Von der Leyen prüft Eingriffe in Energiemarkt – Strompreise stark gestiegen | Nr. 8986

Shownotes

Angesichts stark gestiegener Energiepreise infolge der Krise im Nahen Osten prüft die EU neue Eingriffe in den Energiemarkt. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte vor dem Parlament Subventionen, einen möglichen Gaspreisdeckel sowie neue Förderinstrumente für Stromerzeuger ins Gespräch.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Energiekrise durch Iran Krieg.

00:00:05: Von der Leyen prüft Eingriffe in Energiemarkt, Strompreise stark gestiegen.

00:00:11: Ein Artikel von Reinhard Werner vom Elften März, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: Angesichts starkgestiegener Energiepreise infolge der Krise im Nahen Osten prüfte die EU neue Eingriffe in den Energiemarks.

00:00:24: Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen brachte vor dem Parlament Subventionen einen möglichen Gaspreisdeckel sowie neue Förderinstrumente für Stromerzeuger ins Gespräch.

00:00:35: Angesetzte, explodierenden Energiepreise erwegt die EU-Maßnahmen um die Kosten für die Energiefersorgung im Rahmen zu halten und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.

00:00:46: Dies hat EU-Kommissionspräsidentin Ursular von der leyen am Mittwoch morgen, elfter März vor dem EU-Parlament in Strasbourg betont.

00:00:53: Wie eure Aktivberichtete sollen Subventionen oder eine Preisdeckelung für Erdgas dabei keine Tabus sein.

00:01:07: Seit der vom Iran verkündeten Sperre der Straße von Hormuz sind die Gaspreise an den Sportmärkten in der EU um mehr als fünfzig Prozent gestiegen.

00:01:15: Zudem haben die Ölpreise zeitweise die Marke von hundert US-Dollar überschritten, durch die Mehrenge gehen üblicherweise etwa ein Fünftel der weltweiten LNG Lieferungen und ein Viertel der globalen Erdöltransporte.

00:01:27: Die EU ist seit dem Bruch mit ihrem langjährigen Energiepartner Russland zunehmend auf LNG Importe angewiesen.

00:01:34: Von der Leyen zufolge haben zehn Tage Krieg im Iran, zitat den europäischen Steuerzahlern bereits zusätzliche drei Milliarden Euro an fossilen Brennstoffimporten gekostet.

00:01:44: Vom neunzehnten bis zwanzigsten März planen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zu treffen um über die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Staatengemeinschaft zu sprechen.

00:01:54: Vor allem in den Abendstunden, wenn der Strom aus dem Solaranlagen nicht zur Verfügung steht, steigt der Preis an den Sportmärkten Nichtzelten auf das Doppel des Niveaus vor dem Irankrieg.

00:02:04: Dies liegt auch am derzeitigen Strommarkt-Design – gemäß dem sogenannten Mehretorderprinzip bestimmt das teuerste Kraftwerk, dass noch zur Deckung der Nachfrage benötigt wird, den Sportmarktpreis.

00:02:16: Kommissionspräsidentin erläutert Bestandteile des Verbraucherpreises.

00:02:20: Im Regifall handelt es sich dabei um ein Gaskraftwerk.

00:02:23: Je stärker die Preise für Gas steigen, umso deutlicher wirkt sich das auf den aus Gas erzeugten Strom aus.

00:02:29: Daher sucht Brüssel nun nach Optionen, um den Einfluss des Gaspreises auf den Strompreis zu begrenzen.

00:02:35: In ihrer Rede in Strasbourg ist auch von der Leyen auf die Problematik eingegangen.

00:02:40: Die EU-Kommissionspräsidentin legte da, welche Faktoren Einfluss auf die Energierechnung der Verbraucher hätten.

00:02:46: So bestimme der jeweilige Marktpreis des Energieträgers rund fifty-sech Prozent davon.

00:02:51: Weitere achtzehn Prozent hingen von den Netzentgelten ab – etwa fünfzehnt Prozent von Steuern und Abgaben sowie elf Prozent vom CO² Preis.

00:02:59: Die EU wollte daher eine umfassende Lösung zur Senkung der Energiepreise prüfen, die alle Komponenten

00:03:05: berücksichtigen.".

00:03:06: Mögliche Instrumente, die von der Leyen in Spiel brachte sind dabei sogenannte Power Purchase Agreements, PPAs sowie Differenzverträge – Contracts for Difference.

00:03:16: Bei PPA's handelt es sich im Groben um langfristige Abnahmeverträge, die Investitionen planbarer machen sollen.

00:03:24: Eingriffe in den Markt für EU-Kommission Kein Tabu.

