Angriffe auf Entsalzungsanlagen schüren Angst vor „Wasserkrieg“ im Nahen Osten | Nr. 9058

Shownotes

Angriffe und Drohungen gegen Entsalzungsanlagen im Nahen Osten verstärken die Sorge vor einer neuen Dimension moderner Kriegsführung. Da viele Golfstaaten den Großteil ihres Trinkwassers aus Meerwasserentsalzung beziehen, könnten selbst kurze Ausfälle Millionen Menschen treffen.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Angriffe auf Lebensadern.

00:00:16: Angriffe und Drohungen gegen Entsalzungsanlagen im Nahen Osten verstärken die Sorge vor einer neuen Dimension moderner Kriegsführung.

00:00:24: Da viele Golfstaaten den Großteil ihres Trinkwassers aus Meerwasserentsalzung beziehen, könnten selbst kurze Ausfälle Millionen Menschen treffen.

00:00:33: Angriefe auf Wasserinfrastruktur gelten in Kriegen bislang als selten, könnten jedoch besonders verheerende Folgen haben.

00:00:39: Nach jüngsten militärischen Eskalationen im Konflikt zwischen dem Iran, den USA und Israel wächst die Sorge vor gezielten Attacken auf Entsalzungsanlagen im Nahen Osten.

00:00:49: Einrichtungen, die für die Trinkwasserversorgung von Millionen Menschen lebenswichtig

00:00:53: sind.".

00:00:54: Am achten März wurde laut Reuters eine Wasserentsalzungsanlage in Bach rein bei iranischen Angriffen beschädigt – das Land gewinnt rund sechzig Prozent seines Trinkwassers aus solchen Anlagen.

00:01:04: Experten waren, dass weitere Angriffe eine humanitäre Krise auslösen könnten.

00:01:09: Entsalzungsanlagen sind Normalität.

00:01:12: Der Nahe Osten zählt zu den trockensten Regionen der Erde und ist stark auf mehr Wasserentsalzung angewiesen.

00:01:18: Laut Studien befinden sich etwa forty-two Prozent der weltweiten Entsalzungskapazitäten in der Region.

00:01:24: In mehreren Golfstaaten ist Entsalztes Wasser unverzichtbar, vereinigt Arabische Emirate rund zweiundvierzig Prozent des Trinkwassers, Kuwait etwa neunzig Prozent, Oman rund sechsunachtzig Prozent Saudi Arabien etwa siebzig Prozent.

00:01:38: Zitat, ohne Entzahls des Wassers gibt es dort nichts.

00:01:41: Warnte die Wasserökonomin Esther Krauser-Dellburg gegenüber der Nachrichtenagentur IFP.

00:01:47: Bereits ein Jahrzehntausendacht veröffentlichtes US-Diplomatendokument prognostizierte, dass Saudi Arabiens Hauptstadt Riyadh innerhalb einer Woche evakuiert werden müsste falls eine zentrale Enzahlungsanlage schwer beschädigt würde.

00:02:00: Im Jahr zwanzigzehn hieß es in einer Analyse des US-Auslandsgeheimdienstes CIA, das Zitat die Störung der Entzaltungseinrichtungen in der Mehrheit der arabischen Länder schwerwiegendere Folgen haben könnte als der Verlust jeder anderen Industrie oder jedes andern Rohstoff.

00:02:20: Die Spannungen verschärften sich zuletzt deutlich.

00:02:23: Iranische Vertreter drohten, im Falle weiterer Angriffe auf die eigene Energieinfrastruktur auch Energie IT und Entzahlungsanlagen von Gegnern in der Region inspisiert zu nehmen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters weiter.

00:02:36: Der iranische Wissenschaftler- und UN-Beamte Kabeh Mardani warnte Angriefe auf solche Anlagen könnten innerhalb weniger Tage erfolgen und eine neue Phase des Konflikts einleiten.

00:02:47: Die Folgen für die Weltwirtschaft wären unmittelbar und langfristig spürbar, sagte er.

00:02:52: Entzahlungsanlagen gelten als besonders verwundbar da sie kontinuierlich Strom benötigen und meist in Küsten näher liegen.

00:02:59: Bereits Stromausfälle könnten die Wasserversorgung großer Städte zum Erliegen bringen.

00:03:03: Später relativierten iranische Revolutionsgarten berichte über geplante Angriffe auf Wasseranlagen und erklärten mögliche Vergeltungsschläge würden sich vor allem gegen Elektrizitätsinfrastruktur richten.

00:03:17: Fachleute sehen neben militärischen Angriffen weitere Gefahren für den Betrieb der Anlagen.

00:03:22: Stromausfälle, Sapportage oder Umweltkatastrophen wie Ölverschmutzungen könnten die Wasserproduktion ebenfalls lahmlegen.

00:03:29: Unternehmen und Behörden haben Sicherheitsmaßnahmen bereits verstärkt.

00:03:33: In einigen Ländern wurden Raketenabwehrsysteme rund um wichtige Anlagen stationiert.

00:03:38: Nach Angaben des französischen Konzerns Veolia verfügen die meisten Inzahlungsanlagen lediglich über Wasserreserven für zwei bis sieben Tage.

00:03:46: Danach könnten drastische Maßnahmen nötig werden, von Wasserrationierungen bis hin zu Wasserabwanderung aus Großstädten.

00:03:53: Ein längerfristiger Ausfall könnte zudem wirtschaftliche Kettenreaktionen zur Folge haben – besonders betroffen während Tourismus, Industrie sowie datenintensive Branchen die große Mengen Kühlwasser benötigen!

00:04:06: Gefahr eines globalen Wasserkriegs.

00:04:08: Beobachter warnen, dass Angriffe auf Wasserinfrastruktur einen Wendepunkt moderner Konflikte markieren könnten – die Denkfabrik Pacific Institute dokumentierte zwar bereits vereinzelte Angriefe auf Wasseranlagen in vergangenen Konflikten doch ein systematisches Vorgehen gegen solche Ziele wäre neu!

00:04:25: Sollten in Zahlungsanlagen großflächig zerstört werden, droht nach Einschätzung von Experten ein sogenannte Wasserkrieg mit humanitären und wirtschaftlichen Auswirkungen weit über den Nahen Osten hinaus.

00:04:37: Einschließlich steigender Energiepreise und globaler Marktverwerfungen.

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