Spritpreiswende in Deutschland nicht in Sicht – andere Länder reagieren schon | Nr. 8981

Shownotes

Während Ungarn und Kroatien die Preise für Benzin und Diesel deckeln, ist eine Entlastung für deutsche Auto- und Lkw-Fahrer nicht in Sicht. Finanzminister Klingbeil spricht sich dafür aus, Mineralölkonzernen höhere Transparenzpflichten aufzuerlegen und die Zahl der Spritpreiserhöhungen auf eine pro Tag zu begrenzen.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThams Podcast mit dem Thema Benzin und Diesel in Europa.

00:00:04: Spritpreiswende in Deutschland nicht in Sicht, andere Länder regieren schon!

00:00:10: Ein Artikel von Patrick Reidler vom Elf-März-Werzeig-Sächsen-Zwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Während Ungarn und Kroatien die Preise für Benzin & Diesel deckeln ist eine Entlastung für deutsche Autor und Lkw-Fahrern nicht in sich.

00:00:23: Finanzminister Klingbeil spricht sich dafür aus Mineralölkonzerne höhere Transparenzpflichten auf zu erlegen und die Zahl der Spritpreiserhöhungen auf eine pro Tag zu begrenzen.

00:00:34: Der Tank-Tourismus boomt seit Beginn des Irankrieges an den Übergangenen zu Polen, Tschechien, Österreich und Luxemburg.

00:00:41: Eine Anordnung für verstärkte Zollkontrollen habe es nicht gegeben, teilt ein Sprecher der Bonner Generalzolldirektion auf Anfrage von Epoch Times mit – das bestätigte auch das Bundesfinanzministerium.

00:00:53: Eine Anordnung für Grenzkontrollen speziell für die Kontrolle von Personen, die im grenznahen Ausland tanken besteht nicht.

00:00:59: Der Zoll führt Kontrollen im Rahmen seines gesetzlichen Auftrags Lage angepasst und risikoorientiert

00:01:05: durch."

00:01:05: Erklärte ein Ministeriumsprecher auf Epoch Times-Anfrage.

00:01:09: Innerhalb der EU-Staaten sind grundsätzlich volle Tanks und maximal zwanzig Liter Reservesprit derselben Sorte in einem Kanister erlaubt, ohne dass das Zoll etwas dagegen hätte.

00:01:18: Fast alle Nachbarstaaten – Frankreich, Belgien, die Niederlande, Dänemark, Polen, Tschechien und Österreich – erlauben nach Angaben des ADAC aber nur die Mitführung eines gefüllten Zehn Liter Gebindes.

00:01:29: Während die Schweiz fünfundzwanzig liter Kanister duldet, verbietet Luxemburg Reservekanister im Auto zur Gänze.

00:01:36: Zoll waren vor Regel verstößen.

00:01:38: Wer vom Zoll an der Grenze mit mehr als zwanzig Litern Sprit im Kanister erwischt wird, muss die Energiesteuer nachzahlen.

00:01:45: Pro Liter zu viel heißt das nach Angaben von EuroNews etwa neunzig Cent bei Benzin und rund siebzig Cent beim Diesel Zitat.

00:01:53: In der Regel ist die entstandene Steuer vor Ort zu zahlen, stellte der Sprecher der Generalzolldirektion klar.

00:01:58: Er wies daraufhin, dass Zitat neben der Steuererhebung auch ein Steuerstrafverfahren eingeleitet werden könne falls durch das Mitführen größere Kraftstoffmengen die Energiesteuer in erheblichem Umfang verkürzt werde.

00:02:11: Aktuelle Daten über die seit dem ersten März geahnderten Verstöße legen seiner Behörde nicht vor.

00:02:17: Ungarn und Kroatien Preise unter Euro-Sechzig gedeckelt.

00:02:21: Anders als in Deutschland wurde in manchen Nachbarländern bereits im Sinne der Verbraucher reagiert.

00:02:26: Während das österreichische Regierungsbündnis nach Informationen des Partals Vienna.at noch über die Senkung der Kraftstoffsteuern verhandelt, setzte die ungerische Regierung am Montag eine Spritpreis-Obergrenze fest – sie gilt allerdings ausschließlich für Fahrzeuge mit ungerischen Kennzeichen!

00:02:42: Nach Angaben des Portals Hirado darf ein Liter E-X in Ungarn seit Dienstag, zehnt er März maximal.

00:02:49: P.M.A.S.A.,

00:02:49: P.N.A.-Proliterkosten D.I.E.L.

00:02:52: S.H.O.N.,

00:02:53: PURINTA.

00:02:56: Regierungschef Viktor Orban bat die koalitische Regierung nach Informationen der Berliner Zeitung zudem den Durchfluss russischen Rohöls via Adria Pipeline zu erlauben weil die durch die Ukraine verlaufende Droschpa Pipeline seit Ende Januar nichts mehr liefert.

00:03:10: Ordern habe zudem angekündigt, die strategischen Ölreserven seines Landes freizugeben.

00:03:16: Auch der kroatische Ministerpräsident Andrei Plenkovich begrenzte jüngst den Literpreis für Euro-Diesel zumindest für die nächsten zwei Wochen auf ein Euro fifty-fünfundfünfzig statt ein Euro seventy-zwei.

00:03:26: Der Preis für Super-Fünfundneunzig wurde um fünf Cent auf ein EUR Fünfzig gesenkt.

00:03:31: Für Agrardiesel darf nur noch neunundachtzig Cent statt ein Euro sechs verlangt werden.

00:03:36: Bei Premium-Kraftstoffen griff die kroatische Regierung allerdings nicht ein!

00:03:41: Russland am günstigsten, Deutschland am teuersten.

