Experten: Irankrieg bringt Chinas Nahoststrategie ins Wanken | Nr. 8968

Shownotes

Die militärische Offensive der USA und Israels gegen das iranische Mullah-Regime bringt nicht nur Teheran unter Druck. Auch China, das den Iran über Jahre als strategischen Partner im Nahen Osten aufgebaut hat, könnte geopolitisch und wirtschaftlich schwer getroffen werden. Experten sehen Pekings Einflussstrategie in der Region zunehmend gefährdet.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThamsPodcast mit dem Thema geopolitische Trendwende.

00:00:05: Experten, Iran Krieg bringt Chinas nach Oststrategie ins Wanken.

00:00:10: eine Analyse von Reinhard Werner vom zehnten März.

00:00:12: zwanzig sechsundzwanzig ein Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:17: die militärische Offensive der USA und Israel gegen das iranische Mola-Regime bringt nicht nur Tehran unter Druck.

00:00:23: Auch China, das den Iran über Jahre als strategischen Partner im Nahen Osten aufgebaut hat könnte geopolitisch und wirtschaftlich schwer getroffen werden.

00:00:32: Experten sind Pekings Einflussstrategie in der Region zunehmend gefährdet.

00:00:36: Die Offensive der USA & Israels gegen das Mullah-Regime im Iran setzt auch das kommunistisch regierte China und dessen Strategie in die Region unter Druck.

00:00:45: Wie mehrere Experten gegenüber der englischsprachigen Ausgabe der Epoch Times erklären würde ein Zusammenbruch des iranischen Regimes Indirekt auch die KP-Führung in Peking treffen.

00:00:56: Cinebri Bohor vom US-Think Tank Hudson Institute verweist auf die strategische Partnerschaft, die beide Länder zwanzig einundzwanzig durch eine auf fünfundzwantig Jahre angelegtes Kooperationsabkommen zementiert hatten.

00:01:08: Die Führungen in Peking nutzte den Iran als Schlüsselpartner im Nahen Osten zum Ausbau ihres geopolitischen Einflusses – zudem war es ein gemeinsames Ziel, eine Alternative zur US geführten Weltordnung aufzubauen.

00:01:21: Analystin China wollte mithilfe des Irans westliche Sanktionen umgehen.

00:01:26: Das Mueller-Regime war laut Reboah für die KP Chinas zum einen ein wesentlicher Energiepartner, Die Führung in Peking hatte rund neunzig Prozent der iranischen Ölexporte aufgekauft – zumeist zu Sportpreisen.

00:01:39: Geopolitisch war der Iran zudem ein wichtiger Transitkorridor und ein zentraler Baustein der sogenannten neuen Seidenstraße auch Belt and Road Initiative genannt.

00:01:49: Die Kooperation zwischen Peking und Teheran half auch, Mechanismen zu entwickeln um wirksame westliche Finanz-Sanktionen zum Gehen so die Analystin.

00:01:58: Chinas Regime arbeitete es so an Szenarien um möglichen westlichen Sanktion gegenzusteuern sollte sich eines Tages zur Invasion in Taiwan entschließen.

00:02:07: Tauschhandel und Zahlungen mit UN gehörten zu den eingeübten Gipflogenheiten.

00:02:12: Perspektivisch arbeiteten der Iran- und China mit weiteren potenziellen Partnern daran, den US-Dollar als weltweite Leitwährung durch den UN zu ersetzen – so Reboa.

00:02:23: Huawei & CTE lieferten Überwachungstechnologie.

00:02:26: Auch die militärische und technologische Zusammenarbeit mit dem Iran war ein zentraler geopolitischer Baustein für das KP-Regime.

00:02:34: China unterstützte Tehoran über Jahre hinweg beim Aufbau seiner militärischen Fähigkeiten.

00:02:39: Aus Peking gingen Luftabwehrsysteme wie HK-Nuin in den Iran, dazu kamen Dronentechnologie, Raketenkomponenten und Navigationssysteme als Beidou eine Alternative zu GPS – wie ein Bericht der Beratungs- und Medienagentur Special Eurasia feststellt.

00:02:56: Der Iran erhielt zudem chemische Komponenten für Raketenprogramme, die dessen eigene Industrie nicht herzustellen in der Lage war.

00:03:03: Teil Jubao ermitt.

00:03:04: Peking unterstützte auch den digitalen Autoritarismus des Iran durch den Export von digitalen Systemen zur Massenüberwachung.

00:03:12: Dazu lieferte das KP-Regime auch die erforderliche Infrastruktur über Unternehmen wie Huawei und CTE.

