Straße von Hormus „praktisch geschlossen“: Alle Öltanker vorerst ausgebremst | Nr. 8934

Shownotes

Nach den Angriffen der ⁠USA und Israels auf den Iran erhielten Tankschiffe in der Straße von Hormus von den Revolutionsgarden die Warnung, diese Handelsroute nicht mehr zu passieren. Eine Sperrung hätte schwerwiegende Konsequenzen für die Weltwirtschaft.

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00:00:00: Willkommen zum EpochThumbsPodcast mit dem Thema Nach Militärschlag auf den Iran.

00:00:04: Straße von Hormuz praktisch geschlossen, alle Öltanker vorerst ausgebremst.

00:00:10: Ein Artikel von Maurice Vorgang vom ersten März, am Mikrofon Alexander Sieber.

00:00:15: Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran erhielten Tankschiffe in der Strasse von Hromus von den Revolutionsgarten die Warnung diese Handelsroute nicht mehr zu passieren – eine Sperrung hätte schwerwiegende Konsequenzen für die Weltwirtschaft!

00:00:29: Kein Schiff darf die Straße von Hormus passieren.

00:00:32: Diese Botschaft sollen am Samstag, den Iranischen Revolutionsgarten als UKW-Übertragung erhalten haben wie Reuters berichtete.

00:00:41: Das führte zu einer großen Verunsicherung an Bord der Transportschiffe, die diese wichtige Handelsroute passieren müssen.

00:00:47: Es kam zu Staus auf beiden Seiten der Meerenghe.

00:00:50: Inzwischen wurde offenbar auch ein Schiff angegriffen.

00:00:53: Kurz zuvor führten Luftanschläge der USA und Israels zur einer Eskalation des langwierigen Konflikts mit dem Iran.

00:00:59: Daraufhin reagierte Tehran mit Raketen-und Drohnenangriffen auf Israel, sowie auf US-Stützpunkte in mehreren Staaten der Region.

00:01:06: Iransoberster Führer Ayatollah Khamenei und weitere hochrangige Militärs haben die Angriffe nicht überlebt.

00:01:12: Transit nicht sicher!

00:01:14: Wie die Nachrichten-Webseite Open Source Intel am Sonntagvormittag auf X berichtet, wurde ein unter palauischer Flagge fahrender Öltanker namens Skylight in der Straße von Hormus angegriffen.

00:01:24: Zitat «nach Angaben des omanischen Zentrums für maritime Sicherheit wurde die gesamte Besatzung evakuiert.

00:01:30: Es wurden mehrere Verletzungen unter den Besatzungsmitgliedern gemeldet», heißt es.

00:01:34: Medien wie die BBC bestätigten später die Meldungen.

00:01:37: Vier Besatzungsmitglieder wurden verletzt, alle zwanzig Personen rund der fünfzehn Inder und fünf Iraner wurden evakuiert.

00:01:43: Das Maritime Security Center machte keine Angaben dazu was das Schiff getroffen hatte.

00:01:48: Viele Schiffe an der Straße von Hormuz sind von ihrer geplanten Rute bereits abgewichen.

00:01:52: Sie treten entweder um oder warteten nahe der Schnittstelle des Persischen Golfs und des Golfs von Oman Zitat.

00:01:58: Mit der Einstellung des Schiffs- und Tankerverkehrs durch die Straße von Hormuz ist die Mehrengepraktisch geschlossen, meldete die staatliche iranische Nachricht Nagentur Tassnimm.

00:02:08: Demnach sollen die Revolutionsgarten des Landes die Schiffe gewarnt haben dass der Transit durch die Strasse von Hromus nicht sicher sei.

00:02:15: Auf dem wichtigen Seeweg ist auch die deutsche Rederei Hapak Lloyd unterwegs, die fünf Größte der Welt.

00:02:20: Sie teilte am Samstagabend mit, dass sie die Transite durch Hormus aufgrund der offiziellen Schließung aussetzt.

