Der amerikanische Kontinent setzt auf eigene Energie: Abkehr vom Golf nimmt Gestalt an | Nr. 9084
Shownotes
Während die Blockade der Straße von Hormus anhält, richtet sich der Blick verstärkt auf den amerikanischen Kontinent. Die USA und zahlreiche Staaten Lateinamerikas treiben den Ausbau ihrer Öl- und Gasproduktion voran. Was bedeutet das für die Zukunft der Energieversorgung?
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema energiepolitische Wende.
00:00:04: Der amerikanische Kontinent setzt auf eigene Energie, Abkehr vom Golf nimmt Gestalt an.
00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner und Kevin Stocklin vom XXI.
00:00:14: März, im Begriff von Alexander Sieber.
00:00:18: Während die Blockade der Straße von Hormuz anhält richtet sich der Blick verstärkt auf den amerikanischen Kontinent.
00:00:25: Die USA und zahlreiche Staaten Lateinamerikas treiben den Ausbau ihrer Öl- und Gasproduktion voran.
00:00:31: Was bedeutet das für die Zukunft der Energieversorgung?
00:00:34: Während nach wie vor kein Ende des Krieges im Iran und der Unsicherheiten rund um die Straße von Hormus in Sicht sind, bewegt sich der amerikanische Kontinent auf eine Situation zu, in der eher besser Aufversorgungsprobleme aufgestellt ist.
00:00:47: Laut Analysten steigen die Chancen dass Nord- und Lateinamerika in der Nahenzukunft seine eigene Versorgung unabhängig von der Golfregion erreichen könnten Denn die Staaten des Kontinents bauen ihre heimische Produktion von Öl und Gas sowie die Zusammenarbeit von Kanada bis Chile im Energiesektor weiter aus.
00:01:05: Energieresilienz Nicht zuletzt den Folge des Ausbaus der Fracking-Technologie.
00:01:10: seit den neunzehnachtiger Jahren sind die OSA selbst zu den weltweit führenden Produzenten von Öle und Gas avanciert.
00:01:17: Brasilien, Guyana und Argentinien arbeiten am Ausbau ihrer Energieinfrastruktur.
00:01:22: Analysten sehen das Potenzial zu einer Diversifizierung der globalen Energiemärkte.
00:01:28: Steve Hankey, Ökonom an der Johns Hopkins University erklärt er dazu gegenüber der Englischsprachigen Epoch Times – es gibt eine strategische Ausrichtung hin zu einer westlichen Hemisphäre als einem resilienteren Energiebündnis.
00:01:43: Dabei geht es nicht nur darum, im eigenen Land gut versorgt zu sein.
00:01:46: Ferner sucht man auch nach dem geopolitischen Vorteil der engeren Integration von Produktion, Verarbeitung, Transport und der Lieferketten auf dem gesamten Kontinent.
00:01:56: Die USA, Kanada, Mexiko, Brasilien und Guyana sollen laut Hankey zu deren tragenden Säulen werden – mit Venezuela als möglicher zusätzlicher Quelle.
00:02:06: Investitionen in Infrastruktur Hankey macht jedoch klar, dass dies keine kurzfristige Entwicklung sei.
00:02:12: Ein hohes Maß an Abhängigkeit von Energieträgern aus der Golfregion werde bis auf weiteres für den Kontinent bestehen bleiben.
00:02:19: Vielfach müsse die Infrastruktur erst ausgebaut werden und es bedürfe umfangreiche Anfangsinvestitionen, um die Grundlagen für eine bessere und integriertere Versorgung zu erreichen.
00:02:30: Vor dem Krieg im Iran gingen täglich etwa zwanzig Millionen Barrel-Öl durch die Straße von Hormuz.
00:02:35: Die Lieferungen stammen dabei zumeist aus Ländern wie Saudi Arabien, Iran, Irak den Vereinigten arabischen Emiraten Kuwait und Qatar.
00:02:44: Die Saudis und die Emirate haben zudem Pipelines errichtet, die auf dem Landweg eine Umgehung der Mehrenghe ermöglichen sollen.
00:02:51: Ihre Transportkapazität liegt etwa bei neun Millionen Barrell pro Tag.
00:02:56: Im Jahr zwanzig sechsundzwanzig wird eine Ölproduktion von insgesamt acht Komma acht Millionen Barrel pro Tag für Lateinamerika, welches Süd- und Mittelamerika sowie den Großteil der Karibik einschließt erwartet.
00:03:08: Gegenüber dem Jahr zuvor ist das ein leichter Anstieg um Vierhunderttausend Barrel.
00:03:12: Allein in Brasilien sind einem Bericht von Industrial Info Resources, IIR zur Folge, fünfhundertvierundsiebzig Öl- und Gasprojekte in Arbeit die in Produktionsvolumen im Wert von mehr als zweiundvierzig Milliarden US Dollar einfalten könnten.