00:03:18: Diese Systeme spielten erst jüngst bei der brutalen Niederschlagung, der Protestbewegung mit Tausenden Toten von Anfang des Jahres eine entscheidende Rolle.

00:03:27: Die Kooperation sollte nicht durch den Iran widerstandsfähiger gegen westlichen Druck machen – für Peking ging es auch um das chinesisch-narrativ vom Niedergang des Westens, so die Analystin, die für die Epoch TV Sendung American Thought Leaders interviewt wurde.

00:03:41: China wollte auch bewusst die Aufmerksamkeit von Ländern im Nahen Osten, in Afrika und im Südosten Asiens wecken.

00:03:48: Chinesische Technik und militärische Unterstützung sollen Zielländer von Pekings Einflusspolitik dazu ermontern stärker mit dem Kapirregime zu kooperieren und gegen Einschüchtern.

00:03:59: Weist Chinas Militärtechnik erhebliche Schwächen auf?

00:04:02: Nun droht Peking's Kalkül wie ein Kartenhaus zusammenzufallen, sagt Yiboa.

00:04:07: Gründerin des China in Minaproject welches die Expansion und den Einfluss des kommunistischen China im Nahen Osten- und Nordafrika verfolgt.

00:04:15: Der bisherige Verlauf der Eskalation hat die iranische Führung schwer getroffen.

00:04:20: Dutzende führende Persönlichkeiten des Regimes und seiner Armee wurden zu einem frühen Zeitpunkt des Krieges getötet.

00:04:26: Teile der Befehlskette sind offenbar zusammengebrochen.

00:04:29: Der Iran greift Nachbarländer an, um ein Droh-Potenzial für die Infrastruktur aufzubauen und die Golfmonarchien dazu zu bewegen, auf die USA und Israel einzurücken.

00:04:39: Bereits nach früheren Konflikten war das Regime geschwächt und verliert zunehmend den Rückhalt der Bevölkerung.

00:04:46: Srinivasan Balakrishnan mitbegründet uns CEO von Avalon Intelligence weist gegenüber Epoch Times darauf hin, dass die laufende US-Israelische Operation Epic Fury schon jetzt auch mehrere schwächen chinesischer Militärtechnik offenbart.

00:05:00: So soll es den Koalitionstruppen gelungen sein, mehrere chinesische Luftabwehrsysteme innerhalb der ersten Stunde zu neutralisieren.

00:05:08: Dies schaffte einen immensen Image-Schaden für Chinas Rüstungsindustrie und Zweifel an Pekings Anspruch, ein militärischer Gegenspieler der USA zu sein – so Balakrishnan.

00:05:19: Peking Interessen durch Hormusblockade tangiert.

00:05:23: Daher wurden Zweifeln laut, so Xu Xiaohuang vom Taiwanischen Institut für Forschung zur nationalen Verteidigung und Sicherheit gegenüber Epoch Times auf chinesische Systeme überhaupt in der Lage seien US Tarnkappen Flugzeuge zu erkennen.

00:05:36: Auch wurden laut Schuh iranische Drohnen und Raketenfabriken, die für China produzierten stark beschädigt.

00:05:42: Bisher hat China dem Iran trotz der engen Beziehungen keine Waffenhilfe geleistet.

00:05:47: Gleichzeitig war die zeitweise Blockade der Straße von Homoos nicht im Interesse Chinas mit Blick auf das Next-Port-Strategie.

00:05:54: Rund zwanzig Prozent des globalen Ölhandels laufen durch die Mehrengel.

00:05:58: Sollte es zu einer längeren Blockade kommen könnte die Lieferung von rund dreihundertdreizig Millionen Barrelöl für China darunter leiden – so Balakrishnan!

00:06:06: Derzeit verfügt das Regime über strategische Vorräte im eigenen Land, um für zwischen hundertfünfzig und zweihundert Tage den Ausfall überbrücken zu können.

00:06:15: Das Regime würde es jedoch kaum darauf ankommen lassen, schlussfolge der Analyst.

00:06:19: China hat bislang auch Milliarden US-Dollar in iranischer Infrastruktur, Häfen und Telekommunikation investiert – das mögliche geopolitisch Ergebnis eines Storzes des Mullah-Regimes wäre jedoch höchst ungünstig für die Führung in Peking, fast Jevoa zusammen.

00:06:34: Das Belt and Road Projekt im Nahen Osten wäre geschwächt.

00:06:37: Ein wichtiger strategischer Partner würde wegfallen, zudem würden westliche Unternehmen einschließlich deutscher Firmen den ausbaufähigen Markt im Iran besetzen und damit wirtschaftlich wieder Morgenluft schnuppern können.

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