Trotz Preisrückgangs: Benzin und Diesel weiterhin deutlich teurer | Nr. 8997

Shownotes

Erstmals seit Beginn des Irankrieges sind die Preise für Benzin und Diesel in Deutschland im Tagesvergleich wieder leicht gesunken. Dennoch bleibt das Preisniveau deutlich höher als vor Ausbruch der Kämpfe. Laut Monopolkommission sind die Preise in Deutschland stärker gestiegen als in jedem anderen EU-Land.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Energiepreise und Nahostkonflikt.

00:00:05: Trotz Preisrückgangs, Benzin- und Diesel weiterhin deutlich teurer!

00:00:10: Ein Artikel von Reinhard Werner vom zwölften März twenty-sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:16: Erstmals seit Beginn des Iran-Krieges sind die Preise für Benzin und Diesel in Deutschland im Tagesvergleich wieder leicht gesunken.

00:00:22: Dennoch bleibt das Preisniveau deutlich höher als vor Ausbruch der Kämpfe.

00:00:26: Laut Monopolkommissionen sind die preise in Deutschland stärker gestiegen, als in jedem anderen EU-Land.

00:00:32: Eine leichte Erholung hat sich am Mittwoch, Elfter März bei den Treibstoffpreisen in Deutschland gezeigt.

00:00:37: Erstmal seit Beginn des Iran-Krieges sind Benzin und Diesel im Tagesvergleich wieder günstiger geworden.

00:00:43: Dennoch verharren die Preise auf einem Niveau, das deutlich über jenem Vorausbruch der Kampfhandlungen liegt.

00:00:48: Bei E-Xen liegt der Unterschied im Schnitt bei Dreiundzwanzig Cent, bei Diesel sind es sogar neununddreißig Cent.

00:00:55: Dem ADAC zufolge lag der bundesweite Durchschnittspreis am Mittwoch immer noch bei zwei Euro null elf pro Liter E-Zen was jedoch einen Minus von drei Komma vier Cent gegenüber dem Tag davor entspricht.

00:01:07: Diesel lag bei UAH-Proliter um etwa µC pro Liter mehr im Vergleich zu Dienstag.

00:01:14: Am Donnerstagabend gab Benzinpreis aktuell Uah für den LITER E-X und UAH für Diesel an, die Plattform hatte aber am Tag der vor andere Zahlen als der ADAC gemeldet.

00:01:26: Einflüsse auf die Preise für Benzin und Diesel.

00:01:29: Zum Teil lässt sich das nach wie vor für viele Autofahrer schwer zu bewältigende Preiseniveau anhand der Situation im Nahen Osten nachvollziehen.

00:01:37: Die Verhandlerschiffe, nach wie Vor völlig unkalkulierbare Situation in der Straße von Hormus sorgt für einen Anstieg der Rohölpreise – diese bleiben volatile.

00:01:46: Brand notiert, der Montagzeitweise noch bei mehr als US-Dollar pro Beryl war im Tagesverlauf aber wieder deutlich gesunken.

00:01:53: Am Dienstag und Mittwoch stabilisierten sich die Preise an den Rohstoffmärkten unter US Dollar.

00:01:59: Die Zweiunddreißig-Mitgliedstaaten der Internationalen Energieagentur haben am Mittwoch angekündigt, jeweils vierhundert Millionen Barrelöl aus ihren strategischen Reserven freizugeben.

00:02:09: Ziel ist es die Märkte zu beruhigen und den Preisdruck zu reduzieren – daran beteiligte sich auch Deutschland.

00:02:16: Deutschland mit stärksten Preisanstieg in der EU.

00:02:19: Ob diese Maßnahme ihr Ziel erreicht ist ungewiss.

00:02:22: Es gäbe zwar auch noch sechshundert Millionen Barrel an mobilisierbaren Industrievorreden, sollte der Effekt auf den Markt jedoch gering bleiben und der Krieg noch länger dauern könnte er für noch größere Beunruhigung sorgen.

00:02:33: In Deutschland hat es unterdessen für besondere Irritationen gesorgt, dass laut Monopolkommission die Treibstoffpreise stärker gestiegen sind als in jedem anderen EU-Land.

00:02:43: Ohne Berücksichtigung von Steuern und Abgaben ist der Dieselpreis in der EU seit Kriegsbeginn um neunundzwanzig Prozent gestiegen.

00:02:50: In Deutschland waren das hingegen viervierzig Prozent.