00:03:44: Im internationalen Preisvergleich markiert Deutschland unter forty-neinundvierzig europäischen Ländern die rote Laterne.

00:03:50: Mit am günstigsten ist es nach Daten des Portals Benzinpreis.de derzeit in Russland, dort werden Preise zwischen etwa seventy vier Cent für Super und rund eighty fünf Cent für Diesel aufgerufen.

00:04:01: Im Nachbarstaat Belarus werden für beide Kraftstoffarten derzeit seventy sechs Cent verlangt.

00:04:06: Die Kraftstoffpreise in Deutschland verharren seit Beginn des Iran-Kriegs, also auf hohem Niveau.

00:04:11: Obwohl eine Ansage von US-Präsident Donald Trump zum angeblich baldigen Ende des Irankriegs die Rohölpreise jüngst wieder fallen ließ.

00:04:18: Am Dienstag Nachmittag, zehnte März lag der internationale Handelspreis für WTI Erdöl nach Angaben der Plattform Trading Economics bei etwa €.

00:04:34: Der Liter Diesel landete nach Angaben des ADAC am Morgen des selben Tages in Deutschland, je nach Anbieter für maximal zweikammer zwei drei sieben Euro im Tank.

00:04:43: Der Liter Super Benzin E-Zien stieg auf einen Höchstpreis von beinahe zwei Euro zehn.

00:04:48: Zwischen sieben und acht Uhr am Morgen rätste der ADAC deshalb grundsätzlich vom Tanken ab.

00:04:53: Am Montag neunter März hatte E-Zehen laut ADAC durchschnittlich noch zwei Komma Null Zwei Acht Diesel, Euro gekostet.

00:05:01: So teuer sei Diesel zuletzt am ersten September zwanzigzehnzwanzig gewesen – dem ersten Tag nach Auslaufen einer dreimonatigen Steuersenkung, die die damalige Ampel-Regierung in Folge des Ukrainekrieges beschlossen hatte.

00:05:12: Kurz vor Beginn des Irankrieges, am vierundzwanzigsten Februar hatte Diesel im Wochenvergleich noch mit ein Euro seventy-vier zu Buche geschlagen.

00:05:20: Ezehn mit eins Komma sieben sieben sechs Euro.

00:05:23: stellt man die Preise vor und nach Kriegsbeginn gegenüber bedeutet das eine Steigerung je Liter um bis zur Rundfünfzig Cent bei Diesel oder Zweiunddreißig Cent bei Super ezehn gemessen an den Maximalwerten vom Dienstagmorgen.

00:05:35: wohin die Reise demnächst geht ist nach ADAC Einschätzung wegen der unklaren Lage in Nahost derzeit schwer zu sagen.

00:05:41: Herbert Rabel, der Sprecher des Interessenverbands, der Tankstellenpechter TIV geht allerdings davon aus dass zwei Euro fünfzig oder mehr am Ende denkbar sein.

00:05:51: Die Mineralölkonzerne könnten die Krise seiner Vermutung nach ausnutzen um ihre Gewinne zu steigern und dabei die Grenzen der Autofahrer auszutesten.

00:06:00: Warten auf spürbare Erleichterungen durch die Regierung.

00:06:03: Von der Bundesregierung sind bislang Worte aber noch keine spürbaren Taten zu vernehmen.

00:06:07: Wirtschaftsministerin Katharina Reich, CDU etwa hatte schon in der vergangenen Woche angekündigt den Markt mithilfe der Bundesnetzagentur überprüfen zu lassen.

00:06:15: Sie sehen auch keinen Handlungsbedarf für staatliche Eingriffe so reich.

00:06:19: am fünften März Der Bund kassiert bei jeder Preiserhöhung über den automatisch steigenden Mehrwertsteueranteil mit.

00:06:25: Eine Anfrage der Epoch Times beim Bundeswirtschaftsministerium und beim Bundeskartellamt zum jeweiligen Stand der Dinge blieb bis zur Veröffentlichung dieses Artikel unbeantwortet.

00:06:35: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, SPD, forderte nach Informationen an der Wirtschaftswoche am Rande des aktuellen EU-Finanzministertreffens in Brüssel unter anderem höhere Transparenzpflichten für Mineralölkonzerne eine Anpassung des Kartellrechts sowie die Begrenzung der Anzahl von Spritpreiserhöhungen an den Tankstellen.

00:06:52: Ging es nach ihm so dürfte der Liederpreis nur noch einmal am Tag nach oben angepasst werden – dazu braucht man auch keinen langwierigen Gesetzgebungsprozess, so Klingbeeil.

00:07:01: Um Preistreiberei zu verhindern müsse die Politik handeln!

00:07:05: Nationale CO-Zweihabgabe in Deutschland besonders hoch.

00:07:08: Klingbeils Parteikollege Dietmar Woidke, der Ministerpräsident von Brandenburg pflichtete ihm bei – Zitat «kein Mensch versteht, warum die Preise in Deutschland für den gleichen Sprit um sechzig Cent höher sind als in Polen und das obwohl beide Länder benachbarte EU-Staaten sind» gab Woidken nach Angaben der Zeit zu bedenken.

00:07:26: auch er hat von Preistreiberei und Abzocke gesprochen.

00:07:29: Nach Angaben von EuroNews verlangt Polen, wie weitere östliche Nachbarländer eine deutlich niedrigerere nationale CO-Zweiabgabe als Deutschland.

00:07:37: Hierzulande bedeutet allein dieser Kostenposten eine Mehrausgabe für Spritkäufer von zwischen fifteen Komma sieben und achtzehn Komma sechs Cent pro Liter Benzin.

00:07:46: Beim Diesel liege der Betrag sogar zwischen siebzen Komma dreiund zwanzig Komma fünf Cent.

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