00:03:28: Ein solches Konstrukt hat er unter anderem das deutsche EEG mit Blick auf Solarstrom geschaffen.

00:03:33: Das Risiko dabei besteht darin, dass die Abnahmegarantie keinen Anreiz für marktkonformes Verhalten bietet.

00:03:39: Im Fall des Solarstroms zeigt sich das an den zunehmenden Ausgleichszahlungen für überschüssige Strommengen in Zeiten negativer Marktpreise.

00:03:47: An sonnenreichen Tagen tritt dieses Phänomen immer häufiger auf.

00:03:51: Auch Differenzverträge sind langfristige Fördermodelle für Stromerzeuger, die Investitionen planbarer machen und Verbraucher vor extremen Preisaufschlägen schützen sollen.

00:04:01: Von der Leyen möchte auch direkte Markseingriffe wie Subventionen oder einen Gaspreisdeckel nicht ausschließen.

00:04:07: Einige Mitgliedstaaten wie Ungarn- und Kroatien haben bereits Preisteckel für Benzin und Diesel eingeführt.

00:04:12: Ökonomen wie Clemens Füst vom Ivo-Institut warnen vor solchen Schritten, weil in solchen Fällen die gesamte Volkswirtschaft die Folgekosten der höheren Weltmarktpreise tragen müsse.

00:04:24: EU bietet Ukraine Unterstützung bei truschbar Reparaturen.

00:04:28: Von der Leyen rief die Mitgliedsstaaten auf eigene Entlastungsmaßnahmen zu prüfen Wo Gas deutlich höher besteuert werde als Strom, sei etwa Spielraum vorhanden.

00:04:37: Eine Rückkehr zu russischen fossilen Energieträgern wäre aus Sicht der Kommissionspräsidentin ein strategischer

00:04:42: Fehler.".

00:04:43: Gleichzeitig soll sie einem Gespräch mit dem slovakischen Premierminister Robert Fizou dessen Forderung die Versorgung durch die Druschbapipelern wiederherzustellen, geteilt haben.

00:04:52: Dieser klärte Fizoulaut EuroNews im Anschluss an ein Gespräch von der Laien am Rande des Atomgipfels in Paris am Dienstag.

00:05:00: Die Slowakei und Ungarn werfen der Ukraine vor, die Reparatur der Pipeline aus politischen Gründen zu verzögern.

00:05:05: – Kiev erklärt russische Angriffe schaffen Risiken!

00:05:09: Von der Leyen äußerte sich in einer Erklärung eher allgemein über den Inhalt der Unterredungen.

00:05:14: So bietet die Kommission der Ukraine sowohl technische Hilfe als auch Finanzierung für Reparaturen an, ferner erklärte

00:05:20: sie.".

00:05:21: Wir haben über die Notwendigkeit erschwingliche Energiepreise für die Europäer bei gleichzeitig aufrechter Haltung einer sicheren Versorgung für die Slowakie und die EU diskutiert.

00:05:30: Unsere Energieunabhängigkeit steht auf dem

00:05:33: Spiel.".

00:05:35: Reiche will Ölreserven teilweise freigeben und Kartellrecht ändern.

00:05:40: Unterdessen hat Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche CDU Maßnahmen auf nationaler Ebene angekündigt, um den Preisanstieg entgegenzuwirken.

00:05:47: Wenige Tage nach Energie-Siebenkonferenz zu Beginn der Woche, in der über dieses Thema gesprochen wurde, kündigte sie an einen Teil der Nationalen Ölreserven freizugeben.

00:05:57: Die Internationale Energieagentur hat ihre Mitgliedstaaten am Mittwoch gebeten, Öl-Reserven im Umfang von Vierhundert Millionen Barrel freizugeben – die größte Freigabe von Öl Reserven aller Zeiten!

00:06:09: Weiter hieß es, dass von den deutschen Reserven kommen sollen.

00:06:14: Diese Schritt soll dazu beitragen die Märkte zu beruhigen und den kriegsbedingten Ölpreisanstieg abzufedern.

00:06:20: Zudem wolle sie das österreichische Modell auch in Deutschland einführen wonach Tankstellen nur noch einmal täglich die Preise erhöhen dürften.

00:06:28: Preissenkungen sollen hingegen jederzeit zulässig sein erklärte Reicha mitwochen Berlin.

00:06:33: allerdings setze dies eine Änderung des Kartellrechts voraus Man wolle das scharfe Schwerts des Kartellrechts auch auf den Kraftstoffsektor ausdehnen, so reiche.

00:06:42: Gegen die Mineralölkonzerne waren Vorwürfe laut geworden, die Endpreise für die Verbraucher zu stark erhöht zu

00:06:47: haben.".

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