00:02:53: Auch beim Benzin war das Plus in Deutschland mit neun und zwanzig prozent gegenüber dem EU-Schnitt mit sechzehn Prozent überdurchschnittlich.

00:03:00: Der Rohölpreis stieg im selben Zeitraum um etwa siebenundzwanzig Prozent.

00:03:04: Die Monopolkommission sieht die Entwicklung als Hinweis auf strukturelle Probleme im deutschen Mineralölmarkt.

00:03:11: Reiche für österreichisches Modell Söder gegen Abzocke.

00:03:15: Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, CDU kündigt am Mittwoch eine Preisregel für Tankstellen nach dem österreichischen Modell an.

00:03:22: so sollen Tankstellen nur noch einmal pro Tag ihre Preise erhöhen dürfen.

00:03:26: Preissenkungen sollen jederzeit möglich bleiben.

00:03:28: Dies solle mehr Transparenz schaffen in einer Situation, in der manche Tankstellen in jüngster Zeit bis zu fünfzigmal täglich ihre Preise angepasst haben sollen.

00:03:37: Dies äußerte jedenfalls Bundeskartellamtschef Andreas Mundt.

00:03:40: Er kritisierte das auf diese Weise Preisvergleiche unmöglich würden.

00:03:44: – Mund begrüßte reiches Vorstoß!

00:03:46: Das RBI Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung hingegen warnt vor unbeabsichtigten Nebenwirkungen die den Wettbewerb eher schwächen als stärken könnten.

00:03:55: Bayerns Ministerpräsident hält wenig von reiches Modell.

00:03:58: Er geht davon aus, dass die Konzerne dann eben einmal am Tag umso stärker die Preise erhöhen würden.

00:04:03: stattdessen bedürfe es wirksamer kartellrechtlicher Maßnahmen gegen Abzocke.

00:04:07: Die grünen Politikerin Riccardo Lang fordert ein Vorgehen gegen Krisengewinne und regt eine sogenannte Übergewinnsteuer an.

00:04:14: Vorschläge ähnliche Art waren zuletzt auch aus den Reihen von SPD und Linken gekommen.

00:04:19: Ökonomen und Politik streiten über richtige Maßnahmen.

00:04:22: Mund betonte, dass die volatile geopolitische Lage die Rohölpreise stark beeinflusst.

00:04:28: Er kritisiert das Preis Senkungen oft langsamer weitergegeben werden als Preiserhöhungen.

00:04:32: Dieselpreise hätten sich vom Rohöl-Preis abgekoppelt – beim Benzin sei es bisher nicht so deutlich.

00:04:38: Die Behörde prüfe dies nun gemeinsam mit Mineralölunternehmen und europäischen Partnerbehörden.

00:04:43: Solche Entkopplungen seien zumindest erklärungsbedürftig!

00:04:46: Manuel Frondl vom RBI wies darauf hin, dass die Benzinpreisdaten weiterhin stabile Muster erkennen lassen.

00:04:53: Anhand derer Verbraucher sich zuverlässig orientieren können – Die Tagesvorläufe bestätigten dies.

00:04:58: Während Kraftstoffe am Morgen zu den Stoßzeiten am teuersten sein legen die Preise im Abend während der Stoßenzeiten Am niedrigsten.

00:05:06: Frondel betonte, das Verbrauchern nach wie vor transparent nachvollziehen könnten, zu welchen Zeiten Benzin besonders teuer oder besonders günstig sei.

00:05:14: Solange diese Transparenz gewährleistet bleibt, sehe er keinen Bedarf für staatliche Eingriffe.

00:05:20: Die Wirtschaftsweise.

00:05:20: Veronica Grimm hat ebenso das österreichische Modell als Lösung deutlich kritisiert – den Schritt hält sie für politisch

00:05:26: motiviert.".

00:05:27: Die Menschen erwarten dass man etwas tut also tut man etwas.

00:05:31: die Maßnahme wird auch nicht schaden Hauptsache man macht keinen Tankrabatt sagt der Grimn, die auch im Aufsichtsrat von Siemens Energy sitzt.

00:05:40: Hinsichtlich der Freigabe der nationalen Ölreserven warnte sie von einem verfrühten Vorgehen.

00:05:45: Zitat, bei den Entscheidungen muss man berücksichtigen dass die Krise doch aus Länge andauern könnte und die Reserven begrenzt sind.

00:05:52: Man sollte also nicht zu früh in die vollen gehen, sagte Grimmen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.