Spritkrise: So ist die Lage an Tankstellen in Europa | Nr. 9097

Shownotes

Hohe Preise, Mangel und Rationierungen: An vielen Tankstellen Europas bekommen die Menschen die Auswirkungen der zunehmenden Treibstoffkrise direkt zu spüren. Mit dem sich fortsetzenden Irankrieg ist eine Entspannung der Lage nicht in Sicht.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbs Podcast mit dem Thema Treibstoffmangel breitet sich aus.

00:00:04: Spritkrise, so ist die Lage an Tankstellen in Europa.

00:00:09: Ein Artikel von Maurice Vorgang vom XXM, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Hohe Preise, Mangel und Rationierungen.

00:00:18: An vielen Tankstellern Europas bekommen die Menschen die Auswirkungen der zunehmenden Treibstufkrise direkt zu spüren.

00:00:24: Mit dem sich fortsätzenden Iran-Krieg ist eine Entspannung der Lage nicht in Sicht.

00:00:30: Wenn die Tanknadel wieder nahe Null ist, wird der nächste Tankstopp fällig.

00:00:34: Das gilt für Millionen Autofahrer mit verbrenner Antrieb.

00:00:37: In diesen Tagen kann das manche Orts jedoch zum Glückspiel werden.

00:00:40: Nicht nur dass sich die Spritpreise auf Rekordniveau befinden An immer mehr Tankstellen in Europa kann es inzwischen passieren Dass die Autofahre nichts mehr nach tanken können.

00:00:49: Es deutet sich ein akuter Engpass bei Diesel und Benzin an.

00:00:53: Auch Wirtschaftsministerin Katharina Reiche, CDU hat kürzlich angekündigt, dass ab Ende April erste Versorgungsprobleme an deutschen Tankstellen drohen falls sich der Konflikt im Nahen Osten weiter fortsetzt.

00:01:04: Seit Ende Februar blockiert die Iran die Straße von Hormus für die Schifffahrt.

00:01:09: Über diese wichtige Seeroute führen normalerweise rund zwanzig Prozent der weltweiten Erdölflüsse in Form von Öltankern die zahlreiche Länder versorgen.

00:01:17: Mindestens ebenso eindringliche Worte äußerte Wild Servern der Chef des Öl- und Gaskonzerns Shell.

00:01:23: Er rechnet damit, dass sich die bereits in Teilen Asiens herrschende Treibstoffknappheit aufgrund des Nahostkonflikts schon im nächsten Monat auf Europa ausweiten könnte.

00:01:33: Sprittknapping erreicht Tschechien.

00:01:36: Einen Vorgeschmack auf das was den deutschen Autofahren im Inland bald bevorstehen könnte zeigte es sich in Tschechin vor rund einer Woche.

00:01:43: In dem Nachbarnand kommt schon jetzt aus manchen Zapf sollen kein Sprit mehr.

00:01:47: Besonders betroffen war der Grenzübergang bei Johann Georgenstadt.

00:01:50: Es war die Rede von einem kompletten Ausverkauf von Benzin-Vinfundneunzig und Benzin Fünfundneunzig Plus, auch bei Superplus, Achenneunzlich und Diesel habe es nur noch geringe Mengen gegeben.

00:02:00: Die Ursache legt primär am Tank-Tourismus aus Deutschland.

00:02:04: Denn Betroffen sind überwiegend tankstellend nahe der deutschen Landesgrenze, viele Deutsche fahren nach Tschechien um dort teils deutlich günstiger zu tanken.

00:02:12: Der Preisunterschied beträgt bei allem bei Super-.

00:02:22: Dabei füllen die Tanktouristen aus der Bundesrepublik nicht nur den Tank ihres Fahrzeugsrandvoll, manche kommen gleich mit mehreren Kanistern um noch mehr günstigeren Sprit mitnehmen zu können.

00:02:33: Auch Frankreich von Benzin und Dieselengpässen betroffen.

00:02:37: auch in Frankreich haben bereits hunderte Tankstellen einen akuten Mangel bekannt gegeben.

00:02:41: bei einigen ist das Sprit bereits komplett ausgegangen.

00:02:44: im Gegensatz zu Tschechien ist es allerdings nicht auf Tankturismus an den Grenzen zurückzuführen da Mangel erstreckt sich gleichmäßig über das gesamte Land.

00:02:52: Am Sonntag, der März, waren in Paris acht Tankstellen vom Spritmangel betroffen.

00:02:57: Vor allem die Sorten Super-Vinfundneunzig Autogas GPLC und das Kraftstoffgemisch E-Fünfund Achtzig.

00:03:04: Von deutschen Tankstellen gibt es aktuell noch keine Meldungen von akuten Mangelständen oder Schließungen wegen fehlendem Benzin oder Diesel.

00:03:12: Erste Rationierungen von Benzin und Diesel.

00:03:15: In Großbrotanien haben sich einige unabhängige Tankstellen inzwischen dazu entschieden ihren Betrieb zu schließen.

00:03:21: Grund dafür ist, dass die Betreiber massiv unter Vorwürfen und aggressiven Verhalten der Kunden leiden, die ihnen vorwerfen um die hohen Spritpreise zur Gewinnmaximierung auszunutzen.

00:03:31: Es besteht die Befürchtung, dass es zu einer Kraftstoffknappheit kommen könnte falls die Nachfrage weiter hoch bleibt.

00:03:37: Die britische Treibstoffindustrie versichert jedoch das Angebot stabil bleibt.

00:03:42: Die britischer Regierung erweckt inzwischen Benzin- und Diesel zu rationieren.

00:03:46: Louisa James, politische Korrespondentin bei ITV Good Morning Britain berichtete am Dienstag, den Experten vor einem schweren Mangel an Öl und Gas in wenigen Wochen warnen.

00:03:57: Die Regierung habe bereits Notfallpläne vorbereitet, die im Fall einer gravierenden Störung aktiviert würden.

00:04:04: Lieferengpässe melde der Großbritanniens zweitgrößter Kraftstoffhändler Esther.

00:04:08: Firmenchef Al-Nayton erklärte, das Angebot ist knapp – wir alle geben unser Bestes um es zu ändern!

00:04:15: Mehrere Tankstellen mussten bereits schließen, weil sie plötzlich leer gekauft waren.

00:04:19: Seit Kriegsbeginn gab es landesweit rund sechshundert Fälle in denen mindestens eine Treibstoffart ausgegangen ist.

00:04:26: In der Slobakei wurde bereits vor gut einer Woche eine Rationierung eingeführt.

00:04:30: Dort dürfen Autofahrer nur noch maximal fünfzig Liter Benzin oder Diesel pro Tag tanken.

00:04:35: Bei Fahrzeugen von Unternehmen liegt die tägliche Grenze bei zwei Hundert Litern.

00:04:40: IEA-Chef Kein Land wird verschont bleiben Mit jedem weiteren Tag des Iran-Kriegs und Angriffen auf Öltanker und Raffinerien verschärft sich die Lage.

00:04:50: Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur IEA sagte vor wenigen Tagen, Zitat «kein Land wird von den Auswirkungen dieser Krise verschont bleiben wenn es sich weiter in diese Richtung entwickelt», zitat Ende.

00:05:04: Um dieses Problem zu lösen, seien weltweite Anstrengungen nötig.

00:05:08: Die IER hatte zu bereits ressourcenspaarende Maßnahmen wie Tempolimits und mehr Arbeit im Homeoffice empfohlen.

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