Angriff präzise vorbereitet: So wurde Chamenei jahrelang überwacht | Nr. 8951
Shownotes
Um den Tod des langjährigen iranischen Machthabers Ali Chamenei ranken sich zahlreiche Mythen. Ein Bericht der „Financial Times“ zeichnet nun nach, wie israelische Geheimdienste den Schlag offenbar über Jahre hinweg vorbereitet haben – mit gehackten Kameras, Big-Data-Analysen und internationaler Geheimdienstkooperation.
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00:00:00: Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema Überwachungstechnologie Made in China.
00:00:05: Angriff präzise vorbereitet, so wurde Chaminé jahrelang überwacht.
00:00:10: Ein Artikel von Reinhard Werner vom vierten März zwanzig sechsundzwanzig am Mikrofon Alexander Sieber.
00:00:16: Um den Tod des langjährigen iranischen Machthabers Ali Chaminés ranken sich zahlreiche Mythen.
00:00:21: Ein Berichtstaff an Financial Times zeichnet nun nach, wie israelische Geheimdienste den Schlag offenbar über Jahre hinweg vorbereitet haben – mit gehackten Kameras, Big Data-Analysen und internationaler Geheimdienstkooperation.
00:00:35: Mehrere Tage nach Beginn der Militäroperation der USA & Israels ist auch in den sozialen Medien eine Propagandaschlacht ausgebrochen.
00:00:42: Vielfach finden dafür KI generierte Aufnahmenverwendungen unter anderem auch im Kontext mit dem Tod des langjährigen iranischen Machthabers Alikha Menei.
00:00:51: Unter Rückgriff auf eigene Recherchen und Quellen aus der israelischen Geheimdienst-Community selbst brachte die Financial Times, FT einige Erkenntnisse über dessen Liquidierung.
00:01:01: am Samstagmorgen, XXII.
00:01:03: in Erfahrung kamen war eines der ersten Ziele eines gezielten Raketenangriffs zur Beginn der Offensive.
00:01:09: In weiterer Folge eliminierten US-amerikanische und israelische Einheiten eigenen Angaben zufolge bis zu fünfzig weitere politische und militärische Führungskader.
00:01:19: Chaminé sollte keine Gelegenheit zum Untertauchen erhalten.
00:01:23: Wie die FT berichtete, hatte Israel den Schlag gegen Chaminés bereits seit Jahren vorbereitet.
00:01:28: Dafür hatten israelische Geheimdienste über Jahre hinweg fast alle Überwachungskameras in Tehran gehackt.
00:01:34: Die Daten konnte man verschlüsselt nach Israel übertragen und dort auswirden.
00:01:37: Auf diese Weise waren den Entscheidungsträgern in Jerusalem nicht nur die Örtlichkeiten bis ins Detail vertraut – es ließen sich dadurch auch Tagesabläufe, Routinen und weitere Muster herausarbeiten!
00:01:49: Komplexe Algorithmen ermöglichten es den Diensten detaillierte Patterns of Life, also Alltagsmuster für potenzielle Ziele zu erstellen.
00:01:56: Dies galt für die Funktionäre des Regimes ebenso wie für Leibwächter und Fahrer.
00:02:00: Israel konnte auf diese Weise Wohnorte, Arbeitszeiten, Fahrtruten- und Schutzpersonen auskundschaften.
00:02:07: Außerdem gelang es am Tag des Angriffs auf dem Gebäudekomplex in dem sich Hamenei aufhielt Mobilfunknetze in der Umgebung geziel zu stören – auf dieseweise gelanges möglich Warnungen zu verhindern!
00:02:19: Menschliche Quelle der CIA war vor Ort.
00:02:22: An den Vorbereitungen des planvollen Schlages gegen den obersten Führer des Iran waren mehrere Einrichtungen beteiligt, zu den Stellen die mit dem Auslandsgeheimdienst Mossad zusammenarbeiteten gehörten die Signaleinheit Achthausendzweihundert und militärische Nachrichtendienste.
00:02:38: Per Social Network Analysis arbeitete diese daran Milliarden Datenpunkte auszuwerten, die man aus den Sammelaktivitäten gewonnen hatte.
00:02:46: Dadurch konnte man Entscheidungszentren und Zielpersonen identifizieren.
00:02:50: Allerdings beim Vorfeld des Vorgehens gegen Chaminé auch eine menschliche Quelle der CIA vor Ort, deren Aufgabe war es die Anwesenheit das Zielobjekt zu bestätigen.
00:02:59: Theoretisch wäre eine gezielte Tötung, Chaminet ist bereits bei früheren Gelegenheiten möglich gewesen.
00:03:04: Der oberste Führer hatte sich im Unterschied zu Führungskartern von Hamas oder Hisbollah regelmäßig im öffentlichen Raum bewegt.
