00:04:58: Das Besondere ist jedoch dass die Unterwasserdrohne selbst darüber entscheiden kann ihren Auftrag neuen Gegebenheiten anzupassen.
00:05:05: Schließlich teilte Zimniewski noch mit, dass die Grey Shark Drohnen auch in Gruppen eingesetzt werden können.
00:05:11: Mit einer Gruppenformation können etwa mehr Engen oder Fjorde schneller überprüft und ausspielnet werden.
00:05:16: Neben europäischen Interessenten gäbe es auch asiatische Staaten, die diese Drohne kaufen möchten.
00:05:22: Wird Australien Vorreiter des Untersee Kriegs?
00:05:25: Im September, dass auf Militärtechnologie spezialisierte Nachrichtenportal Breaking Defense das Australien angekündigt habe in den kommenden fünf Jahren umgerechnet eine Milliarde Euro für eine flotte Autonomer Unterwasserfahrzeuge AUVs vom Typ Ghost Shark auszugeben neben mehreren Milliarden für klassische U-Boote.
00:05:46: Dieser Typ ist eine Mischung aus Drohne und U-Boot, und wurde von den australischen Streitkräften gemeinsam mit dem amerikanischen Rüstungsunternehmen Endural Industries für Überwachungs- und Angriffseinsätze im Ozean entwickelt.
00:05:58: Endural industries hat sich auf autonome Systeme, KI und Robotik für militärische Zwecke spezialisiert.
00:06:04: Australien, das von den Tiefen und Weiten des Indischen und Pazifischen Ozean zum Geben ist will besonders große Drohnen XLAUVs der Ghost Shark Klasse anschaffen.
00:06:14: Dieser Dronentyp soll multifunktional eingesetzt werden können – Zitat für verdeckte Fernaufklärungs-, Überwachungs- und Angriffsoperationen Teilbreaking Defense.
00:06:24: mit Gestartet werden soll die Ghost Shark von Schiffen und von der Küste aus sowie von Flugzeugen.
00:06:30: Andrewle erklärte in einer eigenen Stellungnahme, dass die Ghostshark zudem in der Lage sein werde, Küstenverteidigungspatrouilleren durchzuführen und mit Hilfe künstlicher Intelligenz im großen Maßstab ein flächendeckendes Lagebild dem Ozean zu erstellen.
00:06:44: David Godredge – Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Andrewle Australia wird von der Nachrichtenplattform mit den Worten zitiert.
00:06:52: Ghost Shark wird sich weiterentwickeln müssen mit neuen Nutzlasten, neuen Waffen, intelligentere Autonomie und der Anpassung an neue Bedrohungen.
00:07:01: Zitatende Schutz gegen U-Boote & Seemienen.
00:07:05: Aufgrund moderner Sonarsysteme können Drohnen feindliche U-Bote besser erkennen und deren Route verfolgen.
00:07:11: Es gibt aber auch einen Hybridentyp, der sowohl auf der Wasserfläche als auch unterhalb davon eingesetzt werden kann.
00:07:18: Die USA verfügen beispielsweise über den von Ocean Arrow hergestellten Triton Minenräumer, der beides kann und deshalb für die derzeitige bedrohliche Lage am Persischen Golf zum Einsatz kommt wie ebenfalls Breaking Defense berichtete.
00:07:31: Zitat, Triton ist ein ideales Gerät zur Minenbekämpfung wird Kevin Decker, Direktor von Ocean Arrow zitiert.
00:07:39: Es verfüge über eine größere Reichweite als andere unbemannte Systeme könne unter Wasser mit seinen Kameras Ziele heranzoomen um detaillierte Aufnahmen zu machen und erfordere keiner zusätzliche Entzendung von Marinesoldaten so Decker.
00:07:53: Triton ist demnach das weltweit einzige wind- und solarbetriebene autonome Unterwasser- und Oberflächenfahrzeug, AUSV.
00:08:00: Es könne autonom segeln und tauchen Aufklärungsarbeit leisten U-Boote verfolgen und Minen aufspüren so die Angaben der Hersteller.
00:08:08: Über Wasser können die Tritons dreißig Tage lang operieren.
00:08:11: Wenn sie unter Wasser eingesetzt wird kann sie ihre Segel einfahren auf eine Tiefe von bis zu hundert Metern abtauchen und rund zehn Tage lang unter Wasser operieren.
00:08:20: Zum Minen aufspüren würden in erster Linie hochauflösende Videokameras, Wärmerbildkameras und Seitensicht so nahe eingesetzt um eine Darstellung des Meeresbodens und des Wassers einschließlich der Minen zu erstellen.
00:08:33: Gegenmaßnahmen beginnen!
00:08:35: Kaum ist etwas erfunden, werden auch schon Gegenmittel entwickelt.
00:08:38: Wie die Militärnachrichten-Plattform Defense News am XXIII.
00:08:42: März berichtete, planen die USA und Großbritannien gemeinsam Systeme zu entwickeln, die Unterwasserroboter aufspüren und zerstören können – Zitat darunter unbemannte Unterwasserfahrzeuge, ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge und Halbtauchfahrzeige.
00:08:57: In der Ausschreibung heißt es Die derzeitigen Lösungen sind fragmentarisch teuer und in ihrer Anzahl begrenzt.
00:09:04: Derzeit liegt der Schwerpunkt auf dem Schutz von Häfen und Anlegestellen vor Unterwasserbedrohungen unterschiedlicher Größe und unterschiedliche Systeme.
00:09:12: Das übergeordnete Ziel bestehe darin, Zitat – alle kritischen Wasserstraßen der USA zu schützen heißt es dort.
00:09:20: Fazit Autonome unter Wasserfahrzeuge, AUVs wie die Drohnen in der Fachwelt genannt werden sind keine Billigware.
00:09:28: Spekulationen, dass Unterwasserdrohnen ähnlich günstig hergestellt werden können wie die bisherigen Luftdrohne entbeeren zumindest zum derzeitigen Zeitpunkt jeglichem Wahrheitsgehalt.
00:09:39: Unterwasserdrohnen sind vielmehr mit teurer Hightech ausgestattet und spielen bei der Hafmund-Küstenwache sowie beim militärischen Seeoperationen eine immer wichtigere Rolle.
00:09:48: Polizei und Siehe Streitkräfte auf der ganzen Welt setzen immer mehr auf meeres Drohnen um wichtige Informationen zu sammeln.
00:09:55: Dazu gehören die Kartierung des Meeresbodens, wodurch ein taktischer Vorteil für die Seekriegsführung gewonnen werden kann.
00:10:02: Die Aufklärung feindlicher Unterwasservorhaben, Erkundungen für Küstenangriffe und die Sicherung von Seegrenzen.
00:10:09: Aktuell dienen sie insbesondere dem Schutz der Unterwasserinfrastruktur beispielsweise von Seekabeln für die Telekommunikation und unter Wasser Pipelines.
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