00:03:26: Die EIA, die Statistische Abteilung des US-Energieministeriums geht für zwanzig sechsundzwanzig von einer Produktion von durchschnittlich vier Millionen Barrel pro Tag im portugiesischsprachigen Land aus.
00:03:37: Zum Vergleich – die USA produzierten im Jahr zwanzich fünfundzwantig dreizehnkommer sechs Millionen Barrels pro Tag.
00:03:45: Venezuela mit erheblichen Potential.
00:03:47: Argentinien wiederum arbeitet mit großem Nachdruck am Ausbau des Schieferreservoirs Waka Muerta.
00:03:54: Dieses enthält die zweitgrößten Reserven für schiefer Gas und die viertgrößte für schiefere Öl.
00:04:00: Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Landau EIA bisher seine Produktion vor Silaprennstoffe um mehr als fünfzehn Prozent steigern.
00:04:08: Allein damit generierte Argentinien elf Komma sieben, sieben Milliarden Dollar aus Exporten.
00:04:13: Für das laufende Jahr erwartet die EIA für Argentinian eine tägliche Durchschnittsproduktion von mehr als achthundert Tausend Barrel pro Tag.
00:04:21: Diese Produktion erreicht eine Schätzung des Council on Foreign Relations zufolge derzeit auch Venezuela.
00:04:27: Zwar hatte das Land vor der Machtübernahme durch die Sozialisten bis zu drei Millionen Barrel täglich produziert, zudem hält es die weltweit größten bekannten Ölreserven – allerdings rechnet Heinke bis auf weiteres nur mit eingeschränkten Zuwächsen.
00:04:40: Grund dafür sei der Verfall der Infrastruktur.
00:04:43: Gegenbei Epoch Times äußerte er, Zitat «Venezuela bleibt eine Unbekannte».
00:04:47: Trotz enormer Reserven werden die Produktionszugwechse wahrscheinlich moderat sein, etwa dreihunderttausend Barrel pro Tag aufgrund schwerwiegendes struktureller Schäden.
00:04:57: Ein potenzieller Energie-Gigant mit erheblichem Gewicht – etwas mehr als Venezuela nämlich neunhunderttaussend Barrels pro Tag produziert Guyana.
00:05:05: Seit Jahrzehnte hat das Land seine Produktion verzehnfacht.
00:05:09: Als Produzenten von Öl und Gas spielen außerdem noch Mexiko, Kolumbien, Peru und Ecuador eine signifikante Rolle.
00:05:16: IER spricht von тысяч neunhundert acht Öl-und-Gasprojekten die derzeit in Lateinamerika insgesamt in Entwicklung sein.
00:05:24: Die Investitionssumme läuft sich dabei auf mehr als hundertzwanzig Milliarden Dollar.
00:05:28: Für die USA würde ein Ausbau der Öl- und Gasproduktion auf dem gesamten amerikanischen Kontinent einen weiteren Schub an Energieunabhängigkeit bedeuten.
00:05:37: Zudem wäre der amerikanische Kontinent auch global, mithilfe einer stärker integrierten Infrastruktur resilienter gegenüber ausländischen Abhängigkeiten.
00:05:45: Auch wäre er damit ein zunehmender Anbieter auf dem globalen Markt für fossile Energieträger – und könnte dies auch nutzen um seinen politischen Einfluss zu verstärken!
00:05:55: Derzeit geht der größte Teil des in Lateinamerika geförderten Öls und Gases nach Asien, wobei China der größter Abnehmer ist.
00:06:02: Unter anderem kommen acht Prozent der chinesischen Ölimporte aus Brasilien – auch Guyana hat den Schwerpunkt seiner Exporte von den USA-und europäischen Zielländern nach Asiens verlagert.
00:06:13: Lobbygruppen USA sollten alle Abhängigkeiten vermeiden.
00:06:17: Die USA bemühen sich zurzeit, dass sich wieder mehr Nachbarn auf dem amerikanischen Kontinent den Vereinigten Staaten zuwenden.
00:06:24: Allerdings bleibt die Möglichkeit einer gegenläufigen Entwicklung immer präsent – auch deshalb fordern Vereinigungen wie die Americans For Energy Dominance einen verstärkten Fokus auf die
00:06:34: US-Produktion.".
00:06:35: Gegenüber Epoch Times erklärte der Vorsitzende Sam Romain das sich die USA nie auf andere Länder verlassen sollten.
00:06:42: Zitat Die Antwort auf die Abhängigkeit vom Nahen Osten besteht nicht darin, eine gruppeausländische Produzenten gegen eine andere zu tauschen.
00:06:50: Es geht viel mehr darum von keinem davon abhängig zu
00:06:54: sein.".
Neuer Kommentar