EU-Asylagentur warnt vor möglicher Flüchtlingswelle „beispiellosen Ausmaßes“ aus dem Iran | Nr. 8954

Shownotes

Die Eskalation im Iran sorgt in Europa für wachsende Aufmerksamkeit. Die EU-Asylagentur warnt, ein lang anhaltender Krieg könne Fluchtbewegungen „beispiellosen Ausmaßes“ auslösen. Derzeit gibt es jedoch keine Anzeichen für eine unmittelbare Massenmigration Richtung EU.

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema mögliche Vollgewirkungen.

00:00:04: EU Asylagentur warnt vermöglicher Flüchtlingswelle beispiellosen Ausmaßes aus dem Iran, ein Artikel von Reinhard Werner vom fünften März.

00:00:16: Die Eskalation im Iran sorgt in Europa für wachsende Aufmerksamkeit.

00:00:20: Die EU-Asylagentur warnt, ein lang anhaltender Krieg könne Fruchtbewegungen beispiellosen Ausmaßes auslösen – derzeit gibt es jedoch keine Anzeichen für eine unmittelbare Mastenmigration Richtung EU.

00:00:33: Die kriegerische Eskalation im Iran und den benachbarten Ländern nähert in Europa zunehmend Sorgen vor einer möglichen neuen großen Fluchtbewegung.

00:00:41: Es wäre die Dritte ihrer Art innerhalb von kaum mehr als zehn Jahren, nach dem Ukrainekrieg ab dem Jahr zwanzigundzwanzig.

00:00:49: Auch die EU-Asylagentur EUAA warnt dass ein langer Krieg zwischen der Koalition aus den USA und Israel Flucht bewegungen beispielsweise Ausmaßes hervorrufen könnte.

00:01:00: Der britische Independent zitiert die Agentur mit dem Hinweis, dass der Iran rund neunzig Millionen Einwohner aufweise.

00:01:07: Bereits eine Flucht von zehn Prozent der Bevölkerung würde der EUAA zufolge – Zitat den größten Flüchtlingsbewegungen in der letzten Jahrzehnte entsprechen.

00:01:15: Derzeit sei ein solches Szenario und so räumt die Agenturein zwar spekulativ.

00:01:20: Die weitere Entwicklung bleibt jedoch hochgradig unsicher.

00:01:24: Iran derzeit kein wesentlicher Faktor im EU-Ausil geschehen.

00:01:28: Derzeit spielt der Iran als Herkunftsland schon Zuchender in der EU eine deutlich untergeordnete Rolle.

00:01:34: Im Vorjahr stellten EU-weit gerade einmal achttausend iranische Staatsangehörige Asylanträge Die Eskalation der Lage, etwa durch Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah an der Nordgrenze hat laut UN-Angaben jedoch bereits dreißigtausende Menschen innerhalb des Liberlands aus ihren Häusern vertrieben.

00:01:50: Sie leben jetzt dort zumeist in Lagern.

00:01:53: Der Grund, warum auch das UN-Füchtlingshilfswerk UNHCR und die International Organization for Migration IOM Alarmschlagen ist jedoch dass sich Krisen in der gesamten Region wechselseitig verstärken könnten.

00:02:04: Bereits jetzt sind viele Länder dort noch weiter von entfernt befriedet zu sein.

00:02:09: Länder wie der Libanon, die Türkei oder Pakistan beherbergen bereits Millionen Geflüchtete.

00:02:14: Die humanitären Kapazitäten sind dort ausgereizt – in Syrien und Afghanistan gibt es auch zahlreiche Binnenvertriebene.

00:02:21: Dazu heizt der Konflikt am Hindukursch Rückkehrbewegungen von Pakistan nach Afghanistan an.

00:02:27: Binnenflucht steht zu Beginn im Vordergrund.

00:02:30: Seit Oktober zwanzigzehn sind laut UNHCR rund fünf Komma vier Millionen Afghanen aus Iran und Pakistan nach Afghanistan zurückgekehrt.

00:02:38: Ein großer Teil davon nicht freiwillig, es ist nicht auszuschließen dass eine Destabilisierung des Iran zusätzliche Fluchtrouten eröffnen könnte.

