Von Venezuela bis zum Iran: Trump nimmt Chinas Energieversorgung und Partnerstaaten ins Visier | Nr. 8971
Shownotes
Die US-Regierung unter Donald Trump verfolgt offenbar eine indirekte Strategie, um den geopolitischen Einfluss Chinas einzuschränken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Chinas Energiequellen und strategischen Partnerstaaten wie dem Iran und Venezuela. Analysten sehen darin eine Form der strategischen Abschreckung ohne direkte militärische Konfrontation.
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Trump besucht China am ersten April.
00:00:05: Von Venezuela bis zum Iran, Trump nimmt Chinas Energieversorgung und Partnerstaaten ins Visier.
00:00:12: Ein Artikel von Michael Chuang vom September der Sechsten März, am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:18: Die US-Regierung unter Donald Trump verfolgt offenbar eine indirekte Strategie, um den geopolitischen Einfluss Chinas einzuschränken.
00:00:26: Der Schwerpunkt liegt dabei auf Chinas Energiequellen und strategischen Partnerstaaten wie dem Iran oder Venezuela.
00:00:32: Analysten sehen darin eine Form der strategischen Abschreckung ohne direkte militärische Konfrontationen.
00:00:39: Seit Jahresbeginn hat die Trump-Regierung in mehreren Regionen bedeutende außenpolitische Schritte unternommen, darunter in Lateinamerika und im Nahen Osten.
00:00:47: Beobachter sehen diese Maßnahmen weniger als direkte Aktionen gegen die jeweiligen Länder sondern vielmehr als Schritte, die auf China abzielen.
00:00:55: Gleichzeitig deuten sie auf eine spürbare Veränderung der US Außenpolitik hin.
00:01:00: Am dritten Januar zwanzig sechsundzwanzig führten US- Streitkräfte eine Operation in Venezuela durch und nahmen den damaligen Präsidenten Nicolás Maduro fest.
00:01:09: Offiziell wurden Sicherheits- und Antidrogenziele genannt, Analysten sehen darin jedoch auch einen Schritt, Peking strategische Partner zu schwächen.
00:01:17: Am achtundzwantigsten Februar zwanzich sechsundzehnzig starteten die Vereinigten Staaten gemeinsam mit Israel eine großangelegte Militäroperation gegen Iran.
00:01:25: Ziel waren hochrangige militärische Einrichtungen und Führungsgremien.
00:01:29: Beobachter werden dies als Teil einer Strategie, die Chinas Zugang zu vergünstigten Öl und geopolitischem Einfluss einschränken könnte.
00:01:36: Zeitgleich griff Washington diplomatisch in Streitigkeiten um Hafenbetriebe im Panama-Kanal ein eines der wichtigsten globalen Handelsrouten.
00:01:45: Einige Analysten sehen in diesen Maßnahmen einen Zusammenhängendes Muster.
00:01:49: Statt China direkt militärisch anzugreifen versucht die US Regierung strategische Partner Chinas zu schwächen – und damit indirekt Druck auf Peking auszuüben!
00:01:59: Fokus auf strategische Partner Chinas.
00:02:02: Beobachter weisen daraufhin, dass Staaten wie Iran oder Venezuela in den vergangenen Jahren wichtige wirtschaftliche und politische Partner Pekings geworden sind.
00:02:10: Beide Länder exportieren erhebliche Mengen an Energie nach China – und kooperieren teilweise auch politisch gegen westlichen Einfluss.
00:02:17: Nach Daten von Energianalysefirmen wie Kuplar gehen große Teile der Ölexporte aus Venezuela und Iran nach China.
00:02:24: Für Peking sind solche Lieferungen wichtig, weil sie oft zu günstigeren Konditionen erfolgen als auf dem internationalen Markt.
00:02:31: Analysten argumentieren daher, dass Veränderungen in diesen Regionen indirekt Auswirkungen auf Chinas wirtschaftliche und geopolitische Position haben könnten.
00:02:41: Indirekter strategischer Ansatz Der Historiker- und politische Kommentator Victor Davis Hansen erklärte im Podcast Ende Februar das die Außenpolitik der Trump-Regierung zunehmend auf Abschreckung und strategische Konkurrenz zwischen Großmächten ausgerichtet sein könnte.
00:02:56: Anstatt China direkt militärisch zu konfrontieren, was erheblicher Risiken wergen würde, könnte Washington versuchen das strategische Umfeld zu verändern in dem China agiert.
00:03:07: Hürsir Pei Shi'ue, eine Expertin für Cyber-Sicherheit am Taiwanischen Institut für nationale Verteidigungs- und Sicherheitsforschung INDSR erklärte kürzlich gegenüber der Englischsprachenausgabe der Epoch Times dass ein direkter Konflikt mit China extrem kostspielig wäre während das Auflösen von Pekings periferen Partnerschaften vergleichsweise Risikoärmer und für China schwerer in Echtzeit zu kontern sei.
