Druschba-Konflikt: Ungarn schickt Team in Ukraine – Kiew: Touristen, keine Delegation | Nr. 9002

Shownotes

Im Streit um die beschädigte Druschba-Pipeline zwischen der Ukraine und Ungarn zeichnet sich weiterhin keine Annäherung ab. Während Budapest eine Delegation nach Kiew entsandt haben will, bestreitet die ukrainische Regierung den offiziellen Charakter der Reise.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumps Podcast mit dem Thema Energieversorgung in Osteuropa.

00:00:04: Druschbar Konflikt, Ungarn schickt Team in Ukraine, Kiev, Touristen keine Delegation!

00:00:12: Ein Artikel von Reinhard Werner vom thirteenth März zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:18: Im Streit um die beschädigte druschbar Pipeline zwischen der Ukraine und Ungarn zeichnet sich weiterhin keine Annäherung ab.

00:00:24: Während Budapest eine Delegation nach Kiev entsandt haben will, bestreitet die ukrainische Regierung den offiziellen Charakter der Reise.

00:00:32: Im Streit zwischen der Ukraine und Ungarn rund um die droschbar Pipeline deutert sich weiterhin keine Verständigung an.

00:00:39: Wie Politico berichtet hat Ungarns Energieminister Gabor Säpeck am Mittwoch, elfter März ein Team in die Ukraine entstand.

00:00:46: Diese soll einen grundlegenden Dialog über die Wiedereröffnung der Pipeline aufnehmen.

00:00:51: Auch Vertreter aus der Slowakei sollen sich daran beteiligen.

00:00:54: Das Land ist ebenfalls vom Stillstand der Pipeline betroffen, der herrscht seit Ende Januar ein russisches Geschoss dort eingeschlagen haben soll.

00:01:02: Kiev bestreitet Charakter als Delegation Budapest-Würfzelenski Lüge vor.

00:01:08: Unterdessen hat die Führung in Kiev zwar bestätigt dass eine ungerische Gruppe in der Ukraine eingetroffen sei allerdings habe diese so heißt es aus dem Außenministerium keinen offiziellen Status.

00:01:17: Die Mitglieder kämen als Touristen.

00:01:20: Ein Sprecher des Außenministeriums erklärte, es sei eindeutig falsch sie als Delegation zu bezeichnen.

00:01:25: Auch der ukrainische Präsident Wolodymy Selenski erklärde er wissen nichts von einer solchen Reise und ganz Außenminister Peter Siartow warf ihm daraufhin auf Facebook Lüge vor – unter Abbildung eines offiziellen Schreibens äußerte der Minister das man die Ukraine über den Anstehendenbesuch informiert habe.

00:01:42: Ungarn und Slowakai wird dann politisch motivierte Verzögerung.

00:01:46: Die Ukraine betont, eine Reparatur sei wegen drohender russischer Angriffe Risiko behaftet.

00:01:51: Im Übrigen sei bis zu sechs Wochen zeiterforderlich um die notwendigen Arbeiten vorzunehmen und gar um.

00:01:57: die Slowakei werfen der Führung in Kiew hingegen vor, die Reparatur bewusst zu verzögern.

00:02:02: Die Ukraine mache dies aus politischen Gründen.

00:02:04: im Gegenzug blockiert Unganzministerpräsident Wiktor Orban sowohl ein EU-Dalein in Höhe von neunzig Milliarden Euro für die Ukraine als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland.

00:02:15: Der slobakeische Ministerpräsident Robert Vizo hat jüngst seine Bereitschaft angekündigt, die Blockade aufrecht zu erhalten.

00:02:21: Sollte Orban am zwölften April die Parlamentswahl in Ungarn verlieren und sein Nachfolger den Kurs in der Ukraine-Politik ändern.

00:02:28: Über die Droschbeleitung war trotz des Krieges in der Ukrainer russisches Öl in die Slowakai und nach Ungarn geflossen.

00:02:34: EU plant eigene Erkundungsmission.

00:02:37: Beide Länder sind noch zu einem hohen Anteil von russischen Energielieferungen abhängig.

00:02:41: Sie sehen im EU-Kurs des Bruchs mit dem langjährigen Energiepartner eine Gefahr für die eigene Versorgungssicherheit.

00:02:48: Gleichzeitig arg wöhnt man in Budapest und Bratislava, die Führung in Kiev wolle durch Verzögerung der Reparatur auch einen Kurswechsel um Gans und der Slowakei gegenüber Russland erzwingen.

00:02:58: Brüssel sieht die Ölversorgung beider Länder trotz der beschädigten Pipeline nicht als gefährdet an.

00:03:03: Ungarn und die Slowakei verfügen der EU-Kommission zufolge über ÖL Vorräte für knapp drei Monate, allerdings hat die EU- Kommission am Donnerstag angeboten selbst eine Mission zur Inspektion der Pipeline durchzuführen.

00:03:15: Eine Kommissionssprecherin erklärte gegenüber Journalisten, man erwarte nun eine Antwort aus Kiev.

00:03:21: Sie fügte hinzu dass der Vorschlag einer EU-Erkundungsmission nach zwei Wochen intensiver Gespräche und Kontakte mit der Ukraine zu diesem Thema erfolgt sei.

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