Fritz Vahrenholt: Die Lehren aus der Sperrung der Straße von Hormus | Nr. 9055
Shownotes
In einem Gastkommentar spricht der ehemalige Hamburger Umweltsenator Prof. Fritz Vahrenholt unter anderem über die Kosten von Solar- und Windenergie, die Energiepolitik der Deutschen Bundesregierung und Stimmen, die daran etwas ändern möchten.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Fritz Warenholt, die Lehren aus der Sperrung der Straße von Hormus.
00:00:08: Ein Meinungsartikel von Prof.
00:00:09: Dr.
00:00:09: Fritz Warinholt vom einundzwanzigsten März zwanzigzeixundzwundzig an Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:15: In einem Gastkommentar spricht er ehemalige Hamburger Umweltsenator Professor Fritz warinholt unter anderem über die Kosten von Solar- und Windenergie Die Energiepolitik der deutschen Bundesregierung Und Stimmen, die daran etwas ändern möchten.
00:00:29: Die globale Temperatur hat sich im Februar, zwanzig sechsundzwanzig leicht erhöht.
00:00:33: Die Abweichung der globalen Mitteltemperatur vom langjährigen Mittel des Satelliten Messungen liegt nun bei plus Nullkommadrei neuen Grad Celsius über dem Mittelwert der vergangenen dreißig Jahre.
00:00:44: Dies liegt geringfügig über den Werten von Dezember Plus Null Kommadrei Null Grad Celsus und Januar Plus NLKOMADRI Fünf Grad Celcius.
00:00:52: Der im Jahr zwanzighirnzwanzigg begann eine Abkühlungstrend bleibt dennoch intakt.
00:00:57: Wind und Sonne stellen fette Rechnungen.
00:01:00: Die Jahresabrechnung der Stromnetzbetreiber über die Subvention von Windkraft- und Solaranlagen für das Jahr twenty-fünfundzwanzig liegt vor, demnach erhielten Windkraft und Solarbetreber im Jahr zwanzigfünfundzwanziger rund sechzehnkommer fünf Milliarden Euro Zuschuss aus dem Bundeshaushalt.
00:01:16: Die Betreiber dieser Anlagen müssen sich entscheiden ob sie eine Einspeisevergütung kassieren oder am Börsenstrommarkt teilnehmen möchten.
00:01:23: Die EEG Vergütung garantiert zwanzig Jahre lang sechs bis zwölf Cent pro Kilowattstunde und wird hauptsächlich durch den Verkauf des Stroms finanziert.
00:01:33: Doch auch wenn der Börsenstrompreis diese Werte unterschreitet, erhalten die Betreiber ihre garantierte Vergütungen.
00:01:39: Die Differenz wird dann aus dem Klima- und Transformationsfonds des Bundes erstattet – das passiert, wenn zu viel Windenergie und Solarenergie zum meisten Mittags eingespeist werden.
00:01:48: Dann sinkt der Strompreis gegen Null, doch die Betreiber erhalten trotzdem die Festvergütung.
00:01:53: Umgerechnet auf die eingespeiste Strommenge von Zweihundert Milliarden Kilowattstunden sind das acht Komma zwei fünf Cent pro Kilo Wattstunde.
00:02:01: Die Kosten von Solar und Windenergie verdoppeln sich also durch die Subvention.
00:02:07: Das ist eine unsoziale Milliarde um Verteilung von Metern und Autofahren an kapitalkräftige Investoren in Wind- und Solarparks.
00:02:15: Es wird also Strom subventioniert, der zu diesem Zeitpunkt nichts Wert ist und nicht gebraucht wird.
00:02:21: Um das Netz nicht instabil werden zu lassen, wird der Strom dann häufig ins Ausland verschenkt oder Anlagen werden durch den Netzbetreiber abgestellt und der Betreiber bekommt.