00:03:11: Allerdings hat der Israels Premierminister Benjamin Netanyahu im Kontext der Militäroperation gegen den Iran betont dass man auf einer Situation warten wollte in der das Regime hinreichend geschwächt wäre.
00:03:23: Schlag gegen Chaminé war eine politische und strategische Entscheidung.
00:03:27: Der gezielte Angriff auf Kaminé wurde damit nicht von den technischen Möglichkeiten, sondern von politischen und strategischen Entscheidungen bestimmt.
00:03:34: Die Gelegenheit war günstig – als dieser sich mit Teilen der Führung in seinem Komplex nahe der Pasteur Street aufhielt.
00:03:40: Die gezielten Offensive gegen die iranische Führer sollte so die Überlegung bereits zu Beginn der Militäroperation erfolgen.
00:03:47: Eine gegenläufige Entscheidung hätte zufolge haben können, dass sich Führungskader und Funktionseliten zeitnah in häufig gut geschützte Bunker zurückziehen.
00:03:55: Dies hätte nach Einschätzung israelischer Dienste in jedem Fall den Krieg verlängert.
00:03:59: Um den größtmöglichen taktischen Überraschungseffekt erzielen zu können erfolgte der Angriff bei TAG.
00:04:04: Israel setzte dabei präzisionsgelenktes Barrow-Raketen ein die – so die FT – aus über tausend Kilometern Entfernung Ziele von Tischgröße treffen können.
00:04:14: Zuvorgabe US-Präsident Donald Trump dem Befehl zur Operation Epic Fury, die von Cyberangriffen zur Ausschaltung der iranischen Luftabwehr begleitet war.
00:04:27: Die Überwachungskameras auf den Straßen Teherans sollen eigentlich die Bürger überwachen – viele davon wurden in China produziert.
00:04:34: Im Jahr twenty-zweiundzwanzig berichtete der Iran Wire ein von Auslands Iranern betriebenes Nachrichtenportal, das das iranische Innenministerium bereits im Jahr zwanzigzwanziger Überwachungsgeräte des chinesischen Unternehmens Dachua Technologie gekauft hatte.
00:04:48: Nach Angaben von Tehran Buro verkauften mindestens acht chinesische Konzerne Technologie an das iranesische Regime dass diese zur Überwachung seiner Bürger einsetzte darunter die Firmen Dachuar und Hequishen.
00:05:00: Sie halfen auch Peking beim Aufbau seines Überwachungsnetzes zur Unterdrückung der Uighuren und anderer muslimischer Minderheiten in Chintian.
00:05:07: Laut einem Bericht von The Diplomat im Oktober, und der Berufung auf iranische Medien sollen damals in achtundzwanzig iranischen Städten fünfzehn Millionen Kameras installiert gewesen sein.
00:05:18: Die Daten sollten daraufhin an zwei Kontrollzentren übertragen werden – eines in Teheran und eines in China.
00:05:24: Das chinesische Technologieunternehmen tieren die, lieferte sowohl die Kameras als auch das Know-how für deren Betrieb.
00:05:30: KI-Expertin Dr.
00:05:32: Tachwilli erklärt er hierzu die Datenübertragung von Iran nach China.
00:05:36: Das Unternehmen, dass Überwachungssoftware anbietet benötigt die Daten vorwiegend aus anderen Regionen der Welt um die Qualität seiner eigenen Systeme zu verbessern.
00:05:45: Sie bezog sich hierbei auf die chinesischen Firmen.
00:05:48: Der in den USA lebende chinesische Politikkommentator und YouTuber Chang Tianliang führte in seiner Sendung eine systematische Analyse der israelischen Operation durch, er bezeichnete die Aktion als Revolution in der Kriegsführung durch Technologie.
00:06:02: Er wies darauf hin dass die Präzision dieser gezielten Eliminierungsoperation möglicherweise nicht allein von Raketen sondern auch von den Daten abhängen.
00:06:10: Mit anderen Worten, Chaminé ist möglicherweise nicht durch Bomben sondern durch Daten ums Leben gekommen.
00:06:16: Die Überwachungssysteme Miran sollen zum großen Teil aus China stammen.
00:06:20: Chang Tian Yang führte aus Zitat Wenn Straßenkameras in Peking gehackt wurden, ist es denkbar dass die Bewegungen von Xi Jinping von amerikanischen und israelischen Geheimdiensten verfolgt werden könnten.
00:06:33: Zhang Tianliang betonte, dass diese Operation strukturelle Schwachstellen in hochgradig digitalisierten Überwachungsgesellschaften aufgedeckt habe.
00:06:40: Jede Nation, die eine großangelegte miteinander verbundene Überwachungsinfrastruktur einsetze, sei demnach mit vergleichbaren Risiken der Geheimdienstinfiltration
00:06:49: konfrontiert.".
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