00:02:26: Auch japanische Redereien haben inzwischen ihren Betrieb ausgesetzt – so lässt Nippon Yusen laut Business Today ihre Schiffe vorübergehend nicht mehr durch die Straße von Hormuz fahren!

00:02:36: Auch die USA haben Warnungen herausgegeben und Schiffen geraten, sich mindestens dreißig Seemeilen von ihren militärischen Einrichtungen im persischen Golf und dem arabischen Meer fernzuhalten.

00:02:46: Warum die Straße von Hormuz so wichtig ist?

00:02:49: Die Straße von Hermos ist eine der wichtigsten Verkehrsrouten für den weltweiten Erdölhandel.

00:02:53: Die Mehrenger ist an der schmalsten Stelle nur rund fünfzig Kilometer breit wobei die Schifffahrtswege jedoch in jeder Richtung nur drei Kilometer breit sind.

00:03:02: Diese Passage ist der einzige maritime Ausgang des Persischen Golfs zum offenen Ozean.

00:03:07: Ohne die Straße von Hormuz wären die großen Erdöl- und Erdgas exportierenden Länder am persischen Golf fast vollständig vom Weltmarkt abgeschnitten.

00:03:15: Zu diesen Ländern zählen Saudi Arabien, Irak, die vereinigten arabischen Emirate Kuwait, Qatar und der Iran selbst.

00:03:23: Durch das schmale Nadelöhe transportieren Öltanker rund zwanzig Millionen Barrel an Ölprodukten und das täglich.

00:03:29: Das entspricht rund zwantig Prozent des weltweiten Ölbedarfs, beim Flüssiggas LNG sind es rund fünfundzwanzig Prozent der weltweite Handelsmengen.

00:03:37: ein Großteil der Öltransporte geht nach Asien.

00:03:39: Vor allem China ist ein großer Importeur von Erdöl aus dem persischen Golf.

00:03:43: Achtzig Prozent, das durch die mehr enge transportierten Öl und Gases sind für die asiatische Märkte bestimmt.

00:03:49: China ist mit mehr als neunzig Prozent der bei weitem wichtigste Abnehmer iranischen Öls.

00:03:53: Es bleibt abzuwarten wie die Asiatische Welt macht auf mögliche Lieferausfälle oder Rückstände reagieren wird.

00:04:00: Welche Auswirkungen drohen für Deutschland?

00:04:02: Der Iran kontrollierte nördlichen Teil der Mehrenghe und hat immer wieder mit einer Blockade oder Störung gedroht.

00:04:08: Während des Iran-Irahrkriegs von war der Öltransport durch die Straße von Hormuz schon einmal zum Mal liegen gekommen, im sogenannten Tankerkrieg griffen beide Seiten hunderte Tanker in persischen Golf unter Straße von Hummus an Eine Sperrung der Wasserstraße selbst, wenn sie nur einige Tage dauerte hätte erhebliche Konsequenzen.

00:04:28: Es würde bedeuten dass ein deutlicher Ölmangel an den Märkten entsteht.

00:04:31: das würde wiederum einen massiven Preisanstieg der Öl- und Gaspreise als Folge haben wovon auch Experten bereits kurzfristig ausgingen.

00:04:38: Zudem käme es zu Versorgungsengpässen in Asien.

00:04:41: Da dort viele Waren produziert werden die in die ganze Welt exportiert werden Hätte das einen Einfluss auf die Lieferketten.

00:04:47: Es drohen Verzögerungen oder Ausfälle.

00:04:49: Das könnte auch die Preise dieser Waren in die Höhe treiben.

00:04:53: Wäre die Straße von Hormuz dauerhaft nicht mehr passierbar, könnten die meisten Golfstaaten kein Öl mehr exportieren – nur Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen über alternative Exportrouten, über Pipelines für maximal rund zwei Komma sechs Millionen Barrel pro Tag.

00:05:07: Qatar, Kuwait der Irak und auch der Iran selbst sind auf den Transport über die Golfheben angewiesen.

00:05:13: Eine Sperrung der Straße vom Hormus würde daher auch der iranische Wirtschaft massiv schaden!

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