00:02:38: Wenn die Sonne nicht scheint, und der Wind nicht weht und Strom teuer importiert werden muss kann das Strompreis leicht auf zwanzig bis vierzig Cent pro Kilowattstunde hochschnellen.
00:02:47: So schwankt auch im März zwanzich sechsundzwanzig der Strompreist zwischen null- und über vierzig cent pro Kilovattstunden.
00:02:55: Sowohl hohe Strompreise als auch die Subventionen für die Solar- und Windkraftbetreiber müssen am Ende Meter für Meter Autofahrer und Industrie über den CO² Preis unter den Strompreisen bezahlen.
00:03:08: Jetzt wäre die Zeit, alte ideologische Zöpfe abzuschneiden.
00:03:12: Wirtschaftsministerin Katharina Reiche trägt sich mit dem Gedanken diese abenteuerliche Politik zu reformieren.
00:03:18: Sofort gab es fundamentalen Widerspruch von SPD und Grünen.
00:03:22: Nina Scheer, SPD kritisierte das diese Reform-Zitat den Ausbau der Photovoltaik massiv ausbremsen würde.
00:03:30: Kathrin Olich, Grüne bezeichnete den Versuch als Zitat Angriff auf das Erfolgsmodell der Energiewende.
00:03:36: Diese Kritik, die offen und unverfroren.
00:03:39: Die Abzocke für wertlosen Strom weiter rechtfertigen will erfuhr eine breite verständnisvolle Wiedergabe in den Medien von ARD bis zur Zeit und dem Spiegel.
00:03:50: Die dramatische Veränderung der energiepolitischen Rahmenbedingungen aufgrund der Sperrung der Straße von Hormus böte der Bundesregierung einen begründeten Anlass, von der Energiepolitik der letzten Jahre Abstand zu nehmen.
00:04:02: Jetzt wäre die Zeit über den Weiterbetrieb der Kohlekraftwerke – und die Abschaffung des Kernenergieverbots in Deutschland zu diskutieren.
00:04:15: Doch sie hält weiter fest am Kernenergieverbot, dem Verbot der heimischen Förderung von Schiefergas und im Ausstieg aus der Stromproduktion durch heimische Braunkohle und setzt allein auf unzuverlässige und kostentreibende Wind- und
00:04:27: Solarenergie.".
00:04:29: Es war Bundeskanzler Helmut Schmidt, der als Antwort auf die erste und zweite Ölkrise ein massives Ausbauprogramm der Kernenergie umsetzte – aber wir haben keinen Helmut.
00:04:41: Energiewende teuer und ineffizient.
00:04:43: Konzentrieren wir uns
00:04:44: darauf.".
00:04:46: Beim Neujahrsempfang der Wirtschaft in Halle im Januar, twenty-sixundzwanzig sagte Bundeskanzler Friedrich Merz das der Ausstieg aus der Kernenergie – Zitat ein schwerer strategischer Fehler war!
00:04:57: Und die Energiewände die teuerste und inefficienteste der Welt sei... Als die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in diesen Tagen ihrerseits die Abkehr von Datumkraft als einen strategischen Fehler bezeichnete, sagte der Kanzler Zitat – Ich bedauere das.
00:05:12: Aber es ist so und wir konzentrieren uns jetzt auf die Energiepolitik, die wir
00:05:15: haben.".
00:05:16: Zitat Ende.
00:05:18: Ursula Von der Leien war zwanzig elf Arbeitsministerin und unterstützte Merkelskernenergieausstieg.
00:05:23: Das hat uns seit dem fünfhundert Milliarden Euro gekostet und zu den höchsten Strompreisen sowie einer massiven Deindustrialisierung geführt.
00:05:31: Allein für die Euro aus dem Bundeshaushalt im Jahr zwanzig fünfundzwanzig für Subvention von Solar und Wind könnten wir zwei Kernkraftwerke bauen, und hätten für sechzig bis achtzig Jahre zuverlässigen günstigen Strom.
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