130 Milliarden Euro Kosten für Bewältigung des KKW-Unfalls | Nr. 8998

Shownotes

In Japan haben Menschen der 20.000 Menschen gedacht, die 2011 bei einem Tsunami und Erdbeben vor 15 Jahren starben. In Fukushima kam es zu einem Unfall bei einem Atomkraftwerk mit langfristigen Folgen.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Tams Podcast mit dem Thema, Fünfzehn Jahre nach Fukushima.

00:00:04: Hundertdreißig Milliarden Euro Kosten für Bewältigung des KKW-Unfalls.

00:00:09: Ein Artikel von Oliver Siegnos vom Zwölf März zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: In Japan haben Menschen der zwanzichtausend Menschen gedacht die zwanzich elf bei einem Zunahme und Erdbeben vor fünfzehn Jahren starben.

00:00:22: in Fukushima kam es zu einem Unfall beim Atomkraftwerk mit langfristigen Folgen.

00:00:28: Mit Gebeten, Blumen und Kerzen haben Menschen in Japan den Tausenden Opfern des verheerenden Erdbebens.

00:00:34: Und Tsunamis vor fünfzehn Jahren gedacht.

00:00:36: Zu dem Zeitpunkt hatte am elften März zwanzig elf ein Erdben der Stärke neun Komma Null die im Nordosten Japans erschüttert.

00:00:43: eine gigantische Flutwelle bäumte sich an der Küste auf walzte alles nieder und riss rund zwanzichttausend Menschen in den Tod.

00:00:52: Kollektives Versagen führte zum Unglick.

00:00:54: In Fukushima kam es dabei zur bisher schlimmsten Reaktorkatastrophe des einundzwanzigsten Jahrhunderts.

00:01:00: Über hunderttausend Menschen wurden gezwungen ihre Häuser zu verlassen, Agrarbetriebe und Wirtschaft wurden stark in Mitleidenschaft gezogen.

00:01:08: große Gebiete mussten zudem dekontaminiert werden.

00:01:11: die Ursache für das Unglück war ein kollektives Versagen.

00:01:13: vom Betreiber den Aufsichtsbehörden und der Politik lautete das Ergebnis einer Untersuchung.

00:01:19: Die schwersten gesundheitlichen Folgen resultierten aber nicht aus der Strahlenbelastung der Bevölkerung vielmehr lages an den überstürzten Evakuierungen, dem zeitweise zusammengebrochenen Gesundheitssystem erheblichen psychosozialen Belastungen und langfristigen sozialen Verwerfungen.

00:01:35: Es wurde kein einziger strahlend bedingter Todesfall nachgewiesen doch die Evakuierung forderte über zwei tausend dreihundert zusätzliche Opfer hauptsächlich unter älteren und bereits erkrankten Menschen.

00:01:46: Diese indirekten Folgen bleiben dennoch weit hinter den verheerenden Verlusten zurück, die das Erdbeben und der anschließende Tsunami fordern.

00:01:53: Japan reagierte nach einer Phase vollständiger Abschaltungen mit einer schrittweisen Wieder-in-Betriebnahme einzelner Kernkraftwerke – und verschärfte zugeicht die Sicherheitsstandards statt die Kernenergie grundsätzlich aufzugeben.

00:02:07: Die Regierung schätzt die Kosten für Bewältigung des Unfalls laut The Japan News einschließlich der Kosten für die Stilllegung der Kernreaktoren, die Dekontaminierung und die Entschädigungszahlungen für die entstandenen Schäden auf insgesamt zu rund von ca.

00:02:20: neunzehntigundzwanzig vier Billionen INN rund dreizig Milliarden Euro.

00:02:24: In ihrer Rede zum fünften Jahrestag der Katastrophe betonnte Japans Ministerpräsidentin Sana Eta Kaichi das die Regierung die sichere und stetige Stilllegungen des Kernkraftwerks vorantreiben werde.

00:02:36: Die Erfahrungen aus dem Erdbeben von twenty-elev werde man nutzen, um umfassende Maßnahmen zur Vorsorge gegen künftige Naturkatastrophen zu fördern.

00:02:44: Zudem ist noch für dieses Jahr die Einrichtung einer Katastrophenschutzbehörde geplant.

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