00:03:32: Zitat, wenn man den Iran aus der Gleichung entfernt verliert China geopolitischen Einfluss.
00:03:37: Es zeigt dass das Land nicht mit dem Westen konkurrieren kann.
00:03:40: außerdem verliert China den Zugang zu günstigem Öl.
00:03:43: Das wird Pekings Verhandlungsmacht beim bevorstehenden Treffen zwischen Trump und Xi Jinping am ersten April in Peking schwächen sagte ENDSR-Forscher Su Zu Yun gegenüber der Epoch Times.
00:03:55: Energie als zentraler Faktor.
00:03:57: Energieversorgung spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
00:04:00: Sollten wichtige Öllieferanten für China politisch instabil werden oder ihre Lieferungen verändern, könnte dies die Produktionskosten für chinesische Industrieunternehmen erhöhen.
00:04:11: Der China-Analyst Gordon Cheechang erklärt in einem Interview in der Sendung American Thought Leaders der englischsprachigen Epoch Times das steigende Energiepreise ein zusätzlicher wirtschaftlicher Druckfaktor für China sein könnten.
00:04:23: Beziehungen zwischen China und Russland.
00:04:26: Chang und andere Analysten ziehen gelegentlich historische Vergleiche zu Strategien aus dem Kalten Krieg.
00:04:31: Auch Horsier betonte, dass eine Spaltung zwischen China-und Russland für die USA von entscheidender Bedeutung sei.
00:04:37: Er verwies auf den Besuch des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon in twoiundsebzig in Peking bei dem die Sino-Sovietische Spaltung genutzt wurde um den sowjetischen Block zu schwächen.
00:04:48: Der China-Experte erklärte, dass Washington aktuell möglicherweise ein umgekehrtes Ziel verfolge.
00:04:54: Die Absicht sei es Russland Anreize zu bieten sich von Beijing zu lösen.
00:04:58: dadurch wollte China die strategische Tiefe im Norden verlieren und der Zugang zur Energie sowie Militärtechnologie Kooperationen eingeschränkt.
00:05:06: José beschrieb diesen Ansatz als eine modernisierte Form der Eindämmungspolitik aus der Zeit des Kalten Krieges, entschlossener als die Diplomatie des ehemaligen US-Ausministers Henry Kissinger aber nach ähnlicher Machtbalanslogik.
00:05:20: Die nationale Sicherheitsstrategie der Trump Regierung veröffentlicht im November twenty-fünfundzwanzig nennt China den wichtigsten langfristigen Konkurrenten.
00:05:28: ENDSR-Forscher Sheng Mingxue erklärte jedoch gegenüber der Epoch Times, dass das Dokument in erster Linie darauf abzielt, das strategische Umfeld zu gestalten statt China direkt zu konfrontieren.
00:05:41: Lehren aus dem Zusammenbruch des Sowjetunion.
00:05:44: Zhang beschreibt den Wettbewerb zwischen den USA und China als einen Überlebenskampf zwischen der freien Welt und dem kommunistischen Regime.
00:05:50: Er verweist auf frühere Leitartikel der Kommunistischen Partei Chinas, in denen von Volkskrieg die Rede ist, die manchmal als uneingeschränkte Krieg übersetzt werden.
00:06:01: Dies zeige dass Peking die Rivalität als systemisch und umfassend betrachtet.
00:06:05: Gleichzeitig steht China vor wachsenden innenpolitischen Problemen eine langanhaltende Immobilienkrise, hohe Jugendarbeitslosigkeit, eine schrumpfende Bevölkerung und steigende Schulden der Kommunen.
00:06:17: Analyssten wie Kursier betonen das stark zentralisierte Systeme, wie das chinesische Stabil wirken können bis externe Shocks interne Schwächen offenlegen – ähnlich wie bei der Späten Sowjetunion.
00:06:29: Schön weiß daraufhin, dass in den neunzehnachtziger Jahren der militärische Aufbau und die strategische Verteidigungsinitiative von US-Präsident Reagan den wirtschaftlichen Druck auf die Sowjetunion deutlich erhöht.
00:06:40: Sollte China in ein teures Wettrüsten hineingezogen werden – etwa durch den Ausbau von Flugzeugträger flotten, Raketenstreitkräften und hochentwickelten Muffersystemen könnte dies die wirtschaftliche Stabilität des Landes langfristig belasten!
00:06:54: Ob die aktuellen geopolitischen Entwicklungen tatsächlich eine koordinierte Strategie zur indirekten Eindämmung Chinas darstellen, bleibt unter Experten umstritten.
00:07:03: Klar ist jedoch dass die strategische Rivalität zwischen den Vereinigten Staaten und China zunehmend verschiedene Regionen der Welt beeinflusst.
Neuer Kommentar