Wachsende Unzufriedenheit in Kuba - Marco Rubio beliebt | Nr. 9062
Shownotes
Eine private Facebook-Umfrage deutet auf breite Unzufriedenheit der Kubaner mit der Regierung hin. Die wirtschaftliche Krise verschärft Engpässe bei Strom, Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten, während Proteste zunehmen. Kuba bleibt ein Einparteienstaat, in dem Oppositionelle stark eingeschränkt und politische Reformen vom US-Embargo abhängig sind.
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema soziale Spannung in Wachsen.
00:00:04: Wachsende Unzufriedenheit in Kuba, Marco Rubio beliebt.
00:00:09: Ein Artikel von Emil Ackern vom XXIII.
00:00:11: März, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Eine private Facebook-Umfrage deutert auf breite Unzufredenheits der Kubaner mit den Regierungen hin.
00:00:21: Die wirtschaftliche Krise verschärft Engpässe bei Strom-, Wasser-, Lebensmitteln und Medikamenten während Proteste zunehmen.
00:00:29: Kuba bleibt ein Einparteienstaat, in dem Oppositionelle stark eingeschränkt und politische Reformen vom US-Embargo abhängig sind.
00:00:38: Selena Lambert Ortega, Vierundzwanzig aus Santiago de Cuba veröffentlichte am zwanzigsten Januar auf Facebook eine Umfrage, in die Nutzer angeben konnten wen sie sich als künftigen Präsidenten Kubas vorstellen könnten.
00:00:50: der Beitrag verbreitete sich schnell in den sozialen Medien.
00:00:53: Laut der Umfrage entfiel ein Großteil der Stimmen auf den US-Ausminister Marco Rubio, Sohn kubanisch-amerikanischer Einwanderer.
00:01:00: Demnach erhielt Rubio rund von dreißigtausend Stimmen während amtierende Präsident Miguel Díaz Cannell lediglich vierhundertfünfundsiebzig Stimmen erhielte.
00:01:09: Eine unabhängige Überprüfung der Abstimmungsergebnisse liegt nicht vor.
00:01:13: Berichten zufolge wurde Lambert Ortega kurze Zeit später von der Staatssicherheit vorgeladen und aufgefordert die Umfrage zu löschen.
00:01:20: Der Beitrag wurde anschließend entfernt.
00:01:23: Für Beobachter gilt der Vorfall als Hinweis auf die wachsenden politische Spannungen in dem kommunistisch geführten Land.
00:01:29: Ninosca Pérez Castellón, Radiomoderatorin und Vertreterin der Kubanischen Exilgemeinde in Miami bezeichnete die Umfrage als Aufschlussreich.
00:01:38: – Zitat Die Umfrage wurde von Facebook entfernt doch sie zeigt wie die Denkweise innerhalb Kubers ist, sagte sie gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times Rubios Reaktion.
00:01:50: Perez Castellon erzählte auch, dass sie Rubio die Umfrage während eines Besuchs im US-Ausministerium zeigte.
00:01:56: Rubio habe humorvoll reagiert und geschärzt – er wolle keine zusätzliche Arbeit übernehmen!
00:02:02: Rubio ist ein Gespräch inzwischen in den USA und der kubanischen Regierung beteiligt, unter die Position Washingtons gegenüber der Insel mehrfach öffentlich erläutert.
00:02:10: Den Nachmöße Kuba sein politisches System radikal verändern.
00:02:14: In einer Stellungnahme vom siebzehnten März erklärte er zudem Zitat Die derzeitige Führung ist nicht in der Lage, die wirtschaftlichen Probleme des Landes zu lösen.
00:02:22: Sie müssen neue Leute an die Spitze bringen.
00:02:26: Historisch war Kuba stark von externer Unterstützung abhängig, während der Zeit der Sowjetunion erhielt die Insel erheblicher Hilfen unter anderem zur Sicherung der Energieversorgung.
00:02:36: Nach dem Zusammenbruch der Sowjets Union suchte Kuba neue Partner.
00:02:40: Ab den frühen zweitausender Jahren lieferte Venezuela Öl zu vergünstigten Konditionen, während Kuba im Gegenzug Dienstleistungen wie medizinische Hilfe bereitstellte.
00:02:49: In den vergangenen Jahren geriet es die Energieversorgen zunehmend unter Druck.
00:02:53: Lieferengpässe, strukturelle Probleme im Stromnetz und die Verringerung von Ölimporten aus Venezuela führten zu wiederholten Stromausfällen.
00:03:01: Diese Unterbrechungen beeinträchtigen auch die Wasserversorgung und andere öffentliche Dienste.
00:03:07: Die wirtschaftliche Lage hat sich dadurch verschlechtert.
00:03:09: Es kommt zu längeren Strom-und-Wasserausfällen Engpässen bei Nahrungsmitteln und Medikamenten sowie vereinzelt zu Protesten aufgrund der Versorgungssituation Proteste, Kritik am Regime und Abwanderung.
