Preisschock droht: Chemie, Bauern und Kliniken zunehmend unter Druck | Nr. 9046
Shownotes
Die Blockade der Straße von Hormus infolge des Irankriegs bringt die deutsche Chemieindustrie zunehmend unter Druck. Rohstoffengpässe, steigende Preise und gestörte Lieferketten belasten Unternehmen, Landwirtschaft und mittelfristig auch das Gesundheitswesen.
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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Auswirkungen des Irankriegs.
00:00:04: Preis Schock droht, Chemie Bauern und Kliniken zunehmend unter Druck.
00:00:09: Ein Erzäckel von Reinhard Werner vom März am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:15: Die Blockade der Straße von Hormus in Folge des Iran-Krieges bringt die deutsche Chemieindustrie zunehnend Unterdruck.
00:00:22: Rohstoffengpässe steigende Preise und gestörter Lieferketten belasten Unternehmen Landwirtschaft und mittelfristig auch das Gesundheitswesen.
00:00:31: Der Krieg im Iran hat inzwischen auch die deutsche Chemiebranche erreicht.
00:00:35: Die Unsicherheiten rund um die Blockade der Straße von Hormus wirken sich nicht nur auf die Preise für Treibstoffe aus, auch die globalen Lieferketten sind betroffen und belasten die Unternehmen.
00:00:45: Der Verband der chemischen Industrie VCI warnt nun laut ZDF vor Engpästen bei kritischen Rohstoffen.
00:00:50: Seine Prognose für das Jahr zwanzig sechsundzwanzig hat er vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen zurückgezogen.
00:00:57: Chemie-Branche hatte bereits in den vergangen Jahren zu kämpfen.
00:01:00: Von der Blockade ist unter anderem der Transport von Rohstoffen wie Ammoniak, Phosphat, Helium und Schwefel betroffen.
00:01:08: Wie der Hauptgeschäftsführer des VCI Wolfgang Großer Endtrupp gegenüber dem Mainzer Sender erklärte sei auch die Produktion von Düngemitteln betroffen.
00:01:16: Ein Fünftel des Welthandels mit Ammoniac werde durch die Straße von Hormus geliefert.
00:01:21: Beim Schwefel gingen sogar fünfzig Prozent durch die Meerengel.
00:01:25: Bezüglich des Heliums habe die Chemieindustrie schon jetzt große Sorgen, warnt große Entrub.
00:01:30: Dieser werde für MRT-Scanner, Halbleiter sowie Luft und Raumfahrt benötigt – etwa vierzig Prozent der weltweit verwendeten Bestände kämen aus Katar.
00:01:40: Die hohen Preise und Anhalten der Unsicherheit seien perspektivisch eine enorme Hypothek für
00:01:45: Betriebe.".
00:01:47: Stratäkische Planung ist immer weniger möglich.
00:01:49: stattdessen fahren die Unternehmen auf Sicht.
00:01:52: Schon jetzt sei erste Störungen spürbar!
00:01:54: Preisanstiege und Knappheit würden jedoch mit der Fortdauer des Konflikts zunehmen.
00:01:59: Die Chemieindustrie hat in Deutschland bereits in den vergangenen Jahren, wie jede energieintensive Industrie, mit hohen Preisen, teuren Produktionsprozessen und ungünstigen Standortbedingungen zu kämpfen – die Konkurrenz aus China sorgte für weiteren Druck.
00:02:14: BAISF hebt Produktpreise deutlich an.
00:02:17: Die Krise könnte auch zur höheren Kosten- und drohenden Attragsminderung in der Landwirtschaft führen.
00:02:22: Der Bauernverbandspräsident im Landkreis Wittenberg Ralf Donath äußerte sich dazu im NDR.
00:02:28: In den nächsten vier bis sechs Wochen müsse die Grunddüngung erfolgen.
00:02:32: Je teurer der Dünger allerdings werde, desto sparsamer müssen die Landwirte damit umgehen.
00:02:36: – BISF hat die Preise für eine Reihe von Produkten bereits
00:02:39: erhöht.".
00:02:40: Soweit es bestehende Träge zulassen wird man Vorprodukte für die Kosmetikindustrie sowie die Wasch- und Reinigungsmittelproduktionen um mindestens dreißig Prozent erhöhen.
00:02:50: Damit wolle man auf die Zitat erhebliche Volatilität bei der Preisgestaltung und Verfügbarkeit wesentlicher Rohstoffe reagieren.
00:02:57: Außerdem stiegen die Kosten für Logistik, Verpackungen, Energie und eben auch die Kraftstoffe insgesamt.
00:03:05: Chinas Lieferanten steigen aus ersten Verträgen aus.
00:03:08: BISF hatte bereits bis Ende of the year, etwa Viertausende Arbeitsplätze abgebaut.
00:03:15: Insgesamt habe die Branche in den vergangenen vier Jahren etwa ein Zehntel ihrer Produktionskapazitäten stillgelegt.
00:03:21: In der Chemieindustrie geht man weiterhin von einer stagnierenden oder rückläufigen Produktion aus.
00:03:26: Der Umsatz sank im Vorjahr um einen Prozent auf zwei Hundert Neunzehn Komma sechs Milliarden Euro.
00:03:32: Die Blockade der Straße von Hormuz schafft aber auch perspektivisch ein Risiko für die Kliniken in Deutschland.
00:03:38: Wie der Spiegel berichtet, haben viele chinesische Chemiekonzerne Lieferverträge für medizinisches Verbrauchsmaterial und der Berufung auf höhere Gewalt ausgelöst.
00:03:47: Betroffen seien in erster Linie ein Weghandschuhe Schutzkittel- und Drainagen was nach Einschätzung von Brancheninsiders rund siebzig Prozent des gesamten klinischen Verbrauchsmaterials entspricht.
00:03:58: Für das Material dass noch ohne Einschränkungen transportiert werden kann Sein deutliche Preisaufschläge in Höhe von zwanzig bis dreißig Prozent zu erwarten.
00:04:06: In deutschen Krankenhäusern sind Engpässe bislang noch nicht spürbar.
00:04:10: Derzeit sind die Lager noch gefüllt, allerdings kann sich auch dies mit der Vordauer des Irankriegs ändern.
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