EU setzt wieder stärker auf Kernkraft – Deutschland hält am Atomausstieg fest | Nr. 8985

Shownotes

Die Debatte über die Rolle der Kernenergie in Europa spitzt sich zu. Während EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen neue Förderprogramme für Kernkraft ankündigt und die Abkehr von der Technologie als „strategischen Fehler“ bezeichnet, hält die Bundesregierung am deutschen Atomausstieg fest.

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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Energiepolitik in Europa.

00:00:04: EU setzt wieder stärker auf Kernkraft, Deutschland hält am Atomausstieg fest.

00:00:16: Die Debatte über die Rolle der Kernenergie in Europa spitzt sich zu.

00:00:20: Während EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen neue Förderprogramme für Kernkraft ankündigt und die Abkehr von der Technologie als strategischen Fehler bezeichnet, hält die Bundesregierung am Deutschen Atomausstieg fest.

00:00:34: Ungeachtet der jüngsten Äußerungen von EU- Kommissionspräsidentin Ursula von der leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz CDU?

00:00:41: beabsichtigt, die deutsche Bundesregierung an ihrem Kernkraftkurs festzuhalten.

00:00:45: Regierungsprecher Steffen Meier erklärt der Mittwoch, Elfter März gegenüber der Nachrichtenagentur DTS das Deutschlands Entschluss zum Ausstieg an der Kernelegifeststehe.

00:00:55: Zwar Teile der Bundeskanzler, die von der EU-Kommissionspräsidentin geäußerte Auffassung – Die Abkehr sei ein strategischer Fehler gewesen.

00:01:02: Der Kanzler habe aber auch deutlich gemacht, dass sich daraus keine Schlussfolgerungen für Deutschland ergeben.

00:01:08: Aus für Kernkraft nach Fukushima-Katastrophe verkündet.

00:01:12: Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU nahm das Reaktorunglück in Fukushima im März zehntich elf zum Anlass wenige Monate später den Ausstieg Deutschlands aus der Kernkraft anzukündigen.

00:01:23: Dies geschah obwohl die schwarz-gelbe Koalition erst im Herbst zwanzig zehn eine Verlängerung der Laufzeiten der KKW beschlossen hatte.

00:01:31: Von der Leyen kündigte er am Dienstag beim sogenannten Kernenergie-Gipfel in Paris an, Europa zu einem globalen Zentrum der Kernenergie der nächsten Generation machen zu wollen.

00:01:40: Dabei wolle man insbesondere auf die Technologie der kleinen modularen Reaktoren SMR setzen.

00:01:46: Diese sollen bis Anfang der zwanzig dreißiger Jahre einsatzbereit sein.

00:01:49: Mehrere EU Länder haben bereits Standorte für entsprechende Anlagen bestimmt.

00:01:54: Außerdem plane die EU-Kommission zweihundert Millionen Euro an Risikogarantien für private Investoren bereitzustellen.

00:02:01: Diese sollen die Forschung und Entwicklung innovativer Kernkrafttechnologien unterstützen, und verhindern dass der Vorsprung der USA und China in diesem Bereich uneinholbar wird.

00:02:11: Europa so soll es von allein an der weltweiten Renaissance der Kernenergie teilhaben.

00:02:17: Schneider – Rückwärtsgewandte Strategie.

00:02:20: Deutschland war auf dem von Frankreichspräsident Emmanuel Macron initiierten Treffen nahe Paris nicht vertreten.

00:02:27: Im Gespräch mit DTS-betonter Regierungsprecher Steffen Meyer, dass Deutschland eine eigene Energiepolitik verfolge.

00:02:33: diese Sätze auf einen guten Energiemix – auf Energiesicherheit und auch die Ausweitung des Energieangebots.

00:02:40: Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche CDU habe diesbezüglich auch schon Entscheidungen getroffen.

00:02:45: zudem gebe es in Deutschland Forschung in Bereichen wie Speichertechnologien und erneuerbaren Energien.

00:02:52: Diese bieten aus Sicht der Bundesregierung einen hinreichend ausgewogenen Energiemix.

00:02:57: Bundesumweltminister Karsten Schneider, SPD nannte den Chorus der EU mit Blick auf die Kernkraft eine rückwärtsgewandte Strategie.

00:03:05: Er bezeichnete die Kern Kraft als Risikotechnologie und erklärte dass diese Zitat nach einem Dreivierteljahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt.

00:03:14: dabei gebe es längst bessere Alternativen.

00:03:17: Norwegische Studie Energiewende mit Kernkraft nur halb so teuer.

00:03:21: Er wolle nicht noch mehr Steuergeld für neue Risikoreaktoren ausgeben, das an anderer Stelle fehle.

00:03:27: Die kleinen Reaktoren würden Zitat schon seit Jahrzehnten angekündigt, schaffen aber den Durchbruch nicht und ringen stattdessen um Subventionen.

00:03:35: Erneuerbare Energien seins sauberer und günstiger unterzeugten auch keinen radioaktiven Abfall.

00:03:41: Allerdings gibt es auch Studien, die diese Einschätzung widersprechen.

00:03:44: Zumal auch die deutsche Energiewende auf staatliche Förder- und Steuerungsmaßnahmen angewiesen ist.

00:03:49: Im Jahr zwanzig vierundzwanzig veröffentlichter Jan Emblemswaag von der Norwegian University of Science and Technology in Allesund eine Was-Währe-Wenn-Studie zur deutschen Energiewinde.

00:04:01: Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass eine Unterstützung der Dekarbonisierung mit Kernkraft Deutschland bereits zum jetzigen Zeitpunkt eine CO-frei Stromerzeugung ermöglicht hätte.

00:04:11: Die Kosten hätten sich von zwei bis zwanzigzweiundzwanzig auf insgesamt dreihundertsechzig Milliarden Euro summiert – die Kosten der tatsächlich durchgeführten Energiewende hätten sich hingegen auf sechshundertsechsundneunzig Milliarden euro belaufen und Klimanutralität sei beweiten nicht

00:04:27: erreicht.".

00:04:28: Kosten bis zu fünf Komma vier Billionen Euro, bis zwanzig neunundvierzig erwartet.

00:04:33: In einer Gegenäußerung im Oktober zwanzich vierundzwanzig erklärte das Fraunhofer Institut der methodische Ansatzpasse nicht da die Höhe der Subventionen den Preis der Energie selbst nicht beeinflusse.

00:04:44: Die Energiewende kosten sein deshalb nur halb so hoch.

00:04:47: Unternehmensberater und Autor Daniel Stelter wies hingegen daraufhin, dass selbst unter der Prämisse der Fraunhoferstudie Kernkraft günstiger und effizienter gewesen wäre.

00:04:57: Zudem gehen Verbände wie der DIHK langfristig von Kosten in Höhe von bis zu fünf Komma vier Billionen Euro für die deutsche Energiewende bis zum Jahr zwanzig neunundvierzig aus Samtnetzausbau speichern und Energie importen.

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