00:03:23: Nach Ansicht von Ninoj Capres Castellon wagen immer mehr Kubaner öffentlich zu protestieren.
00:03:28: Viele sehen das US-Embargo nicht als Hauptursache ihrer Probleme, sondern beklagen die allgemeine Misere – Müll auf den Straßen, lange Stromausfälle, verdorbene Lebensmittel, Wassermange und eingeschränkte Möglichkeiten Kinder zur Schule schicken oder Kleidung waschen.
00:03:46: Senior Fellow am Center on Europe and Eurasia des Hudson Institute kritisiert die Kubanische Führung als dysfunktional und unterdrückerisch, und weist daraufhin das das Regime versucht, die Schuld für die Krise auf andere abzuwälzen.
00:03:59: Berichte von Human Rights Watch zeigen zudem eine zunehmende Abwanderung aus Kuba.
00:04:04: Regierungsdaten zufolge hat die Insel in den vergangenen Jahren etwa zehn Prozent ihrer Bevölkerung verloren – unabhängige Schätzungen gehen von noch höheren Zahlen aus.
00:04:14: USA fordern tiefgreifende Veränderungen.
00:04:17: Auf die Frage nach einer Lockerung des US-Embargos verwies Marco Rubio auf den Helm Spartan Act von nineteen Seixundneinzig, der das Embargo gesetzlich verankert und an politische Veränderungen auf Kuba knüpft.
00:04:29: Dazu gehören unter anderem die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Legalisierung politischer Parteien, eine freie Presse sowie die Durchführung freier und fairer Wahlen unter internationaler Aufsicht.
00:04:41: John Suarez, Geschäftsführer des Center for a Free Cuba erklärte, dass die Vereinigten Staaten zwei Optionen haben.
00:04:47: Entweder wird das Gesetz vom Kongress aufgehoben oder das Kubanische Regime erfüllt die geforderten Bedingungen damit Sanktionen gelockert werden können.
00:04:55: Grundsätzlich bleibt es embargo bestehen bis diese Voraussetzungen erfüllt sind Trump und die friedliche Übernahme.
00:05:02: In den vergangenen Wochen macht der US-Präsident Donald Trump deutlich, dass Cuba im Fokus der US Politik steht.
00:05:08: Bei einem Treffen lateinamerikanischer Staats- und Regierungschefs in Miami betont er eher die Schwäche des Landes, und sprach von einer möglichen freundlichen Übernahme.
00:05:17: General Francis Donovan, Leiter des US Südkommandos stellte jedoch klar, dass das US Militär weder eine Invasion plane noch aktiv Vorbereitungen dafür treffe.
00:05:27: Der kubanische Staatschef Miguel Díaz-Canel reagierte auf die Äußerungen Trumps kritisch und erklärte, dass die USA das Land und seine Ressourcen bedrohten.
00:05:36: Gleichzeitig bestätigte er erstmals, dass Havana Gespräche mit Washington geführt habe.
00:05:41: Freilassung politischer Gefangener.
00:05:43: Die äußerung trumps folgten auf die Ankündigung Kubas einundfünfzigpolitische Gefangene freizulassen Eine Entscheidung, die das Land auf seine diplomatischen Beziehungen zum Vatikan zurückführte.
00:05:53: Laut der spanischen NGO Prisoners Defenders waren im Februar rund twelvehundertvierzend politische Gefangene in Kuba inhaptiert.
00:06:00: Experten sehen die Freilassung einzelner Gefangener zwar als ersten Schritt – betonen jedoch dass alle politischen Gefangenen freigelassen werden müssten wie es auch der Helmsburton Act vorsieht.
00:06:11: Kubas Opposition ist zersplittert.
00:06:14: In Kuba gibt es keine legalen Oppositionsparteien.
00:06:17: Das politische System ist ein Ein-Parteienstaat, in dem die kommunistische Partei die alleinige staatlich verankerte politische Kraft ist.
00:06:24: Oppositionelle Gruppen existieren zwar inoffiziell, haben aber nur sehr eingeschränkten Handlungsspielraum.
00:06:30: Führungspersönlichkeiten der Opposition werden häufig überwacht, verfolgt oder inhaftiert – so dass breite Bewegungen schwer entstehen und die Opposition stark fragmentiert bleibt!
00:06:40: Im Gegensatz zu Ländern wie Venezuela, wo zentrale Oppositionsfiguren große Bewegungen organisieren können, agieren kubanische Dissidenten meist fragmentiert.
00:06:49: Pérez Castellion vertonete Zitat in Venezuela hatte Maria Corina Machado eine ganze Bewegung hinter sich.
00:06:56: In Kuba hingegen agieren Dissidenzen meist unabhängig voneinander und in kleinen Gruppen.
00:07:02: Selbst US-Beamte darunter Rubio haben mit einigen Oppositionsmitgliedern gesprochen, doch es gibt keine weiterhin anerkannte Führungspersönlichkeit.
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