00:02:46: Die Entwicklungen könnten auch rasant von Statten gehen.

00:02:48: IOM-Generaldirektorin Amy Pope verweist auf die Ukraine.

00:02:52: Dort zeige sich das eine Eskalation dazu führen könne Das binnen weniger Tage große Bevölkerungsgruppe ihrer Heimat verließen.

00:02:59: Kurzfristig rechnen sie jedoch nicht damit, dass eine größere Fluchtbewegung in Richtung EU verlaufen könnte.

00:03:05: Zuerst seinen Binnenflucht-Bewegungen innerhalb des Iran selbst zu erwarten.

00:03:09: In weiterer Folge könnten diese unmittelbaren Nachbarstaaten wie die Türkei den Irak oder Pakistan erreichen Eine Weiterwanderung aus dem Irakin Richtung Türkeis oder innerhalb des Landes könnte auch dort destabilisierend wirken.

00:03:21: Die Erzeit verhindern eine strenge türkische Grenzpolitik, dass Asylabkommen von hier und hohe Kosten und Risiken eine größere Fluchtbewegung über die Eges oder die Evros Landgrenze.

00:03:33: Landkreistag warmt vor überstürztem Rückbau.

00:03:37: Die Spannungen an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland am Vorabend der Corona-Krise, sind jedoch viel noch in Erinnerung.

00:03:44: Damals versuchten mehrere tausend syrische Geflüchtete über den Evros-Fluss auf EU-Gebiet zu gelangen.

00:03:50: EU-Staaten warfen damals der türkischen Regierung vor die Schutzsuchenden zu instrumentalisieren um Zugeständnisse zu erzwingen.

00:03:57: Die Türkeier erklärte die EU erfülle ihre Verpflichtungen aus dem Abkommen von.

00:04:03: Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, Kai Ruge sieht derzeit keine konkreten Hinweise auf eine neue Flüchtlingswelle.

00:04:10: Allerdings mahnt er die Kommunen dazu sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten und einen vorschnellen Rückbau von Unterkünften zu vermeiden.

00:04:18: Die zuletzt deutlich gesonkenen Asylzahlen in der EU minus neunzehn Prozent im Vorjahr haben viele Gemeinden zum Rückbau veranlasst.

00:04:26: Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrent, CSU sowie EU-Migrationskommissar Magnus Brunner, ging derzeit nicht von einem nennenswerten Plus bei Fluchtbewegungen in Richtung EU aus.

00:04:37: Dennoch fordert Ruge eine Übernahme von Vorhaltekosten durch bunten Länder sowie eine Entlastung der Kommunen – Schutz soll primär in angrenzenden Regionen stattfinden, so der Verbandschef.

00:04:54: Sollte es tatsächlich zu größeren Fluchtbewegungen aus dem Iran kommen, wäre dies auch eine erste Bewährungsprobe für das gemeinsame europäische Asylsystem GEAS.

00:05:03: Bis Frühsommer dieses Jahres soll dieses flächendeckend umgesetzt sein – der Bundestag hat in der Vorwoche Anpassungsgesetze beschlossen.

00:05:11: Einige Faktoren könnten nach Einschätzung der EU-Asylagentur ein größeres Fluchtgeschehen aus dem Iran begünstigen.

00:05:17: Einer davon wäre eine lange Dauer des Krieges oder dessen

00:05:20: Ausweitung.".

00:05:21: Auch eine Destabilisierung nach einem Sturz des Regimes wäre ein potenzieller Risikofaktor.

00:05:27: Reser Pachlavi, der Sohn des letzten persischen Monarchen hat erst jüngst vor opportunistischen Kräften gewarnt die in der gegebenen Lage Separatismus schüren könnten.

00:05:36: Pachlavi hofft nach einem Ende des Mullah-Regimes die Regierungsgeschäfte im Iran übernehmen zu können.

00:05:42: Nach einem Telefongespräch zwischen US-Präsident Donald Trump und zwei Kurdenführern im Nordirak wird auch spekuliert, ob kurdische Kämpfer zu Trump's ersten Bodentruppen im Iran werden könnten.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.